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Parkinson - Ursachen und Geschichte .doc

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Medical Science
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Medical Science
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Parkinson

Gliederung

1.0 Die Parkinson Krankheit

1.1 Woran erkennt man Parkinson?

1.1.1 Die vier Hauptgruppen der Krankheit

1.2         Was passiert im Gehirn?

1.3         Welche Begleitbeschwerden können auftreten?

1.4         Ursachen der Krankheit

1.5         Verlauf der Parkinson Krankheit

2.0 Behandlungsmöglichkeiten

2.1 Medikamententherapie

2.2 operative Therapieverfahren

2.3 Physiotherapie

2.4 alternative Behandlungsmöglichkeiten

2.5 Ernährung

3.0 Schlussteil mit eigener Meinung

4.0 Literaturverzeichnis

1.0         Die Parkinson Krankheit

James Parkinson, Entdecker dieser Krankheit, beschrieb 1817 erstmals die typischen Symptome dieser Erkrankung. Heutzutage wissen wir das Parkinson eine neurodegenerative Erkrankung ist, die am häufigsten bei älteren Menschen auftritt.

Sie gehört heute zu den am besten behandelbaren neurologischen Krankheiten, jedoch nur etwa die Hälfte der Parkinson Patienten (ca. 125000 Menschen in Deutschland) erhalten eine medizinische Therapie.

Bei der Parkinson Krankheit gibt es verschieden Ursachen für den vorzeitigen Verlust von besonderen Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark, auf den nächsten Seiten werde ich näher auf diese Krankheit eingehen.

 

 

1.1         Woran erkennt man Parkinson?

 

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Es können, verteilt über mehrere Jahre, unbemerkt Zellen absterben. Die folgenden Schlüsselsymptome helfen dem Arzt bei der Diagnose dieser Krankheit.

1.1.1    Die vier Hauptgruppen

Das Zittern (Tremor) ist ein Schlüsselsymptom der parkinsonschen Krankheit und ist eines der ersten Krankheitszeichen. Meistens beginnt es auf einer Körperseite und dort dann in der Hand oder im Arm.

Vor allem in der Ruhestellung macht sich dieses Zittern bemerkbar und wird daher auch als Ruhezittern (Ruhetremor) bezeichnet. Dieses Zittern kann durch Aufregung, innere Unruhe und seelische Belastung noch verstärkt werden. Es ist zwar äußerst unangenehm für die Patienten, aber werden die körperliche Beweglichkeit und Funktionstüchtigkeit im Alltag, zumindest im Anfangsstadium, nur selten beeinträchtigt.

Oft fühlen die Patienten sich aber beobachtet und peinlich berührt und meiden daher öffentliche Orte und Veranstaltungen. Was jedoch ein großer Fehler ist, denn diese Reaktion führt zum Ausschluss aus allen gesellschaftliche und sozialen Beziehungen, das wiederum führt zur Isolation und kann das Krankheitsbild noch verschlimmern bzw. sich negativ auf die Besserung auswirken.

Meistens verschwindet für die Zeitdauer der Bewegung das Zittern ganz, was wiederum typisch ist für diese Erkrankung.

 

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Die Unbeweglichkeit ist das wichtigste Symptom dieser Krankheit und ohne Bewegungstherapie nimmt die Bewegungsverarmung gleich zu Beginn der Krankheit zu. Der Patient wird zunehmend unbeweglicher, leichte flüssige und rasche Bewegungen wie beim Zähneputzen oder Hausputz gelingen nicht mehr und kommen dem Patienten sogar fremdartig vor.

Als drittes Symptom für die parkinsonsche Krankheit wird die Muskelsteifheit bezeichnet, auch „Rigor“ genannt. Sie beginnt zumeist im Oberarm oder in der Schulter und sorgt dort für schmerzhafte Verspannungen.

Häufig werden diese Schmerzen mit rheumatischen oder orthopädischen Beschwerden in der Schulter verwechselt. Die Steifheit kann vom Arzt festgestellt werden und bringt meist das „Zahnradphänomen“ zum Vorschein, das heißt, das bei der Ausführung einer lockeren Bewegung, egal ob aus der Schulter oder aus dem Handgelenk, nur ruckartige Bewegungen möglich sind.

Die Geh- und Haltungsstörungen (posturale Reflexe, Stellreflexe) sind die vierte Gruppe der Schlüsselsymptome. Die ersten Haltungsstörungen machen sich bereits im Frühstadium der Krankheit, mit einer Beugung nach vorn, bemerkbar.

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Weitere motorische Probleme sind die verminderte und abnehmende Lebhaftigkeit des Gesichtsausdrucks, Schriftveränderungen, ein mitschwingen der Arme beim gehen sowie Schwierigkeiten beim aufstehen aus dem Sitzen oder umdrehen im Bett.

Es treten also vermehrt Problem auf, bei allen Bewegungen bei denen es um Geschicklichkeit geht wie z.B. Knöpfe schließen an Blusen oder Jacken, Schnürsenkel binden oder essen mit Messer und Gabel. Ein weiteres Zeichen für eine Störung im motorischen System sind Schluckschwierigkeiten, zuviel Speichel im Mund oder gar Schluckbeschwerden.

1.2 Was passiert im Gehirn?

Unser Gehirn besteht aus vielen Milliarden Nervenzellen, diese wiederum stehen mit anderen Zellen durch Nervenfasern (erregende oder hemmende Synapsen) in enger Verbindung um Informationen auszutauschen.

Dort wo der Informationsaustausch stattfindet, am Nervenfaserende (synaptischer Endkopf), sind die Nerven durch einen Spalt (synaptischer Spalt) getrennt. Die Information erfolgt durch Botenstoffe, die über diesen Spalt hinweg übertragen werden. Diese Botenstoffe, z.B. Dopamin, Acetylcholin, Glutamat (erregende Überträgerstoffe) werden von einem Nervenende ausgeschüttet und an der Kontaktstelle der anderen Nervenzelle aufgenommen und als Impuls weitergegeben.

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Sie liegt zwischen der Haube und den Hirnschenkeln und bildet zusammen mit den Crua cerebri (Hirnschenkeln) die Großhirnstiele.

1.3 Welche Begleitbeschwerden können auftreten?

Im alltäglichen Leben der Parkinson Patienten können noch andere begleitende Beschwerden auftreten. Durch die Muskelsteifheit und die zunehmende Unbeweglichkeit können die Mimik und die Stimme des Patienten beeinträchtigt werden.

Fremde Menschen empfinden die Parkinson Patienten oft als verschlossen oder desinteressiert, weil der Gesichtsaudruck oft wie versteinert wirkt. Verstärkt wird dieser Eindruck noch von der schwächer werdenden Gestik, denn der spontane Einsatz der Hände und Arme wird immer weniger im Verlauf der Krankheit.

Auch die Sprachmuskulatur kann betroffen sein, das zeigt sich vor allem darin, dass die Stimme flacher, monotoner und auch leiser werden kann. Das wiederum kann dazu führen, dass die Umwelt einen Parkinson Patienten ganz anders wahrnimmt, als wie der Patient sich in Wirklichkeit fühlt.

Weitere häufig beobachtete Beschwerden sind z.B. Niedergeschlagenheit, Interesselosigkeit, Antriebsverlust und die Unfähigkeit sich über etwas zu freuen. All diese Symptome treten auch bei Depressionen auf, sollten aber bei Parkinson Patienten nicht mit einer solchen verwechselt werden.

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