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Das
Massenträgheitsmoment lässt sich über ein Volumenintegral bei bekannter
Symmetrie und Material des Körpers berechnen
m: Masse
I:
Trägheitsmoment
r: Abstand
der Drehachse zum Schwerpunkt
Durch
messen der Winkelgeschwindigkeit und dem Moment eines in Drehung versetzten
Körpers kann man experimentell das Massenträgheitsmoment über die Beziehung
bestimmen.
M Betrag des Momentes um den Körper in
Drehung zu versetzen
aω
Winkelbeschleunigung
JA Massenträgheitsmoment um die
Drehachse A, J im Allgemeinen ist die Bezeichnung für das Massenträgheitsmoment
Gerade
wenn sich die Winkelgeschwindigkeiten bei Drehbewegungen ändern treten Momente
und Kräfte auf.
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Dieser Satz lässt sich aus der
Definition des Trägheitsmomentes direkt herleiten.
Diese lautet:
und beschreibt die Summe
aller Massepunkte, multipliziert mit ihrer quadrierten Entfernung zur
Rotationsachse.
Für die folgende Betrachtung
legen wir fest, dass die Rotationsachse, sowie die Schwerpunktachse, auf die
wir uns beziehen, parallel zur Z-Achse im Koordinatensystem liegen.
Damit gilt:
Ferner setzen wir a so an, dass entlang der
X-Achse des Systems verschoben wird. Dann ergibt sich als Abstand zwischen der
Rotationsachse Raund Massepunkt Δm:
und somit als neues
Trägheitsmoment:
Dabei verdienen die drei
Teilterme Ja1, Ja2 und Ja3 besondere
Beachtung.
Der erste Term, Ja1,
ist nichts anderes als das bekannte Trägheitsmoment bezüglich der
Schwerpunktachse R0:
Der dritte Term, Ja3,
beschreibt eine Summierung aller Massepunkte. Das ist selbstverständlich exakt
die Gesamtmasse M
des Objektes, so dass sich ergibt:
Der zweite Term, Ja2,
ist leichter zu begreifen, wenn man sich noch einmal vor Augen hält, dass er
sich auf die Schwerpunktachse bezieht. Jede beliebige Achse um die
Schwerpunktachse beherbergt eine ebenso hohe Masse in positiver Richtung, wie
in negativer.
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folgt. Zusammengesetzt ergibt
sich:
.
JSMassenträgheitsmoment
um Drehachse S, (geht durch den Schwerpunkt und ist parallel zu A)
JaAbstand zwischen den
Achsen A und S
Bei
beliebig geformten Körpern treten die Achsen mit dem kleinsten und größten
Massenträgheitsmoment bezüglich der Drehung um den Schwerpunk hervor. Dies sind
die Hauptträgheitsachsen des Körpers. Es existiert zusätzlich noch eine dritte
Hauptträgheitsachs welche senkrecht zu den anderen beiden ist.
Mit
Hilfe des Steinerschen Satzes und den bekannten Massenträgheitsmomenten um die
drei Hauptträgheitsachsen lässt sich nun jede beliebige Drehachse berechnen.
Ein
ideales Pendel würde aus einer Masse m welche an einer Schnur der Länge l
hängt bestehen. Für diesen Fall wird die Schnur als masselos angesehen. Wird
die Masse nun aus Ihrer Ruhelage um einen Anfangswinkel ausgelenkt und sich
dann selbst überlassen, führt sie periodische Schwingungen (T) aus.
Diese
Schwingungsbewegung wird in unserem Versuch erfasst und untersucht.
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Um die gewünschten Messwerte zu erhalten, wird die Felge in
beiden Lagen pro Messung jeweils 20mal von einem beliebigen Startpunkt aus
schwingen gelassen. Diese Messung wird in jeder Lage 8mal wiederholt.
Erster
Schritt ist die Bestimmung der Hauptträgheitsachsen und des Schwerpunktes. Für
die spätere Versuchsauswertung muss die Felge gewogen werden. Die Schnurlänge
an der die Felge hängt wird beliebig gewählt. Der Abstand des Aufhängepunktes
zum Schwerpunkt wird jeweils möglichst genau gemessen.
Nach Abschluß der
Vorbereitungen wird die Felge beliebig weit ausgelenkt und losgelassen. Mittels
einer Stoppuhr wird die Zeit für exakt 20 Schwingungen gemessen und
dokumentiert. Dieser Vorgang wird 8mal wiederholt.