Politische Strömungen im 19.
Jahrhundert
Das 19. Jahrhundert ist das erste
„moderne“ Jh., weil alle Ideen des 20 Jh. bereits im 19. Jh. entstanden und
vorbereitet wurden.
z.B.: Kommunismus: Karl Marx
Faschismus: dt. Nationalismus
Demokratie: Dahinter steckt die
Idee vom Liberalismus.
3 – ismen: a) Nationalismus
b) Liberalismus
c) Sozialismus u.
Kommunismus
a) Nationalismus
Alle Nationen in Europa waren national
orientiert. Die Idee war, dass jeder selbst seinen Staat verwalten kann ¨ mit dem
Problem, dass es fast keine „reinen“ Nationen gab => oft Mischvölker, d.h.
keine Umsetzung des Nationalismus (in Städten u. Grenzgebieten gibt es viele
ethnische Gruppen) Alle Slawen (Tschechen, Ungarn, Polen..) entwickelten einen
sehr starken Nationalismus, weil sie sich unterdrückt fühlten. Vor allem zeigte
sich dieses in den Staaten des ehemaligen Österreich – Ungarn – Kaiserreiches:
z.B. in Musik und Literatur – jede Nation suchte seine eigenen Wurzeln (Dt. Märchen
¨ Gebrüder Grimm)
Forderungen des Nationalismus:
î eigener Staat (Deutschland ab 1871; später die Slawen, noch 1918
Völker des südslawischen Reiches)
î Wer gehört zu einer Nation?
Gleiche Herkunft, gleiche Kultur, gleiche
Sprache ¨ also eine Mischung aus allem.
î Wann entsteht aus Nationalismus Chauvinismus?
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b) Liberalismus
liberal = frei
a) politische Freiheit b)
wirtschaftl. Freiheit
ad a)
Parteien – Liberales Forum ¨
gegründet 1993, aber nirgends vertreten; FPÖ = ½ liberal, ½ national. Laut „Die
Zeit“: Mölzer, Haider, Stadler, Haupt und Stracke sind der eher nationale Teil
der FPÖ; Prinzhorn und Gorbach eher liberal
Die Parteichefin des Liberalen Forum war
jahrelang Dr. Heide Schmitt.
In Deutschland gibt es eine rein liberale
FPÖ.
Das Liberale Forum spaltete sich von der
FPÖ ab.
Wirtschaftsliberalismus:
î negativer Touch
î Freiheit in der Wirtschaft ¨ Freiheit vom Staat
d.h. freie Preisgestaltung, keine Preisbeschränkung
î Arbeitnehmergesetzgebung u. Sozialgebung geht vom Staat aus
(Krankheit, Unfall, Alter..) => Lohnnebenkosten – ½ Arbeitnehmer, ½
Arbeitgeber; Wenn da Liberalität wäre, muss man sich „selber versichern“. z.B.:
USA – anders als in Österreich/Pflichtversicherung. Jeder ist hier also
zwangsläufig grundversorgt.
In Europa liegt die Tendenz eher zur
Liberalisierung d.h. weg von Lohnnebenkosten.
Staat weniger einkassieren – eher auf
Privatisierung.
GATS ¨ Verhandlungen um
die Pflichtversicherung zu privatisieren ¨ weltweit!
„Freiheit“ zu entscheiden welche î Pension
î
Gesundheit
î Bildung
î Wasser
z.B.: Junge zahlen verhältnismäßig viel
mehr ein, als Alte, die früher schon mehr gezahlt haben. =>
Generationenvertrag
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Ist die strengste Form des
Wirtschaftsliberalismus. Entstand Mitte des 19. Jh. in England => Laissez –
Faire – Prinzip.
c) Sozialismus
Seit dem 18. Jh. und der franz. Revolution
bemüht man sich um gesellschaftl. Frage.
Man möchte eine ziemlich gleiche
Gesellschaft. Das bekommt man unter anderem, wenn man ein Wahlrecht für ALLE
hat.
Die Sozialisten versuchten den Liberalismus
einzuschränken und eine Sozialgesetzgebung (Unfall-, Kranken-,
Pensionsversicherung)
Der Sozialismus will seine Ziele in einer
Mehrparteiengesetzgebung verwirklichen und er erlaubt ein persönliches
Eigentum.
ð
Parteiendemokratie
c) Kommunismus
Der Kommunismus geht gleich wie der
Sozialismus auf die franz. Revolution zurück. Die Kommunisten wollen auch
Gleichheit erringen, nur viel radikaler.
Karl Marx und Friedrich Engels waren die
Hauptfiguren und schrieben das Buch: „Das kommunistische Manifest“ 1848. Sie
riefen zur Internationalität der Arbeiter auf: „Arbeiter aller Länder vereint
euch!“ => Sozialistisch – International
Ein weiteres Buch ist „Das Kapital“ =>
Handelt von den Ursachen der gesellschaftl. Ungleichheit.
Die Gesellschaft:
î Bürger; Unternehmer und Firmenbesitzer (Bauern wurden erst später
dazugezählt)
î Proletarier (Arbeiter) => Abhängige
Es gibt keine gemeinsamen Interessen
zwischen diesen beiden Gruppen.
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Der Kommunismus geht den Weg der Revolution
als politisches Mittel (Sie wollten die Wahlen nicht abwarten)
Auch enteignete der Kommunismus die Bürger.
Die Revolution ist der Anfang der Diktatur des Proletariats.
Es gibt weder Presse- noch
Eigentumsfreiheit.
î Kommunismus in Russland von 1917 – 1989
î Kuba, China und Nordkorea sind heute noch Diktaturen des
Proletariats; die Eigentumsfrage ist allerdings nie ganz durchgezogen worden.
KUBA: Fidel Castro – Nach ihm wird dieses
System wahrscheinlich fallen – Er ist der Erzfeind von Amerika.
î Exilkubanergruppen: Amerikaner, die aus Kuba vertrieben wurden,
weil die Kubaner ihren Tabak u. Zucker selbst verkaufen wollten, hoffen auf
einen baldigen Tod Fidel Castros um ihre Ländereien auf Kuba vielleicht wieder
zurückzugewinnen.
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