Stefanie Binder
Quecksilber
Amélie Nothomb
Der Roman Quecksilber,
geschrieben von Amélie Nothomb, kommt aus dem Französischen.
Darin wird eine ungewöhnliche Geschichte, die ein tragisches
Geheimnis verbirgt, reizvoll erzählt.
Die Krankenschwester
Francoise, von deren Blickwinkel der Roman berichtet wird, wird auf die Insel
Mortes-Frontières gebeten um dort für einen hohen Gehalt ihren Dienst zu
erweisen. Auf der Insel stellt sie sich ihrem neuen Vorgesetzten Loncours,
einem 77-jährigen alten Mann, vor. Von ihm erhält sie die Aufgabe seine angebliche
Pflegetochter Hazel gesund zu pflegen. Hazel, so erzählt er ihr, habe ihre Eltern bei einem
Bombenangriff vor 5 Jahren verloren und dort habe er sie in seine Obhut
genommen. Francois bekommt die Anordnung niemanden auf der Insel Fragen zu
stellen, die sich nicht auf ihre beruflichen Dienste beziehen. Falls sie diese
Anordnung missachten sollte, so würde ihr diese Handlung das Leben kosten, gibt
Loncours der Krankenschwester deutlich zu verstehen. Die Krankenschwester
trifft kurz darauf auf das Mädchen das sie pflegen soll und erstarrt
beim Anblick des zarten Geschöpfes.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Das Mädchen, das sich in einem sehr vageren
Zustand befand, erzählt der Pflegerin ausgelassen über ihr
Leben.
Sie berichtet von dem Bombenangriff, an den sie sich kaum noch erinnern
kann. Der Alte habe ihr damals erklärt,
dass sie seit dem Bombenangriff ein entstelltes Gesicht trägt. Dort habe sie einen Blick in einen
Spiegel geworfen den der Alte für sie bereit gestellt hatte und fiel darauf in
Ohnmacht. Seither wollte sie nie mehr einen Blick in einen Spiegel werfen. Das
ist der Grund dafür, dass der Raum in dem sich Hazel befindet ohne jegliche
spiegelnde Fläche ausgestattet ist. Außerdem berichtet das Mädchen entsetzt drüber, dass der Loncours
immer wieder zu ihr ins Bett steigt. Diese Aussage versetzt die
Krankenschwester in Entsetzten. Doch sie erinnert sich an die Morddrohung und
verschweigt ihre Fassungslosigkeit, da sie annimmt belauscht zu werden. Sie
umsorgt das Mädchen jeden Tag aufs Neue und lauscht
den vielseitigen Erzählungen.
Eines Tages nützt sie
Gelegenheit, als der Alte mit dem Boot ans Festland fährt und stöbert
in seinem Raucherzimmer herum. Dabei findet sie eine Fotografie eines
bildhübschen Mädchens namens Adele. Sie findet heraus,
dass dieses Mädchen ebenfalls, wie Hazel, die Insel
gemeinsam mit dem Alten bewohnt hatte. Nach einigen Nachforschungen findet sie
heraus, dass sich Adele damals das Leben genommen hatte und sich ins Meer
gestürzt hatte.
Plötzlich wird sie eines Tages von den Wachen auf der
Insel ins Raucherzimmer gebracht und von Loncours zur Rede gestellt.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Der Alte verrät der Krankenschwester ohne zögern, sein grausames Spiel das er mit
Hazel, und schon damals mit Adele gespielt hatte und von der unermesslichen
Liebe die er Hazel zukommen lässt. Schließlich tötet
Francois nicht, sondern sperrt sie in ein Zimmer. Denn er weiß wie sehr Hazel die Krankenschwester ins
Herz geschlossen hat möchte ihr diese Freude aufrecht erhalten.
Denn auch er erfreut sich an dem Lächeln
des Mädchens, das nun plötzlich wieder viel häufiger auftritt. Da die Gespräche der beiden Frauen von der Vorliebe
zu Büchern geprägt sind und der Alte durch das
Belauschen der Gespräche darüber informiert ist, lässt er eine große Anzahl an Büchern in das Zimmer von Francois
bringen. In einer Nacht schmiedet die Krankenschwester einen Plan um aus dem
Zimmer entfliehen zu können. Sie rückt den Tisch unter eines
der Fenster und fertigt darauf zwei Stapel aus den Büchern. Mit Mühe schafft
sie es so durch das Finster hinaus zu klettern. Doch anstatt von der Insel zu
fliehen entschließt sie sich dazu Hazel die Wahrheit über
ihr angeblich entstelltes Gesicht zu verraten und sie zu retten.
Es gibt es in diesem Roman zwei
verschiedene Schlüsse.
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Francois schleicht in das
Zimmer in dem Hazel schläft und drückt ihr die Hand auf den Mund
um den Schrei zu unterdrücken. Als sich Hazel beruhigt hat erzählt sie ihr, dass Loncours ihr damals
eine falsche Geschichte aufgetischt hatte. Sie erklärt ihr, von ihrem wundervollen Gesicht und das sie
noch nie ein schöneres vor Augen hatte. Zu Beginn glaubt
Hazel der Krankenschwester kein Wort und bricht in Verzweiflung aus. Doch als
Francois das Mädchen bittet ihr unbekanntes Spiegelbild
in ihren Augen zu betrachten wird Hazel neugierig. Die Beiden schleichen leise
in das Zimmer des Alten und knebeln ihn mit einigen Hemden. Das war nicht
besonders schwer, wie der Alte vorher ein Schlafmittel genommen hatte. Die
Frauen suchen nach einem Spiegel und da sie keinen finden zwingen sie den Alten
dazu es ihnen zu verraten. Durch gezielte Gestiken zeigt er ihnen, wo sich der
Spiegel befindet. Sie finden den Spiegel in der Bibliothek und dabei auch eine
Waffe. Hazel erblickt zum ersten Mal seit 5 Jahren ihr Ebenbild. Sie verlieht
ihre Beherrschung und aus der Situation entsteht eine heiße Diskussion. Die Waffe wird immer
wieder im Gespräch auf die betroffenen Personen
gerichtet. Schlussendlich lässt Loncours die Beiden gehen, da er
einen zweiten Selbstmord nicht verantworten kann.
Hazel bekommt eine
erhebliche Summe vererbt und entschließt
eine Reise anzutreten auf der sie von Francois begleitet wurde. Später erhält Francois die Nachricht, dass Loncours Selbstmord
begonnen hatte.
2.
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sich über ihre Dummheit, ihre Primitivität und ebenso über ihren übertrieben Mut lustig. Danach
sperrt er die Krankenschwester, deren Plan nun gescheitert war, wieder in dem
Zimmer ein. Jedoch entfernte man den Tisch und die Bücher.
Am darauf folgenden Tag, als
Francois wieder bei Hazel ihre Dienste erledigt, bittet Hazel darum, einen
Spaziergang auf der Insel zu machen. Diese Chance hätte Francois eigentlich nützen können um Hazel sofort die Wahrheit zu erzählen, doch das tut sie nicht. Sie
entfernen sich einige Meter von dem Gebäude und in der Ferne kann man schon den
verzweifelten Loncours beobachten, der zu spät reagiert hatte als Hazel ihren Wunsch äußerte. Alle möglichen Gedanken schießen ihm durch den Kopf und er glaubt nun alles
verloren zu haben. Er nimmt an, dass die Krankenschwester die Möglichkeit genutzt hat um Hazel alles zu
erzählen.
Kurzerhand entschließt er sich dazu zu den Beiden zu gehen.
Dort angekommen erklärt er Hazel, dass es im Leid tut, was er
ihr angetan hat. Daraufhin läuft er zum Meer hinaus und stürzt sich
ins Wasser.
Viele Jahre bleibt Francois
bei Hazel auf der Insel und umsorgt sie, ohne das Hazel die schreckliche
Wahrheit weiß. Eines Tages sprechen die beiden nun
alten Frauen miteinander und Francois lüftet das Gespräch in einem angenehmen Gespräch.
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Meine Meinung
Der Roman Quecksilber hat
meinen Enthusiasmus nicht besonders geweckt. Zu Beginn fand ich die Handlung
sehr reizvoll. Jedoch hielt sich meine Begeisterung beim Lesen in Grenzen. Mir
missfiel die Art und Weise der Erzählform.
Außerdem war ich oftmals enttäuscht, da ich manche Situationen als
unrealistisch empfand. Anstrengend zum Lesen waren die integrierten Dialoge
über Bücher, die nie zu Ende gehen schienen. Besonders störte es mich, dass es zwei verschiedene
Varianten gab, wie das Buch enden könnte.
Kein Schluss schien mir wirklich realistisch und somit war es für mich eher
eine Enttäuschung, da ich mir mehr erwartet hatte.
Ich konnte mich bei der ersten Schlussvariante unmöglich mit den Charakteren identifizieren.
Alles in allem würde ich das
Buch nicht weiter empfehlen. Trotzdem fand ich es interessant auch einmal eine
andere Art der Erzählform kennen zu lernen.
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