Lukas Seitner Mnr:0613012 Grundlagen der Kartographie für LAK Hausübungen 1. Literaturzitate 2. Wegbeschreibung 3. Erstellen eines Höhenprofils 4. Schummerung 5. Was sind Schraffen?
ENTSTEHUNG DER ALPEN 1. Geosynklinalphase:­ Zu Beginn des Mesozoikums (Trias – vor 250 Mio. Jahren) waren alle Kontinente im Superkontinent Pangäa vereint. Der heutige Alpenraum war ein Teil
Exkursion Schöckl Der Schöckl ist der Grazer Hausberg. Der Name Schöckl kommt ursprünglich aus dem Slawischen und wird erstmals 1147 als Monssekkel erwähnt und ab 1326 war er unter dem Namen Schöckl
Am 17. November 2008 war es dann
endlich soweit. Ich trat die erste Exkursion meines noch kurzen
Umweltsystemwissenschaften Geographie- Studiums an. Da ich überhaupt nicht
wusste was mich da erwarten würde, war ich schon sehr gespannt darauf.
Das Ziel dieser
Einführungsexkursion war der Ostalpenrand von Graz. Genauer gesagt, handelte es
sich hierbei um die Leber bei Stattegg.
Wir trafen uns um 9.30 Uhr bei der
Haltestelle der Buslinie 53, die wie konnte es auch anders sein „Am Fuße der
Leber“ hieß. Wir gingen ein paar Schritte weg von diesem Treffpunkt und die
Exkursion begann mit einer kleinen Einführung.
In dieser ging es hauptsächlich um Karten. Wir schauten uns unsere ÖK
Blatt 64 Karte im Maßstab 1:50000 genauer an. Zuerst bekamen wir die Definition
einer Karte zu hören. In der ging es darum, dass eine Karte eine Abbildung
eines Teils der Erdoberfläche ist, dass dann in generalisierter Form zu Papier
gebracht wird. Natürlich gibt es auch digitale Karten, doch das interessiert
uns bei dieser Exkursion noch nicht. Danach lernten wir etwas über Längen- und
Breitengrade.
Zuerst einmal zu den Längengraden:
Vorweg einmal sind zwei Richtungen
wichtig: Die Nord-Süd-Richtung und die Ost-West-Richtung. Wir beschäftigten uns
zuerst mit der Ost-West-Richtung.
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Dass dieses System überall auf der
Welt gleich ist, musste man sich einigen, wo man mit dem Zählen der Längengrade
beginnt.
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Vom Nullmeridian aus zählt man nun
180 Längengrade nach Westen, die sogenannten westlichen Längengrade, und 180
nach Osten, das sind die Meridiane östlicher Länge.
Der 180. Längengrad
westlicher Länge, abgekürzt: 180° W, ist genau derselbe Meridian wie 180° O. Er
liegt vom Nullmeridian aus gesehen genau auf der Rückseite der Erde.
Als nächstes komme ich nun zu den Breitengraden.
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Quelle:
www.uni-kiel.de
Auch die Breitengrade werden
durchnummeriert. Der Südpol hat zum Beispiel 90° S (südliche Breite). Zwischen
dem Äquator und den Polen gibt es weitere Breitengrade, die eine besondere
Bedeutung haben:
Die Wendekreise (23,5°
N nördlicher Wendekreis bzw. 23,5° S südlicher Wendekreis). Hier steht die
Sonne am 21. Juni bzw. am 21. Dezember mittags genau senkrecht über der
Erde. Das heißt, dort wirft ein Stab, der gerade im Boden steckt, keinen
Schatten.
·Die Polarkreise (66° N nördlicher
Polarkreis bzw. 66° S südlicher Polarkreis).
Jenseits der Polarkreise, also
schon ziemlich nahe am Nord- bzw. Südpol, gibt es Tage im Jahr, an denen die
Sonne gar nicht aufgeht.
Nachdem
wir nun diese Punkte besprochen hatten, begann für uns der „sportliche“ Teil
der Exkursion.
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Quelle: Eigenes Bild
Hier sieht man des Weiteren, dass
es sich um einen versickerten Bach handelt. Ich glaube mich noch irgendwie
schwach erinnern zu können, dass es sich hierbei um eine sogenannte Schwinde
handelt.
In unserem Fall um eine Bachschwinde. Denn bei Schwinden ist es so,
dass sie eine Öffnung ist, an der das Wasser auf Grund der Schwerkraft in einen
unterirdischen Hohlraum fließt. Dabei ist die Schwinde dann aber nicht
vollständig mit Wasser gefüllt, wie man bei dem Bild auch sehr gut erkennen
kann.
Die Steinbrocken, die man im Wasser
liegen sieht, sind für uns nicht von Bedeutung, da diese wahrscheinlich ein
Bauer hineinschüttet.
Wenn man sich nun die
Bodenbeschaffenheit am Rand des Fotos ansieht, kann man schon sehr gut
erkennen, dass es sich um ein sehr weiches, schlammartiges Sediment handelt.
Das kann man auch auf meinem nächsten Bild noch sehr
viel besser erkennen:
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Quelle: Eigenes Bild
Dieses schlammartige Sediment
lagert sich ab und bildet dichte Sumpfgebiete. Außerdem dient es wahrscheinlich
auch in größerer Form als gutes Rückzuggebiet für Tiere.
Danach gingen wir dann weiter zu
unserem nächsten interessanten „Fund“ unseres Exkursionsgebietes. Wir gingen
durch einen Hof, der eigentlich mit einem Tor abgegrenzt war, wieder einen
kleinen Hügel hinauf.
Bei der ersten Kurve dieses Hügels, waren wir dann schon
bei dieser Entdeckung angekommen. Und die sah wie Folgt aus:
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Des Weiteren wir die Humusschicht als A- Horizont und das
Muttergestein als C- Horizont bezeichnet. In unserem Fall handelt es sich um
eine Mischung aus den beiden. (Also ein A-C Horizont.
Als nächstes sollte man sehr genau
auf den Bodenhorizont achten. Diese sind Bereiche innerhalb des Bodens, die
ähniche Merkmale und Eigenschaften besitzen und die sich nur dur die darüber-
oder darunterliegenden Bereiche unterscheiden.
Im Allgemeinen unterscheidet man 2
Arten des Bodenhorizonts:
Erstens einmal das Konglomerat:
·Rundes Gestein, dass durch Flüsse
abgerundet wird
Und zweitens die Brekzie:
·Eckiges, scharfkantiges, festes Gestein,
dass in einer feinkörnigen Grundmasse eingebettet ist( doch dazu gleich mehr).
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Quelle: Eigenes Bild
Bei dieser Einstellung sieht man
diesen rötlichen Sand um vieles besser. Diesen ziegelroten Sand nennt man auch
die Eggenberger Brekzie.
In unserem Gebiet handelt es sich hierbei um Reste
eines polymikten Gehängeschutts, der eben mit ziegelrotem bis gelblichen
Bindemittel verkittet sind. (Quelle: Die Geologie der Hohen Rannach bei Graz,
von Fritz Hafner, 1983, S:75). Des Weiteren hat diese Form der Brekzie ungefähr
einen Durchmesser von 1m und besteht aus einer sandig bis grobkörnigen, meist
eckigen Komponente. (Quelle Skriptum der Exkursion von Prof.
Wolfgang Sulzer,
Institut für Geographie und Raumforschung, KF Uni- Graz).
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Bei meinem mit Blau eingezeichneten Strich auf der linken
Seite(östlich liegende Hang) sieht man sehr gut, dass der Hang stark abfallend
ist. Außerdem sieht man, dass das Gestein massiv ist. Im Vergleich dazu die
gegenüberliegende Seite zeigt uns schön, dass dort das genaue Gegenteil
vorherrscht. Dieser westliche Hang ist stark abgeflacht und abgetragen.
Des
Weiteren erkennt man, an den roten Linien, dass mehrere „Tobeln“, diesen sanft
abfallenden Hang schneiden.
Tobel sind tiefe, schluchtartige Einschnitte in einem Steilhang oder ein
stark eingetieftes Tal eines Gebirgsbaches. Sie treten meist unterhalb der sogenannten Dellen auf, wo das
Gelände steiler wird (Wald).
Die kleinen, oft tiefeingeschnittenen steilen
Tälchen haben ihren Anfang im Spätwürm genommen und sind auch noch heute in
raschem Wandel begriffen. Dellen sind eine periglaziale Form der Riedelländer
und treten häufig auf, die Dellen sind halbrunde Mulden (Durchmesser oft
mehrere 100 m), die sich um den Quellbereich von Bächen und Gräben gebildet
haben. . (Quelle Skriptum der Exkursion von
Prof.
Wolfgang Sulzer, Institut für Geographie und Raumforschung, KF Uni-
Graz).
Nachdem wir dieses Thema fertig besprochen hatten, gingen wir nun
wieder ein kleines Stück.