Franziska Dietrich Seminar: Autoritarismus und soziale Dominanz Hausarbeit zum Thema -Interkulturelle Vergleichsstudien zu Autoritarismus und sozialer Dominanz- Gliederung I Soziale Domin
EWS Psychologie Bereich I Lehren und Lernen Inhaltsverzeichnis­ 1.Grundbegriffe und Definitionen S. 2 1.1 Psychologie S. 2 1.2 Lernen S. 2 1.3 Gedächtnis S. 4 2. Behavioristische Lerntheor
Zusammenfassung: Teildisziplinen der Psychologie und ihre Forschungsmethoden­, Gollwitzer Modul B.A. → Modulprüfung Ziel der Psychologie: Verhalten beschreiben, erklären, vorhersagen + kon
Biologische Psychologie II Prof. Dr. Weiss (http://www.biolog­ische-psychologie.­de/) Do, 11.03.2010 · Lernen und Gedächtnis: Ø Gedächtnis: bezeichnet die Information, die mehr oder weniger d
(d)Später wurden längerfristige Verhaltensänderungen gemessen. Eine dann
erfolgende Bestrafung aggressiven Verhaltens hemmte die Auswirkungen, eine
Belohnung trug zur weiteren Enthemmung bei.
·Klassisches Experiment von Bandura und Ross (1963): Eine Gruppe
von Vor-schulkindern beobachteten, wie aggressives Verhalten belohnt wird: In
einem Film machte ein Kind Rocky seinem Kameraden Jonny die Spielsachen
erfolg-reich streitig.
Eine zweite Gruppe beobachtete, dass das aggressive
Verhalten nicht zum Erfolg führte. Eine dritte Gruppe sah keinen Film. Später
spielten alle Kinder mit den Spielsachen, die auch im Film vorkamen. à Beobachtung von aggressivem Verhalten:
Gruppe 1: 15 aggressive Handlungen – Gruppe 2: 8 aggressive Handlungen (neues
Verhalten erlernt, aber zumeist unterdrückt) – Gruppe 3: 5 aggressive
Handlungen (ist in etwa der Basiswert).
·Auswirkungen von Modell-Lernen:
(a)Hemmungs- oder Enthemmungseffekte: Förderung oder Blockierung
vor-handener Verhaltensweisen (z. B. könnte das Überqueren einer Straße bei
„rot“ Kinder enthemmen).
(b)Modellierender Effekt bzw. Aneignungseffekte: Erwerb völlig neuer
Ver-haltensweisen (motorisch, kognitiv, emotional...). Erweiterung des
Verhal-tensrepertoires.
(c)Veränderung des emotionalen Erregungszustandes.
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·Bandura betonte nach seiner Distanzierung zum Behaviorismus, dass
zwischen der Anregung eines Verhaltens durch ein Modell und der Ausführung
dieses Verhaltens kognitive Prozesse stattfinden.
Dies ermöglicht auch die Selbst-steuerung
von Verhalten durch
(a)präzise Selbstbeobachtung,
(b)Bewertung des eigenen Verhaltens nach selbstfestgelegten (aber
realis-tischen, sonst kann es zu Lernstörungen kommen) Leistungsstandards und
(c)Selbstbestimmung von Verhaltenskonsequenzen (Selbstbelohnung,
Selbst-bestrafung).
·Mit Bandura vollzieht sich ein Wechsel von einer Orientierung am
Paradigma des Verhaltens hin zum Paradigma des Handelns.
·Lehrer sind exponierte Modelle mit hohem
Beeinflussungspotenzial:
(a)Sie haben einen hohen Status (Expertenwissen, Sanktionsmacht).
(b)Sie bauen i. d. R. eine emotional tragfähige Beziehung zu den Schülern
auf.
(c)Sie sind viele Stunden täglich mit den Schülern zusammen und für den
einzelnen gut sichtbar.
·Relevanz im Unterricht: Emanzipatorische Aufklärung über
Modellwirkung z.
B. des Fernsehens oder von Computerspielen.
Problematisierung der Darstel-lung von Gewalt. Typische Beispiele: Anstieg von
Gewalttätigkeiten nach Boxveranstaltungen, Anstieg der Selbstmordraten nach
Veröffentlichungen über Suizide, Imitationseffekte bei Berichten über
Flugzeugentführungen oder Randale in Vorstadtsiedlungen.
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A – 4: Theorien des kognitiven Lernens
A – 4 – 1: Lernen durch Einsicht (Quelle:
GK Psychologie 2000/01)
·Die Theorie des Lernens durch Einsicht geht auf die Schule der
Gestalt-psychologie (z. B. Köhler) zurück, die sich vom Behaviorismus und
der Asso-ziationspsychologie abgrenzte.
·Die Lösung eines Lernproblems erfolgt plötzlich, durch einen
Einfall.
·An Thorndike und den Bahavioristen kritisieren die
Gestaltpsychologen der Berliner und Leipziger Schule, dass bereits ihre
Versuchsanordnung ihre Er-gebnisse vorgeben: Die Aufgaben, die die Hunde und
Katzen bekamen, gingen so weit über ihre geistigen Fähigkeiten hinaus, dass
ihnen nichts anderes übrig blieb als das Trial-and-error-Verfahren.
Die
Zusammenhänge des Versuchs-aufbaus waren für die Tiere nicht zu überblicken.
·Die Gestaltpsychologen verwendeten hingegen in Experimenten
Affen, die Aufgaben bekamen, die für sie aus Einsicht lösbar waren. (Die Affen
mussten eine Kiste auf eine andere stellen und darauf steigen, um zu einer
Banane zu gelangen.
Dies konnten sie aufgrund von Überlegungen und Einsicht
bewäl-tigen.)
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(b)Ist erst ein Einfall zur Lösung eines Problems vorhanden, so kann die
Lösung sofort wiederholt werden.
(c)Der Lernerfolg stellt sich nicht graduell ein wie beim
assoziativen Lernen, sondern plötzlich und meist nach einer Phase des
Nichthandelns (Inkubation).
(d)Eine durch Einsicht erfolgte Lösung kann auch in neuen, veränderten
Situationen wieder angewendet werden. Was gelernt wird, ist nämlich nicht ein
bestimmter Handlungsablauf, sondern eine kognitive Struktur, die z.
B. den
Zusammenhang von Hilfsmitteln und strategischer Einsetz-barkeit aufweist.
A – 4 – 2: Kognitives Lernen / Formen von
Wissensrepräsentationen (Quelle:
Edelmann S. 220-238)
·Kognitive Lerntheorien beziehen sich – im Gegensatz zu
behavioristischen Lerntheorien – auf Abstraktionen und Repräsentationen, also
Phänomene, die nicht direkt erfassbar sind.
Im Zentrum jeder kognitiven
Lerntheorie steht als Ziel der Aufbau einer kognitiven Struktur.
·Def. Repräsentation von Wissen:
(a)Objekte aus der Umwelt werden im Bewusstsein entweder als konkrete
Einzelfälle oder als Klasse ähnlicher Erscheinungen dargestellt bzw. als innere
Wirklichkeit konstruiert.
(b)Repräsentation ist eine verbale, bildhafte oder sensumotorische
(hand-lungsmäßige) Begriffsbildung.
·Arten der Repräsentation von Wissen:
(a)handlungsmäßige oder sensumotorische Repräsentation
(entwicklungs-psychologisch die erste Phase).
(b)bildhafte oder analoge Repräsentation (entwicklungspsychologisch
die zweite Phase).
(c)aussagenartige oder sprachlich-inhaltliche Repräsentation
(entwick-lungspsychologisch die dritte Phase).
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(a)Nur die aussagenartige Repräsentation.
(b)Die aussagenartige und die analoge Repräsentation.
(c)Die aussagenartige, analoge und die handlungsmäßige Repräsentation.
Vor allem die erste Auffasung ist jedoch sehr von linguistischen und
struktur-alistischen Vorannahmen beeinflusst, die nicht anerkennen, dass man
sogar bei reinen Sachaussagen i. d. R. bildhafte oder emotionale Assoziationen
hat.
·Paivio (1979) erklärte die Form der Informationsaufnahme
mittels des „Mo-dells der dualen Kodierung“ (Kodierung in zwei
alternativen Systemen): Die Verarbeitung geschieht entweder analog-bildhaft
(optisch) oder semantisch-aussagenartig (akustisch).
Bei eher konkreten
Sachverhalten sind beide Reprä-sentationsarten möglich und die analog-bildhafte
wahrscheinlicher. Bei ab-strakten Sachverhalten sind semantisch-aussagenartige
(also begrifflich vermit-telte) wahrscheinlicher.
(a)Die Theorien zur aussagenartigen Repräsentation gehen davon aus, dass
sich semantische Netze bilden. (Netzwerkmodelle).
(b)„Modell der modifizierten Begriffshierarchie“: Jeder Begriff wird
in ein System von Ober- und Unterbegriffen eingeordnet, wobei bei jedem Begriff
nur die speziellen Charakteristika gespeichert werden, während die
allgemeinen Charakteristika ausschließlich mit dem Oberbegriff ver-bunden
werden. (z.
B. Lachs: rosa, essbar / Fisch: hat Flossen und Kie-men, kann
schwimmen.)