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Pedagogy
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PHT Innsbruck
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Pedagogy

Theorie der Familienerziehung
Universität Osnabrück WS 2007/08 Seminar: Theorie der Familie Dozent: Prof. Dr. Hans Rüdiger Müller Schriftliche Ausarbeitung zum Referat: Das Erziehungsmilieu der Familie als komplexes Interaktion

5.    Ausstieg aus dem Feld: Nach dem Ausstieg aus dem Feld gilt es sich wieder an das normale Leben zu gewöhnen und sich vom Leben im Feld zu distanzieren.

Je intensiver die Bindung zu den Feldsubjekten war, desto schwerer fällt der Ausstieg. Sofern der Ausstieg kein abrupter ist, empfiehlt es sich das Verlassen des Feldes schrittweise zu gestalten um sich zu entwöhnen. Diese Vorgehensweise ist vor allem nach längeren Aufenthalten im Feld anzuwenden.[13]

6.    Auswertung und Ergebnisbericht: Nach dem Verlassen des Feldes gilt es die umfangreichen gesammelten Eindrücke, Erfahrungen und Materialien auszuwerten und somit die bereits im Rahmen des Feldtagebuches begonnene Analyse und Interpretation fortzusetzen.

Analyse und Interpretation sollten möglichst rasch nach dem Verlassen des Feldes durchgeführt werden, da zu diesem Zeitpunkt die Erinnerungen noch frisch sind. Aufgrund der Tatsache, dass die Forschungsergebnisse von Feldforschungen meist in Form von Texten vorliegen, erfolgt die Auswertung des Materials nach qualitativen Regeln.

Am Ende der Auswertung folgt dann ein Abschlussbericht, der in klaren, einfach verständlichen Worten verfasst sein sollte. Um Situationen und Ereignisse, welche sich im Feld zugetragen haben, darstellen zu können gibt es zwei Vorgehensweisen. Einerseits die analytische Darstellung, bei der die Materialien in theoretisch wertvolle Teile gegliedert werden; andererseits gibt es noch die synthetische Darstellung, welche Abläufe möglichst anschaulich schildert.[14] Bei der Beschreibung der Abläufe und Ergebnisse sollte die Forscherin/der Forscher stets vorsichtig sein aus welcher Perspektive sie/er beschreibt.

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[1] Vgl. Bortz/Döring 2003, S. 338

[2] Vgl. Bortz/Döring 2003, S. 338

[3] Vgl. Bortz/Döring 2003, S. 338

[4] Bortz/Döring 2003, S. 321

[5] Vgl. Bortz/Döring 2003, S. 338

[6] Vgl. Bortz/Döring 2003, S. 303-304+338

[7] Vgl. Bortz/Döring 2003, S. 338

[8] Vgl. Bortz/Döring 2003, S. 340

[9] Vgl. Bortz/Döring 2003, S. 340

[10] Vgl. Bortz/Döring 2003, S. 341

[11] Vgl. Jorgensen in Bortz/Döring 2003, S. 342

[12] Vgl. Bortz/Döring 2003, S. 342

[13] Vgl. Jorgensen in Bortz/Döring 2003, S. 342

[14] Vgl. Werner/Schoepfle in Bortz/Döring 2003, S. 343

[15] Vgl. Bortz/Döring 2003, S. 343


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