Experiment 1: Bestimmung von Hydrolysekonstante­n Beschreibung: Es wurden 30ml von NaCl, NH4Cl und Na2CO3 jeweils in ein eigenes 50 ml Becherglas gegeben und anschließend wurden die pH-Werte
Vitamine – Arten – Nutzen - Nahrungsmittel Allgemein Vitamine sind organische Verbindungen, die vom Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt werde
Es
wurden die Nullpunkte der verwendeten Thermometer durch Tauchen in ein
Zweiphasensystem (Eis – Aqua dest.) bestimmt und notiert. Ein 25ml-Becherglas
wurde mit Magnetrührstäbchen über dem Magnetrührer und in einem
Kühlmittelbehälter mit einer Klammer befestigt.
Ein Feinthermometer wurde so
befestigt, dass es fast bis zum Boden in das Becherglas reichte. Nun wurden der
Gefrierpunkt des reinen Lösungsmittels und anschließend der Gefrierpunkt der
Lösung bestimmt und notiert. Um ein korrektes Ergebnis zu erhalten wird jener
Temperaturwert abgelesen, der mindestens über einen Zeitraum von 10 Sekunden
konstant bleibt.
Jede Temperaturbestimmung musste mindestens zweimal erfolgen
und bei einem Unterschied von 0,05 °C wurde eine dritte Messung gemacht.
Experiment 1: Bestimmung des Molekulargewichtes von
Naphtalin in Cyclohexan als Lösungsmittel
Ein
Becherglas wurde zu 2/3 mit reinem Cyclohexan befüllt und anschließend der
Gefrierpunkt bestimmt. Die Kühlung erfolgte mit Eiswasser. In ein sauberes Becherglas
wurden ca. 0,5g Naphtalin und dann ca. 25g Cyclohexan eingewogen und der Fp
dieser Lösung bestimmt. Die Reste des Cyclohexan wurden in die dafür
vorgesehene Abfallflasche gegeben.
Experiment 2: Bestimmung des Molekulargewichtes von
Natriumchlorid in Wasser als Lösungsmittel
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Experiment 3: Bestimmung des Molekulargewichtes von
Kaliumhexacyanoferrat(III) in Wasser als Lösungsmittel
Das
Experiment verlief analog zu Experiment 2. Eine Lösung aus ca. 1g
Kaliumhexycyanoferrat(III) und 25g dest. Wasser wurden in das Becherglas
gegeben und der Fp dieser Lösung bestimmt.
Auswertung:
Nullpunkt
des verwendeten Thermometers 0,2 °C
Berechnung:
Mr =
i =
1 Cyclohexan /
Naphtalin
2 Wasser / NaCl
3 Wasser / K3[Fe(CN)6]
MC10H8 = 128,17052 g/mol
K C10H8 = 20,0
ΔTFP(exp) = 3,5 °C
A = 20,011g
m = 0,532g
Mr = =
151,916 g/mol
i = =
0,8437
Fehler = . 100
M = 58,442 g/mol
KH2O = 1,86
ΔTFP(exp) = 2,8 °C
A = 25,001g
m = 1,015g
Mr
= = 26,97 g/mol
i
= = 1,0462
Fehler
= . 100
M = 329,244 g/mol
KH2O = 1,86
ΔTFP(exp) = 0,25 °C
A = 25,012g
m = 1,007g
Mr = = 299,539g/mol
i = = 1,102
Fehler = . 100
Diskussion:
Versuch
1: Der
Fehler von 18,52% beruht vermutlich auf den Effekt der Dissoziation und auf
Fehler beim Ablesen der Temperatur. Da die Änderung des Dampfdrucks nur von der
Teilchenanzahl abhängt, bewirkt Naphtalin eine hohe Änderung.
Versuch
2: Ein
so großer Fehler von 53,9% ist vermutlich auf den Durchführenden
zurückzuführen. Wobei die Temperatur zu früh bzw. zu spät abgelesen wurde.
NaCl
ist ein leichtes Molekül, in 1g NaCl sind deshalb relativ viele Teilchen
enthalten, die die Änderung des Dampfdrucks bewirken.
Versuch
3:
Im Gegensatz zu NaCl und Naphtalin hat Kaliumhexacyanoferrat nur eine geringe
Auswirkung auf den Dampfdruck, da weniger Teilchen dissoziieren.
Dies wurde
sowohl experimentell als auch theoretisch bestätigt. Der Fehler von 9,02%
dürfte auf den Dissoziationseffekt und auf einen geringen Ablesefehler
zurückzuführen sein.
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