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Südlichen Oszillation verbunden ist, und diese ein Phänomen bilden.
Die
Nordatlantische Oszillation (NAO) ist ein „altes“ bekanntes Wettersystem. Sie
ist eine Luftdruckschaukel zwischen dem Azorenhoch und dem Islandtief und der
dominierende Faktor für Wetter- und Klimaschwankungen in Europa, vor allem im
Winter.
In
folgender Arbeit wird versucht, die beiden Phänomene näher zu erklären. Dabei
werden sowohl Grundlagen (atmosphärisch und ozeanisch), wie auch die
Entstehung, Verbreitung, Auswirkungen und Zusammenhang beider besprochen.
Zuletzt steht auch noch die Verbindung beider Phänomene mit dem Klimawandel im
Mittelpunkt.
2. El Niño Southern Oscillation
(ENSO)
2.1.
Grundlagen
2.1.1. Meteorologische Grundlagen
Der
Luftdruck über dem östlichen Pazifik an der südamerikanischen Küste ist hoch.
Dieses Hochdruckgebiet wird durch den Humboldtstrom stabilisiert. Der Luftdruck
über Australien ist tief. Dieser Druckunterschied wird mit Hilfe der Passate
ausgeglichen (vgl. www.enso.info).
Im
Bereich des Äquators befindet sich die Hadley-Zelle. In der
innertropischen Konvergenzzone steigen die Luftmassen auf und strömen in der
Höhe wieder auseinander. Im Bereich des subtropischen Hochdruckgürtels kommt es
zum Absinken der Luftmassen.
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Die
Hadley-Zirkulation wird im äquatorialen Pazifik von der Walker-Zirkulation
überlagert. Wie Abbildung 1 zeigt, sinkt die Luft über dem kühlen Wasser des
östlichen Pazifiks ab und strömt als Teil des Südostpassats nach Westen. Die
Luft wird infolge dessen erwärmt, steigt im Tiefdruckgebiet im Westpazifik auf
und regnet ab. In der oberen Troposphäre kehrt sie als Antipassat nach Osten
zurück (www.enso.info).
Innerhalb
der Walker-Zelle strömen die Luftmassen direkt vom Hochdruck zum Tiefdruck.
Möglich ist das wegen der Nähe zum Äquator, da die Corioliskraft kaum von
Bedeutung ist.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Abbildung
1: Schema der Walker-Zirkulation in den Tropen (Quelle: Gebhardt, H., et al., 2007).
2.1.2. Ozeanographische Grundlagen
Nach
den Ausführungen von Arntz, W.
und Fahrbach, E. (1991) ist der
Ozean, ähnlich der Atmosphäre, vertikal gegliedert, wobei nach thermischen
Kriterien gegliedert wird. Die oberste Schicht ist die sogenannte Deckschicht.
Sie ist durchmischt und von sehr geringen vertikalen Temperaturunterschieden
geprägt. Danach folgt die Sprungschicht, bei der die Temperatur stark mit der
Tiefe abnimmt. In weiterer Folge kommen die Warmwasserschicht (Thermostad),
eine weitere Sprungschicht und zuletzt die Kaltwasserschicht.
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Temperatur, dem Druck und Salzgehalt abhängig sind, was einer thermohalinen
Zirkulation entspricht.
Meeresströmungen werden in erster Linie durch die
Schubkraft der Winde erzeugt. Durch die Reibung entstehen eine
Schleppschicht und ihr folgend Driftströmungen. Auch im Meer wirkt die
Corioliskraft und lenkt die Wasserbewegung auf der Nordhalbkugel um 45 ° nach
rechts, auf der Südhalbkugel nach links ab. Dies bedingt die Ekman-Spirale,
eine Tiefenabhängigkeit der Wasserbewegung. Wenn jetzt der Wind an der Ostküste
des Pazifiks nach Norden weht, treibt er das oberflächennahe Wasser in den
offenen Pazifik nach Westen. Die Ekman-Spirale basiert auf Modellrechnungen, wohingegen
der Ekmantransport den tatsächlichen Gegebenheiten besser entspricht. Diese
Theorie hat wesentlich zur Aufklärung von Auftriebsprozessen beigetragen. Diese
sind die Treibkraft für Kaltwassergebiete im subtropischen Bereich an den
westlichen Küsten. Vor der südwestamerikanischen Küste erzeugen Südostpassate
einen Wassertransport von der Küste weg, wodurch das kalte Tiefenwasser zum
Aufsteigen gezwungen wird (Arntz, W.
und Fahrbach, E., 1991).
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eine Kompensationsströmung zur Küste. Sie ist der Motor für den Auftrieb. Durch
die Corioliskraft entsteht eine Strömung entlang der Küste. So können
küstenparallele Winde unter Berücksichtigung der Corioliskraft eine
küstenparallele Strömung auslösen. Ein Beispiel für diesen Mechanismus ist der
Humboldtstrom, welcher auch Perustrom genannt wird (Arntz, W. und Fahrbach,
E., 1991).
2.2.
El Niño und
Südliche Oszillation (Southern Oscillation)
El
Niño und die Südliche Oszillation (SO) werden unter dem Begriff ENSO
zusammengefasst. Der El Niño repräsentiert dabei die Anomalien der
Temperatur der Wasseroberfläche (ozeanische Komponente), die SO
die Anomalien der Luftdruckverhältnisse über den tropischen und subtropischen
Gebieten des Pazifiks (atmosphärische Komponente). Die SO wird mit dem
Southern Oscillation Index (SOI) gemessen. Dieser beruht auf der Druckdifferenz
von Tahiti (140 ° West) und Darwin (130 ° Ost), sie steht somit für die Stärke
und Phase der Walkerzirkulation. Ein negativer SOI impliziert eine El Niño
Phase (Deutscher Wetterdienst).
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Abbildung
2: Das El Nino-Südliche Oszillation-System (Quelle: Arntz, W. und Fahrbach, E., 1991).
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