Benedikt XVI. ist als Papst Oberhaupt der
römisch-katholischen Kirche und des Staats Vatikan
Kindheit
Joseph Alois Ratzinger wurde am 16. April 1927 in Marktl geboren und am
selben Tag getauft. Das Umfeld, in dem Ratzinger aufwuchs, war tief religiös
geprägt, sein Vater war Messdiener. Sein Großonkel war der Priester.
Seine Familie zog wegen dem Beruf, Gandarmeriemeister, seines Vaters des
öfteren um, bis in den 30er Jahren, nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten
und die Pensionierung, sein Vater ein kleines Bauernhaus bei Traunstein kaufte.
Hier sei die „eigentliche Heimat“ der Familie gewesen. Trotz der finanziellen
Belastung schickten ihn die Eltern auf das erzbischöfliche Studienseminar St.
Michael in Traunstein, wo der Einser-Schüler durch seinen besonderen Ehrgeiz
auffiel.
Joseph Ratzinger wurde 1941 mit 14 Jahren – wie alle Seminaristen seit
1939 – zwangsweise in die Hitlerjugend aufgenommen. In einer Stellungnahme des
Vatikans sei Ratzinger allerdings niemals Mitglied in der Hitlerjugend gewesen.
Anderslautende Behauptungen bezeichnete er als Lügen.
Im Alter von 16 Jahren wurde Ratzinger als Flakhelfer für den Schutz
der BMW-Fabrik in München eingesetzt; später musste er nur noch Dienst in der
Telefonvermittlung leisten. Während dieser Zeit besuchte er das Maximiliansgymnasium
in München. Auf die Frage eines Vorgesetzten nach seinem Berufsziel gab er
schon damals das Priesteramt an. Er kam 1945 kurzzeitig in amerikanische Kriegsgefangenschaft
in das Lager Neu-Ulm. Anschließend machte er das Abitur am Chiemgau-Gymnasium.
Von 1946 bis 1951 studierte Ratzinger katholische Theologie und Philosophie
an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Freising.
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Akademische Laufbahn
Im Jahre 1953 wurde Ratzinger an der Universität München zum Doktor der
Theologie promoviert.
1958 trat der damals 31-Jährige eine Professur für Dogmatik und
Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising. Es
folgten einige Lehrstuhle und Seminarposten.
Im Jahre 1968 veröffentlicht er sein erstes Buch Einführung in das
Christentum. Anschließend wieder einige Pofessorenplätze an Unis ehe er
1977 zum Erzbischof von Freising ernannt wurde.
Der Weg zum Papst
Am 29. Juni 1951 empfing er zusammen mit seinem Bruder Georg Ratzinger im Freisinger
Dom das Sakrament der Priesterweihe.
Ab August 1951 wirkte er als Kaplan in der Pfarrei St. Martin und Heilig
Blut sich in der Umgebung von München befinden. Während des Zweiten
Vatikanischen Konzils (1962–1965) war Ratzinger auch Berater und Redenschreiber
des Kölner Erzbischofs Kardinal Frings. Von den Zuhörern des Zweiten
Vatikanischen Konzils mit starkem Beifall bedacht, wirkte sie als Paukenschlag
und als Brandrede. Sie machte Ratzinger schlagartig in Kirchenkreisen bekannt.
Seine reformfreudige und Veränderungen des Konzils befürwortende Einstellung
schwächte sich aber in der Folgezeit ab.
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Im März 1977 ernannte Papst Paul VI. Joseph Ratzinger zum Erzbischof von München
und Freising. Bereits einen Monat später wurde er als Kardinalpriester in das Kardinalskollegium
aufgenommen. Durfte also an Konklaven teilnehmen.
Im Jahr 1992 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Kardinalbischof. Ab
1998 war Kardinal Ratzinger Subdekan des Kardinalskollegiums; 2002 wurde er zum
Kardinaldekan gewählt und von Johannes Paul II. in diesem Amt bestätigt.
Gleichzeitig wurde er damit auch Kardinalbischof. Am 8. April 2005 leitete
Ratzinger als Kardinaldekan die Begräbnisfeierlichkeiten für Papst Johannes
Paul II. in Rom.
Am Nachmittag des 19. April 2005 wurde er im Konklave von 115 teilnehmenden
Kardinälen, im vierten Wahlgang (nach einer unerwartet kurzen Konklavedauer von
nur 26 Stunden) zum 265. Papst in der Geschichte der
römisch-katholischen Kirche gewählt. Er gab sich den Papstnamen Benedikt der
16.
Umstrittene Handlungen
Setzt sich seit seiner Wahl stark gegen Abtreibung, Homosexualität und
Verhütung ein. (Umstritten ist die Rede in Afrika, in der er den Zuhörern nahe
gelegt hat keine Kondome zu benutzen)
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Das Referat hatte eine Dauer von 15 Minuten und wurde mit Hilfe von
Wikipedia erstellt.
Quelle: http://de.wikipedia.org
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