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Renaturierung der Wandse und wiedereingliederung der Forelle .doc

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Faculty
Natural Science
Discipline
Biomedical Sciences
Document category
Paper
University, School
Hamburg
Additional information
2010
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Wieso war die Wiedereingliederung der Forelle in einem 4 km langen Abschnitt (von der Steinhardenbergstraße bis zur Straße Höltigbaum) der Wandse erfolgreich?

In diesem Portfolio werden die Gründe für die erfolgreiche Wiedereingliederung der Bachforelle in dem 4 km langen Abschnitt der Wandse

(Steinhardenbgerstraße bis Höltigbaumstraße), erläutert.

Bestandteile:

A: Forschungsarbeit

B: Handout

C: Ablauf- und Zeitplan

D: Reflexion

E: Arbeiten und Dokumente

Forschungsfrage:

Wieso war die Wiedereingliederung der Forelle in einem 4 km langen Abschnitt (von der Steinhardenbergstraße bis zur Straße Höltigbaum) der Wandse erfolgreich?

Verfasserin: Katharina Merz

Betreuer: Herr Reihold

Abgabetermin: 28.06.2010

 

Inhaltsverzeichnis

 

Inhaltsverzeichnis. I

Abbildungsverzeichnis. II

1. Einleitung. 1

1.1. Allgemein. 1

1.2. Weg zur Forschungsfrage. 1

2. Hypothesen. 2

2.1. Hydrologische Bedingungen. 2

2.1.1. Hypothese 1: Wasserqualität 2

2.1.2. Hypothese 2: Wassertemperatur 4

2.1.3. Hypothese 3: Verunreinigung. 5

2.2. Beschaffenheit 6

2.2.1. Hypothese 4: Begradigungen. 6

2.2.2. Hypothese 5: Vertiefungen und Verbreiterungen. 8

2.2.3. Hypothese 6: Durchgängigkeit 9

3. Schlussfolgerung. 10

Literaturverzeichnis. III


 

Abbildungsverzeichnis

 

Abbildung 1: klares Wasser 2

Abbildung 2: Sauerstoffgehalt der Jahre 1995- 2010. 3

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Abbildung 5: Wassertemperaturen der Jahre 1995- 2010. 4

Abbildung 4: Mortalitätsrate der Eier 4

Abbildung 6: Schwankung des Sauerstoffgehalt der Wassertrübung und des Ph- Wertes. 5

Abbildung 7: Begradigter Fluss. 6

Abbildung 8: Mäander 6

Abbildung 9: Störsteine. 7

Abbildung 10: Kiesbänke. 7

Abbildung 11: Verbreiteter Fluss bei Nidrigwasser 8

Abbildung 12: Verbreiteter Fluss bei Nidrigwasser mit eingelagerten Steinen. 8

Abbildung 13: Gleiten. 9

Abbildung 14: Gleiten. 9


1.   Einleitung

1.1.     Allgemein

 

Mein Forschungsprojekt behandelt die Frage, wieso ein Wiedereingliedern der Forellen in einem Abschnitt der Wandse erfolgreich war.

Die einst in vielen Bächen lebende Forelle, wird vor allem in urbanen Flüssen immer seltener. Menschen breiten sich aus und nehmen wenig Rücksicht auf Gewässer. Hierbei werden Lebensräume für Tiere und Pflanzen verändert oder gar zerstört, was zu einem lokalen Aussterben einzelner Populationen führen kann.

1.2.     Weg zur Forschungsfrage

 

Anfang Mai wurde uns die Aufgabe gestellt, eine Forschungsfrage zu entwickeln und diese anschließend durch das Auftstellen von Hypothesen zu beantworten. Da ich mich entschied in Hamburg zu forschen, sollten die Gewässer in und um Hamburg Gegenstand des Projektes sein.

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Außerdem hätte ich so kaum die Möglichkeit gehabt, selbst Untersuchungen anstellen zu können, sondern hätte vielmehr bereits bestehende Informationen zusammen getragen.

Da ich nicht auf ein anderes Gewässer ausweichen wollte, überlegte ich mir, mein Projekt weiter einzugrenzen. Beim Sammeln von allgemeinen Informationen über die Wandse bin ich auf einen interssanten Artikel im Internet gestossen. Es wird behauptet, dass nur in einem 4 km langen Abschnitt der Wandse (Steinhardenbgerstraße bis . Höltigbaumstraße) Forellen leben, in anderen Teilen des Flusses nicht.

Nun stellte sich mir die Frage, mit der sich auch mein Projekt beschäftigt: „Wieso war die Wiedereingliederung der Forelle in einem 4 km langen Abschnitt der Wandse erfolgreich?


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2.   Hypothesen

 

Um meine Forschungsfrage beantworten zu können, werde ich im weiteren Verlauf meiner Arbeit Hypothesen aufstellen, diese auswerten und mein Ergebniss präsentieren.

2.1.     Hydrologische Bedingungen

2.1.1.   Hypothese 1: Wasserqualität

Da die Forelle nur in klaren, sauberen und sauerstoffreichen Bächen leben kann, könnte ihre erfolgreiche Widereingliederung mit der Wasserqualität zusammen hängen.

 

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Allerdings hat sich die Sauerstoffsättigung seit 1995 nicht merklich verändert (siehe Abb. 2). Dies bedeutet, dass Forellen theoretisch auch in der Vergangeit hier hätten leben können. Vor 2009 konnte man allerdings keine Individuen ihrer Art in der Wandse finden.

Die Wassertrübung hat laut Daten des Wassergütenetztes in den letzten Jahren leicht zugenommen (siehe Abb. 3). Daraus schloss ich, dass die Wassertrübung vermutlich ausschlaggebend für das erfolgreiche Wiedereingliedern der Tiere ist. Diese Meinung reviderte ich jedoch nach dem Gespräch mit der Bachpatenbeauftragten des Bezirksamtes Wandsbek.

Frau V.Rabe erklärte, dass diese Veränderung der Trübung nur geringfügig ist und somit keine Auswirkung auf die Forellenpopulation hat.

So kam ich zu dem Ergebniss, dass die Wasserqualität nicht Grund für die erfolgreiche Wiedereingliederung der Fische ist.

Außerdem gehe ich nicht davon aus, dass die Renaturierung eines nur 4 km langen Abschnittes eine signifikante Veränderung der Wasserqualität des gesamten Flusses ausmacht. Diese Überlegung konnte mir im Interview mit der Bachpatenbeauftragten des Bezirksamtes Wandsbek, Frau V.Rabe; bestätigt werden.


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Abbildung 1: klares Wasser[1]

 

 

 

 

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Abbildung 3: Trübung der Jahre 1995- 20102


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Hypothese 2: Wassertemperatur

 

Da Forellen, wie alle anderen Lebewesen nur in einem bestimmten Temperaturabschnitt überlebensfähig sind, spielt die Wassertemperatur eine große Rolle.3


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Abbildung 4: Mortalitätsrate der Eier3

Man unterscheidet die Toleranz- und Präferenzbereiche von Eiern und den ausgewachsenen Tieren.

Damit Eier überleben, sind Temperaturen zwischen 0 und 13 °C notwendig. Die Mortalitätsrate nimmt über 12 °C und unter 7 °C stark zu. Die optimale Temperatur für die Entwicklung liegt bei 5°C (siehe Abb. 4)

Ausgewachsene Tiere bevorzugen Temperaturen zwischen 14 °C und 17°C, sind aber von 4°C bis 19 C° überlebensfähig. [3]

Die von mir entnommenen Wasserproben im Abschnitt zwischen Steinhardenbergstraße bis zur Straße Höltigbaum ergaben eine Durchschnittstemperatur von 12 °C. Dies beweist, dass Forellen hier überleben bzw. sich deren Eier entwickeln könnten. Daten des Wassergütemessnetzes beschreiben allerdings kaum eine Veränderung der Wassertemperatur in den letzten Jahren (siehe Abb. 5).

Hieraus kann man Schlussfolgern, dass die Temperatur nicht ausschlaggebend für die erfolgreiche Wiedereingliederung der Forelle ist.


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Abbildung 5: Wassertemperaturen der Jahre 1995- 2010[4]

 

 


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