Wichtig!
Unterhalb der Sturmwellenbasis ist das Sediment unberuhrt.
Es
kommt zur Gradierung der Banke, wobei die groseren Partikeln schneller
abgelagert
werden als die kleinen.
Die
Ausrichtung der Partikeln kann entweder unimodal (eine Richtung) oder
bimodal
(zwei Richtungen).
Bivalven
beispielsweise richten sich vorzugsweise bimodal aus, wahrend
Gastropoden
sich vorzugsweise unimodal ausrichten.
Manchmal
kommt es auch zur Imbrikation(wie Ziegelsteine) von Schalen.
Unterschied
Tempestite-Turbidite
Tempestite
haben ihre Auspragung in der Horizontalen und Turbidite in der
Vertikalen.
Verschiedene
Arten von Konzentrationen:
Eventkonzentration:
Entstehen durch sehr kurze Ereignisse z.B
Sturmereignisse
(Tempestite).
Composit-Concentration:
Sind zusammengesetzte konzentrierte Lagen, die
von
sandigen Lagen unterbrochen werden.
Hiatal-Concentration:
Ist eine kondensierte Schichtfolge die sehr kompakt ist
und
eine geringe Machtigkeit besitzt
Lag-
Konzentration: Anreicherung durch einen Verzogerungsfaktor.
Bsp.:
Sturm wirbelt Sediment auf und produziert eine
Erosionsflache,
dort kommt es zu einer differenzierten
Korngrosenablagerung
(unten grob, oben fein)
Sturmereignis:
Bei
Sturmereignissen entstehen typische Fluchtspuren. Es gibt noch
doppelklappige
Muscheln weil es ein kurzes Ereignis war.
Tempestit:
ist die Ereignislage
Taphozonose:
an der Basis des Tempestits sind isolierte Schalen. Gibt einen
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Skelettfreies
Sediment ist gut sortiert nach einem Sturm.
taphonomische Parameter:
·
Articulations Rate
·
Rate of valves
·
Fragmentation
Gebel
Gharra:
man
sieht eine kondensierte Abfolge von Numaschellen die durch Ereignisse
entstanden
sind.
Von
Liegenden ins Hangende gibt es unterschiede in:
Dichte,
Artikulation, Sortierung, Verhaltnis Rechte-linke Klappe, Grose der Schalen,
Schalendicke
(Hinweis auf primaren Lebensort, Diversitat.
Diversitätsmaße:
um
die Diversitat zu belegen:
Um
die Diversitat darzustellen brauch ich eine Taxonomie
·
Arten-Reichtum
Arten
die an einem bestimmten Ort vorkommen
·
Simpsons Index:
Wie
sind die einzelnen Individuen auf die einzelnen Arten aufgeteilt?
·
Shannon-Wiener Index:
Anzahl
der Individuen pro Art.
Eine
gute Diversitat weist auf gute Umweltbedingungen hin
·
Evennes:
Ist
das Mas uber die Gleichverteilung von Arten in einer Vergesellschaftung
·
Beta-Diversität:
Je
weniger Arten zwei Lebensraume gemeinsame haben desto groser ist die Beta-
Diversitat
·
Gamma-Diversität:
Summe
der Arten aller okologischen Einheiten.
Wie
schaut die Gesamtdiversitat all dieser Lebensraume aus.
Strategien:
·
r-Strategie:
Arten
mit hocher Wachstumsraten, haben aber kurze Lebensdauer
·
K-Strategien:
Arten
sind an die stabile Umgebung angepasst.
Verschiedene
Arten die ein Lebensraum vertragt.
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angepasst
sind. Die R-Strategen kommen die wiederum von K-Strategen verdrangt
werden.
Ökosystem:
hat
viele Definitionen:
·
Ein Okosystem ist ein ganzheitliches
Wirkungsgefuge von Lebewesen deren
Umwelt,
das zur Selbstregulation fahig ist.
·
Bei einem Okosystem wird der Energiefluss und
Stoffkreislauf zwischen
Organismen
und anorganischen Komponenten betrachtet.
·
Biozonose und Biotop bilden ein Netz von Rückkoppelungskreisen
(mehrseitige
Beeinflussung)
Abhangigkeit
der Organismen voneinander durch den Energiegewinn:
Produzenten:
photoautotrophe
Organismen:
Sind
Organismen die in der Lage sich aus anorgansichen Substanzen organischen
Kohlenstoff
herzustellen
Ernahrung
von anorganischen Substanzen
Sonnenlicht
wird zur Energiegewinnung verwendet.
Landpflanzen:
Phytoplankton
planktische
Algen
kalkiges
Nanoplankton
Diatomeen
Dinoflagelaten
Cyanobakterien
höhere
Wasserpflanzen
mehrzellige
Algen Bsp.:
Braunalgen
chemoautotrophe
Organismen:
Bsp.:
Prokaryoten spielen eine
grose Rolle in der tiefen Biosphare (grose
Biomasse)
ernahren
sich uber chemische Wege autotroph. (Sie nutzen Chemische
Verbindungen)
Energiegewinnungsmethode:
Bsp: Schwefelbakterien ernahren sich vom
Methankreislauf
Konsumenten:
Produzenten
sind die Nahrungsgrundlage fur die Konsumenten:
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Hierarchie:
·
Ordnung: ernahrt sich direkt von den
Produzenten (Fischlarven)
·
Ordnung: ernahrt sich von der 1.Ordnung
(Fische)
·
Ordnung ernahrt sich von der 2.Ordnung
(Haie)
Destruenten:
bauen
organische Verbindungen ab zu anorganischen Substanzen und schliesen
somit
den Kreislauf.
Energiegewinn:
autotroph:
Energiegewinn
aus anorganischen Material
CO2
wird verbraucht, Sauerstoff wird abgegeben.
heterotroph: Energiegewinn aus organischen Material
Sauerstoff
wird verbraucht und CO2 + H2O abgegeben
Nahrungspyramide:
Abhangigkeit
der Nahrung
Plankton:
grose
Produktivitat,
mehr
Biomasse wird durch weniger Energieaufwand produziert
Raubfische: stehen energetisch gesehen ungunstiger. Kleinere
Anzahl von
Individuen.
Wie
sind wir in der Lage Okosysteme in der Vergangenheit zu rekonstruieren?
durch
Fossillagerstatten.
Hauptinformationstrager
sind Konservatlagerstatten.
Wir
sind damit auch in der Lage Prognosen fur die Zukunft zu erstellen.
rezent
konnen wir Okosysteme nicht erforschen Zeitraume sind
nicht
ausreichend.
Prokaryoten:
bestimmen
die langste Phase der Erdgeschichte.
hatten
ein komplexes Okosystem
hatten
unterschiedliche Energiegewinnungstrategien.
Edicara-Fauna:
setzt
nach dem Snow-Ball earth event ein bis zur Grenze des Kambriums.
Sind
Metazoen unterschiedlichster Zuordnung
Faunen
sind als Abdrucke in Sandsteinen erhalten
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haben.
Agronome
Revolution: Garten von Edicara
Mikromatten
uberzogen den Prekambrischen Boden
Es
waren keine Fressfeinde der Mikromatten vorhanden.
Es
gibt Epibenthische Organismen aber kein Endobenthos weil der Boden
sozusagen
versiegelt war und die Organismen nicht durchdringen konnten.
Wir
wissen nichts von Raubern weil niemand an der Spietze der Nahrungskette
dominierte.
Bekannt
ist uns:
Cyanobakterien:
Produzenten
Acritarchen
Herbivore
Graser
Ab
dem Prakambrium haben sich durch die Evolution Lebewesen entwickelt die
sich
von den Matten ernahrt haben. Es entstand nun Bioturbation und die
Endobenthos
konnen erhalten werden mehrere Fossile
Nachweise
Riffentwicklung:
Riffbildende
Organismen scheiden Karbonat ab
Was
waren die ersten Riffe?
Stromatolithenriffe:
erfullen das Kriterium eines Riffs.
Bsp:
Bahamas
Riffhäufigkeit
in der Erdgeschichte:
Devon:
grosten Riffpieks:
Stromatopoden
+ Tapolozoen
Sekundärpieks:
·
Silur
·
Trias
·
Oberjura
·
Kreide: Rodisten , Muscheln, Bivalven
·
Neogen: typische Riffform
Karbon
+ Perm
sehr
geringe Riffanteile
weil
es aufgrund des wenigen CO2 eine Vereisung gab
Konservatlagerstätte
Messel:
nichtmarine
Stagnationslagerstätte
In
Messel sind zwei Okosysteme an einem Ort vertreten:
Uferbereich
und See
Man
kann die hierarchischen Ebenen nachvollziehen:
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Fische
·
Halb Wasser halb Land:
Riesenschlangen
Schildkroten
·
Land:
Urpferdchen
·
Luft:
Fledermause
|