
Trauminhalte:
latent(verborgen): manifest(offen):
§
Unverhüllte
Wunscherfüllung
§
unmoralisch
§
sozial nicht
akzeptabel
§
„darf“ nicht ins
Bewusstsein vordringen
§
verhüllte
Wunscherfüllung
§
tatsächlich
erlebter Traum
§
dringt ins
Bewusstsein vor
Zensur:
è konvertiert latenten in manifesten
Traum durch:
Ø
Verschiebung: Verdichtung: Symbolik:
ü
An Mensch oder
Sachverhalt geknüpfter Affekt wird auf harmlosere Sache Verschoben
ü
versch. Gestalten mit ähnlichen
Merkmalen zu einer einzigen Figur verdichtet
ü
rational nicht erfassbare oder nicht
verbalisierbare Sachverhalte durch ein Bild oder anderen Sinnlichen Eindruck
repräsentiert
Quellen
von Trauminhalten:
Exogene
Reize: Endogene Reize: Tagesreste:
ü
wirken auf den
Schlafenden ein
ü
Können im Traum
umgedeutet werden Körpergefühle können Trauminhalt beeinflussen
ü
sowohl
bewusste als auch unbewusste wahrgenommene Reize
Ursachen
von Träumen:
·
Physiologische Erklärung:
ü
Traum als
partieller Wachzustand des Gehirns
·
Andere
Erklärungsansätze:
ü
zum Vorschein
bringen von unvollendeten/unterdrückten Dingen aus dem Wachzustand
ü
Entlastende und
heilende Funktion
ü
Problemlösungen
Traumanalyse:
Ziel à
latenten Trauminhalt sichtbar machen
Auswirkungen à
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ü
dem Ich Energien
aus dem Unbewussten zuführen
Fazit:
ü
Alle Träume
>Wunschträume
ü
Ausbleiben von
Moralitätsprinzipien
ü
Psychoanalyse
versucht über Träume einen Zugang zum Unbewussten zu erlangen.

·
2 Hypothesen bilden die Grundlagen der Psychoanalyse Freuds
è Psychischer
Determinismus
è Gesetz
der Kausalität (nichts ist zufällig, alles hat eine Ursache)
·
Alles hängt miteinander zusammenà
Diskontinuität gibt es in der Psyche nicht
·
Zufall ist durch Absicht/Wunsch des Betroffenen verursacht worden
·
Neurotische Symptome sind durch andere seelische Prozesse
entstanden
·
Unbewusste Abläufe sind nicht zu beobachten
·
Psychoanalyse ist also indirekt, gestattet Vermutung auf Existenz
von Bedeutungen auf Leben zu erschließen
·
Patient verpflichtet sich dem Analytiker alles mitzuteilen –Grund
dass Patient die Kontrolle über seine Gedanken aufgibt à freies Assoziieren
·
Gedanken, Erinnerungen sind durch verstärkte Aufmerksamkeit
bewusstseinsfähig, also können bewusst gemacht werden à sind vorbewusst
·
Unbewusstes à nur
durch erhebliche Bemühungen, starke Kraft verwehrt den Zugang, diese muss erst
überwunden werden à unbewusst
·
Unbewusstes beeinflusst psychische Abläufe, nicht beobachtbar
aber deren Wirkung
 
Bewusstsein / ICH –ausführendes
Organ
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UNBEWUSSTES / ES
(unbewusste psyische Ene unbewusste psy. Energie
Grundannahmen
der Psychoanalyse:
Ø Bestimmte seelische Vorgänge sind dem Bewusstsein verborgen
à sind unbewusst-sie wirken
sich jedoch auf das Erleben & Verhalten aus!
Ø Verhalten wird durch Triebe
erzeugt u. gesteuert!
Ø Jedes Verhalten ist seelisch „determiniert“,
bedingt/festgelegt à
lässt sich nur aus der individuellen Biografie/Lebensgeschichte erschließen!
Ø Seelische Kräfte u. Motive, welche unser Verhalten steuern sind
unbewusst

è Grundannahme:
Eigenständigkeit des Menschen / „in der Welt sein“
·
Verschiedene subjektive Welten à individuelles Verhalten

è Grundannahme:
Mensch als verantwortliche Person im Angesicht seines
Gewissens
·
Eigenständigkeit des menschlichen Seins!
·
Lebensaufgabe: seine eigenen Werte zu erkennen und zu
verwirklichen
Ø
Der Wille zum Sinn!
§
„Wille zur Macht“ (Individualpsychologie) à Begründung: Geist ist eine eigenständige
Instanz- nicht nur ein Mittel zum Zweck
§
„Wille zur Lust“ (Psychoanalyse) à Bei Dominanz: Verfehlung der
Existenz durch „Notstadien“, die beinhalten Frustration, Neogene, Neurose,
welche die Verzweiflung ausdrückt, den „Wille zum Sinn“ zu verwirklichen.
Neogene, Neurose entwickelt sich zu habitueller Neurose. Logotherapie:
bewusst machen vom verdrängten Geistigen, um Möglichkeit der
Werteverwirklichung zu gewährleisten/wahrzunehmen
Bewusste ICH
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- Persönlich
Unbewusste Personaà
Rolle, die ein Individuum in der sozialen Gesellschaft einnimmt
- Schattenà
negative, unerwünschte Eigenschaften, welche unterdrückt werden,
aber mitleben wollen
§
Komplexà
unbewältigte, stark affektivgeladene und ungelöstes seelisches
Anliegen- Eigenleben davon kann hemmend od. fördernd sein
- Kollektive
Unbewusste Archtetypen à
Inhalte werden verdichtet zu Symbolen!
- Anima/Animusà Inneres Bild der Frau im Manne/des Mannes
in der Frau. Vermittelt zw. Bewusst u. unbewusst. Wirken als „Instrument“
der Individuation
§
Individuation à
alle seelischen Anteile sollen assimiliert –dadurch wird der
Mensch zu sich selbst!
|