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Physiologie Teil 2 .doc

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Medical Science
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Medical Science
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Ib Gis Höxter
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Fr. Redecker- Beuke
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Physiologie

1. Wie entsteht das Ruhepotential einer Zelle?

Die Ionen sind im Intra- und Extrazellulärem Bereich unterschiedlich verteilt, dadurch entsteht ein Konzentrationsunterschied (Membranpotenzial). Das Innere einer Zelle weist dabei gegenüber dem extrazellulären Raum eine negative Ladung auf (Ruhepotenzial). So ist die Kaliumkonzentration intrazellulär ca. 35-mal größer als extrazellulär, als Anionen überwiegen innerhalb der Zelle Proteine.

Extrazellulär überwiegen Natriumionen und als negative Gegenionen Chloranionen. Die Anreicherung von K+- Ionen im Inneren der Zellen ist eine spezifische Leistung fast jeder Zelle und stellt einen der wichtigsten aktiven Transportprozesse dar. Diese ,,Ionenpumpe’’ transportiert K+- Ionen in die Zelle hinein und im Gegenzug Na+-Ionen heraus.

Die Zellmembran ist für Ionen undurchlässig, daher gibt es für Na+, K+, und Cl- Membranporen (Kanäle), nicht jedoch für Proteinanionen. Während des Ruhepotenzials sind die K+-Kanäle häufig offen, während die Na+- und Cl- -Kanäle meist geschlossen sind.

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Der Ausstrom bereits weniger Kaliumionen lässt an der Innenseite der Zellmembran die negativ geladenen Gegenanionen (Proteinanionen) zurück, wodurch das Zellinnere negativ gegenüber der Umgebung geladen ist. Der Ionenausstrom durch Membranporen ist unabhängig von der Na+-K+- Pumpe.

2. Wodurch wird das Ruhepotential konstant gehalten?

Der Ausstrom von K+ -Ionen im Ruhepotenzial begrenzt sich, indem der zunehmend negative Ladungsüberschuss an der Zellinnenseite durch einen weiteren K+ -Ausstrom verhindert wird, da mit steigendem evtl. Ungleichgewicht ein K+ -Rückstrom eintritt. Es stellt sich ein Gleichgewichtszustand ein, bei dem der K+ -Einstrom genau so groß ist wie der K+ -Ausstrom à Gleichgewichtspotenzial.

3. Beschreiben sie die Entstehung und den Ablauf eines typischen Aktionspotentials im

Nervengewebe!

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Bei Erreichen des kritischen Membranpotentials (Schwelle -50mV) gehen spannungsabhängige Na+ -Kanäle aufàNa+ gelangt nach innen. Dadurch entsteht ein Überschuss an positiven Ionen innen, eine so genannte Depolarisation mit Potentialumkehr (Overshoot).

Nach 0,2 msek schließen sich die Na+ -Kanäle und K+ -Kanäle öffnen sichàK+ -Ausstrom (Repolarisation zum Ruhepotential). Danach stehen die K+ -Kanäle immer noch offen (Hyperpolarisation). Dann gehen die K+ -Kanäle zu und die Natriumionen müssen unter Energieaufwand über die Ionenpumpe aus dem Zellinneren entfernt werdenàRuhepotential wird wieder erreicht.

4. Was ist die Refraktärzeit beim Aktionspotential?

Eine Membran ist refraktär, wenn sich alle Na+ -Kanäle in einem geschlossenen und nicht aktivierbaren Zustand befinden.

∙Absolute: keine Na+ -Kanäle aktivierbar

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5. Wie geschieht die Erregungsübertragung an den chemischen Synapsen?

Prinzipiell gibt es 2 verschiedene Arten von Synapsen: die elektrischen und die chemischen.

Die chemische Synopse zählt zur Hauptmenge aller beim Menschen vorkommenden Synapsen. Die zweite Zelle wird dadurch erregt, dass die erste Nervenzelle einen chemischen Stoff =Transmitter abgibt. VentilfunktionàRichtung vorgegebenàlangsamer je nach Synapsentyp 0,3-5 ms.

Im Bereich der präsynaptischen Membran weist das Axon häufig eine kolbenförmige Verdickung auf, den synaptischen Endkopf, in dem zahlreiche Vesikel, so genannte synaptische Bläschen, enthalten sind. Trifft ein Aktionspotential am synaptischen Endkopf ein, werden die in den Vesikeln gespeicherten Transmitter durch aktive Soffausscheidung in den synaptischen Spalt ausgeschüttet.

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6. Was sind erregende und hemmende Synapsen?

Bindung des Transmitters an den Rezeptor führt

∙entweder zu einer Depolarisation der postsynaptischen Membranàerregende oder exzitatorische Synapseàerregendes postsynaptisches Potential= EPSP

allgemein: Weiterleitung der Erregung

durch Azetylcholin und Glutamat

∙oder zu einer Hyperpolarisation der postsynaptischen Membranàhemmende oder

inhibitorische Synapseàinhibitorisches postsynaptisches Potential= IPSP

allgemein: Hemmung der Weiterleitung

durch Glycin und γ-Aminobuttersäure

7. Was ist eine kontinuierliche und saltatorische Erregungsleitung?

Je nach Myelinisierung unterscheidet man:

∙ A- Fasern= markhaltige Nervenfasern ~ 100 m/s

∙ B- Fasern= markarme Nervenfasern ~10 m/s

∙ C- Fasern= marklose Nervenfasern ~ 1 m/s

A- + B- Fasern: sprunghafte= saltatorische Erregungsfortleitungàschneller und verbraucht

Weniger Energie


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