Deutschreferat – Vorname Nachname – Paintball / Gotcha
Einleitung
Weltweit
ist Paintball bekannter als Sportarten wie Snowboard oder Mountainbike fahren
und wird in über 110 Ländern gespielt. Die Sportart findet über 15 Millionen Spieler
und über 10 tausend Teams und ist die am schnellsten wachsende Teamsportart. Beim Paintball gibt es auch,
ähnlich wie die Bundesliga im Fußball, eine Paintball-Liga.
Herkunft /
Entstehung
Paintball entstand
ursprünglich nicht als Spiel und war damals auch nicht einmal als Sport gedacht.
Sie entstand in den 80er Jahren durch das amerikanische Landwirtschaftsamt. Die
Markierer wurden damals zum Kennzeichnen von Bäumen verwendet. Landwirte und
Viehzüchter verwendeten diese wiederum zum Markieren ihrer Rinder. Aber wie das
eben so ist mit dem „Kind im Mann“ begannen diese Landwirte und Förster
irgendwann einmal damit, sich gegenseitig zu markieren und hatten
offensichtlich großen Spaß dabei ..
Im Grunde so
ähnlich wie eine Essens- oder Schneeballschlacht.
Ausrüstung:
Markierer
Man unterscheidet
zwischen zwei Klassen:
Pump-Action-Markierer
wobei man nach jedem Schuss nachladen muss.
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Die Schussrate der Markierer kann theoretisch bis zu 40 Bälle pro
Sekunde betragen, wird aber durch technische Vorrichtungen und Regeln
beschränkt.
Der hauptsächlich begrenzende Faktor ist der, dass nicht schnell
genug Bälle in den Schusskanal eingeführt werden können. Ursache dafür ist die
mangelnde Festigkeit der Farbbälle. Diese zerplatzen, wenn sie leicht gedrückt
werden und verschmutzen dann den Schusskanal.
Die Mündungsgeschwindigkeit darf international maximal 300fps
entsprechen was so viel ist wie 90m/s und ist in Österreich ab 18 Jahren frei
erwerbar.
Bälle
Paintball bekommt seinen Namen durch die verwendete
Farbmunition. Diese besteht aus mit Lebensmittelfarbe gefüllten und sind biologisch abbaubar.
Hopper
Als „Hopper“ oder auch Loader wird der Munitionsbehälter
bezeichnet, der sich meistens oberhalb des Markierers befindet und bis zu 300
Bälle aufnehmen kann.
Es gibt Schüttelhopper, die die Kugelzufuhr rein durch die
Erdanziehungskraft gewährleisten bzw. durch Schütteln die Paintballs zum
Nachrollen bringen und elektrische Hopper, die durch einen elektrisch
angetriebenen Quirl die Paintballs in Bewegung halten und ein Verstopfen
verhindern.
Treibmittel
HP bzw. CO2 sind
die "treibende Kraft" im Paintball.
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Beide kann man auf den Spielfeldern für eine Gebühr aufladen.
Schutzbekleidung
Die Bewegungsenergie von Paintballs ist ausreichend, um den Spielern
gefährliche Verletzungen zuzufügen. Daher ist das Tragen einer Schutzmaske auf
dem Spielfeld vorgeschrieben. Neben der Schutzmaske werden beim Paintball-Sport
häufig weitere Ausrüstungsteile getragen. Neoprenbinden oder einfache Schals
finden Anwendung als Hals- oder Kehlkopfschutz. Neben einem Suspensorium werden oft Knie- und Ellenbogenprotektoren
getragen. Auch Handschuhe werden von vielen Spielern getragen, da die Hände,
vor allem die Finger, sehr empfindlich sind.
Spiel
Zu einem Spiel gehören immer 2 Mannschaften. Diese spielen
entweder im Wald, in speziell angelegten Feldern oder in einer Halle.
Die 2 Haupt-Spielarten:
Speedball
Speedball ist ein Überbegriff für Paintballspiele, die sich auf
relativ kleinen, übersichtlichen und ebenen Feldern abspielen. Speedball ist
eine Spielart mit meistens künstlichen Deckungen. Das Spiel wird durch die
kurzen Entfernungen und für beide Parteien gerecht angeordneten Deckungen sehr
schnell gespielt.
Woodland
Das klassische Woodlandspielfeld befindet sich im Wald und enthält keine oder nur sehr wenige
künstliche Deckungen. Die Bezeichnung Woodland wird auch als Überbegriff für
alle Spielarten verwendet, die auf unebenem oder unübersichtlichem Terrain
gespielt werden.
Spielvarianten:
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Capture the flag wird
normalerweise sieben gegen sieben gespielt, je nach Turnier und Feldgröße kann
die Spieleranzahl allerdings von 2-10 variieren. Gespielt werden kann sowohl
auf einem Speedball-Feld oder in einem Woodland-Feld.
Jede Gruppe startet von ihrem „Lager“. Ziel ist es nun, die gegnerische Flagge
zu erobern, und sie ins eigene Lager zu bringen. Dies ist die meistverbreitete
Spielvariante und gängig auf internationalen Turnieren. Alle anderen
Spielvarianten spielen im Turniersport eine untergeordnete Rolle und werden
meist nur von Hobbyspielern praktiziert.
Elimination
Bei Elimination treten in der Regel zwei Mannschaften zu fünf
Spielern gegeneinander an. Es wird so lange gespielt, bis der Letzte einer
Mannschaft markiert ist. Diese Variante wird häufig von Amateuren gespielt, da
die taktische Komponente hierbei nicht besonders groß ist, leicht zu verstehen
und vor allem leicht zu spielen ist.
Es gibt zwar noch einige andere, doch diese sind die am meist
vorkommenden Spielvarianten.
Regelwerk
Das offizielle Regelwerk umfasst, abhängig von der Region bis zu
20 Seiten. Das ist die Zusammenfassung der 6 wichtigsten Regeln:
l Die
Maske muss auf dem Spielfeld immer und ohne Ausnahme getragen werden
l Jeder
Treffer zählt, sofern der Paintball geplatzt ist
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l Die V0
(= Mündungsgeschwindigkeit) darf im Spiel nicht geändert werden
l Man
darf kein Werkzeug mit aufs Spielfeld nehmen
l Die
Kleidung darf Paintballs nicht vom platzen abhalten können
Probleme
In Österreich gibt es leider viele Vorurteile zu diesem Sport wie
zB das es ein Kriegsspiel und das es Gewaltverherrlichend sei. In den USA
dagegen zählt sie zu den beliebtesten Sportarten und Turniere werden somit auch
ganz normal im Fernsehen übertragen.
Noch ein Problem ist, das es zu wenig Spielfelder gibt wegen der
hohen Schutzbestimmung. Man benötigt einen Zaun um das Spielfeld und dann noch
einen extra Fangzaun, der dafür sorgt das kein Ball hinausgeschossen werden
kann.
Fazit:
Die Sportart hat Vorteile, aber auch Nachteile
Es fördert den Teamgeist, sorgt für körperliche Fitness und macht
sehr viel Spaß.
Ein großer Nachteil dagegen ist, das es äußerst Kostenspielig ist
und dass es nur wenige Spielfelder gibt.
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