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Physik Skriptum .doc

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Faculty
Natural Science
Discipline
Physics
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2009
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Physics

Gewitter
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Die Schwarzwaldbahn
Schwarzwaldbahn Der Verlauf der Schwarzwaldbahn: Die Schwarzwaldbahn nimmt ihren Anfang in Offenburg. Von dort bis Hausach, folgt die Schwarzwaldbahn dem Fluss Kinzig. Anschließend läuft sie b


Gruppe: _________ Datum: _____




Physik – ein neues Unterrichtsfach!


Arbeitsauftrag:


Erstellt in Gruppen (vier bis fünf Personen) ein Plakat mit der Überschrift


PHYSIK?


Das Plakat soll zum Ausdruck bringen, was ihr euch unter dem Fach vorstellt.



Vorbereitung:


A. Welches Material benötigt ihr dazu?


B. Wer bringt was mit?


C. Überlegt euch, wo ihr Informationen zum Begriff “PHYSIK” erhalten könnt.



Wichtig:


Für euer Plakat habt ihr jegliche Freiheit, was das Arbeitsmaterial und die Auswahl der eventuell zum Einsatz kommenden Medien (Foto, Computer, Gegenstände u. Ä.) betrifft!




Viel Erfolg bei der kreativen Arbeit!




Physik

= die Lehre von der unbelebten Natur, ohne stoffliche Veränderungen.

Einteilung nach der Forschungsart:

ü Theoretische Physik (Erklärungen, Ableitungen der Gesetze)

ü Experimentalphysik (Tatsachen, Überprüft die Theorie empirisch, Versuche, Beobachtungen)

Physik ist eine Naturwissenschaft (Biologie, Mathematik, Astronomie, Chemie usw.)

Einteilung nach der Anwendung:

ü  Astrophysik (Erforschung d. Himmelskörper)

ü  Geophysik (Physik der Erde)

ü Technische Physik

Einteilung nach der Entwicklung:

ü  Mechanik (Lehre der Kraft)

ü  Akustik (Lehre des Schals)

ü  Wärmelehre

ü  Optik (Lehre vom Licht)

ü  Magnetismus (Anziehung v. Stoffen, bestimmte Eigenschaften v. Stoffen)

ü  Elektrizität (Lehre vom Strom)

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Seit Beginn des 20. Jh. unterscheidet man:

ü  Physik der Materie

ü  Physik der Wellenfelder

Moderne Einteilung

ü  Makrophysik (atomare Vorgänge)

ü  Mikrophysik (subatomare Vorgänge)

Physik ist eine genaue Wissenschaft

Physikalische Gesetzmäßigkeiten gelten nur dann, wenn die Versuche (Experimente) wiederholbar und messbar sind.

zB Moleküle sind 1/1 000 000 m

Abstand Erde­--Sonne = 150 Mio. km

1

m =

1

= 10x10-6 = 10xmm 10­-6 Mikro

100 000

10x106

150 000 000 km = 150 000 000 000 m = 150 x 10 9 m = 150 Gm

Dekadisches System (Buch S 17)

2500 ha = 25 000 000 m2 = 25 x 106 = 25 Mm² (1 ha = 10000 m²)

Å = 10-8 cm (Einheit der Mikroskopie)

10-8 x 10-2 m

Å = 10-10 m

Vorsilbe

Abkürzung

Wert

 

 

 

 

 

 

 

Peta

P

10

15

Billiarde

Tera

T

10

12

Billion

Giga

G

10

9

Milliarde

Mega

M

10

6

Million

Kilo

k

10

3

Tausend

Hekto

h

10

2

Hundert

Deka

da

10

1

Zehn

Dezi

d

10

-1

Zehntel

Zenti

c

10

-2

Hundertstel

Milli

m

10

-3

Tausendstel

Mikro

µ

10

-6

Millionstel

Nano

n

10

-9

Milliardstel

Pico

p

10

-12

Billionstel

Physikalische Größen:

messbare Werte in der Physik

Bestehen aus: Maßzahl x Einheit (zB 4 m)

Einteilung:

ü  Grundgrößen
sind von Menschen für die Menschheit international abgesprochenen worden.

Man findet sie im SI-System (S 16)

ü  Abgeleitete Größen
bestehen aus mehreren Grundgrößen


Grundgrößen im Einzelnen:




Grafiken wurden automatisiert entfernt

Grafiken wurden automatisiert entfernt

1 neue geografische Meile

= 7420,438 m

 

1 deutsche Landmeile

= 7532 m

 

1 preußische Elle

= 25,5 Zoll

= 0,66 m

1 englische Meile

= 1760 yards

= 1609,33 m

1 Faden

= 1,829 m

 

1 englischer Fuß

= 0,305 m

 

1 englischer Yard

= 3 feet

 

1 englischer Zoll (inch)

= 2,54 m

 

1 Welt-Seemeile

= 1,852 m

 

1 russischer Werst

= 500 Saschen

= 1066,78 m

1 russischer Saschen

= 7 Fuß

= 2,1336 m

1 dänische Meile

= 7,532 m

 

1 norwegische Meile

= 10 km

 

Meter (m) ist eine Längeneinheit, stammt vom Urmeter

1 m =

1

des Erdumfanges

40 000 000

Sekunde (s) ist eine Zeiteinheit

1 s = 86 400ste Teil eines mittleren Sonnentages

Kilogramm (kg) ist die Masseeinheit, stammt vom Urkilogramm, das in Sèrves bei Paris aufbewahrt

wird, besteht aus Platin-Iridium.

 

Gewicht wird in Newton angegeben G = F = m*g = N (Masse x Beschleunigung)

gmond = 1,65 ms-2

 

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Absoluter Nullpunkt: -273,15° C

hat keine Minuswerte 1 Kelvin = 1 Grad (muss nicht umgerechnet werden)

Ampere (A) Einheit der elektrischen Stromstärke

Benannt nach dem französischen Physiker André Marie Ampère

Candela (cd) Einheit der Lichtstärke

1 cd = Lichtstärke einer Weihnachtskerze (100 Watt Birne = 80-100 cd)

Mol (mol) Einheit der Stoffmenge

1 mol sind soviel Gramm wie die relative Atommassenzahl angibt

Grundgrößen müssen in der Physik verwendet werden (zB nicht Celsius sondern Kelvin)

SI-System – Maß und Eichgesetz verpflichtet uns an diese Gesetze zu halten.

Beispiel für Abgeleitete Größen

V =

s

Geschwindigkeit =

s

t

t

 

Skalar und Vektor

Vektor ist eine gerichtete physikalische Größe. Mann muss Betrag und Richtung angeben (Steig od. Sinkgeschwindigkeit)

Skalar ist eine ungerichtete physikalische Größe (zB Sekunde, Temperatur)

Die Bewegung

= Folge einer Kraft, gehört zur Mechanik

wird Kraft nicht einbezogen spricht man von der Kinematik

wird die Kraft einbezogen, spricht man von Dynamik

Bewegungsarten

ü  geht die Bewegung richtungsgebunden, spricht man von einer Translation (immer in eine Richtung)

ü  geht die Bewegung um eine Achse und wechselt dauernd die Richtung, spricht man von Rotation à zB Bewegung der Erde um sich selbst

ü  Bewegung der Erde um die Sonne à Revolution (siehe S 19)

 

Schwierigkeit der Bewegung

liegt im Bezugssystem à Nix ist fix

es kommt immer auf den Beobachter an (Relativitätstheorie – Albert Einstein)

Deshalb hat man sich geeinigt, dass der Beobachter in Ruhe ist (Geschw. = 0)

(Beispiele S 19)

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Gesetzmäßigkeiten der Bewegung (Formeln)

a.)     Gleichförmige Bewegung:

wenn Geschwindigkeit einen konstanten Betrag hat

V =

s

Geschwindigkeit =

s

t

t

t =

s

V

s =

V x t

= d (Delta = kl. Betrag)

Werte im Zähler sind direkt proportional à wenn s größer wird, wird auch V größer

Zähler zu Nenner sind indirekt proportional à wenn t wird größer, wird V kleiner

[ V ] =

Dimension

[m]

[s]

zB Wolfsberg – St. Paul 17 km in 48 min

V =

17 000

2880

V = 5,9 m/s = 21,25 km/h ( :1000x3600)

130 km/h = 36,1 m/s (x1000: 3600)

Diese Formel ist nicht Alltagstauglich deshalb nimmt man Durchschnittsgeschwindigkeit:

V =

v1 + v2 + v3 + v4

4

Momentangeschwindigkeit:

Zeit wird ausgeschalten à nur ganz kurze Zeitspanne

b.)     Beschleunigte Bewegung

a = Beschleunigung (Akzeleration)
à Wegzunahme in der Zeiteinheit


c.)      

a =

s

=

∆ v

t

∆ t

a =

V

t

[a] =

V

=

m

=

m

= m/ s-2

s

t

s

1 s = 4 m

2 s = 6 m 2 m/s² (Beschleunigung)

3 s = 8 m

(V = V2 – V1)

(t = t2 –t1)

9 s = 45 m/s à 5 m/s²

Wie groß ist der Weg bei einer Beschleunigten Bewegung?

v0 = Anfangsgeschwindigkeit

v1= 1. Wert

v =

v0 + v1

2

v =

0 + at

2

v =

at

2

s =

v x t

s =

at

x t

2

s =

a

x

2

Die Gesamtwege verhalten sich wie die Quadtrate der Zeit.

2 s

= t²

à

t =

2 s

a

a

Wie lautet die Formel, wenn die Zeit ersetzt wird?

s =

a

x

=

a

v2

;

t =

v

2

2

a2

a

 

 

 

s =

v2

 

2a

 

Fallbeschleunigung (Erdbeschleunigung)

= g (Gravitation) (a wird zu g)

à auf jedem Ort der Erde verschieden

à Mittelwert g = 9,81 ms-2

à Grund: die Erde ist eine Kugel

à am Äquator am geringsten (gr. Anziehungskraft aber hohe Zentrifugalkraft)

 

Der freie Fall

alle Körper im Luftleerenraum fallen gleich schnell

s = h

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alle Formeln werden verwendet

Unterschied = Luftwiderstand zu Wirklichkeit und Berechnung

Fallschirmspringer landet mit Geschwindigkeit 5 m/s, aus welcher Höher trifft man auf.

h = 1,27 m

c)       Zusammengesetzte Bewegung

a.       Die meisten Bewegungen sind zusammengesetzte Bewegungen, lassen sich aber in einzelne zerlegen.
zB Beim Boot --> die wahre Bewegung ist das Resultat aus der Bewegungsgeschwindigkeit und Strömungsgeschwindigkeit

b.       Für diese gilt das Unabhängigkeitsprinzip
verschiedene Bewegungen, die in eine Richtung laufen, werden zusammengezählt, entgegengesetzte Bewegungen werden subtrahiert.

Paradebeispiel : Der Wurf

a)       Lotrechter Wurf nach oben

b)       Waagrechter Wurf

c)       Schiefer Wurf

a)    

Steighöhe = H

Steigzeit = T

Lotrechter Wurf




vt


Vt = V0 - gt

t
à T wenn v = 0
Wenn ich Geschwindigkeit null setzt, bekomme ich die Geschwindigkeit für die Steigzeit

V0 = gT
à

T =

v0

g


Aus der Steigzeit erhält man die Steighöhe

h =

v02

2 g

 

 

b)    

Ballistische Kurve

= Parabel (Hälfte eine Hyperbel)

Wurfbahn

beschleunigte Bewegung

Wurfhöhe (Wh)

gleichförmig

Wurfweite (Ww)

höchster Punkt, Kulmination

Schiefer Wurf










Geschoß geht am weitesten wenn der Winkel 45° beträgt
Ballistische Kurve: Punkt wo das Geschoss aufschlagen wird (Luftwiderstand, Gegenwind)

c)    

halbe Parabel

x-Achse = vo

y-Achse = gt

Waagrechter Wurf






Dynamik

Was ist die Kraft?

Einheit ist Newton

 

3 Gesetze (Axiomen) der Kraft :

 


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