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Nürnberg
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Geschwister-Scholl-Gymnasium Röthenbach an der Pegnitz Q11 AA 11/1

Protokoll über die Sitzung des Kurses 1d1 am 27.01.2010

Zeit: 10:35 – 11:20 Uhr

Ort: Zimmer 213

Leitung: Frau Stretz

Anwesend: 19 Schüler

Abwesend: keine Schüler

Protokoll: Rainer Gabel

Tagesordnung:

1.      Besprechung von Henriks Referat

1.1 Ergänzungen zu Henriks Referat

1.2 Vergleich der Lebensläufe der drei bedeutendsten Frauen der Romantik

2.      Wiederholung zu dem zweiten Teil der Gretchenhandlung

3.      Besprechung Goethes „Faust“

3.1 Aufbau der Gretchentragödie

3.2 Vergleich des Dramas „Faust“ mit dem klassischen Drama

Zu 1.: Besprechung von Henriks Referat

1.1  Ergänzungen zu Henriks Referat

Durch ein Klassengespräch wird das Referat über die drei bedeutendsten Frauen der Romantik ergänzt. Dabei wird das Todesjahr des Vaters von Bettina von Arnim auf 1799 korrigiert. Außerdem wurde auf den Briefwechsel zwischen Bettina Arnim und Karoline Günderode, die zu einer von vielen bekannten Frauen der Romantik zählt, über die jedoch nicht allzuviel in literarischen Werken zufinden ist, hingewiesen.

1.2  Vergleich der Lebensläufe der drei bedeutendstend Frauen der Romantik

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Des weiteren waren alle drei Frauen zweimal verheiratet. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass sie mit ihren zweiten Männern bereits vor den Ehen zusammengelebt haben. Auch typisch romantische Konzepte lassen sich aus ihren Lebensläufen entnehmen. So ist für sie das Größte im Leben, die wahre Liebe zu finden, weshalb sie sich scheiden liesen.

Ein weiterer Punkt, der charakteristisch für die Romantik ist, ist die Ablehnung des Philistertums. Dorothea Schlegel, Sophie Mereu-Brentano und Bettina Arnim hatten alle viele Kinder, von denen jedoch einige bereits früh verstarben.

Zu 2.: Wiederhohlung des Endes der Gretchenhandlung

Zum letzten Teil der Gretchenhandlung wird Florian Wolf abgefragt. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf den Inhalt gesetzt, der ab dem Kapitel „Walpurgisnacht“ bis einschließlich „Kerker“ mit Hilfe der Mitschüler wiedergegeben wird.

Zu 3.: Besprechung Goethes Drama „Faust“

3.1 Aufbau der Gretchentragödie

Im letzten Tagesordnungspunkt wird den Schülern der Aufbau der Gretchentragödie mithilfe einer Folie verdeutlicht. Diese zeigt mit den ersten zwei Kapiteln die Exposition und anschließend den Handlungsaufbau. Verknüpft mit dem Tod der Mutter und des Bruders von Gretchen ist die Peripetie, der Höhepunkt einer Pyramide.

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3.2 Vergleich des Dramas „Faust“ mit dem klassischen Drama

Zum Schluss werden anhand eines Schülergesprächs die typischen klassischen Merkmale der „geschlossenen Form“ mit Goethes bürgerlichem Trauerspiel „Faust“ verglichen. Das Ergebnis wird auf einer Folie festgehalten. „Faust“ als Gesamtstück entspricht nicht den klassischen Merkmalen, denn es verstößt gegen die Einheit der Handlung, die Einheit der Zeit und die Einheit der Sprache. Auch im Aufbau kann man Abweichungen zum klassischen Drama erkennen.

So ist nur die Gretchentragödie einer Pyramide ähnlich aufgebaut. Außerdem existiert in Goethes Drama keine Szenengliederung, sondern es wird in Kapitel unterteilt. Eine weitere Abweichung gegenüber dem klassischen Drama kann man bei den Personen feststellen. Hier lässt sich nicht klar unterscheiden, wer Antagonist und Protagonist ist.

Der unterschiedliche Stand der Hauptpersonen ist ein weiterer Unterschied. In der Sprache lassen sich viele Versformen unterscheiden. Goethe benützt Blankverse, aber auch Prosa. Bei den allgemeinen Stilzügen lässt sich eine Vielfalt in jeder Beziehung erkennen. Goethe verwendet auch viele Spiegelungen, beispielsweise Marthas Garten, oder die Hexenkapitel.

Es gibt auch viele Vorausdeutungen und Rückbezüge.

 

 

 

Der Protokollführer Der Leiter

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