Ablaufplan der
Produktionsplanung
- gem. VDI
- unabhängig von der Unternehmensstruktur
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Produktidee Phase,
in der überwiegend Daten gesammelt, Studien erstellt und in dem Lastenheft alle
auftretenden Fakten (Marktdaten, Vorschriften, Patente, Berechnungen,
Sicherheitsvorschriften etc.) gesammelt und gewertet werden.
Ist das Produkt Erfolg versprechend und die wirtschaftliche Erwartungen positiv,
kann die Freigabe der Neuentwicklung erfolgen.
Konzept Phase,
in der das technische Konzept entwickelt wird.
Die ersten Konstruktionsentwürfe werden erstellt, in einem Versuchsaufbau die
technische Realisierbarkeit nachgewiesen und in einem weiteren Lastenheft alle
notwendigen Daten zur Verwirklichung des Entwicklungsauftrages gesammelt.
Funktionsmuster Notwendig,
um alle für die Fertigung erforderlichen Unterlagen zu erstellen
Laborprototyp Erprobung
des Produkts findet im Unternehmen und oft auch noch mal außerhalb statt.
Erkenntnisse sind von besonderer Bedeutung für weitere Fortführung der
Entwicklung, da auftretende Fehler und Kundenwünsche noch rechtzeitig berücksichtigt
werden können.
Erprobungsgerät Erstellung
erfolgt unter dem Aspekt der Fertigungserprobung.
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Seriengerät Beginn
der eigentlichen Produktion des neuen Produkts. Felderfahrungen des technischen
Kundendienstes bei Übergabe, Wartung, Instandsetzung und Ersatzteilversorgung
sowie die Analyse der Reklamationen werden berücksichtigt.
Produktionsbetreuung Vorwiegend
Sicherung der Produktionsqualität.
Grundlagen des betrieblichen Informationssystems
Stammdatenträger des Industrieunternehmens Grundlage des betrieblichen Informationssystems
- Zeichnung
- Stücklisten
- Arbeitspläne
Erzeugnisstruktur -
Vorraussetzung für Stammdatenträger
- Erzeugnisgliederung als Stammbaum:
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- Erzeugnisstruktur als Aufbauübersicht:
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- Informationsstrukturen von Stücklisten
und Zeichnungen:
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Konstruktionszeichnung
Konstruktionstätigkeiten -
Prüfung der Konstruktionsaufgabe
- Konstruktionskonzept
- Entwurf
- Detaillierung in Form der Zeichentätigkeit
Einzelteilzeichnungen enthalten
alle Informationen für Herstellung und Prüfung der Teile
Gruppenzeichnungen enthalten
für Zusammenbau der Baugruppe erforderliche Angaben, sowie Stücklisten mit
sämtlichen in der Zeichnung angegebenen Positionen.
Zeichnungssatz Summe
der Einzelteil- und Gruppenzeichnungen
Einzelblattsystem Jede
Zeichnung wird auf einem eigenen Blatt abgelegt
Vorteil: Wiederverwendbarkeit der Einzelteile und
Baugruppen
Sammelblattsystem Alle
Zeichnungen werden auf einem einzigen Blatt abgelegt
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typische Baugruppenarten Vormontagegruppen
Fertigungsgruppen mit Zwischenlagerungen
Einzelteilgruppen
Einkaufgruppen
Gliederungsgesichtspunkte
für Erzeugnisstrukturen
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Konstruktionsstückliste
Stückliste -
Auflistung aller Teile eines Erzeugnisses, geordnet nach den
Regeln der Erzeugnisgliederung
- Aufbau ist in erster Linie nach den Funktionen der einzelnen
Baugruppen und Teile zueinander ausgerichtet und nicht
auftragsgebunden
- gebundene Stückliste direkt
auf der Zeichnung
- ungebundene Stückliste auf getrennten
Formblättern
Nummerung
Nummernsysteme Nach
DIN 6763:
“.. nach bestimmten Gesichtspunkten gegliederte
Zusammenfassung von Nummernteilen bestimmter Bedeutung“
Sachgruppen
Nummernsystem
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Begriffe der
Nummernsysteme Identifizieren Kennzeichnen
eines Produktes Klassifizieren Ordnen nach
bestimmten Merkmalen Nummernbereich Aufteilen einer Nummer
in getrennte Nummernbereiche,
woraus sich verschiedene Nummernsysteme
ergeben Identnummer es ist eine nicht sprechende reine Zählnummer.
Um
eine eindeutige Auskunft über das
Produkt geben zu
können, ist ein Schlüsselverzeichnis notwendig.
Durch
laufende Nummern werden die einzelnen
Schlüsselobjekte des
Schlüsselverzeichnisses der
verschiedenen Sachgruppen erfasst Klassifizierungsnummer ist eine sprechende Nummer.
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Einteilung der
Nummernsysteme
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Parallelnummer -
besteht aus einer konstanten Identnummer und aus variablen
wechselnden Nummernteilen
- Identnummer und Klassifizierungsnummer laufen parallel, d.h. sie
sind strikt getrennt
- Maßgebend hierfür ist die immer konstante Identnummer.
- Da die klassifizierenden Daten von der Identnummer getrennt sind,
kann der Parallelschlüssel stets erweitert werden, d.h. er kann nicht
platzen
- Bei Einführung von PPS-Systemen in bereits bestehende
Produktionsabläufe werden häufig andere Nummernsysteme
angetroffen, z.B. kann das reine Klassifizierungs-Nummernsysteme
in einem Betrieb, der Normteile wie Muttern, Schrauben, Bolzen,
etc. herstellt, problemlos auf das Parallel-Nummernsystem
umgestellt werden
Arbeitsplan
Arbeitsplan -
dokumentiert den geplanten Arbeitsablauf in der Fertigung
- relativer Aufwand der Arbeitsplanung ist umgekehrt proportional zur
Losgröße
- beschreibt die technisch richtige und wirtschaftlich zweckmäßige
Reihenfolge der Arbeitsvorgänge zur Fertigung eines Teiles oder
einer Gruppe eines Erzeugnisses
- sind für die weitere Planung, Steuerung und Organisation in einem
Betrieb neben der Zeichnung und Stückliste die wichtigste
Unterlage
- ist frei gestaltbar
- min.
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Kopfteil häufig
vermerkte Daten:
- Sachnummer des zu fertigen Objektes
- Benennung des Objektes
- Daten des Änderungszustandes
- Angaben zur Art des Transports, der Verpackung etc.
- Daten zum Ausgangsmaterial
- Nummer
- Bezeichnung
- Werkstoff
- Mengen
- Ausgangszustand
Fußteil wird
z.T. zugefügt, um Ersteller oder Prüfer zu benennen
CAPPComputer
Aided Process
Planning
- recht wenig verbreitet, da z.B. das Expertenwissen recht schwer und wenn,
dann nur sehr aufwändig in solche Systeme zu übertragen ist
Vorarbeiten zur Fertigungsplanung
Fertigungsplanung
Bestandteile:
- Arbeitsplanung
- Bedarfsplanung Ermittlung der für
eine Fertigung erforderlichen
Betriebsmittel entsprechend ihrem
Leistungsvermögen
(Anzahl, Dauer, Einsatzort)
- Fristenplanung hat zur Aufgabe,
die Durchlaufzeiten in Abstimmung mit
der Auftragsgröße zu optimieren mit dem
Hauptziel:
- Durchlaufzeiten zu verringern
- vorhandene Kapazitäten optimal nutzen
- vereinbarte Lieferbedingungen
einhalten
- Kostenplanung Kostenplanung und Kostenrechnung
ist durchzuführen,
um die Kosten, die bei der Herstellung
anfallen, so
niedrig wie möglich zu halten
Kosten sind der Verbrauch von Gütern
(Material) und
Dienstleistungen in einem Betrieb zum
Zwecke der
Herstellung von Produkten und
Dienstleistungen
Auftragsvorbereitung
Kundenauftrag Auftrag
geht von bestimmten Kunden aus
Vorratsauftrag Auf
Grund von Marktanalysen wird auf Vorrat gefertigt
Auftragsvorbereitung Lauf
des Auftrages durch das Unternehmen wird durch Ablauforganisation geregelt
Stücklistenerstellung
zeichnungsgebundene
Stückliste steht mit auf der Zeichnung