1.
Das Konzept der Selbstorganisation (SO) hat seine Grundlage auf der molekularen
Ebene und beschreibt..das Leistungsprofil von Materie unter verschiedenen,
insbesondere von energetisch herausfordernden Randbedingungen - ..die
Entwicklung von Materie unter verschiedenen, insbesondere von energetisch
herausfordernden Randbedingungen.
Stimmt, denn unter energetisch herausfordernden Bedingungen
verändern sich die Eigenschaften sprunghaft und es bilden sich neue Strukturen,
die Materie wird neu strukturiert, um den überkritischen Energieeintrag
verwalten zu können.
2.
SO-Systeme sind manchmal in ihrer Existenz in Entwicklung.
Stimmt
nicht, weil das System immer in Entwicklung ist, für SO-Systeme vergeht keine
Zeit, wenn sie „stehen“, SO-Systeme sind dynamische Prozesse.
3.
SO-Systeme können sich nur in Richtung stabiler Zustände entwickeln.
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4.
Das Konzept der Thermodynamik widerspricht dem Konzept der SO von Materie.
Stimmt,
weil das Konzept der Thermodynamik nach hoher Entropie und SO-Systeme nach
geringer Entropie strebt (gibt sie auch ab).
5.
Für die Beschreibung des thermodynamischen Chaos ist insbesondere die Erfassung
des Energieinhaltes in Form von Entropie erforderlich.
Stimmt
nicht, weil man Entropie nicht absolut (quantitativ) messen kann, sondern nur
Differenzen, wenn keine Vergleichswerte vorhanden sind, (z.B. nur bei einem
System) ist der Entropiegehalt nicht wesentlich/aussagekräftig (Entropie ist im
Thermodynamik-Chaos immer max.)
6.
Selektoren stabilisieren die Entwicklung von SO-Systemen.
Stimmt
nicht, weil sie die Richtung der Entw. Von SO-Systemen bestimmen und die muss
nicht immer zum stabilen Zustand führen, ob die Entw. Stabilisiert wird oder
nicht, entscheiden Attraktoren und nicht Selektoren (Selektor: gibt Wege vor,
in die versch. Richtung es gehen könnte)
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Ja,
weil diese Wahl ein Beobachter treffen muss, dieser sieht die
Systemeigenschaften bzw.
-kategorien
als Beobachterkategorie und bestimmt so die Eigenschaften eines Systems durch
die eigene Beschreibung mit.
8.
SO-Systeme entwickeln sich so wie alle anderen Systeme immer in Richtung von
Attraktoren.
Stimmt,
denn Attraktoren sind Zielpunkte in der Entwicklung von Systemen, man
unterscheidet zwischen stabilisierenden (Graphik) und destabilisierenden
(streben zum dissipativen (stärken destab. Attraktor)) Attraktoren, Attraktoren
stellen Lösungen eines Gleichungssystemes im Phasenraum dar, also Zustände, die
angestrebt werden.
9.
Die übliche Art der Beschreibung realwissenschaftlicher Gegebenheiten schließt
die Option der grundsätzlichen Unbestimmtheit eines benennbaren Systemzustandes
aus.
Stimmt,
weil folgendes Konzept mit folgenden Konsequenten zugrunde liegt: Gesetz der
Gleichheit (A=A); Gesetz der Widerspruchsfreiheit (A und –A können nicht
gleichzeitig richtig sein); Prinzip des ausgeschlossenen Dritten (eine Aussage
ist entweder wahr oder falsch)
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Stimmt
nicht, weil die Entw. des SO-Systems nicht von der Systemumgebung abhängig ist,
sondern nur durch den Energieeintrag, der erfolgt.
11.
Damit von einem SO-System gesprochen werden kann, braucht es materielle
Komponenten.
Stimmt
und davon eine große Anzahl (10^23) von Komponenten, die in Wechselbeziehung
zueinander stehen, eine dynamische Entwicklung aufweisen und sich in einem
höheren als 2-dimensionalen Phasenraum befinden
12.
Die Systemumgebung generiert SO-Systeme, um Energie optimal zu verwalten.
Nein,
SO-Systeme generieren Systemumgebung, um Energie optimal zu verwalten.
13.
Nach dem Konzept der SO werden SO-Systeme von der Systemumgebung generiert.
Stimmt,
weil der Fall gültig ist: System wird durch Energie aus Systemumgebung
generiert, um Energie optimal zu verwalten, bestimmt Struktur des Systems
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Stimmt,
weil sie ansonsten die Strukturen, die geschaffen wurden, um diesen
überkritischen Energieeintrag verwalten zu können, nicht aufrechterhalten
können.
15.
SO-Systeme passen sich optimal an die Systemumgebung an.
Stimmt,
weil sie ständig andere Strukturen für entsprechende Energieeinträge erstellt.
16.
In realwissenschaftlichen Beschreibungen tritt Zeit üblicherweise als
Koeffizient in Differentialgleichungen auf.
Stimmt,
damit ist Zeit mechanisch: Koeffizient von Positionsveränderungen, extern
vorgegeben; komplex: Systemzeit, Richtung der Zeit, Zeithorizont, Alter des
Systems (Anzahl durchlaufender Strukturen und Zustände), Lebensgeschwindigkeit
(Turnover-Rate), Systemgeschichte; Zeit ist bei SO-Systemen keine Koordinate
des Phasenraums, es entsteht vielmehr eine individuelle Systemzeit, die sich
als Trajektorie der Bewegung im Phasenraum zeigt.
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