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Die Ost-Steiermark
Inhaltsverzeichnis:______
1 Methodik
2 Abgrenzung
3 Geologie-Geomorphologie
4 Boden
5 Vegetation
6 Klima
7Anhang
8Quellen
Methodik:
Zu Beginn
möchte ich eine räumliche Abgrenzung der Ossteiermark durchführen. In weiterer
Folge werden von mir ausgewählte physiogeograpische Aspekte des Gebietes
ausgewählt und nacheinander genauer beschrieben. Ich werde mich
schwerpunktmäßig folgende Bereiche behandeln: Geologie-Geomorphologie, Boden,
Klima, Vegetation und die Nutzung des Naturraumpotenzials durch den Menschen.
Die hier genannten Aspekte werden auch in dieser Reihenfolge behandelt da dies
im Sinne einer Zusammenschau all dieser Sphären meiner Meinung nach sinnvoll
ist.
Weiters werde
ich auch versuchen auf aktuelle Probleme, Stichwort Hangrutschungen etwas
einzugehen.
Abgrenzung:
Zu Beginn meiner Arbeit möchte ich versuchen eine
Abgrenzung der Ost-Steiermark durchzuführen. Der Schwerpunkt der Arbeit
behandelt die physiogeograpische Aspekte, daher eignet sich eine Abgrenzung
nach Gemeinden Bezirken also verwaltungspolitischen Grenzen für meine
Fragestellungen kaum. Eine reine geologische oder geomorphologische Abgrenzung
ist hierbei auch nicht zu 100% geeignet, da sich geologisch gesehen das Gebiet
enorm vergrößern würde und weit über die Landes und Staatsgrenzen vor allem
nach Süden und Osten aber auch Richtung Westen hinausragen würde. Eine klare
Abgrenzung auf Landes-Ebene würde sich nur im Norden ergeben.
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Aus diesem Grund habe ich mich für folgende
Abgrenzung entschieden: Im Norden wird die Ossteiermark vom Grazer Paläozoikum
begrenzt im Osten von der Landesgrenze des Bundeslandes Steiermark, im Süden
von der Staatsgrenze zu Slowenien und im Westen durch das Stadtgebiet von Graz,
durch das Grazer und das Leibnitzer Feld.
Bei dieser Abgrenzung handelt es sich um eine
mögliche Abgrenzung wobei hier sowohl geologische- Grenzen gleichermaßen wie
politische Grenzen verwendet wurden.
Geologie- Geomorphologie:
Der Untergrund der Ost-Steiermark besteht zu
größten Teilen aus tertiären Sedimenten. Diese
Bestehen aus Schotter, Sanden lehmigen Strukturen
und auch Tonen. Eine Vermischung dieser Bestandteile ist typisch. Auch liegen
dies Schichten oft wild übereinander. Diese Lockersediment unterliegen
natürlich starken Erosionserscheinungen. Die Zerschneidung erfolgt primär durch
das Wasser. In das ursprüngliche Plattenland schnitten sich die Flüsse und
Bäche immer tiefer ein. Es entsandten Riedel.
Typisch ist die Assymetrie dieser Riedel. Die
SW-E Hänge sind meist flacher. Gründe dafür sind noch nicht zu 100% geklärt
mögliche Gründe sind tektonische Störungen, Luv und Lee Lagen und die
Schichtfolge der unterschiedlichen Sedimente selbst.
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steilere unterschnittene Hänge auf der Schattseite. Diese Steilhänge werden
durch so genannte Tobel V-förmige Tälchen zerschnitten. Besonders bei
Starkregen finden enorme Erosionsprozesse statt. Auch sind bei
Starkregenereignissen Hangrutschungen ein immer wieder auftretendes Problem.
Dies ist auf den schichtenartigen Aufbau der Riedel zurückzuführen. Zum
Beispiel liegt eine wasserdurchlässige Schicht über einer wasserundurchlässigen
Schicht Aquiclude, es bildet sich ein Gleitfilm und der obere Bereich kommt ins
Rutschen. In Bezirk Feldbach sind in letzter Zeit 400 dieser Hangrutschungen
aufgetreten.
Auch heute noch finden alle diese Erosionsprozesse
statt. Flüsse und Bäche schneiden sich immer tiefer und tiefer ein. Schneitet
ein Fluss einen anderen quer zu seiner Richtung entstehen Hügel. Die gesamten
Sedimente haben im Grazer Bereich eine Mächtigkeit von rund 3000m. Im Westen
der Ost-Steiermark treten eher steilere Riedel auf, im Osten sind auch plumpere
Formen vorhanden. Die Gewässer sind eher klein, und die Täler eher breit.
Typische Talformen sind Sohlen- und Muldentäler.
Vulkanismus:
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Phase einzuordnen. Neben diesen gibt es noch 3 tiefer liegende Vulkankegel.
Einer ist zum Beispiel bei Ilz mit eine Durchmesser von circa 15km. Der
Gleichenbergerkogel hat an der Basis einen Durchmesser von rund 20 km. Diese
Phase ist vor allem durch Trachyte, Trachyandesite und Andesite
gekennzeichnet.
Eine zweite vulkanische Tätigkeit gab es im Daz
vor 4-4,5 Millionen Jahren. Keine großen Vulkane sind hier typisch sondern
Lavadecken, Intrusionen und Tuffstiele. Es gibt etwa 30-40 Durchbruchsstellen
Nephelite, Basalte und Basalttufe. Tuffe führen alte Schotter aus Pannon. Reste
von dieser Aktivität ist an folgenden Orten vorhanden: Hochstraden,
Riegersburg, Feldbach, Kapfenstein. Teilweise überlagert die Lava auch dazische
Schotter. Die Vulkane liegen alle in großen Becken die Absinkbewegung der
Grazer Bucht und die vulkanische Tätigkeiten werden in engen Zusammenhang
gebracht. Auf der nächsten Seite ist eine geologische Karte Vom Gebiet des
Gleichenbergerkogel und des Stradnerkogels.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Geologische Karte Bereich
Stradnerkogel-Gleichenbergerkogel ( Abbildung1)
Böden:
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In flachen Talböden treten häufig Pseudogleye auf.
Natürlich gibt es in kleineren Aubereichen auch Schwemmböden und Auböden.
Weiters gibt es ziemlich einheitliche Parabraunerden. Ihre Mächtigkeit ist aber
relativ gering. Bei einer Hangneigung größer 16° ist ihr Wert geringwertig.
Dazu gibt es örtlich bedingt auch vergleyte Braunerden und Hangpseudogleye die
durch Staunässe beeinflusst werden.
Die besten Böden im Sinne ihrer Nutzbarkeit finden
wir an den Schlepphängen mit geringer Neigung.
Allgemein kann gesagt werden, dass es sich aufgrund
des relativ hohen Niederschlages und des geringen Windes der solche Böden
austrocknen würde bei den meisten Böden um eher geringwertige Böden handelt. Die
Boidenerosion ist bereits bei sehr geringer Hangneigung oft ein Problem. Die
Humusschicht wird lokal sehr stark abgetragen. Einen Bodentyp möchte ich noch
erwähnen nämlich die vulkanischen Böden. Diese werden sehr geschickt
touristisch vermarktet wobei es eindeutig zu sagen gibt, dass sie nur auf sehr
kleinen Flächen und lokal begrenzt auftreten. Es handelst sich hier meist um
fossile Rotlehme und jüngere Braunlehme, deren Wertigkeit in vergleich zu den
anderen Bodentypen natürlich höher ist.
Vegetation:
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