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Potentiale und Grenzen von behavioristischen Lerntheorien .doc

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Pedagogy
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Berlin Studiengang: Lehramt an berufsbildenden Schulen
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2009 Alexander Schnarr
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Seminararbeit zum Seminar Didaktische Modelle und berufliche Curricula

Thema:

3. Diskutieren Sie die Potentiale und Grenzen von behavioristischen
Lerntheorien für die Gestaltung von Unterricht!

Gliederung

1.      Einleitung 3

2.      Behaviorismus 3

2.1  klassischer Behaviorismus 4

2.2  Neobehaviorismus 4

2.3  Radikaler Behaviorismus 4

3.      Erforschung des Verhaltens von Menschen im Behaviorismus 5

4.      Das Black-Box Modell 6

5.      Der programmierte Unterricht 7

5.1  Der Begriff des programmierten Unterrichts 7

5.2  Das Prinzip des programmierten Unterrichts 7

5.3  Die Lernziele des programmierten Unterrichts 7

5.4  Vor –und Nachteile des programmierten Unterrichts 8

6.      Potenziale und Grenzen von Behavioristischen Lerntheorien 9

7.      Resümee 10

8.      Quellen 11

9.      Eigenständigkeitserklärung 12

1.    Einleitung

Das Thema dieser Seminararbeit lautet: „Diskutieren Sie Potenziale und Grenzen von behavioristischen Lerntheorien für die Gestaltung von Unterricht!“. Zu Beginn dieser Arbeit wird erst einmal darüber geschrieben, was Behaviorismus überhaupt bedeutet.

Trotzdessen, dass die Lerntheorien des Behaviorismus als überholt gelten und von anderen Theorien abgelöst wurden, sind trotzdem einige Ansätze heute noch sehr aktuell. Einige dieser Ansätze werden noch heute für die Gestaltung von bestimmten Unterrichtssequenzen genutzt, wie beim programmierten Lernen.

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2.    Behaviorismus

Der Behaviorismus ist ein wissenschaftstheoretischer Standpunkt, der das Verhalten von Menschen und Tieren mit naturwissenschaftlichen Methoden untersucht.

Somit wird der Behaviorismus als eine Theorie der Wissenschaft vom Verhalten, der Verhaltenswissenschaft oder Verhaltensanalyse gesehen. Er wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch Vorarbeiten von Edward Thorndike und John B. Watson begründet. In den 1950er Jahren wurde der Behaviorismus von Burrhus Frederic Skinner popularisiert und ebenso radikalisiert.

Ein weiterer wichtiger Pionier auf dem Weg zum Behaviorismus war Iwan Pawlow mit seinen Experimenten zur klassischen Konditionierung von Verhalten. Trotz alledem ist Behaviorismus keines falls mit klassischer oder operanter Konditionierung gleich zu setzen. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus)

In den Vereinigten Staaten waren damals die Behavioristen die einflussreichsten Verhaltensforscher der Universitäten. Sie waren ebenso Gegner der gerade aufkommenden psychoanalytischen Richtungen.

In den 1930er Jahren entwickelte sich aus der Tierpsychologie heraus die Ethologie. Nicht einmal diese konnte dort Fuß fassen durch den starken Einfluss der Behavioristen. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus)

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Heute noch sind einige Erkenntnisse der Behavioristen wichtig und in der Praxis anwendbar. Dazu gehört das Programmierte Lernen und Sprachlabors. Beide werden heute noch angewendet, um zum Beispiel Fremdsprachen schnell und effektiv zu erlernen. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus)

2.1  klassischer Behaviorismus

Die ehr unbekannte „objektive Psychologie“ gilt heute als Vorläufer des Behaviorismus. Diese konnte sich in der Forschungsgemeinschaft am Ende des 19. Jahrhunderts nicht durchsetzen.

Weitere Vorläufer sind noch die wissenschaftlichen Arbeiten von McDougall und Iwan Pawlow. Eingeführt wurde der Begriff des Behaviorismus erstmals 1913 von John B. Watson. Watson experimentierte zur gleichen Zeit wie Pawlow mit Reflexen und knüpfte an dessen Reflexologie an. Pawlow hatte damit bereit eine hypothetische psychologische Erklärung für den komplexen Aufbau von Verhaltensmustern entwickelt.

Watson aber vertrat den Standpunkt, dass nur durch äußere Reize eine Reaktion auf den Organismus eintreten kann und dieser so Einfluss auf seine Umwelt nimmt. Reize, die angeboren waren, wurden im Behaviorismus für lange Zeit komplett vernachlässigt. Watson definierte den Begriff Umwelt so weit, dass selbst Verhalten wie Hungergefühle umweltbedingt sein muss und nicht aktiv mit dem Organismus zu tun haben. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus)

2.2 Neobehaviorismus

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Hull von der Yale University überwunden. Hull begründete den Neobehaviorismus, der sich zwar auf den klassischen Behaviorismus mit seinen Reiz-Reaktions-Beziehungen stützte aber eine verfeinerte Theorie über Reiz-Reaktions-Ketten enthielt. Diese entstehen durch klassische Konditionierung. Diese von Hull neu begründete Theorie wird systematische Verhaltenstheorie genannt.

In dieser Theorie traf er auch Annahmen über nicht beobachtbare hypothetische Verhaltensmuster. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus)

2.3  Radikaler Behaviorismus

Der Neobehaviorismus wurde in den 1950er Jahren durch den radikalen Behaviorismus abgelöst, dessen Begründer Burrhus Frederic Skinner war. Das Prinzip der Reiz-Reaktions-Verknüpfung auf Basis der klassischen Konditionierung reichte einfach nicht aus, um die Vielfalt des Verhaltes von Organismen zu erklären. Skinner lenkte das Forschungsinteresse von Reiz-Reaktions-Ketten vom Stimulus-Response-Modell hin zum operanten Verhalten.

Im Mittelpunkt steht nun das operante Verhalten, mit dem ein Organismus es schafft, Einfluss auf seine Umwelt zu nehmen. In der Theorie nah Skinner ist das Verhalten keine passive Reaktion auf Reize mehr, sondern das Verhalten wird nachgeahmt und anschließend durch Konsequenzen darauf geformt. Die Unterscheidung von angeborenen und erlernten Reizen spielt bei Skinner nur noch eine untergeordnete Rolle.

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Skinners wichtigste Neuerung war die Einführung eines Apparats zur Erfassung von Reaktionen mit Hilfe der von ihm entwickelten Skinner-Box. Diese Box erfasste die Häufigkeit der Reaktion, die ein Organismus zeigt und die Häufigkeit und Zeitpunkte von Verstärkungen.

Das Ziel Skinners war es, elementare und komplexe Verhaltensgesetze zu finden und sie zur Vorhersage des Verhaltens einzusetzen. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus)

3.    Erforschung des Verhaltes von Menschen im Behaviorismus

Die Initialzündung des Behaviorismus stellte damals Watson dar, indem er sich gegen die in der Psychologie gebräuchliche Methode der Introspektion aussprach. Watsons Ziel war es, die Psychologie als Naturwissenschaft neu zu begründen. Dabei setzte er auf die „objektive Methode“.

Dabei wurde alles Reize und Reaktionen zerlegt. Daher wird diese Form des Behaviorismus auch molekularer Behaviorismus genannt. Reize waren für ihn alle Änderungen in der äußeren Umwelt oder im Inneren des Individuums, die auf psychologischen Vorgängen beruhen. Später wurde diese Form des Behaviorismus dann klassischer oder methodologischer Behaviorismus genannt.


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