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Prüfungsaufgabe: Mein Wohnbeispiel .docx

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Faculty
Environmental Science
Discipline
City and regional planning
Document category
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University, School
Universität für Bodenkultur Wien - BOKU
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2011
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LV 854.100 Landschaftsplanung I

O.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.nat.techn. G. Schneider

Prüfungsaufgabe „Mein Wohnbeispiel“

WS 2010/11

Florian Scheibmaier ****

BAK Umwelt- und Bio-Ressourcenmanagment

1.    Zeichnerische Darstellung der Bau- und Freiraumstruktur

Abbildung 1: DKM Skizze 1: Aufriss Ost


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Skizze 2: Aufriss Süd Abbildung 2: örtlicher Bebauungsplan


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Skizze 3: Parzelle mit Ausstattung

1.   


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Eingangstür

2.    Garageneinfahrt

3.    Eingang Werkstatt

4.    Eingang Schuppen

5.    Gepflasterter Weg

6.    Terrasse

7.    Kompost

8.    Blumenbeet

9.    Ausgang Terrasse

10. Büsche

2.    Landschaftsplanerische Beschreibung

2.1 Baulich – räumliche Organisation

2.1.1 Lage

Das von mir beschriebene Wohnbeispiel befindet sich im Ortsteil Mühlbach der Gemeinde Kiefersfelden die im Landkreis Rosenheim in Oberbayern, Deutschland liegt.

Die 6800 Einwohner Ortschaft liegt am Fuße des Kaisergebirges und die Entfernung zur Grenze nach Tirol ist nur ca. 5 km entfernt.

Die Parzelle befindet sich am Ende des Uslauerwegs, einer Sackstraße, die an einer landwirtschaftlich genutzten Wiese endet. Am Beginn der Straße ist ein Grünpark mit Pavillon vorhanden in dem im Sommer in regelmäßigen Abständen freie Abendkonzerte der örtlichen traditionellen Blaskapelle stattfinden.

Darüber hinaus ist der Park nur spärlich mit einigen Bänken und Sträuchern ausgestattet.

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Ein Bus verkehrt lediglich zweimal täglich von Kufstein bis in die Kreisstadt Rosenheim. Um zum Bahnhof in Kiefersfelden zu kommen ist auch ein Auto notwendig. Dort erreicht man die Regionalbahn, die stündlich zwischen Innsbruck und Rosenheim verkehrt.

Im Ort direkt ist nur ein sehr kleiner Nahversorger und eine Metzgerei vorhanden. Um zu den größeren Supermärkten, Apotheken, Ärzten usw. zu kommen, ist wiederrum eine Fahrt in den Ortskern von Kiefersfelden nötig, der ungefähr drei Kilometer entfernt liegt.

Da der Ort am Beginn des Inntals liegt und somit die Berge immer größer werden, ist Kiefersfelden auch ein relativ beliebter Zielort für Touristen im Sommer wie im Winter. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zu Wandern, Mountainbiken und jeden Wintersport auszuüben.

2.1.2 Beschreibung

Auf der Parzelle befindet sich das Einfamilienhaus mit ringsum umgebenden Grünflächen und ein zusätzliches Gebäude, dass Garage, eine Werkstatt und einen Abstellschuppen beinhaltet.

Das Haus ist unterkellert, ein kleiner Dachboden ist vorhanden und hat zwei Stockwerke mit insgesamt 7 Zimmern auf circa 140 m². Es wurde von einem befreundeten Ehepaar meiner Großeltern erbaut und nach deren Tod an besagte Großeltern übergeben, die jedoch das Grundstück mit Haus nicht benötigten und es somit an meine Mutter abgaben.

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Bis vor zwei Jahren war der Garten noch erheblich größer und mit alten Apfel- und Kirschbäumen ausgestattet. Die Fläche musste jedoch dem Haus meines Onkels weichen und somit ist der jetzige Garten nur noch ein Bruchteil des Ursprünglichen.

Der Haupteingang zur Parzelle liegt auf der Westseite. Man gelangt über den Vorplatz der Garage zu einem Zauntor, dass dann über einen ca. 15m langen, gepflasterten Weg zur eigentlichen Haustür führt.

Desweitern existiert auf der Ostseite des Grundstücks ebenfalls ein Zauntor. Von dort kommt man direkt auf einen schmalen Weg der an der Grundstücksgrenze zwischen dem Nachbar entlang führt und zwei Straßen verbindet.

2.1.3 Nutzung

Am häufigsten wird die Terrasse auf der Südseite benützt. Dort steht ein Tisch mit zwei Bänken die genügend Platz für mehrere Leute bietet. Außerdem wird mithilfe von Sonnenliegen ein Ort zum gemütlichen Lesen und dergleichen geschaffen.

Die Grünflächen rund um das Haus werden hauptsächlich für deren Pflege benützt, sprich Rasen mähen, Beete bepflanzen etc.

Die Werkstatt wurde von den Vorbesitzern häufiger und intensiver genutzt, heutzutage werden dort nur noch kleinere Reparaturtätigkeiten erledigt.

Im Schuppen sind die Fahrräder abgestellt und Schränke mit dem Zubehör und Werkzeug sind auch vorhanden.

Hinter der Garage befindet sich ein kleiner Kompost in dem die anfallenden Grünabfälle entsorgt werden.

 

2.2 Ökonomische Organisation

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2.3 Soziale Organisation

Das Haus wurde die meiste Zeit von vier Personen bewohnt. Es bietet genügend Platz für ein Elternpaar mit zwei Kindern. Jedes Kind hat ein eigenes Zimmer im Obergeschoss.

Mittlerweile aber sind die beiden Söhne aufgrund ihres Studiums ausgezogen, dass beide in größere Städte geführt hat, da das Studienangebot in Kufstein und Rosenheim eher gering ist.

Außerdem sind die doch schlechte Anbindung öffentlicher Verkehrsmittel zu den Städten und die Entfernung zu Freunden beziehungsweise Partnern weitere Gründe für das Verlassen des Heimatortes.

Somit wohnen mittlerweile nur noch zwei Personen im Haus, deren Freundeskreis viele Nachbarn im Ort umfasst und somit oft Grillabende und dergleichen auf der Terrasse statt finden.

3.    Die Ressource Wasser

3.1 Leitungswasser

Das Leitungswasser wird von den Gemeindewerken Kiefersfelden vertrieben. Es stammt aus zwei Quellen in dem Gebiet der Mühlau, nicht weit entfernt von dem Ort der Parzelle, Mühlbach.

Es hat die Wasserhärte 3, was als „hart“ einzustufen ist, jedoch typisch für diese Gegend am Beginn der Alpen

3.2 Wassersparen auf der Parzelle

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Als das circa 12 m³ umfassende Behältnis nicht mehr gebraucht wurde, wurde es gesäubert und alle Dachentwässerungen von Haus und Garage darin hineingeführt. Es besitzt ein Überlaufrohr, falls nicht genügend Wasser abgepumpt wird. Das Wasser wird mithilfe einer handelsüblichen Tauchpumpe nach oben gefördert und dann durch eine temporäre Schlauchleitung in verschiedene Tonnen (auf der Terrasse, Balkon und an der Garage) gepumpt.

Von diesen Stellen wird es ausschließlich zum Bewässern der Balkonbepflanzung, Beete und Sträucher verwendet.

Somit spart man erstens die Kosten von herkömmlichem Leitungswasser und darüber hinaus arbeitet man ressourcenschonend.

3.3 Entsorgung des Wassers

Das gebrauchte Wasser wird in das öffentliche Kanalsystem abgeleitet. Dieses ist ein Trennsystem, d.h. Schmutzwasser und Regen-/Fremdwasser werden in getrennten Kanälen entsorgt.

Das Schmutzwasser fließt zur Kläranlage in Kiefersfelden, wo es entsprechend gereinigt wird und dann dem Inn zugeführt wird.


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