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Physio Proseminar Ossteiermark .doc

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Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2009
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Die Ost-Steiermark

Inhaltsverzeichnis:______

1 Methodik

2 Abgrenzung

3 Geologie-Geomorphologie

4 Boden

5 Vegetation

6 Klima

7Anhang

8Quellen

Methodik:

Zu Beginn möchte ich eine räumliche Abgrenzung der Ossteiermark durchführen. In weiterer Folge werden von mir ausgewählte physiogeograpische Aspekte des Gebietes ausgewählt und nacheinander genauer beschrieben. Ich werde mich schwerpunktmäßig folgende Bereiche behandeln: Geologie-Geomorphologie, Boden, Klima, Vegetation und die Nutzung des Naturraumpotenzials durch den Menschen. Die hier genannten Aspekte werden auch in dieser Reihenfolge behandelt da dies im Sinne einer Zusammenschau all dieser Sphären meiner Meinung nach sinnvoll ist.

Weiters werde ich auch versuchen auf aktuelle Probleme, Stichwort Hangrutschungen etwas einzugehen.

Abgrenzung:

Zu Beginn meiner Arbeit möchte ich versuchen eine Abgrenzung der Ost-Steiermark durchzuführen. Der Schwerpunkt der Arbeit behandelt die physiogeograpische Aspekte, daher eignet sich eine Abgrenzung nach Gemeinden Bezirken also verwaltungspolitischen Grenzen für meine Fragestellungen kaum.

Eine reine geologische oder geomorphologische Abgrenzung ist hierbei auch nicht zu 100% geeignet, da sich geologisch gesehen das Gebiet enorm vergrößern würde und weit über die Landes und Staatsgrenzen vor allem nach Süden und Osten aber auch Richtung Westen hinausragen würde. Eine klare Abgrenzung auf Landes-Ebene würde sich nur im Norden ergeben.

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Aus diesem Grund habe ich mich für folgende Abgrenzung entschieden: Im Norden wird die Ossteiermark vom Grazer Paläozoikum begrenzt im Osten von der Landesgrenze des Bundeslandes Steiermark, im Süden von der Staatsgrenze zu Slowenien und im Westen durch das Stadtgebiet von Graz, durch das Grazer und das Leibnitzer Feld.

Bei dieser Abgrenzung handelt es sich um eine mögliche Abgrenzung wobei hier sowohl geologische- Grenzen gleichermaßen wie politische Grenzen verwendet wurden.

Geologie- Geomorphologie:

Der Untergrund der Ost-Steiermark besteht zu größten Teilen aus tertiären Sedimenten. Diese

Bestehen aus Schotter, Sanden lehmigen Strukturen und auch Tonen. Eine Vermischung dieser Bestandteile ist typisch. Auch liegen dies Schichten oft wild übereinander. Diese Lockersediment unterliegen natürlich starken Erosionserscheinungen.

Die Zerschneidung erfolgt primär durch das Wasser. In das ursprüngliche Plattenland schnitten sich die Flüsse und Bäche immer tiefer ein. Es entsandten Riedel.

Typisch ist die Assymetrie dieser Riedel. Die SW-E Hänge sind meist flacher. Gründe dafür sind noch nicht zu 100% geklärt mögliche Gründe sind tektonische Störungen, Luv und Lee Lagen und die Schichtfolge der unterschiedlichen Sedimente selbst.

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Folge sind flache Schlepphänge im Süden und steilere unterschnittene Hänge auf der Schattseite. Diese Steilhänge werden durch so genannte Tobel V-förmige Tälchen zerschnitten. Besonders bei Starkregen finden enorme Erosionsprozesse statt. Auch sind bei Starkregenereignissen Hangrutschungen ein immer wieder auftretendes Problem. Dies ist auf den schichtenartigen Aufbau der Riedel zurückzuführen.

Zum Beispiel liegt eine wasserdurchlässige Schicht über einer wasserundurchlässigen Schicht Aquiclude, es bildet sich ein Gleitfilm und der obere Bereich kommt ins Rutschen. In Bezirk Feldbach sind in letzter Zeit 400 dieser Hangrutschungen aufgetreten.

Auch heute noch finden alle diese Erosionsprozesse statt. Flüsse und Bäche schneiden sich immer tiefer und tiefer ein. Schneitet ein Fluss einen anderen quer zu seiner Richtung entstehen Hügel. Die gesamten Sedimente haben im Grazer Bereich eine Mächtigkeit von rund 3000m. Im Westen der Ost-Steiermark treten eher steilere Riedel auf, im Osten sind auch plumpere Formen vorhanden.

Die Gewässer sind eher klein, und die Täler eher breit. Typische Talformen sind Sohlen- und Muldentäler.

Vulkanismus:

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Der heutige Gleichenberger Kogel ist in diese Phase einzuordnen. Neben diesen gibt es noch 3 tiefer liegende Vulkankegel. Einer ist zum Beispiel bei Ilz mit eine Durchmesser von circa 15km. Der Gleichenbergerkogel hat an der Basis einen Durchmesser von rund 20 km. Diese Phase ist vor allem durch Trachyte, Trachyandesite und Andesite gekennzeichnet.

Eine zweite vulkanische Tätigkeit gab es im Daz vor 4-4,5 Millionen Jahren. Keine großen Vulkane sind hier typisch sondern Lavadecken, Intrusionen und Tuffstiele. Es gibt etwa 30-40 Durchbruchsstellen Nephelite, Basalte und Basalttufe.

Tuffe führen alte Schotter aus Pannon. Reste von dieser Aktivität ist an folgenden Orten vorhanden: Hochstraden, Riegersburg, Feldbach, Kapfenstein. Teilweise überlagert die Lava auch dazische Schotter. Die Vulkane liegen alle in großen Becken die Absinkbewegung der Grazer Bucht und die vulkanische Tätigkeiten werden in engen Zusammenhang gebracht.

Auf der nächsten Seite ist eine geologische Karte Vom Gebiet des Gleichenbergerkogel und des Stradnerkogels.


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Geologische Karte Bereich Stradnerkogel-Gleichenbergerkogel ( Abbildung1)

 

 

Böden:

 

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In flachen Talböden treten häufig Pseudogleye auf. Natürlich gibt es in kleineren Aubereichen auch Schwemmböden und Auböden. Weiters gibt es ziemlich einheitliche Parabraunerden. Ihre Mächtigkeit ist aber relativ gering.

Bei einer Hangneigung größer 16° ist ihr Wert geringwertig. Dazu gibt es örtlich bedingt auch vergleyte Braunerden und Hangpseudogleye die durch Staunässe beeinflusst werden.

Die besten Böden im Sinne ihrer Nutzbarkeit finden wir an den Schlepphängen mit geringer Neigung.

Allgemein kann gesagt werden, dass es sich aufgrund des relativ hohen Niederschlages und des geringen Windes der solche Böden austrocknen würde bei den meisten Böden um eher geringwertige Böden handelt. Die Boidenerosion ist bereits bei sehr geringer Hangneigung oft ein Problem.

Die Humusschicht wird lokal sehr stark abgetragen. Einen Bodentyp möchte ich noch erwähnen nämlich die vulkanischen Böden. Diese werden sehr geschickt touristisch vermarktet wobei es eindeutig zu sagen gibt, dass sie nur auf sehr kleinen Flächen und lokal begrenzt auftreten. Es handelst sich hier meist um fossile Rotlehme und jüngere Braunlehme, deren Wertigkeit in vergleich zu den anderen Bodentypen natürlich höher ist.

 

Vegetation:

 

 


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