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Physiologie für Pflegewissenschaft .doc

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Faculty
Medical Science
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Nursing Sciences
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University, School
Med.Universität Graz
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2011
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Physiologie für Pflegewissenschaft

Die Zelle


Kleinste Einheit des Lebendigen, Vermehrung und Vererbung erfolgt durch Zellteilung;

Zytosol: Grundsubstanz der Zelle, gallertartig(Proteine), Stukturierung → Zytoskelett; Zellstoffwechsel

Zellkern: Enthält Kernsaft, Chromatingerüst→ Träger der erblichen Information; DNA oder DNS und Kernkörper;

DNS: Doppelhelix aus Basenpaaren

Kernkörper = Nucleolus enthält Messenger- RNA, überbringt genetische Informationen Mitochondrien: Aminosäuren, Kohlehydrat und Lipidoxidation→ Energiegewinnung; Doppelmembran: glatte äußere Membran, gefaltete innere Membran ( Cristae zur Oberflächenvergrößerung), innere Membran ist sehr dicht, nur Stoffe für Transportmechanismen durchlässig

Zellmembran: begrenzen Zellen zum Interstitium hin; Außen und innen aus Proteinschicht, dazwischen Wasser abstoßende Lipidteilchen ( Phospholipide, Cholesterin, Glykolipiden und Proteine),Barriere für Transport von Stoffen für elektr. Strom und für Informationen → manche Proteine reichen durch die Membran hindurch → Funktion als Transporter, Ionenkanäle und Rezeptoren, Abschirmung gegen Extracellulärraum; Stofftransport, Erkennen von Hormonen, Aneinanderheften der Zellen;

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Aktionspotential: Änderungen des Membranpotentials: von erregbaren Zellen(im Axon an Muskelzellen weitergeleitet) generiert ; dienen der schnellen Fortleitung von einfachen Informationen; hängen von Faserdicke und Grad der Myelinisierung ab. → Öffnung von spannungabhängigen Ca- Kanälen → Einstrom von Ca in die Zelle erhöht intrazelluläre Ca- Konzentration → Muskelkontraktion oder Sekretion von Botenstoffen.

Verlauf: Membranpotential durch Depolarisaton soweit in positive Richtung verschoben, bis durch Öffnung von genügend Na- oder Ca- Kanälen Membran selbständig weiter depolarisiert → Schwellenwert überschritten → Lawineneffekt( = Overshoot) → nach Maximum der Na- Einstromes → Inaktivierung der Na- Kanäle → Beginn der Repolarisationsphase;→ Öffnung spannungabhängiger K-Kanäle → Erhöhung der K-Leitfähigkeit → Refraktärphase, iin dieser Zeit auch durch sehr stake äußere Depolarisation können Na- Kanäle nicht geöffnet werden → kein Aktionspotential ausgelöst.



BLUT

Komplex aufgebaute Flüssigkeit aus Plasma und im Knochenmark gebildete zelluläre Bestandteile( Erythrozyten, Thrombozyten, Leukozyten), dient zum Transport von Atemgasen(O² und CO²), Nährstoffen, Hormonen, Stoffwechselprodukte und Wärme; spezifische Funktionen bei Verletzungen der Gefäßstruktur( primäre Hämostase/ Gerinnung); Abwehr von Pathogenen( angeborenes und adaptives Immunsystem); Hämatopoese findet im Knochenmark statt;

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neutrophile Granulozyten: Phagozytose; enthalten Enzyme, die Bakterien angreifen und töten schneller zu Entzündungsherd; mittels Chemotaxis durch Gewebe und töten Pathogene; gehen durch Apoptose zugrunde

eosinophile Granulozyten: In der Mukosa des Magen- Darm-Traktes und Atemwege; zerstören Parasiten, bilden inflammatorische Mediatoren → Auslöser allergischer Symptome; Rezeptoren für IgE

basophile Granulozyten: zirkulieren im Blut, bilden Mediatoren( Histamin, Prostaglandine, Leukotriene und PAF) → auch Rolle bei Auslöser allergischer Reaktionen; hochaffine Rezeptoren für IgE;

Mastzellen: entwickeln sich aus denselben Vorstufen, wie basophile Gr.anulozyten

Monozyten: Differenzierung zu Makrophagen; dominante Rolle als Fresszellen bei angeborener Abwehr; Präsentation und Prozessierung von Antigenen → Aktivierung des adaptiven Immunsystems.

Lymphozyten: adaptive Immunität, T- Zellen entstehen im Knochenmark, wandern dann in Thymus, dort erfolgt postnatale Reifung und Selektion, nach Selektion → Selbsttoleranz( = körpereigene Zellen werden nicht angegriffen);

für zelluläre Abwehr → T-Zellen → für Aktivierung der humoralen Abwehr → B-Zellen ( entstehen im Knochenmark, alle Reifungsschritte, selbsttolerant) bilden Antikörper; dauerhafte Immunität kann erworben werden;

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Blutes, hohe Verformbarkeit, Durch Alterung, erhöhte Viskosität oder Anstieg d. Hämatokrit → Geldrollenbildung – Anstieg d. Thromboserisikos

Thrombozyten: entstehen im Knochenmark, reguliert durch Thrombopoetin; Funktion bei Hämostase ( Blutstillung):



Plasma

92% aus Wasser, 8% feste Bestandteile davon 60g/l Protein; Bestandteil d. Extrazellulärraaums → gleiche Elektrolytzusammensetzung; Hauptelektrolyte = Natrium und Chlorid und Kalium und HCO³ niedermolekulare Substanzen: Glucose, Aminosäuren, freie Fettsäuren und Stofwechselendprodukte: Kreatinin, Harnstoff und Harnsäure;

Osmotische Druck bestimmt durch Elektrolyte

Plasmaproteine: Albumin α- und β- Globuline( in Leber gebildet) γ- Globuline (= Immunoglobuline) ; Plasmaproteine wirken als Transportproteine für Lipide ( Cholesterin, Cholesterinester, Triglyceride) ↔ Lipidproteine( HDL,LDL); für Hormone. Zu den Plasmaproteinen gehören auch Gerinnungsfaktoren (Prothrombin, Fibrinogen), Gerinnungshemmer ( Antithrombin III) und das Komplementsystem


Blutgerinnung

Bei Gefäßverletzungen → Kooperation von Thrombozyten, der Gefäßwand und den Gerinnungsfaktoren des Blutplasma, Ziel: Blutung stillen, Gefäßleck abdichten, Wundheilung und Wiederherstellung, Zusammenspiel zw. Gefäßwand vasokonstriktorischen Faktoren d. Thrombozyten → Abnahme der Durchblutung; primäre Hämostase → Änderung der Form, Bildung von Pseudopodien, gegenseitige Verzahnung → Bindung an Läsion → Plättchenaggregation → Thrombus, Aufgabe der Mediatoren: Stabilisierung d.

Plättchenthrombus, Vasokonstriktion, Gerinnung; parallel erfolgt die

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Thrombose: Verschluss eines Gefäßes durch thromen


Immunsystem

Abwehrsystem für exogene Pathogene ( Viren, Bakterien, Pilze..) : 1.) Angeborenes Abwehrsystem: wird unmittelbar bei Kontakt mit Pathogenen aktiviert. Zelluläre Komponente: Phagozyten ( Makrophagen und neutrophilen Granulozyten, Mastzellen, basophile und eosinophile Granulozyten, zytotoxische NK- Lymphozyten) und lösliche Komponente: Komplementsystem und Zytokine; verschiedene Rezeptoren,

→ Reaktion: Schwellung, Rötung, Erwärmung, Schmerzen → werden durch Entzündungsmediatoren ausgelöst→ Migration und Phagozytose. Keine dauerhafte Immunität

2.) adaptives Immunsystem: mit B- und T-Lymphozyten → Eliminierung von Antigenen; spezifische Rezeptoren, postnatal angelegt → immunologisches Gedächtnis → lebenslange Immunität bzw. rasche Aktivierung bei erneuter Infektion.

B-Lymphozyten (Plasmazellen) bilden Antikörper → Elimination von extrazellulären Pathogenen und Toxinen.

T-Lymphozyten sind Träger der zellständigen Abwehr, zerstören Zellen, die von Viren befallen und verändert sind, aktivieren Makrophagen und B-Lymphozyten


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