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EINHEIT 1 Grundlagen des Marketing Gratifikationsprin­zip - Ein Austausch zwischen Anbieter und Nachfrager kommt nur zustande, wenn dieser für beide Parteien vorteilhaft ist. Gratifikationen (B
Investitionsrechnu­ng Begriff Unter einer Investition versteht man eine Bindung des betrieblichen Kapitals (Passiva) in betriebliche Vermögensgegenstän­de (Aktiva). Im weitesten Sinne wir
Es
gibt verschiedene Anreize, die vielfältig klassifiziert werden können. Es lässt
sich übergeordnet zwischen den intrinsischen Anreizen und den extrinsischen
Anreizen unterscheiden.
Die intrinsischen Anreize ergeben sich aus der
unmittelbaren Realisierung der Leistung bzw. der Arbeit selbst, wohingegen die
extrinsischen Anreize als Mittel zum Zweck der Bedürfnisbefriedigung dienen.
Innerhalb der extrinsischen Klasse kann nach Art des Anreizobjekts zwischen
materiellen und immateriellen Anreizen differenziert werden (Quelle).
Als
materielle Anreize gelten direkte oder indirekte finanzielle Anreize. Lohnzahlung
ist ein Beispiel für einen direkten finanziellen Anreiz. Indirekte finanzielle
Anreize sind nicht monetärer Art. Versicherungen oder ein Firmenwagen
sind Beispiele hierfür.
Der
Einsatz von immateriellen Anreizen ist nötig, wenn die Anwendung von
materiellen Anreizen alleine nicht genügt, um alle Bedürfnisse der Mitarbeiter
zu erfüllen und um einen hohen Zufriedenheitsgrad bezüglich der Arbeit erzielen
zu können.
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Die
immateriellen Anreize lassen sich weiter unterteilen in die sozialen und die
organisatorischen Anreize. Die Anerkennung der Kollegen für die
erbrachte Arbeit ist ein sozialer Anreiz. Personalentwicklung dient als
Beispiel für einen organisatorischen Anreiz.
Aufgabe
2
Zeitlohn
Zeitlohn
ist die einfachste und älteste Lohnform.[1]
Der Zeitlohn wird nach der Arbeitszeit entlohnt, Die Bemessungsgrundlage erfolgt
entweder pro Woche, pro Monat, pro Jahr oder der Arbeitgeber stellt in
Stundenlohn an[2],
unabhängig von der Leistung.
Die Vergütung des Mitarbeiters ergibt sich aus: Lohnsatz,
Zeiteneinheit und Anzahl der Zeiteneinheiten.
Zeithohn = Lohnsatz pro Zeiteneinheit x Anzahl
der Zeiteneinheiten
Leistungslohn
Im
Gegensatz zum Zeitlohn liegen den Leistungslöhnen kurzfristige und objektive messbare
Daten zu Grunde[3].
Ein
Beispiel:
Mitarbeiter
A: stellt 60 Einheiten her
Mitarbeiter
B: stellt 45 Einheiten her
Das
Arbeitsergebnis des einzelnen Mitarbeiters oder einer kleineren
Gruppe, dient als Bemessungsgrundlage für die Entlöhnung.
Je besser gearbeitet
wird, umso höher wird der Lohn ausfallen.[4]
Der Leistungslohn lässt sich in zwei Arten unterscheiden: den Akkordlohn
und den Prämienlohn.
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Dazu kommt häufig auch ein in Tarifverträgen geregelter Akkordzuschlag
hinzu, womit die höhere Arbeitsintensität im Vergleich zur Zeitarbeit
berücksichtigt wird. Bei Akkordlohn lassen sich die zwei Formen Geldakkord
und Zeitakkord unterscheiden.
Geldakkord
(oder auch Stückgeldakkord) wird
ein fester Geldsatz pro Stück vergütet. Die geleistete Menge
pro Stunde wird mit einem Geldfaktor je Mengeneinheit (Stücklohn)
multipliziert.
Der Geldfaktor ergibt sich aus der Division des
Akkordrichtsatzes pro Stunde durch die Normalleistung pro Stunde. Der
Akkordrichtsatz ergibt sich aus einem tariflich garantierten Mindestlohn
(dieser wird auch bei geringerer Leistung vergütet) und dem sog.
Um
die Normalleistung pro Stunde zu erhalten, wird durch genaue Arbeitszeitstudien
die Vorgabezeit ermittelt. Man versucht also herauszufinden, wie lange ein
Arbeiter bei durchschnittlicher Leistung für die Erledigung einer
Arbeitsaufgabe benötigt.
Normalleistung
pro Stunde = 60 : Vorgabezeit
Geldakkord =
Akkordlohn = Menge x Geldsatz
Wobei
der Geldsatz = (Akkordrichtsatz / 60 min) x Vorgabezeit
ZeitakkordBeim
Zeitakkord wird dem Arbeitnehmer eine bestimmte Zeit pro Stück
vorgegeben.
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Beim
Einzelakkord wird die Einzelleistung bezahlt. Beim Gruppenakkord erfolgt die
Vorgabezeitermittlung und die Lohnberechnung nicht für einen einzelnen Mitarbeiter,
sondern für eine Arbeitsgruppe insgesamt.
Zeitakkordsatz
= 60 Minuten/ Normalleistung pro Stunde
Diese
vorgegebene Zeit wird dem Arbeitnehmer vergütet, indem sie mit dem sog.
Minutenfaktor (Preis/ Minute) multipliziert wird.
PrämienlohnDer Prämienlohn ist ein
Entlohnungsgrundsatz, bei dem das Entgelt leistungsbezogen differenziert wird.[6]
Als Leistungskennzahlen werden vom Menschen beeinflussbare, betriebliche Größen
herangezogen, wie z.B.
Mengenleistungen, Qualitätskennzahlen,
Materialeinsparung und Maschinennutzung.[7]
Pensumlohn
Der
Pensumlohn ist ein leistungsbezogener Lohn, Er stellt auch eine
erfolgsabhängige Entlohnungsform dar.
Der Pensumlohn besteht aus einem
leistungsunabhängigen Teil (Grundlohn) und einem leistungsabhängigen Teil
(Pensumanteil). Es gilt also:
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Der Planungszeitraum beträgt häufig zwei bis drei Monate.[8]
Die
Unterschiede zwischen Zeitlohn, Leistungslohn und Pensumlohn wurde knapp in der
Abbildung 2 skizziert.
4
Zu den variablen Elemente des Vergütungssystem gehören: Motivationsfunktion, Steuerungsfunktion,
Informationsfunktion, Kooperationsfunktion,Veränderungsfunktion und
Selektionsfunktion.[9]Die Ziele diesen Elementen sind Wissen gemanagt, Mitarbeiter begeistert, zusätzliche Umsätze, höhere Deckungsbeiträge und
Produktivitätsvorteile.[10]Die Vorteile
bei der Zunahme der variablen Vergütungsbestandteile aus Arbeitsicht sind:
1. Man
kann die
Qualität der Mitarbeiter in Richtung Selbststeuerung und Eigenverantwortung
beeinflussen und verbessern
2. Man
kann das Interesse der Mitarbeiter bei dem resultierenden Mehrverdienst wecken.
3. Mehr
Flexibilität bei den Personalkosten
4. In
schlechten Zeiten ist man krisenresistenter und in Guten profitieren
Mitarbeiter vom positiven Trend
5. Man
hat Einfluss auf die Mitarbeiter auf die Einschätzung der Ziele der Firm und
auf die Intensivierung des unternehmerischen Denkens
6. Verbindung
der Interessen von Unternehmen, Eigentümern und Vergütungsempfängern,
Bei
einer exzessive Zunahme den variabler Vergütungsbestandteile aus
Arbeitgebersicht die Nachteile sind:
1.Ohne
genaue Aufklärung,Veränderung bedeutet für
Mitarbeiter immer etwas Bedrohliches.
2. Unternehmen
ohne nachvollziehbare Führungssysteme verfügen über Intransparenz, wenig
motivierende Entgeltsysteme.
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Abbildung
: 1 Unterschied zwischen Zeitlohn, Leistungslohn und
Pensumlohn
Literaturverzeichnis
Berthel, Jürgen/Becker Fred G. (2007):Handlungsfelder
des Personal-Management, Anreisesysteme in Personal-Management: Grundzüge für
Konzeptionen betrieblicher Personalarbeit. Stuttgart: Schäffer-Poeschel
Verlag, S. 445-485
Elik,
Wolfgang (2009): Materielle Anreize, in: Kasper, Helmut / Mayrhofer, Wolfgang:
Personalmanagement, Führung, Organisation. 4. Auflage, Wien: Linde, S.516-551
Liebig,
Andre; (2007); Informationen zur Lohn und Gehaltabrechnung;