5. Ausstieg aus dem Feld: Nach dem Ausstieg
aus dem Feld gilt es sich wieder an das normale Leben zu gewöhnen und sich vom
Leben im Feld zu distanzieren.
Je intensiver die Bindung zu den Feldsubjekten
war, desto schwerer fällt der Ausstieg. Sofern der Ausstieg kein abrupter ist,
empfiehlt es sich das Verlassen des Feldes schrittweise zu gestalten um sich zu
entwöhnen. Diese Vorgehensweise ist vor allem nach längeren Aufenthalten im
Feld anzuwenden.
6. Auswertung und Ergebnisbericht: Nach dem
Verlassen des Feldes gilt es die umfangreichen gesammelten Eindrücke,
Erfahrungen und Materialien auszuwerten und somit die bereits im Rahmen des
Feldtagebuches begonnene Analyse und Interpretation fortzusetzen.
Analyse und
Interpretation sollten möglichst rasch nach dem Verlassen des Feldes durchgeführt
werden, da zu diesem Zeitpunkt die Erinnerungen noch frisch sind. Aufgrund der
Tatsache, dass die Forschungsergebnisse von Feldforschungen meist in Form von
Texten vorliegen, erfolgt die Auswertung des Materials nach qualitativen
Regeln.
Am Ende der Auswertung folgt dann ein Abschlussbericht, der in klaren,
einfach verständlichen Worten verfasst sein sollte. Um Situationen und
Ereignisse, welche sich im Feld zugetragen haben, darstellen zu können gibt es
zwei Vorgehensweisen. Einerseits die analytische Darstellung, bei der die
Materialien in theoretisch wertvolle Teile gegliedert werden; andererseits gibt
es noch die synthetische Darstellung, welche Abläufe möglichst anschaulich
schildert. Bei der Beschreibung der Abläufe und Ergebnisse sollte die
Forscherin/der Forscher stets vorsichtig sein aus welcher Perspektive sie/er
beschreibt.
This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!