Franziska Dietrich Seminar: Autoritarismus und soziale Dominanz Hausarbeit zum Thema -Interkulturelle Vergleichsstudien zu Autoritarismus und sozialer Dominanz- Gliederung I Soziale Domin
EWS Psychologie Bereich I Lehren und Lernen Inhaltsverzeichnis­ 1.Grundbegriffe und Definitionen S. 2 1.1 Psychologie S. 2 1.2 Lernen S. 2 1.3 Gedächtnis S. 4 2. Behavioristische Lerntheor
Zusammenfassung: Teildisziplinen der Psychologie und ihre Forschungsmethoden­, Gollwitzer Modul B.A. → Modulprüfung Ziel der Psychologie: Verhalten beschreiben, erklären, vorhersagen + kon
Biologische Psychologie II Prof. Dr. Weiss (http://www.biolog­ische-psychologie.­de/) Do, 11.03.2010 · Lernen und Gedächtnis: Ø Gedächtnis: bezeichnet die Information, die mehr oder weniger d
·Begriffslernen ist die Verankerung von Begriffen im Semantischen
Gedächtnis des LZG („neue Maschen einfügen“) à
Netzwerk-Modell.
·Die klassische Theorie des Begriffslernens geht davon aus,
dass wir ohne die Möglichkeit zur Kategorisierung (abstrahieren von den
Besonderheiten des Einzelfalls und ordnen unter gemeinsame Eigenschaften)
hoffnungslos über-fordert wären. à
Hierarchisch strukturiertes Netzwerk zur Repräsentation von Begriffen.
·Einspeicherung vollzieht sich nach dem Prinzip der kognitiven
Ökonomie.
·Begriffsbildung: Eine Person bildet eine Kette von Hypothesen,
die induktiv oder deduktiv entstanden sind und nacheinander abgetastet werden.
Die Bil-dung von Begriffen ist i. d.
R. kein völliges Neulernen, sondern ein
Umlernen von bereits vorhanden Begriffen. Der Schulbesuch ist der mächtigste
Faktor der Begriffsbildung (aktiver Wortschatz mit 6 Jahren etwa 2000-2500
Wörter, danach rasanter Anstieg, passiver Wortschatz zudem oft 10-mal größer!).
·Wissenserwerb als Lernen von Regeln: Ansatz von Gagné: Regeln
sind eine Kette von Begriffen.
Jüngere Kinder können meist nur einfachere
Regeln ler-nen, weil sie über eine geringere Anzahl von Begriffen verfügen. Ein
solches Lernen geschieht meist durch verbale Instruktion, in der der Aufbau der
gan-zen Begriffskette erklärt wird (z. B. bei Lernen der Abseitsregel).
·Die merkmalssemantische Theorie der Begriffsbildung:
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(b)Merkmale,
die die Klassenzugehörigkeit ausmachen, nennt man kritische Attribute.
(1.)Affirmation: Nur ein
kritisches Attribut ist vorhanden, z. B. Sitzfläche für Sitzmöbel,
(2.)Konjunktion: Zwei oder
mehr kritische Attribute sind vorhanden, z. B. männlich und kinderhabend für
Vater,
(3.)Disjunktion: Entweder
eines oder ein anderes kritisches Attribut ist vorhanden, z. B. Regen oder
Schnee für Niederschlag.
(4.)Kondition: Ein
kritisches Attribut schließt ein anderes mit ein, z. B. Wahlberechtigung à Volljährigkeit.
·Von Begriffsbildung spricht man dann, wenn Objekte zu einer
(subjektiv neuen) Kategorie zusammengefasst werden.
·Unter Begriffsidentifikation versteht man das Erkennen eines
Objekts als Be-standteil einer (bereits vorhandenen) Kategorie.
·Prototypentheorie der Begriffsbildung (Rosch):
(a)Sie
ergänzt die merkmalssemantische Theorie der Begriffsbildung.
(b)Sie geht
davon aus, dass gerade alltagssprachliche Begriffe durch zwei Tatsachen
gekennzeichnet sind: Vagheit / Unschärfe und Kontextab-hängigkeit
(was eine Tasse, eine Vase oder ein Becher ist, entscheidet sich oft aufgrund
des Kontextes: Sind Blumen oder ist Kaffee drin?).
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(d)Bei vielen
Begriffen wäre eine rein merkmalssemantische Begriffsbildung sehr umfangreich
und hätte z. T. auch viele Ausnahmeregeln (z. B. beim Begriff „Vogel“), deshalb
ist es praktikabler nach wahrscheinlichen und typischen Merkmalen (àTypikalität) zu unterscheiden.
Ein Begriff ist durch wenige charakteristische Merkmale ausgezeichnet, wobei
nicht alle Mitglieder diese Merkmale zwingend aufweisen müssen.
(e)Begriffe
werden in der Form der „besten Beispiele“ (Prototyp, idealer Vertreter,
typisches Objekt) abgespeichert. (z. B. Auto für Fortbewegungs-mittel, Schwalbe
für Vogel etc...)
·Begriffe haben einen spezifischen Stärkewert, d. h. Anzahl
der assoziativen Beziehung zu anderen Begriffen. („dicke oder dünne Knoten im
Netzwerk“) Begriffe können auch unterschiedlich stark miteinander verbunden
sein.
·Propositionale Netzwerke: Ist an der Valenz-Grammatik
orientiert: Verb steht im Mittelpunkt der Satzanalyse, hat Valenzen, eröffnet
best. Leerstellen etc...
·Alltags- oder Beschreibungsbegriffe (oft auf subjektive
Weise verwendet) ßàwissenschaftliche Begriffe
(bestehen aus einer Kategorie und zusätzlich aus einer erklärenden Theorie, z.
B.
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·Def. Gedächtnis: Das Gedächtnis ist der Ort der
Speicherung ontogenetisch erworbener Informationen, die sich in die neuronalen
Strukturen so einfügt, dass sie wieder abgerufen werden können.
Es ist die
Grundvoraussetzung für ein Erkennen der Welt, für Planen, Denken, Problemlösen
etc...
·Gedächtnis ist der Eindruck, den die Erfahrung hinterlässt.
·Es gibt im Gedächtnis nichts, was nicht gelernt worden ist.
·Als erster unterschied James (1890) zwischen einem primären
Gedächtnis (~ Kurzzeitgedächtnis) und einem sekundären Gedächtnis,
das nur durch einen konkreten Willensakt und durch Aufmerksamkeit aktiviert
werden kann.
·Übersicht über das Mehrspeichermodell des Gedächtnisses:
·Es handelt sich beim Mehrspeichermodell (oder Doppelkodierungs-,
dual-en-coding-, Zweiphasen- oder Two-stage-Modell) nicht um physikalische
Struk-turen, sondern um eine Abstraktion.
Wichtig ist die Trennungslinie
zwischen KZG und dem LZG und die zweifach erfolgende Einspeicherung.
A – 5 – 3 – 1: Das Ultrakurzzeitgedächtnis im Mehrspeichermodell
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Hier: elektroche-mische
Kreisprozesse 0,1 – 0,5 sek. Refraktärzeit: Zeit bis zur Ankunft eines neuen
Impulses wird durch Aufrechterhalten bzw. kurzzeitige Speicherung des alten
Impulses überbrückt. Dadurch kontinuierliche Außenwahrnehmung trotz
Diskontinuität der Reizleitung. Mit der Ankunft einer neuen Info aus dem selben
Register (für die gleiche Wahrnehmungsart, z.
B. optisch) wird die alte Info
automatisch überschrieben à
(optional und durch Aufmerksamkeitspro-zesse gesteuert) Weiterleitung ins
KZG
·Ergebnis eines Versuchs: Eine begrenzte Zahl von Reizen bleibt
für eine kurze Zeit nach der Präsentation zugänglich, auch wenn ihnen keine
Aufmerksamkeit geschenkt wurde.
·Vgl. Phänomen der verzögerten Reaktion: Man ist mit etwas
mental sehr beschäftigt, geht an etwas vorbei und erkennt 2 sek. später, was
man da gese-hen oder gehört hat.
·Das UKZG ist sehr begrenzt im Bezug auf die absolute Menge an
Infos und auch in Bezug auf die Zeitdauer.
·Gedächtnisareale des UKZG:
(a)Optisches oder ikonisches Gedächtnis: Es werden für maximal 0,5
sek präperzeptionelle oder präkategoriale Informationen „gespeichert“. Eine
Informationsselektion ist hier nicht möglich.
(b)Echoisches oder auditives Gedächtnis: Merkleistung etwa 2 sek.
(c)Taktiles oder haptisches Gedächtnis
·Funktionen des UKZG:
(a)Ermöglichung der Selektion und Bewertung von Reizeinflüssen à Nutzen für Erkenntnisprozess.