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Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
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Excursion report
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2008 Sulzer
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Geo Sciences

Hausübungen zu Kartographie LAK
Lukas Seitner Mnr:0613012 Grundlagen der Kartographie für LAK Hausübungen 1. Literaturzitate 2. Wegbeschreibung 3. Erstellen eines Höhenprofils 4. Schummerung 5. Was sind Schraffen?


Entstehung der Alpen
ENTSTEHUNG DER ALPEN 1. Geosynklinalphase:­ Zu Beginn des Mesozoikums (Trias – vor 250 Mio. Jahren) waren alle Kontinente im Superkontinent Pangäa vereint. Der heutige Alpenraum war ein Teil


Hydrologische Exkursion Judenburg/Arzwaldgra­ben
Hydrologische Einführungsexkursi­on Steiermark Exkursionsbericht WS 2008/09 Steiner Stefan, 0414309 Mag.phil.Dr.rer.na­t. Wolfgang Fischer, Mag.Mag. Arnulf Hasler Inhaltsverze


Der Schöckl
Exkursion Schöckl Der Schöckl ist der Grazer Hausberg. Der Name Schöckl kommt ursprünglich aus dem Slawischen und wird erstmals 1147 als Monssekkel erwähnt und ab 1326 war er unter dem Namen Schöckl

Der Bericht

Am 17. November 2008 war es dann endlich soweit. Ich trat die erste Exkursion meines noch kurzen Umweltsystemwissenschaften Geographie- Studiums an. Da ich überhaupt nicht wusste was mich da erwarten würde, war ich schon sehr gespannt darauf.

Das Ziel dieser Einführungsexkursion war der Ostalpenrand von Graz. Genauer gesagt, handelte es sich hierbei um die Leber bei Stattegg.

Wir trafen uns um 9.30 Uhr bei der Haltestelle der Buslinie 53, die wie konnte es auch anders sein „Am Fuße der Leber“ hieß. Wir gingen ein paar Schritte weg von diesem Treffpunkt und die Exkursion begann mit einer kleinen Einführung.

In dieser ging es hauptsächlich um Karten. Wir schauten uns unsere ÖK Blatt 64 Karte im Maßstab 1:50000 genauer an. Zuerst bekamen wir die Definition einer Karte zu hören. In der ging es darum, dass eine Karte eine Abbildung eines Teils der Erdoberfläche ist, dass dann in generalisierter Form zu Papier gebracht wird. Natürlich gibt es auch digitale Karten, doch das interessiert uns bei dieser Exkursion noch nicht. Danach lernten wir etwas über Längen- und Breitengrade.

Zuerst einmal zu den Längengraden:

Vorweg einmal sind zwei Richtungen wichtig: Die Nord-Süd-Richtung und die Ost-West-Richtung. Wir beschäftigten uns zuerst mit der Ost-West-Richtung.

Einige Wissenschaftler kamen einmal auf die Idee, die beiden Pole der Erde mit Linien zu verbinden, wie man es in der folgenden Abbildung sehr gut sehen kann. Diese Linien heißen Längengrade oder auch Meridiane.. Die Längengrade sind durchnummeriert, das heißt, jeder Längengrad trägt eine Ziffer.


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Dass dieses System überall auf der Welt gleich ist, musste man sich einigen, wo man mit dem Zählen der Längengrade beginnt.

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Vom Nullmeridian aus zählt man nun 180 Längengrade nach Westen, die sogenannten westlichen Längengrade, und 180 nach Osten, das sind die Meridiane östlicher Länge.

Der 180. Längengrad westlicher Länge, abgekürzt: 180° W, ist genau derselbe Meridian wie 180° O. Er liegt vom Nullmeridian aus gesehen genau auf der Rückseite der Erde.

Als nächstes komme ich nun zu den Breitengraden.

Um einen Standpunkt auch in Nord-Süd-Richtung bestimmen zu können, legten sie wie in der Abbildung gezeigt, Kreise um die Erde, die sich nicht schneiden. Den größten Kreis in der Mitte nennen wir Äquator, die Kreise nördlich davon sind die nördlichen Breitenkreise, im Süden liegen die südlichen Breitenkreise.


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Quelle: www.uni-kiel.de

Auch die Breitengrade werden durchnummeriert. Der Südpol hat zum Beispiel 90° S (südliche Breite). Zwischen dem Äquator und den Polen gibt es weitere Breitengrade, die eine besondere Bedeutung haben:

  • Die Wendekreise (23,5° N nördlicher Wendekreis bzw. 23,5° S südlicher Wendekreis). Hier steht die Sonne am 21. Juni bzw. am 21. Dezember mittags genau senkrecht über der Erde. Das heißt, dort wirft ein Stab, der gerade im Boden steckt, keinen Schatten.

·         Die Polarkreise (66° N nördlicher Polarkreis bzw. 66° S südlicher Polarkreis).

Jenseits der Polarkreise, also schon ziemlich nahe am Nord- bzw. Südpol, gibt es Tage im Jahr, an denen die Sonne gar nicht aufgeht.

Nachdem wir nun diese Punkte besprochen hatten, begann für uns der „sportliche“ Teil der Exkursion.

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Quelle: Eigenes Bild

Hier sieht man des Weiteren, dass es sich um einen versickerten Bach handelt. Ich glaube mich noch irgendwie schwach erinnern zu können, dass es sich hierbei um eine sogenannte Schwinde handelt.

In unserem Fall um eine Bachschwinde. Denn bei Schwinden ist es so, dass sie eine Öffnung ist, an der das Wasser auf Grund der Schwerkraft in einen unterirdischen Hohlraum fließt. Dabei ist die Schwinde dann aber nicht vollständig mit Wasser gefüllt, wie man bei dem Bild auch sehr gut erkennen kann.

Die Steinbrocken, die man im Wasser liegen sieht, sind für uns nicht von Bedeutung, da diese wahrscheinlich ein Bauer hineinschüttet.

Wenn man sich nun die Bodenbeschaffenheit am Rand des Fotos ansieht, kann man schon sehr gut erkennen, dass es sich um ein sehr weiches, schlammartiges Sediment handelt. Das kann man auch auf meinem nächsten Bild noch sehr

viel besser erkennen:


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Quelle: Eigenes Bild

Dieses schlammartige Sediment lagert sich ab und bildet dichte Sumpfgebiete. Außerdem dient es wahrscheinlich auch in größerer Form als gutes Rückzuggebiet für Tiere.

Danach gingen wir dann weiter zu unserem nächsten interessanten „Fund“ unseres Exkursionsgebietes. Wir gingen durch einen Hof, der eigentlich mit einem Tor abgegrenzt war, wieder einen kleinen Hügel hinauf.

Bei der ersten Kurve dieses Hügels, waren wir dann schon bei dieser Entdeckung angekommen. Und die sah wie Folgt aus:


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Quelle: Eigenes Bild

 

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Des Weiteren wir die Humusschicht als A- Horizont und das Muttergestein als C- Horizont bezeichnet. In unserem Fall handelt es sich um eine Mischung aus den beiden. (Also ein A-C Horizont.

Als nächstes sollte man sehr genau auf den Bodenhorizont achten. Diese sind Bereiche innerhalb des Bodens, die ähniche Merkmale und Eigenschaften besitzen und die sich nur dur die darüber- oder darunterliegenden Bereiche unterscheiden.

Im Allgemeinen unterscheidet man 2 Arten des Bodenhorizonts:

Erstens einmal das Konglomerat:

·         Rundes Gestein, dass durch Flüsse abgerundet wird

Und zweitens die Brekzie:

·         Eckiges, scharfkantiges, festes Gestein, dass in einer feinkörnigen Grundmasse eingebettet ist( doch dazu gleich mehr).


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Quelle: Eigenes Bild

Bei dieser Einstellung sieht man diesen rötlichen Sand um vieles besser. Diesen ziegelroten Sand nennt man auch die Eggenberger Brekzie.

In unserem Gebiet handelt es sich hierbei um Reste eines polymikten Gehängeschutts, der eben mit ziegelrotem bis gelblichen Bindemittel verkittet sind. (Quelle: Die Geologie der Hohen Rannach bei Graz, von Fritz Hafner, 1983, S:75). Des Weiteren hat diese Form der Brekzie ungefähr einen Durchmesser von 1m und besteht aus einer sandig bis grobkörnigen, meist eckigen Komponente. (Quelle Skriptum der Exkursion von Prof.

Wolfgang Sulzer, Institut für Geographie und Raumforschung, KF Uni- Graz).

Als nächstes betrachteten wir folgende Aussicht:


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Quelle: Eigenes Bild

 

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Bei meinem mit Blau eingezeichneten Strich auf der linken Seite(östlich liegende Hang) sieht man sehr gut, dass der Hang stark abfallend ist. Außerdem sieht man, dass das Gestein massiv ist. Im Vergleich dazu die gegenüberliegende Seite zeigt uns schön, dass dort das genaue Gegenteil vorherrscht. Dieser westliche Hang ist stark abgeflacht und abgetragen.

Des Weiteren erkennt man, an den roten Linien, dass mehrere „Tobeln“, diesen sanft abfallenden Hang schneiden.

Tobel sind tiefe, schluchtartige Einschnitte in einem Steilhang oder ein stark eingetieftes Tal eines Gebirgsbaches. Sie treten meist unterhalb der sogenannten Dellen auf, wo das Gelände steiler wird (Wald).

Die kleinen, oft tiefeingeschnittenen steilen Tälchen haben ihren Anfang im Spätwürm genommen und sind auch noch heute in raschem Wandel begriffen. Dellen sind eine periglaziale Form der Riedelländer und treten häufig auf, die Dellen sind halbrunde Mulden (Durchmesser oft mehrere 100 m), die sich um den Quellbereich von Bächen und Gräben gebildet haben. . (Quelle Skriptum der Exkursion von Prof.

Wolfgang Sulzer, Institut für Geographie und Raumforschung, KF Uni- Graz).

 

Nachdem wir dieses Thema fertig besprochen hatten, gingen wir nun wieder ein kleines Stück.


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