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Religion
Zusammenfassung
12 II
2.LN
Definition Ethik
·
Ethik gehört zu den Teilgebieten der Philosophie und setzt
sich mit der Moral auseinander
·
Ethik bezeichnet man auch als praktische Philosophie.
·
Die Ethik sucht
Antworten auf die Frage, welches Vorgehen in bestimmten Situationen das richtige,
moralisch korrekte ist
·
Immanuel Kant formulierte
Was sollen wir tun? als Hauptfrage
·
Ethik stellt
Richtlinien auf, an denen sich menschliches Verhalten ausrichten soll
·
beruft sich dabei
auf ein durch Vernunft erkennbares und somit für jeden Vernunftbegabten
einsehbares, oberstes Prinzip
·
durch Einhaltung
der Richtlinien als ethische Norm werden die Menschen zur Gemeinschaft befähigt
und ein Zusammenleben wird möglich gemacht
·
als ein wichtiger
Bestandteil dieses Zusammenlebens wird die Kommunikation genannt
·
bei Ethik geht es
um die Diskussion selbst und der damit verbundene Prozess des Nachdenkens
·
deshalb wird als das
philosophische Nachdenken über das richtige Handeln. bezeichnet (Handeln steht
unter ganz verschiedenen Aspekten und es bezieht sich auf ganz unterschiedliche
Gegenstände)
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Definition Moral
·
Moral bezeichnet
die Sitten und Gebräuche, denen man als Mitglied einer kulturellen Gemeinschaft
dann zu folgen hat, wenn man die fraglichen Handlungen gut machen will
·
Sie gut machen zu
wollen heißt, sich nach dem richten zu wollen, was wirklich gut ist und nicht
nach dem, was gut zu sein scheint.
·
Es gut zu machen
heißt aber nicht dasselbe wie es so zu machen, wie es üblich ist; die
Vorstellung vom Guten sollte zwar bestimmen, was üblich ist, das Gute und das
Übliche werden im Regelfall aber nicht einfach zusammenfallen.
·
Es könnte als ein «guter Vorschlag» erscheinen, eine als
Haustier gehaltene Rennmaus vor der großen Sommerreise auszusetzen. Obwohl
solche Handlungen bei uns vorkommen und für die Akteure im Einzelfall
vielleicht bequem sind, weil sie Umstände und Kosten ersparen, gelten sie
einhellig als nicht gut, sondern lösen im Gegenteil Empörung aus.
·
Eine Kontroverse darüber, ob eine bestimmte Handlung oder
Unterlassung den mores entspricht, wird man, wenn sie darauf abzielt, dass die
Gesprächspartner einander ganz oder teilweise überzeugen, einen Fall von
moralischem Argumentieren nennen: Zur Debatte steht die Frage nach der
moralischen Beurteilung einer Handlung..
·
im alltäglichen
Sprachgebrauch werden Begriffen Moral und Ethik meist nicht differenziert
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·
Ethik bezeichnet
demgegenüber die Wissenschaft von der Moral oder die Reflexion über moralische
Handlungsnormen.
Definition Normen
- Normen sind
Regeln für menschliches Verhalten (Sitte, Brauch, Vorschrift, Gesetz,
Gebot), die in einer Gesellschaft (Stamm, Land, Berufsgruppe, Staat,
Kirche) in Geltung sind und den Anspruch erheben, befolgt zu werden.
- Es gibt
z.B. ästhetische, wirtschaftliche, industrielle und ethische Normen.
- Die
Einhaltung von Normen zu betonen und einen Verstoß gegebenenfalls zu
sanktionieren ist nur dann sinnvoll, wenn diesen bestimmte Grundwerte zu
Grunde liegen, z.B. Ehrlichkeit, Treue, Erhaltung von Leben usw.
Entwicklungsstufen des Gewissens:
- Unreflektierte
Vorschriften
- Kindliche
Gehorsamkeit
- Mündiges
Humanwissen/ eigenes Wertesystem
Grundformen der ethischen Urteilsbildung:
Pflichten-
oder Prinzipienethik:
- Entscheidungen
müssen obersten Prinzipien wie menschlichen Würde entsprechen
- Daraus
ergeben sich Pflichten, die ohne Einschränkung gelten
Utilitaristische
oder Nutzenethik:
- Ethisch
geboten ist das, was grüßten Nutzen oder Glück bringt, entweder für
Einzelnen oder Gesellschaft
Verantwortungsethik:
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- Ethisch
bedeutsam sind hier bestimmte Haltungen oder Einstellungen der einzelnen
Personen oder auch übergreifende Lebenshaltungen
Situationsethik:
- Das Gute
lässt sich nicht abstrakt nach allgemeinen Prinzipien oder Regelen
bestimmen, sondern nur angesichts jeweiligen Umständen in bestimmter
Situation und unter Berücksichtigung der daran Beteiligten
Gewissensethik:
- Was gut/
richtig ist, hängt letztlich vom Gewissen jedes Einzelnen ab, das manchmal
mit der Stimme Gottes im Menschen gleichgesetzt wird
Hedonismus
oder Genussethik:
- Entscheidend
ist, was Lebensgenuss steigert und was Spaß macht
- Jede
Einschränkung des Genießens soll möglichst ausgeschlossen werden
Liebesethik:
- Entscheidend
soll allein die liebesvolle Zuwendung zu anderen sein, die sich häufig auf
biblische Gebote der Nächstenliebe berufen
Schöpfungsethik:
- Geschöpflichkeit
des Menschen entscheidend, angesichts ökologischer Fragen allerdings
zunehmend auch die Eingebundenheit des Menschen in das Gesamt der Schöpfung
Forschung an Behinderten
Position
der Kirche:
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- Richtet
sich an ethischen Ansatz Utilitarismus: Handlung wird immer an
größtmöglichten Nützlichkeit für möglichst viele Menschen, d.h. nach ihren
Konsequenten bewertet
- Trägt
Handlung zu Steigerung des Lebensglück bei, dann kann sie als richtig
bewertet werden
Rechtliche
Lage und begriffliche Klärung
- In
Deutschland steht Forschung, die der Heilung von Krankheiten und Linderung
von Leiden dienen, unter verfassungsrechtlichen Schutz der
Forschungsfreiheit
- Grundrecht
stellt menschlichen Leben unter Schutz des Staates/ spricht Menschen unveräußerliche
Würde zu
- Wenn Recht
auf Forschungsfreiheit mit Recht auf Lebensrecht kollidiert, hat Schutz
des Menschen Vorrang (so lange bis Forschung verbunden Heilungschancen als
gerechtfertig und alternativlos gelten)
- Versuche an
Nichteinwillungsfähigen nur wenn Versuch dem Patienten unmittelbar dient
- Unterschied
zwischen therapeutischen und nicht therapeutischen Forschen
-
Therapeutisches
Forschen: sogenannte
Heilversuche/ dient in erster Linie einem Menschen und ist auf Heilung und
Linderung seiner Krankheit angelegt
-
Nicht
therapeutisches Forschen:
wird an kranken oder gesunden Menschen vorgenommen wird und keinen Nutzen
für diese hat/ zukünftige Patienten oder Generationen werden von
Versuchsergebnissen profitieren
Sterbehilfe
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