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Environmental Science
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Geo Sciences
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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WS 06/07
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ÖSTERREICH 7.3.2006

1.) Einführung

1.1. Problemorientierte Regionalgeographie

behandelt geographische Fragestellungen bezüglich Österreich

Probleme sind Fragestellungen, die die GG beantworten kann

Es gibt oft politische Fragestellungen

Beispiel Osttirol (Dias): - liegt völlig im Gebirge

- Lienz = Bezirkshauptstadt

= zentraler Knotenpunkt

= liegt in einem breiten Tal

- Großvenediger

- Gestein = kristallin d.h. es ist braun-grau

typisch für Zentralalpen

- Kalkalpen sind hellgrau; nicht so hoch wie Zentralalpen - Drau fließt auch durch Osttirol

- Karnische Alpen: Kalkgestein + kristallines Gestein auf

engstem Raum

- im Drautal gibt es auch Landwirtschaft

- Bergbauernwirtschaft = sehr häufig

- verkehrsgeographische Abseitslage

1.2. Österreichs Position in der internationalen Staatengemeinschaft

Ö. ist mit Zahl der Nachbarländer im Spitzenfeld = 8 Nachbarländer

Österreichs Grenzen sind sehr nahe

Es gibt nat. auch problematische Grenzgebiete

Ö hat gute Mittelpunktslage in Europa

Wohlstandskante geht durch Wien (W = alles besser , O = alles schlechter)

Internationale Rankings: - 84000km² = 112. Stelle (von ca. 200 Staaten)

- 8,1 Mio Einw. = 90. Stell

- 100 Einw/km²

- HDI (Human Developement Index):

berechnet sich aus 3 Parametern

1.)  BIP (für Wirtschaftsstandard)

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3.)  Lebenserwartung (Gesundheitsversorgungsstandard)

Ö = 14. Stelle = Spitzenplatz

Ö = bei EU und UNO = gut für internationale Zusammenarbeit + Positionierung

1.2.Differenzierung nach Bundesländern

Bundesländer sind: historische Gebiete

eigenständig

alte Territorien: sie bewirken starkes territoriales Bewusstsein

Ö = föderalistisch strukturiert

Aus dem Alter der Bundesländer ergeben sich 3 Dinge: 1.) Eigenständigkeit

2.) Selbstbewusstsein

3.) Föderalismus

-> Blatt3: Bodennutzung in Ö

-> Blatt 4: Fläche und Bev. Der Bundesländer

Wirtschaft und Arbeitslosigkeit

14.3.2006

2.) Österreichisches Staatsgebiet im Überblick

2.1. Terretorialentwicklung und Wandel der Grenzen

Warum schaut Ö so aus wie es ausschaut? (Grenzen,..)

Vor ca.100 Jahren (bis 1. Weltkrieg): Ö war sehr mächtig

Staatengemeinschaft aus Ö+U

ÖU hat damaliges Bosnien verwaltet

Insgesamt 51 Mio. Einwohner

Nach 1919 bzw. 1921 gibt es neue Grenzen wegen Friedensvertrag von Saint German -> aus Riesenreich Österreich wurde kleiner Staat

Problempunkte: - Ö hat sich auf deutschsprachigen Raum konzentriert -> das

führte zu Grenzkonflikten

- Staat muss sich umorientieren (in Wirtschaft und Industrie -> Ö

wird jetzt Alpenstaat

- Ö bekam geringe politische Akzeptanz -> Bevölkerung hat nicht

an Ö als so kleinen Staat geglaubt

 

Staatenbund Ö-U: - war 3.größter Staat von Europa

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- Wien war damals 7.größte Stadt der Welt

- Wien war multikulturelle Stadt

- In Wien wohnte ¼ der Gesamtbevölkerung von Österreich

„Neues“ Österreich in 7 Phasen eingeteilt

1. Phase: Ö vor 1919

2. Phase: Ö von 1919-1938 -> Friedensvertrag von Saint German

Blatt 2: Territoriale Entwicklung seit dem 1. Weltkrieg

- Salzburg und OÖ blieben gleich

- Kärnten hatte kleinen Gebietsverlust

- Steiermark und Tirol: - große Gebietsverluste

- Untersteiermark wurde verloren (war schon zum Teil von

slovenischer Bevölkerung besiedelt

- Südtirol ging verloren (mit Bozen, Trient)

- ist italienischsprachig

- Kerngebiet von Tirol liegt in Südtirol -> Ursprung = ein

Schloss in Meran, dass Tirol heißt(?)

- Vorarlberg wird erst nach 2. Wetkrieg Bundesland von Ö

- Wien war ein Teil von Niederösterreich

wurde auch erst nach 2. Weltkrieg eigenes Bundesland

- Burgenland:- = Gebietsgewinn -> gesamtes Bundesland = neu

- War aus Angst die große Stadt Wien nicht ernähren zu können zu

Ö von U dazu (für landwirtschaftliche Nutzungsflächen)

- 1924: kleine Grenzkorrektur durch Volksabstimmung in Luising ->

gehört jetzt noch zu Ö

Alter der Grenzen: - im W sehr alt

- Burgenland + Südtirol -> sehr junge Grenzen

 

3. Phase: 1938 – 1945 Zeit der nationalsotialistischen Phase

 

- Veränderungen ser Grenzen waren nicht so relevant

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- Untersteiermark hat sich wieder an Ö angegliedert

4. Phase: 1945 – 1955

- Ö war in Besatzungszonen eingeteilt

- Sowjetunion hat Ö vom Nationalsozialismus befreit

- Frankreich besetzte Wien

- GB besetzte Steiermark

- Sowjetunion besetzte NÖ

- Amerika besetzte Salzburg + OÖ

- Sowjetunion war wenig an der Entwicklung von NÖ interessiert

- in anderen Besatzungszonen gab es regionalpolitische Maßnahmen

- Folge war klarer Entwicklungsrückstand des Ostens von Ö

gegenüber des Westens

- Durch Tirol gibt es immer mehr Verkehrswege

- es kam zu Wanderbewegungen von O nach W

- es kam zu Entwicklungsvorsprung des Westens von Ö

5. Phase: 1955 – 1989

- es gab kommunistisch regierte Nachbarstaaten: Tschechoslowakei

Ungarn

Jugoslawien

- diese 3 Staaten haben sich sehr abgeschottet

- Jugoslawien war sehr stark isoliert, öffnete sich jedoch ab 50-er,

60-er dem Tourismus im W von Jugoslawien

- Ungarn hat sich nicht so extrem stark isoliert

- NO – Grenze hatte große Hemmungen was Entwicklung bzw.

grenzüberschreitende Zusammenarbeit betrifft

6. Phase: 1989 – 2004

- = Öffnung im Osten

- Wirtschaftsstandorte im NO werden wieder aufgewertet

- Öffnung bewirkt bessere Durchlässigkeit der Grenzen

 

7. Phase: 2004 – jetzt

- EU

- Grenzen sind rundherum offen

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2.2. Gegensatzpaare: Alpen, Alpenvorland und Westen – Osten

Alpen, Alpenvorland: - Ö hat größten Anteil der alpen = 54.400 km² = 65% v. Ö

- Ö identifiziert sich als DER Alpenstaat

- Ö-U hatte nur 10% Anteil an den Alpen -> Interesse an den

Alpen war sehr klein

- Ende d. 1.WK: Bev. Konzentrierte sich auf außeralpines Ö

Alpen werden als peripherer Raum gesehen

Alpenraum muss positiver gesehen werde

- Heute: Alpenraum - = Zentrum von Tourismus, Wintersport,..

- hat gute Grenzbeziehungen zu den

Nachbarländern

- = Gebiet in dem Erschwernisse von

Umsetzung herrschen z.B.: große Steilheit

des Gelände, Naturgefahren, wenig Platz

für Industrie- u, Verkehrsfläche wegen der

schmalen Täler, hohe Umwelt- u.

Lärmbelästigung, topographische

Begrenztheit

Westen – Osten: - Steiermark hat größte Gebirgsflächenanteil in Ö (sogar mehr

als Tirol

- Alle Bundesländer haben Alpenanteil

- W-O-Gegensätze: - historische Entwicklung (sowjet. Besatg. U.

eiserner Vorhang

- Süddeutschland und Oberitalien haben

gute Wirtschaft; durch wachsenden

Wintertourismus profitiert Westen ->

Tirol liegt f. ausländische Touristen viel

Günstiger -> Bevorzugung von Tirol

 

 

ALPENSTAAT DONAUSTAAT

 

Sehr jung relativ alt


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