Seminararbeit
zum Seminar Didaktische Modelle und berufliche Curricula
Thema:
3. Diskutieren Sie die Potentiale und
Grenzen von behavioristischen
Lerntheorien für die Gestaltung von Unterricht!
Gliederung
1.
Einleitung 3
2.
Behaviorismus 3
2.1
klassischer
Behaviorismus 4
2.2
Neobehaviorismus 4
2.3
Radikaler
Behaviorismus 4
3.
Erforschung
des Verhaltens von Menschen im Behaviorismus 5
4.
Das
Black-Box Modell 6
5.
Der
programmierte Unterricht 7
5.1
Der
Begriff des programmierten Unterrichts 7
5.2
Das
Prinzip des programmierten Unterrichts 7
5.3
Die
Lernziele des programmierten Unterrichts 7
5.4
Vor
–und Nachteile des programmierten Unterrichts 8
6.
Potenziale
und Grenzen von Behavioristischen Lerntheorien 9
7.
Resümee
10
8.
Quellen
11
9.
Eigenständigkeitserklärung
12
1.
Einleitung
Das
Thema dieser Seminararbeit lautet: „Diskutieren Sie Potenziale und Grenzen von
behavioristischen Lerntheorien für die Gestaltung von Unterricht!“. Zu Beginn dieser
Arbeit wird erst einmal darüber geschrieben, was Behaviorismus überhaupt
bedeutet. Trotzdessen, dass die Lerntheorien des Behaviorismus als überholt
gelten und von anderen Theorien abgelöst wurden, sind trotzdem einige Ansätze
heute noch sehr aktuell. Einige dieser Ansätze werden noch heute für die
Gestaltung von bestimmten Unterrichtssequenzen genutzt, wie beim programmierten
Lernen.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
2. Behaviorismus
Der
Behaviorismus ist ein wissenschaftstheoretischer Standpunkt, der das Verhalten
von Menschen und Tieren mit naturwissenschaftlichen Methoden untersucht. Somit
wird der Behaviorismus als eine Theorie der Wissenschaft vom Verhalten, der
Verhaltenswissenschaft oder Verhaltensanalyse gesehen. Er wurde zu Beginn des
20. Jahrhunderts durch Vorarbeiten von Edward Thorndike und John B. Watson
begründet. In den 1950er Jahren wurde der Behaviorismus von Burrhus Frederic
Skinner popularisiert und ebenso radikalisiert. Ein weiterer wichtiger Pionier
auf dem Weg zum Behaviorismus war Iwan Pawlow mit seinen Experimenten zur
klassischen Konditionierung von Verhalten. Trotz alledem ist Behaviorismus
keines falls mit klassischer oder operanter Konditionierung gleich zu setzen. (vgl.
http://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus)
In
den Vereinigten Staaten waren damals die Behavioristen die einflussreichsten
Verhaltensforscher der Universitäten. Sie waren ebenso Gegner der gerade
aufkommenden psychoanalytischen Richtungen. In den 1930er Jahren entwickelte
sich aus der Tierpsychologie heraus die Ethologie. Nicht einmal diese konnte
dort Fuß fassen durch den starken Einfluss der Behavioristen. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus)
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Heute
noch sind einige Erkenntnisse der Behavioristen wichtig und in der Praxis
anwendbar. Dazu gehört das Programmierte Lernen und Sprachlabors. Beide werden
heute noch angewendet, um zum Beispiel Fremdsprachen schnell und effektiv zu
erlernen. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus)
2.1 klassischer
Behaviorismus
Die
ehr unbekannte „objektive Psychologie“ gilt heute als Vorläufer des
Behaviorismus. Diese konnte sich in der Forschungsgemeinschaft am Ende des 19.
Jahrhunderts nicht durchsetzen. Weitere Vorläufer sind noch die wissenschaftlichen
Arbeiten von McDougall und Iwan Pawlow. Eingeführt wurde der Begriff des
Behaviorismus erstmals 1913 von John B. Watson. Watson experimentierte zur
gleichen Zeit wie Pawlow mit Reflexen und knüpfte an dessen Reflexologie an.
Pawlow hatte damit bereit eine hypothetische psychologische Erklärung für den
komplexen Aufbau von Verhaltensmustern entwickelt. Watson aber vertrat den
Standpunkt, dass nur durch äußere Reize eine Reaktion auf den Organismus
eintreten kann und dieser so Einfluss auf seine Umwelt nimmt. Reize, die
angeboren waren, wurden im Behaviorismus für lange Zeit komplett
vernachlässigt. Watson definierte den Begriff Umwelt so weit, dass selbst
Verhalten wie Hungergefühle umweltbedingt sein muss und nicht aktiv mit dem
Organismus zu tun haben. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus)
2.2 Neobehaviorismus
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Hull von der Yale University
überwunden. Hull begründete den Neobehaviorismus, der sich zwar auf den
klassischen Behaviorismus mit seinen Reiz-Reaktions-Beziehungen stützte aber
eine verfeinerte Theorie über Reiz-Reaktions-Ketten enthielt. Diese entstehen
durch klassische Konditionierung. Diese von Hull neu begründete Theorie wird
systematische Verhaltenstheorie genannt. In dieser Theorie traf er auch
Annahmen über nicht beobachtbare hypothetische Verhaltensmuster. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus)
2.3 Radikaler
Behaviorismus
Der
Neobehaviorismus wurde in den 1950er Jahren durch den radikalen Behaviorismus
abgelöst, dessen Begründer Burrhus Frederic Skinner war. Das Prinzip der
Reiz-Reaktions-Verknüpfung auf Basis der klassischen Konditionierung reichte
einfach nicht aus, um die Vielfalt des Verhaltes von Organismen zu erklären.
Skinner lenkte das Forschungsinteresse von Reiz-Reaktions-Ketten vom
Stimulus-Response-Modell hin zum operanten Verhalten. Im Mittelpunkt steht nun
das operante Verhalten, mit dem ein Organismus es schafft, Einfluss auf seine
Umwelt zu nehmen. In der Theorie nah Skinner ist das Verhalten keine passive
Reaktion auf Reize mehr, sondern das Verhalten wird nachgeahmt und
anschließend durch Konsequenzen darauf geformt. Die Unterscheidung von
angeborenen und erlernten Reizen spielt bei Skinner nur noch eine
untergeordnete Rolle.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Skinners
wichtigste Neuerung war die Einführung eines Apparats zur Erfassung von
Reaktionen mit Hilfe der von ihm entwickelten Skinner-Box. Diese Box erfasste
die Häufigkeit der Reaktion, die ein Organismus zeigt und die Häufigkeit und
Zeitpunkte von Verstärkungen. Das Ziel Skinners war es, elementare und komplexe
Verhaltensgesetze zu finden und sie zur Vorhersage des Verhaltens einzusetzen.
(vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus)
3.
Erforschung
des Verhaltes von Menschen im Behaviorismus
Die
Initialzündung des Behaviorismus stellte damals Watson dar, indem er sich gegen
die in der Psychologie gebräuchliche Methode der Introspektion aussprach.
Watsons Ziel war es, die Psychologie als Naturwissenschaft neu zu begründen.
Dabei setzte er auf die „objektive Methode“. Dabei wurde alles Reize und
Reaktionen zerlegt. Daher wird diese Form des Behaviorismus auch molekularer Behaviorismus
genannt. Reize waren für ihn alle Änderungen in der äußeren Umwelt oder im
Inneren des Individuums, die auf psychologischen Vorgängen beruhen. Später
wurde diese Form des Behaviorismus dann klassischer oder methodologischer
Behaviorismus genannt.
|