Franziska Dietrich Seminar: Autoritarismus und soziale Dominanz Hausarbeit zum Thema -Interkulturelle Vergleichsstudien zu Autoritarismus und sozialer Dominanz- Gliederung I Soziale Domin
EWS Psychologie Bereich I Lehren und Lernen Inhaltsverzeichnis­ 1.Grundbegriffe und Definitionen S. 2 1.1 Psychologie S. 2 1.2 Lernen S. 2 1.3 Gedächtnis S. 4 2. Behavioristische Lerntheor
Zusammenfassung: Teildisziplinen der Psychologie und ihre Forschungsmethoden­, Gollwitzer Modul B.A. → Modulprüfung Ziel der Psychologie: Verhalten beschreiben, erklären, vorhersagen + kon
Biologische Psychologie II Prof. Dr. Weiss (http://www.biolog­ische-psychologie.­de/) Do, 11.03.2010 · Lernen und Gedächtnis: Ø Gedächtnis: bezeichnet die Information, die mehr oder weniger d
Reaktionen, die kurz
vor einem unbefriedigenden Zustand auftreten, werden mit höherer
Wahrscheinlichkeit nicht wiederholt. Es geht um Verstärkung (Reinforcement) und
Bestrafung, um Erhöhung oder Verminderung von Auftretenswahrschein-lichkeiten.
(Die künftige Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens wird durch seine
Konsequenzen bestimmt.)
·Skinner erklärt den Unterschied zwischen den zwei
Konditionierungstheorien:
·Zentrale Annahme: Über Beibehaltung oder Löschung eines
Verhaltens (einer Reaktion „R“) entscheiden die auf das Verhalten
folgenden Konse-quenzen beziehungsweise die nachfolgenden Reize (Stimuli „SR“).
Dies wird auch als Wenn-dann-Zusammenhang oder Kontingenz bezeichnet.
·Mit Kontingenz (ungleich Kontiguität!) ist die
Regelmäßigkeit gemeint, mit der Umweltereignisse von bestimmten
Verhaltensweisen einer Person abhäng-en, also die Beziehung zwischen Verhalten
und Konsequenz.
·Die nachfolgenden Reize können positive Verstärker (S+R)
oder negative Verstärker (S-R) oder Bestrafungen sein.
·Entscheidend ist also die beobachtbare Wirkung des Verhaltens und
der Vergleich zwischen dem vorausgehenden, unkonditionierten, diskriminativen
Stimuli (SD oder UCS) und den Konsequenzen (C). (Vgl.
Zwei-Faktoren-Theorie der Angstvermeidung: 1. Faktor: Erlernen, dass auf
Verhalten A die negative Konsequenz B folgt. 2. Faktor: Erlernen, Verhalten A
zu vermeiden.)
·Beispiel UCS à R à C (enthaltend einen S+R) à Verstärkung von R
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(a)Darbietung eines positiven Reizes unmittelbar nach einem Verhalten:
Po-sitive Verstärkung oder Plus-Verstärkung.
(b)Darbietung eines aversiven Reizes unmittelbar nach einem Verhalten:
Be-strafung durch einen aversiven Reiz oder Plus-Bestrafung. à Flucht- oder Vermeidungslernen.
(c)Entzug eines positiven Reizes unmittelbar nach einem Verhalten:
Be-strafung durch Verstärkerentzug oder Minus-Bestrafung. à Flucht- oder Vermeidungslernen.
(d)Beendigung eines negativen Reizes unmittelbar nach einem Verhalten:
Negative Verstärkung oder Minus-Verstärkung.
·Entscheidende Ziele der operativen Konditionierung:
(a)schnelles Erwerben von Wissen / Verhalten
(b)höhere Auftrittswahrscheinlichkeit eines bestimmten Verhaltens
(c)Löschungsresistenz von Wissen / Verhalten (d. h. auch bei ausbleibender
Verstärkung das Beibehaltung von Verhalten)
·Es gibt primäre Verstärker, die sich auf grundlegende
Bedürfnisse beziehen (Nahrung, Schlaf, Sexualität, Einflussgewinn) und sekundäre
Verstärker wie Geld, Anerkennung, Tokens (materielle, soziale, informative
oder aktivitäts-bezogene Verstärker), die durch Paarung mit primären
Verstärkern selbst zu Verstärkern wurden.
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·Die Verstärkerwirkung steigt mit steigendem
Aufforderungscharakter bzw. steigender emotionaler Valenz und Wertigkeit
eines Ziels.
·Der Reiz, der sognalisiert, dass in einer Situation eine
Verstärkung erhältlich ist, ist ein positiver diskriminativer Reiz.
Ein
negativer diskriminativer Reiz signalisiert, dass keine Verstärkung erhältlich
ist. Instrumentelles Lernen ist stark situationsabhängig (hat auch Nachteile z.
B. im Bezug auf Bereitschaft zum Transfer etc...).
·Aufbau von Verhaltensketten (Chaining): Aufbau von
komplexen Verhal-tensketten durch systematische Verstärkung eines
Zielverhaltens, das immer komplexer wird. (z.
B. bei einem dressierten Delfin,
aber auch bei motorischen Fähigkeiten wie Autofahren etc...). Verhaltensketten
werden häufig vom Ende her gelernt.
·Shaping: Sukzessive Verhaltensformung.
·Verschiedene Verstärkungsstrategien:
(a)kontinuierliche Verstärkung (Vorteil: schnelle
Konditionierungserfolge, erfolgreich bei erstmaligen Lernprozessen / Nachteil:
geringe Löschungs-resistenz, Verwandlung von intrinsischer in extrinsische
Motivation)
(b)Intervallsverstärkung (z. B. Belohnung bei jeweils fünf Minuten)
oder Quotenverstärkung: Belohnung z. B. bei jeder fünften guten Antwort.
Beides sind Formen fixierter intermittierender Verstärkung.
Diese sind für
erstmalige Lernvorgänge weniger ertragreich, dafür aber hohe
Löschungs-resistenz als Wirkung.
(c)Variable Verstärkung: Situativer Einsatz von Verstärkung.
Vorteil: sehr hohe Löschungsresistenz.
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·Je intensiver, unmittelbarer und konsequenter bestimmte
Belohnungen oder Bestrafungen erfolgen, desto wirkungsvoller sind die
Verstärker oder Hemmer.
·Mögliche negative Nebenwirkungen aversiver Reize und
Bestrafungen:
(a)Fluchtverhalten, Schulverweigerung
(b)Förderung von aggressiven Verhaltensweisen
(c)Psychosomatische Beschwerden
(d)Negative Selbstwahrnehmung und geringer Selbstwert bzw. Ich-Schwäche
(e)Gefühle der Angst, Hilfslosigkeit, Passivität, Orientierungslosigkeit,
Auf-bau negativer Erwartungen
·Zur Relevanz operativen Lernens in Schule und Unterricht:
(a)Wenn ein Schüler zu Beginn eines Schultages Tabletten nimmt und damit
Kopfschmerzen vermeidet, wird das Verhalten „Tabletteneinnahme“ negativ
verstärkt.
(b)Bestrafung im Unterricht: Tadel, Drohungen, Strafarbeiten, Strafen
etc... intendieren eine Unterdrückung von unerwünschten Verhaltensweisen.
Aber:
Die Wahrscheinlichkeit, dass Bestrafung zu gewünschtem Verhalten führt, ist
sehr gering, weil nicht aufgezeigt wird, wie das gewünschte Verhalten aussieht.
Wichtiger zur Löschung ist eine Nicht-Verstärkung des Verhaltens (was in der
Schule schwer sein kann, weil nicht selten Mitschüler durch Aufmerksamkeitszuwendung
unerwünschtes Verhalten verstärken).
Bestrafung kann durch Kontiguität mit dem Bestrafenden (Lehrer)
assozi-iert werden. à Sehr
unvorteilhaft.
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(d)„Premack-Prinzip“: Angenehme Verhaltensweisen dazu benutzen, um we-niger
angenehme Verhaltensweisen zu verstärken. Vgl. „Erst die Arbeit, dann das
Vergnügen!“
(e)Einsatz von Münzverstärkungsprogrammen (z. B. Tokens) oder
Kontin-genzverträgen (Aushandeln z. B. einer Aktivität beim Klassenausflug bei
Engagement im Unterricht).
·Grenzen der instrumentellen Lerntheorie:
Es lässt sich nur schwer
vorstellen, dass Sprache, Sitten etc... bei einem neuen Mitglied einer Kultur
ausschließlich über eine Sequenz von Versuchs- und Irrtums-Lernprozessen
aufgebaut werden. Dies hätte nicht ganz so erwünschte Folgen etwa beim
Schwimmenlernen oder beim Erlernen des Operierens bei Medizinstudenten.
A
– 2 – 4: Gelernte Hilflosigkeit(Quelle:
Edelmann, S. 140-141)
·Der Begriff wurde erstmals im Rahmen von
Konditionierungsexperimenten von Seligmann und Maier (1967) verwendet.
·Versuchsaufbau: Einer Gruppe von Versuchstieren (Hunden)
wurden elektri-sche Schläge verpasst, die sie durch Drücken einer Platte
abschalten konnten (= unvermeidbare, aber beeinflussbare Reize).
Einer zweiten
Gruppe von Hun-den wurden ebenfalls diese elektrischen Schläge verpasst, aber
ohne dass diese die Chance hatten, sie abzustellen (= unvermeidbare und
unbeeinflussbare Reize).