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Parkinson - Ursachen und Geschichte (Page 2).doc

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Faculty
Medical Science
Discipline
Medical Science
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University, School
k.a.
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2007
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Medical Science

Lungenkrankheiten
Lungenkrankheiten Hier sind einige Lungenkrankheiten aufgezählt und im groben zusammengefasst auf zwei von ihnen werde ich später noch genauer eingehen: - COPD: COPD ist eine chronische obstruktiv

1.4         Ursachen der Krankheit

Trotz intensiver Forschung sind die Ursachen der parkinsonschen Krankheit noch immer ungeklärt.

Umweltgifte, Stoffwechselprodukte und auch erbliche Einflüsse kommen nach dem heutigen Wissenstand dafür in Betracht.

Bei Tierexperimenten mit den unterschiedlichsten Substanzen konnte eine ganz ähnliche Krankheit, wie die Parkinson Krankheit, bei den Versuchstieren festgestellte werden. Die Substanzen die diese ähnliche Krankheit ausgelöst haben, sind vergleichbar mit Pflanzenschutzmitteln.

Einen konkreten Beweis dafür, das Pflanzenschutzmittel Auslöser der Parkinson Krankheit sein können, gibt es aber bis heute noch nicht.

Unser natürlicher Stoffwechsel produziert neben der gewünschten Energie auch Abfallprodukte, die unter bestimmten Bedingungen auch Nervenzellen schädigen können. Wie diese Abfallprodukte in Zusammenhang mit der Entstehung der Parkinsonkrankheit stehen, ist bis heute noch nicht nachgewiesen wird aber von der Wissenschaft vermutet.

Die erblichen Einflüsse bei diesem Krankheitsbild werden sehr gegensätzlich diskutiert, man kann aber sagen, dass die parkinsonsche Krankheit im engeren Sinne nicht erblich ist. In Familien wo diese Erkrankung schon häufiger aufgetreten ist, wird das Krankheitsbild wesentlich schneller erkannt und kann behandelt werden, als in einer Familie wo diese Krankheit das erste Mal diagnostiziert wird.

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1.5         Verlauf der Parkinson Krankheit

Sie ist eine langsam fortschreitende Krankheit, die behandelt werden kann, jedoch ist eine Heilung, beim heutigen Stand der Wissenschaft, nicht möglich. Bei der medikamentösen Behandlung kommt es etwa nach drei bis acht Jahren zum Einbruch (die Medikamente werden in ihrer bisherigen Zusammensetzung und Stärke unwirksam), d.h. eine Neueinstellung der Medikamente muss vom behandelnden Arzt durchgeführt werden.

Danach kann der Parkinson Patient genauso weiterleben wie vor diesem Wirkungsverlust der Medikamente. Da die Behandlungsmethoden mittlerweile so gut geworden sind, wird die Lebenserwartung der erkrankten Person nicht beeinflusst.

2.0 Behandlungsmöglichkeiten

2.1         Medikamententherapie

Mit Hilfe von Medikamenten, hier gibt es verschiedene z.B. L-Dopa (wird im Gehirn zu Dopamin umgewandelt), Dopamin- Agonisten (ersetzt die Wirkung von Dopamin), MAO-B-Hemmer (Hemmen den Abbau von Dopamin), COMT-Hemmer (Hemmen den Botenstoff Acetylcholin), Amantadine (Hemmen die Überfunktion des Botenstoffes Glutamat) und Budipin (Wirkung noch ungeklärt) kann der Verlauf der Krankheit beeinflusst und damit für den Patienten erträglicher gemacht werden.

 

 

2.2 Physiotherapie

 

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2.3 operative Therapieverfahren

Operative Verfahren, wie die Platzierung einer Stimulationselektrode im Gehirn, die über einen Schrittmacher angeregt wird werden erst angewandt, wenn es keine weitere Möglichkeit mehr gibt, dass der Patient sein Leben Schmerzfrei gestalten kann, also ihm medikamentös nur unzureichend geholfen werden kann. Die genaue Platzierung, die Einstellung des Schrittmachers und eine regelmäßige Kontrolle gehören zu dieser Behandlungsmethode dazu und können sehr Zeitintensiv sein.

Eine weitere Methode wäre eine Transplantation von Körpereigenem oder Körperfremden Zellgewebe ins Gehirn des Betroffenen, diese Methode wird in Deutschland aber nicht durchgeführt.

2.4 alternative Behandlungsmöglichkeiten

Mit Hilfe der Krankengymnastik werden Fehlhaltungen des Körpers aktiv vorgebeugt bzw. verringert. Der Patient ist außerdem in der Lage gezielte Übungen auch zu Hause durchzuführen also Eigeninitiative zu zeigen. Tanzen und rhythmische Bewegungsgymnastik unterstützen die Beweglichkeit der Patienten (Musiktherapie).

Radfahren, Tennis spielen, Ball spielen, schwimmen, spazieren gehen oder wandern ist sinnvoll und fördert den so wichtigen sozialen Austausch zwischen den Betroffenen und gesunden Menschen.

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Durch die ständige Anspannung der Muskulatur, die typisch für die parkinsonsche Krankheit ist, kann die Entspannungstherapie den Betroffenen helfen kontrollierte Übungen einzusetzen um die angespannte Muskulatur zu lockern.

Mit der bewussten Entspannung der Muskulatur ist zumindest zeitweise eine Erholung möglich. Massagen, autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder spezielle Atemübungen können dem Patienten helfen besser mit seiner Erkrankung um zu gehen.

2.5         Ernährung

Eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung kann der Darmträgheit und der Verstopfung, die bei Parkinson Patienten häufig auftritt, entgegen wirken. Auch die regelmäßige Aufnahme von Flüssigkeit sollte gewährleistet sein.

Zu beachten ist auch die Wirkung des Essens auf die Medikamente, dies kann jedoch von Patient zu Patient unterschiedlich sein und sollte individuell an die Gewohnheiten angepasst werden.

3.0         Schlussteil mit eigene Meinung

Einmal im Jahr, meistens im August besuche ich in Sankelmark ein Wochenendseminar für Parkinson Patienten, organisiert wird dieses Wochenende vom dpv. Einige ausgewählte Referendare von Pharmakonzernen und auch einige Professoren (Klinik Neuss oder Helgoland) halten hier Vorträge über die Krankheit, die Möglichkeiten und das Leben mit dieser Krankheit.

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Es fällt mir immer wieder auf, das wenn alle ganz vertieft in ihre Arbeit sind, also abgelenkt von ihrer Krankheit, ist kaum einzittern, ein zucken oder gar schwanken und wippen im Raum zu sehen oder zu vernehmen. Je länger wir dabei sind etwas zu gestalten, desto entspannter werden die Patienten und sie können ihren Alltag mit der parkinsonschen Krankheit für ein paar Stunden vergessen und einfach mal wieder sie selbst sein.

Wir lachen viel, haben Spaß und genießen die Zeit in vollen Zügen und die Arbeiten sind jedes Jahr wieder faszinierend gut und interessant.

Für mich persönlich ist es jedes Jahr wieder ein ganz besonderes, interessantes und spannendes Wochenende.

4.0         Literaturverzeichnis

Faller Adolf; Der Körper des Menschen; 1995; 12 Auflage; Deutscher Taschenverlag

Trenkwalder Claudia, Wittchen Hans-Ulrich; Parkinson; 1999; Bertelsmann GmbH

www.dpv.de Stand Juni 2007


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