KS Deutschunterricht aus Lehrerperspektive
SS 2008
Portfolio

Manuel Schlöglhofer (0710013)
Inhaltsverzeichnis:
1)
- Warum möchte ich Deutschlehrer werden?
- Was soll man im Deutschunterricht
lernen?
- Was glaube ich, dass ich davon schon
kann?
- Was kann das Studium bzw. ich dazu
beitragen?
2) Vorbesprechung in
der Schule
3) Meine Gefühle vor
der ersten Einheit
4) Der erste Tag:
- Beobachtungen in der 9 MO bzw. 3A
- Kontrolle zweier Hausübungen
5) Der zweite Tag
- 3A
- 9 MO
6) Der dritte und
letzte Tag
- Doppelstunde in der 3A
- Gruppenarbeit
zum Thema Kindersoldaten
7) Abschließendes
Resümee zur LV bzw. was ich daraus gelernt habe
8) Beantwortungsblatt
zur Buchvorstellung
Kommentar zu meiner
Gruppenleitung
ad 1)
Warum möchte ich Deutschlehrer werden?
Den entscheidenden Impuls für eine Zukunft als
Lehrer bekam ich während einer Nachhilfeeinheit mit meinem
Cousin. Zu meinem Erstaunen steigerte sich meine Motivation, ihm
den Lernstoff so zu vermitteln, dass er diesen auch beherrschen würde. Es gelang
mir auch und er schaffte die Mathematikprüfung zwischen 4 und 5 mit Bravour.
Vorweg möchte ich ehrlich erwähnen, dass ich es
mir vor etwa einem Jahr absolut nicht vorstellen konnte, ein Germanistikstudium
zu absolvieren. Der Hauptgrund für meine Wahl lag zu Beginn eher in der
Tatsache, dass Deutsch in jedem Schultyp als Hauptfach unterrichtet
wird ist und ich auf keinen Fall zwei Nebenfächer kombinieren wollte.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Doch mit jeder neuen Vorlesung stieg mein Interesse an der deutschen
Sprache, meiner Muttersprache. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, die
richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Diese Studienwahl ermöglicht mir zu einem Berufsbild
zu gelangen, indem die individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen im
Vordergrund steht und stärkt meine Überzeugung, die richtige Wahl getroffen
zu haben.
Was soll man im Deutschunterricht lernen?
Eine wichtige Aufgabe des Deutschlehrers stellt die
Vermittlung der deutschen Grammatik, der Rechtschreibung, einer grundlegenden
literarischen Bildung und das flüssige Lesen dar. Die Schüler werden von
einer gewählten Ausdrucksweise, der Technik des freien Sprechens sowie der erworbenen
Kenntnis zur Durchführung von Präsentationen profitieren. Dadurch wird später der
Einstieg ins Berufsleben erleichtert.
Die Kinder bzw. Jugendlichen sollten jedoch auch
unbedingt eine soziale- und Persönlichkeitsbildung erfahren, um gewisse
Verhaltensregeln zu lernen und einhalten zu können.
Was glaube ich, dass ich davon schon kann?
Das Interesse an meinen Mitmenschen ermöglicht
mir einen guten Umgang mit ihnen zu pflegen und jedem respektvoll
entgegenzutreten. Das gilt für Menschen jeder Altersgruppe und Individualität.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Die Freude am Umgang mit Kinder und Jugendlichen
und der Wunsch in einem lebhaften Unterricht Wissen zu vermitteln bestärken
mich im Glauben an meine persönlichen Ressourcen, die natürlich erst durch das
Studium und längere Praxis professionelle Arbeit gewährleisten werden.
Was kann das Studium bzw. ich dazu beitragen?
Das Studium stellt für mich die Basis dar, auf
der ich aufbauen muss. Ein positiv abgeschlossenes Studium bedeutet jedoch
keinen fertigen Lehrer, der alles weiß. Ich bin der Meinung, dass man im Lauf
der Jahre viel dazu lernt, von den Schülern lernen kann und Erfahrung sammelt. Meine
aktuellen Qualitäten in Bezug auf Rechtschreibung und Grammatik schätze ich
eher mittelmäßig ein, da ich in der HTL im Unterrichtsfach Deutsch zu wenig gefordert
wurde. Die, im Gymnasium, erworbenen Kenntnisse wurden leider längere Zeit
nicht gefordert, dies bedarf jedoch nur Übung, um wieder auf den neuesten
Stand zu kommen. Da ich gerne lese ist es mir möglich meine Ausdrucksweise
weiter zu verbessern.
ad 2)
Die erste Einheit in der Schule möchte ich nur
kurz erwähnen, da es sich nur um eine Vorbesprechung handelte. Vorrangig war
es, die Kollegen in einer kurzen Gruppenarbeit kennen zu lernen und sich mit
Thema Deutschunterricht zu befassen.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
ad 3)
Als ich am ersten Tag, den wir in der Schule
verbrachten, um ca. 6:30 aufwachte, hatte ich ein ungewöhnliches Gefühl.
Einerseits freute ich mich schon sehr auf die erste didaktische Einheit meiner
Uni Laufbahn, andererseits war ich jedoch auch nervös, da ich nicht wusste, was
mich erwartet. Wie würden die SchülerInnen auf mich
bzw. uns reagieren? Ich erinnere mich noch an eine Praktikantin an unserer
Schule. Kaum hatte sie die Klasse betreten, hatten wir schon unseren Spaß, weil
wir ohne Probleme irgendetwas Seltsames an ihr entdeckten. Auf meinem weiten
Weg zur Straßenbahnhaltestelle hatte ich dann noch genügend Zeit mich mental
auf diesen interessanten Tag vorzubereiten. In der Straßenbahn war ich von zahlreichen
Schülern umgeben und verfolgte gespannt einige Gespräche, die zu meinem
Erstaunen kaum etwas mit der Schule zu tun hatten. Bei der Haltestelle
Roseggerhaus angekommen, traf ich dann auf meinen Kollegen, mit dem ich
gemeinsam den Weg zum Hintereingang der Schule suchte. Nach kurzen
Orientierungsschwierigkeiten schafften wir es schließlich noch rechtzeitig
anzukommen. Zum Glück hatte ich kaum Zeit wieder nervös zu werden, da die erste
Stunde in der 9 MO gleich begann.
ad 4)
9 MO:
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Frau Mag. Plamenig, war es angenehm ruhig in der
Klasse. Alle Schüler nahmen die Informationen sehr ernst. Ein häufiges Problem
dürfte die Verfehlung des Themas gewesen sein. Aus eigener Erfahrung weiß ich,
dass es wirklich enorm wichtig ist, die Angabe mehrmals zu lesen und zu
überdenken, bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen wird. Während der
Besprechung der einzelnen Schularbeiten, sollte jeder Schüler die Arbeit eines
Kollegen lesen. Meiner Meinung nach,
eine interessante Sache, um auch
den Stil seiner Mitschüler kennen zu lernen. Bei der Besprechung der einzelnen
Arbeiten war auffallend, dass alle Schüler gut mit der Kritik umgingen und nach
Verbesserungsvorschlägen fragten.
In der Reflexionsstunde bekamen wir die
Information, dass eine verbale Beurteilung in allen Altersklassen eine enorm
wichtige Rolle spielt. Ohne eine verbale Beurteilung können viele Jugendliche
nicht nachvollziehen, wie ihre Note zustande kommt.
3 A:
Beim Betreten der Klasse befand ich mich
praktisch in einer anderen Welt, dem Schulalltag als Lehrender und nicht als
Schüler. Zuerst diese angenehme ruhige Stunde und plötzlich völliges Chaos und
Unruhe aller SchülerInnen.
|