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Psychoanalyse nach Freud .doc

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Faculty
Social Science
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Psychology
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University, School
Berufliches Gymnasium Ludwigshafen
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2010
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Grundannahme – psychoanalytische Theorie

è Grundlegende Begriffe sind das Unbewusste und das Vorbewusste.

·        nur ein geringer Teil der seelischen Vorgänge, die in uns ablaufen, ist bewusst

·        die meisten Vorgänge gehen unter die Oberfläche des Bewusstseins und spielen sich im Vorbewussten / Unbewussten ab.

·        Seelische Vorgänge, die man nicht/nicht mehr weiß à nicht bewusstseinsfähig sind, aber Erleben & Verhalten maßgeblich beeinflussen à als unbewusst bezeichnet!

Bsp.: Frau Mustermann hat als Kind mehrmals beobachtet, wie ihr Vater ihre Mutter zu sexuellen Handlungen zwang. Daran kann sie sich nicht mehr erinnern, es hat jedoch ihr Sexualverhalten beeinflusst, da sie Probleme hat sich einem Mann hinzugeben.

·        Um unbewusste Vorgänge handelt es sich nur, wenn diese außer durch therapeutische Methoden (freies Assoziieren) von allein nicht mehr ins Bewusstsein kommen-egal wie stark

·        Latente Vorgänge, die dem Bewusstsein wieder zugänglich gemacht werden können à bewusstseinsfähig sind, bezeichnet Freud als „vorbewusst“.

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Ø  Vorbewusst sind bewusstseinsfähige Vorgänge, seelische Vorgänge, die man nicht spontan weiss, die jedoch dem Bewusstsein wieder zugänglich gemacht werden können!

Ø  Unbewusst, seelische Vorgänge, die nicht od. nicht mehr ins Bewusstsein dringen, bewusstseinsunfähig, jedoch Erleben & Verhalten beeinflussen!

·      Grundannahme der Psychoanalyse ist à bestimmte seelische Vorgänge, innere Kräfte (verbotene Wünsche, unangenehme Erlebnisse)- dem Bewusstsein verborgen (unbewusst), sich jedoch auf das individuelle Verhalten & auf die Persönlichkeitsentwicklung nach bestimmten Gesetzmäigkeiten auswirken!

·      Unbewusste Inhalte drücken sich oft in Verhaltensweisen/formen ausà Fehlleistungen : sich versprechen, verlesen, verschreiben, verhören, etwas verlieren…oder in Träumen, welche unbewusste Vorgänge/Prozesse in verschlüsselter Form, in symbolischer Verkleidung „erkennen“ lassen.

o   Fehlleistungen sind „Kompromissbildungen“ zw. Bewussten Ansichten und unbewussten Vorgängen!

 

 

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Verhalten durch Triebe erzeugt, gesteuert. Seelischen Kräfte (Libido, Destrudo) und Motive, die Verhalten steuern, i.d.R. unbewusst.

Jedes Verhalten eine best. Ursache (Gesetz der Kausalität)

Jedes Verhalten ist also seelisch bedingt (Determinismus) und lässt sich nur aus der individuellen Lebensgeschichte erschließen à Symptome hängen mit bestimmten erlebten Ereignissen zusammen

Definitionen:

Bewusst

Dem Bewusstsein stetig zugängliche Gefühle/Gedanken, die das Ich gerade im Moment besitzt

Vorbewusst

Dem Bewusstsein auf Abruf zugängliche Gefühle/Gedanken etc. (Gedanken und Erinnerungen), sie sind bewusstseinsfähig

Unbewusst

Dem Bewusstsein nur mithilfe eines Therapeuten zugängliche Erlebnisse etc. die „innere“ Barriere kann nur durch best. Methoden überwunden werden und somit können sie nur dann dem Bewusstsein zugänglich gemacht werden

Psychischer Determinismus

Annahme, dass jedes Erleben/Verhalten eine Ursache hat.

Fehlleistungen

Bewusste Absicht und unbewusster psychischer Vorgang treffen aufeinander (sind nicht miteinander kongruent)

Triebfrustration

Das Erleben einer Enttäuschung, die auftritt, wen die Befriedigung wichtiger Bedürfnisse fortwährend verhindert wird.

Mensch als festgelegtes Wesen

è Psychoanalytische Theorie geht davon aus, dass der Mensch ein Wesen ist, das von verschiedenen Energien gesteuert wird!

è Freud sieht Mensch als Wesen, dessen Verhalten durch Triebe erzeugt u. gesteuert wird!

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o   Um diese umfassend zu befriedigen, wird das Verhalten in eine bestimmte Richtung gelenkt

o   Menschliches Verhalten ist darauf ausgerichtet à Triebwünsche zu befriedigen, Spannungen zu vermindern

o   Mensch ist sich jedoch seelischer Kräfte u. Motive, welche sein Verhalten steuern, meist nicht bewusst-Freud geht davon aus, dass wir Motive, die Verhalten steuern, nicht kennen!

è Verhaltensweisen (krankhaft, normal) à sind durch seelische Prozesse bedingt & festgelegt!

o  Bestimmte Symptome (niemals beliebig!)à hängen mit erlebten Ereignissen zusammen und durch diese „determiniert“ (bestimmt, festgelegt)

o  Freud bezeichnet dies als „psychischen Determinismusà meint damit die Annahme, dass Erleben u. Verhalten eine Ursache hat.

o  Diese Prozesse sind nicht immer offen zu erkennen à meist nur aus der individuellen Lebensgeschichte zu erschließen!

Die Persönlichkeitstheorie:

ES

·         Elementarste Schicht

·         Seit der Geburt

·         Triebwünsche auf best. Objekt gerichtet

·         Kein log. Denken, keine Wertungen

·         Blindes Streben nach Triebbefriedigung à lustvolle Entspannung

Instanz der Triebe, Wünsche, Bedürfnisse à Lustprinzip

ICH

·         Befriedigung nicht immer möglich, von Realität abhängig

·         Wird sich seiner Grenzen bewusst, durch Realität

·         Außenwelt steht sofortiger Bedürfnisbefriedigung im Weg

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9  Bewusste Auseinandersetzung mit Umwelt

§ Leben und Wahrnehmen

§ Denken, Handeln, Planen, Fühlen, Wählen, urteilen, werten

§ Erkennen, Vorstellen, kognitiven Prozesseà Aufnahme, Verarbeitung, Speicherung,

§ Sprach- Lernfähigkeit, Wahrnehmung

§ Gesteuerte Organisation à besonnen, vernünftig handeln

Instanz, welche bew. Auseinandersetzung mit der Realität leistet

ÜBER – ICH

·         Bewusstsein, was richtig, was falsch

·         Verbote, Mahnungen, Gebote im Laufe der Zeit vom Kind übernommen, als wahr und richtig akzeptiert à dritte Instanz

·         Wert- Normvorstellungen

·         Bewertung der Triebwünsche à zugelassen oder nicht?!

·         Moralitätsprinzip

·         Moralvorstellungen der Gesellschaft

è Träger des ICH – IDEALS à an ihm misst sich das ICH à Leit- und Denkbild

ÜBER-ICH

·        Repräsentiert gesellschaftliche, anerzogene Normen (ethischer und moralischer Natur), vermittelt durch Bezugspersonen

·        Träger des Ich-Ideals

·        Führt Ich-Verhalten im Sinne der geltenden Moral

·        Bewertet Triebwünsche des ES

ICH

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