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Untersuchungen anstellen zu können, sondern hätte vielmehr bereits bestehende
Informationen zusammen getragen.
Da ich nicht auf
ein anderes Gewässer ausweichen wollte, überlegte ich mir, mein Projekt weiter
einzugrenzen. Beim Sammeln von allgemeinen Informationen über die Wandse bin ich
auf einen interssanten Artikel im Internet gestossen. Es wird behauptet, dass
nur in einem 4 km langen Abschnitt der Wandse (Steinhardenbgerstraße bis .
Höltigbaumstraße) Forellen leben, in anderen Teilen des Flusses nicht. Nun
stellte sich mir die Frage, mit der sich auch mein Projekt beschäftigt: „Wieso war die Wiedereingliederung der Forelle in einem 4 km
langen Abschnitt der Wandse erfolgreich?
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Um meine
Forschungsfrage beantworten zu können, werde ich im weiteren Verlauf meiner
Arbeit Hypothesen aufstellen, diese auswerten und mein Ergebniss präsentieren.
Da die Forelle nur in klaren, sauberen und sauerstoffreichen
Bächen leben kann, könnte ihre erfolgreiche Widereingliederung mit der Wasserqualität
zusammen hängen.
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seit 1995 nicht merklich verändert (siehe Abb. 2). Dies bedeutet, dass Forellen
theoretisch auch in der Vergangeit hier hätten leben können. Vor 2009 konnte
man allerdings keine Individuen ihrer Art in der Wandse finden.
Die Wassertrübung
hat laut Daten des Wassergütenetztes in den letzten Jahren leicht zugenommen
(siehe Abb. 3). Daraus schloss ich, dass die Wassertrübung vermutlich
ausschlaggebend für das erfolgreiche Wiedereingliedern der Tiere ist. Diese
Meinung reviderte ich jedoch nach dem Gespräch mit der Bachpatenbeauftragten
des Bezirksamtes Wandsbek. Frau V.Rabe erklärte, dass diese Veränderung der
Trübung nur geringfügig ist und somit keine Auswirkung auf die
Forellenpopulation hat.
So kam ich zu dem
Ergebniss, dass die Wasserqualität nicht Grund für die erfolgreiche Wiedereingliederung
der Fische ist.
Außerdem gehe ich
nicht davon aus, dass die Renaturierung eines nur 4 km langen Abschnittes
eine signifikante Veränderung der Wasserqualität des gesamten Flusses ausmacht.
Diese Überlegung konnte mir im Interview mit der Bachpatenbeauftragten des
Bezirksamtes Wandsbek, Frau V.Rabe; bestätigt werden.
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Abbildung 1: klares Wasser
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Abbildung 3: Trübung der Jahre 1995- 2010
Da Forellen, wie alle anderen Lebewesen nur in einem bestimmten
Temperaturabschnitt überlebensfähig sind, spielt die Wassertemperatur
eine große Rolle.
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Abbildung 4: Mortalitätsrate der Eier
Man unterscheidet
die Toleranz- und Präferenzbereiche von Eiern und den ausgewachsenen Tieren.
Damit Eier
überleben, sind Temperaturen zwischen 0 und 13 °C notwendig. Die Mortalitätsrate
nimmt über 12 °C und unter 7 °C stark zu. Die optimale Temperatur für die Entwicklung
liegt bei 5°C (siehe Abb. 4)
Ausgewachsene
Tiere bevorzugen Temperaturen zwischen 14 °C und 17°C, sind aber von 4°C bis 19
C° überlebensfähig.
Die von mir
entnommenen Wasserproben im Abschnitt zwischen Steinhardenbergstraße bis zur
Straße Höltigbaum ergaben eine Durchschnittstemperatur von 12 °C. Dies beweist,
dass Forellen hier überleben bzw. sich deren Eier entwickeln könnten. Daten des
Wassergütemessnetzes beschreiben allerdings kaum eine Veränderung der
Wassertemperatur in den letzten Jahren (siehe Abb. 5). Hieraus kann man
Schlussfolgern, dass die Temperatur nicht ausschlaggebend für die
erfolgreiche Wiedereingliederung der Forelle ist.
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Abbildung 5: Wassertemperaturen der Jahre 1995- 2010
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