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Plattentektonik und Vulkanismus .docx

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Environmental Science
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Geo Sciences
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RWTH Aachen Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule
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2008
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Vulkanismus
1 Vulkanismus 1 Vulkanismus. 1 1.1 Vulkane als Geosystem.. 3 1.1.1 Schalenaufbau der Erde. 3 1.1.2 Magmatische Gesteine: Gesteine aus Schmelzen. 3 1.1.2.1 Chemische und Mineralogische Zusammensetzu


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Plattentektonik

 

Inhalt

1 Plattentektonik - die alles erklärende Theorie. 3

1.1 Kontinentaldrift 3

1.2 Seafloor-Spreading. 3

1.3 Das Mosaik der Platten. 4

1.3.1 Divergierende Plattengrenzen. 4

1.3.1.1 Divergenz am Meeresboden. 4

1.3.1.1.1 Topographie der Rücken. 4

1.3.1.1.2 ozeanische Lithosphäre entsteht 5

1.3.1.1.3 Gesteine der ozeanischen Kruste. 5

1.3.1.1.4 schnell und langsam spreizende Rücken. 5

1.3.1.1.5 Grabenbildung im Atlantik. 6

1.3.1.2 Divergenz auf den Kontinenten. 6

1.3.1.2.1 aktive Grabenbrüche. 7

1.3.1.2.2 passive Grabenbrüche. 7

1.3.1.2.3 symmetrische Krustendehnung. 7

1.3.1.2.4 asymmetrische Krustendehnung. 7

1.3.1.2.5 Vulkanismus in Gräben. 8

1.3.1.2.6 Der Oberrheingraben. 8

1.3.1.2.6.1 Magmatismus und Wärme im Oberrheingraben. 8

1.3.1.2.7 Das Ostafrikanische Grabenbruchsystem.. 9

1.3.1.2.7.1 Die Afar-Senke und das Rote Meer 9

1.3.1.2.8 Das Dehnungsfeld der Basin-and-Range-Provinz. 10

1.3.2 Konvergierende Plattengrenzen. 10

1.3.2.1 Gliederung von Plattenrandsystemen mit Subduktionszonen. 11

1.3.2.2 freie und erzwungene Subduktion: Marianen- und Chile-Typ. 12

1.3.2.3 Tiefseerinnen und Sedimentfallen. 12

1.3.2.4 Anwachskeil und Äußere Schwelle. 13

1.3.2.4.1 Anwachskeil im Sundabogen. 13

1.3.2.5 Subduktions-Erosion statt Akkretion (Anwachskeil) 13

1.3.2.6 Das Äußere Becken. 13

1.3.2.7 Erdbeben und Benioff-Zonen. 14

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1.3.2.9 Subduktion und Kollision. 14

1.3.3 Transformstörungen. 15

1.3.3.1 ozeanische Transformstörungen. 15

1.3.3.2 Bruchzonen in Ozeanböden. 15

1.3.3.3 Kontinentale Transformstörungen. 16

1.3.3.4 San Andreas - die gefürchtete Transformstörung Kaliforniens. 16

1.3.3.5 Die Nordanatolische Störung Kleinasiens. 17

1.3.3.6 Alpine Störung Neuseelands. 17

1.4 Terrane. 17

1.5 Plattentektonik und Gebirgsbildung. 17

1.5.1 Kontinent-Kontinent-Kollision. 18

1.6 Geschwindigkeit und Geschichte der Plattenbewegungen. 18

1.6.1 Magnetische Streifenmuster 18

1.6.2 Tiefseebohrungen. 19

1.6.3 Bestimmung durch geodätische Verfahren. 19

1.7 Was treibt die Platten an - Was bremst sie?. 19

1.7.1 Seismische Tomographie. 20

1.8 Passive Kontinentalränder und Tiefseebecken. 21

1.8.1 stetige Absenkung der Kontinentränder 21

1.8.2 Sedimentfalle am passiven Kontinentalrand. 21

1.8.3 Erdöllagerstätten - die wirtschaftliche Bedeutung passiver Kontinentalränder 21

1.8.4 Der Atlantik - ein Ozean öffnet sich auf umständliche Weise. 22

1.8.5 große Tiefseebecken. 22

1.9 Zusammenschluss und Auseinanderbrechen von Pangaea. 23

1.10 Magmatische Gesteine: Gesteine aus Schmelzen. 23

1.10.1 Chemische und Mineralogische Zusammensetzung. 23

1.10.2 Formen Magmatischer Intrusionen. 24

1.10.3 Magmatismus und Plattentektonik. 24

10.3.1.1 Magmenbildung an Speading-Zentren. 24

1.10.1.2 Magmenbildung an Subduktionszonen. 25

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1.11 Die Entwicklung der Kontinente. 25

1.11.1 Das Wachstum der Kontinente. 25

1.11.2 Der Wilson Zyklus. 25

1 Plattentektonik - die alles erklärende Theorie

 

- Lithosphäre - starre äußere Schale

- Asthenosphäre - weniger starr, verhält sich duktil

- Theorie der Plattentektonik erklärt Verteilung vieler großräumiger geolog. Strukturen

- Vulkane und Erdbeben

- Gebirgsmassive

- Gesteinsfamilien

- Struktur des Meeresbodens

- umfassende Theorie erst vor 40Jahren formuliert

- Hinweise auf eine Drift der Kontinente jedoch schon früher gefunden

Erdkruste:

- Form kontinentale Kruste durchschn. Mächtigkeit von 30-40km, unter Gebirgen und Hochplateaus bis 70km dick

- aus ihr sind Kontinente und deren Schelfgebiete aufgebaut

- besteht aus relativ leichtem Material

- in oberer Kruste eher kieselsäurereich, SIO2 Anteil >65% (sauer)

- in tieferer Kruste eher kieselsäureärmer, (basisch)

- durchschn. Dichte 2,7-2,8mg/cm³ (ca. 60% SIO2-Anteil)

- ozeanische Kruste bildet mit Mächtigkeit von ca. 5-8km die Ozeanböden

- besteht aus basischen Gesteinen (ca. 50% SIO2), ca. 3g/cm³

- obere Kruste ultrabasisch (ca. 42-45% SIO2), 3,2-3,3g/cm³

- unterschiedliche Geschwindigkeiten und Richtungen ergeben verschiedene Plattengrenzen

1.1 Kontinentaldrift

 

- im 16./17.Jhd wurde die Passgenauigkeit der Küstenlinien beidseits des Atlantiks erkannt

- Ende 19.Jhd. wurde zum ersten Mal ehemalige Existenz eines einzigen großen Kontinents formuliert

- Gondwana

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- er sprach von Pangaea (Gesamterde) à zerbrach dann in die Kontinente wie sie heute sind

- Fossilien und Klimadaten in Südamerika und Afrika unterstützten dies

- Gesteine die vor 300Ma von Gletschern abgelagert wurden sind heute in Südamerika, Südafrika, Indien, Australien zu finden

1.2 Seafloor-Spreading

 

- viele Theorien entwickelt und wieder verworfen

à Platten wie Flöße auf fester ozeanischer Kruste

à Gezeiten ziehen und schieben Platten

- Erkenntnis über Konvektionsvorgänge im Erdinneren brachte Durchbruch

- Kontinente werden passiv gezogen und geschoben

- durch Seafloor-Spreading entsteht neuer ozeanische Kruste

- Erklärungen gab es für diesen Prozess nach dem 2.WK bei Erforschung des Meeresbodens

- Mittelatlantischer Rücken wurde kartiert und dabei der tiefe zentrale Graben am Rückenkamm entdeckt

- Geologen stellten fest, dass fast alle Erdbeben im Atlantik in der Nähe der Riftstrukturen auftreten

- andere mittelozeanische Rücken mit vergleichbarem zentralgraben wurden im Indischen und Pazifischen Ozean entdeckt

- Seafloor-Spreading erklärt, wie an den mittelozeanischen Rücken die Kontinente unter Bildung von neuem Meeresboden auseinander driften

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à dies geschieht in Regionen mit intensivem Vulkanismus und Erdbebentätigkeit

- an den Rändern des Pazifischen Ozeans (Zirkumpazifischer Feuerring)

1.3 Das Mosaik der Platten

 

- Lithosphäre setzt sich auch ca. einem Dutzend Platten zusammen

- jede Platte bewegt sich als selbstständige Einheit

- größte Platte ist die Pazifische Platte (fast alle Becken des Pazifischen Ozeans gehören dazu)

- neben großen Platten auch sog. Mikroplatten

- Plattengrenzen sind geologisch sehr aktive Bereiche

- Erdbeben, Vulkanismus, Bildung Riftstrukturen, Faltung, Bruchtektonik

à Abhängig von Plattentyp

1.3.1 Divergierende Plattengrenzen

 

- Platten bewegen sich voneinander weg

- an diesen Plattengrenzen entsteht neue Lithosphäre

- daher konstruktive Plattengrenze

1.3.1.1 Divergenz am Meeresboden

 

- bilden ozeanische Gegenstücke zu kontinentalen Grabenbrüchen

- stellen Plattengrenzen dar, da ozeanische Kruste neu gebildet wird

- oftmals zentraler Graben durch Abschiebung bei Zerrung in Folge des Auseinanderdriftens

- MOR durchzieht alle großen Ozeane

- bildet ca. 60.000km lange untermeerische Gebirgskette

- längstes lineare Erhebung der Welt

- mittige Lage des Rückens nur dort wo am Rand keine Platte subduziert wird

- also passive Kontinentalränder vorherrschen

- Atlantik mittig, am Pazifik Subduktion, also nein

- Spreizungsachsen

- äquatorial Pazifik bis 15cm/Jahr


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