Title, Topic

Online-Banking .doc

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Faculty
Information Science
Discipline
Information Technology / Computer Science
Document category
Final thesis
University, School
BORG Hartberg
Additional information
2006
Responsible User
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668  visits
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~1.168  Words
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/** * Beschreiben Sie hier die Klasse Nand. * * Nand ist eine Klasse, die ein Gatter erzeugt welches spezifiziert wird durch beliebig viele Eingänge und einen * Ausgang. Sie wird dadurch in de

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Online Banking
Sicherheit u. Funktionsweise

Ein Spezialgebiet zum Thema
“Online Banking“
im Gegenstand
Informatik, verfasst von
Thomas Hofer, 8aR
am 22.03.2006

Online Banking allgemein:

Online Banking findet per Datenfernübertragung (z.

B. Internet oder Direkteinwahl bei der Bank) statt.

Hier gibt es 2 Verfahren:

  • Browserbasiertes Internetbanking (über die Website der Bank),
  • Verwendung eines so genannten Clientprogramms. Mit diesem werden zunächst offline, also ohne Onlineverbindung, die Transaktionen vorbereitet (beispielsweise ein Überweisungsbeleg ausgefüllt).

    Danach erst wird eine Online-Verbindung zur Übertragung der gesammelten Transaktionen benötigt.

Die Aufträge werden mit Hilfe einer elektronischen Unterschrift unterzeichnet.

Die wichtigsten davon sind hier angeführt (für Privatbenutzer àNicht für Firmensektor)

  • PIN/TAN.
  • HBCI (Home Banking Computer Interface) oder FinTS (Financial Transaction Services) mit Legitimation per Chipkarte oder Schlüsseldiskette.

PIN / TAN

PIN à Persönliche Identifikationsnummer; Mit seiner persönlichen PIN und den Kontodaten kann man sich sein Konto, den Kontostand und die letzten Buchungen ansehen.

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TAN à Transaktionsnummer (Einmalpasswort.) Man erhält meist per Post, eine Liste von Transaktionsnummern. Sie verfällt nach einmaligem Gebrauch. Bei jeder Transaktion muss eine TAN eingegeben werden. (Ergänzung zur PIN). Die TAN wird von der Bank als Quasi-Unterschrift interpretiert. Wenn die TAN-Liste zur Neige geht, erhält der Kunde von der Bank eine neue. Generell kann ein Betrüger versuchen, eine TAN zu raten. Bei einer 6-stelligen TAN ist die Wahrscheinlichkeit 1:1.000.000, eine bestimmte TAN mit einem Versuch zu raten. Anstatt zu raten, kann der Betrüger versuchen, TANs mittels „Phishing“ auszuspähen. Diese Methode wird im späteren Verlauf dieses Spezialgebiets näher erläutert.

Bekannte Client- Programme in Österreich

  • ELBA MBS: BKS, BTV, CAPITAL Bank - GRAWE Gruppe AG, Hypo Oberösterreich, Hypo Salzburg, Hypo Steiermark, ING Bank N.V. Vienna Branch, Oberbank, Raiffeisen,...
  • Business Line, Business Net: Bank Austria Creditanstalt,
  • Telebanking MBS: Sparkasse, Erste Bank, BAWAG/P.S.K.

    Gruppe .

  • HOB mbs: Volksbanken Sektor

 

Verfahren in Österreich:

 

In Österreich wird hauptsächlich das Verfahren MBS/IP (Multi-purpose Business Security over IP) verwendet.

MBS/IP verwendet serverseitig den

Port 3048.

Dieses ist ein von der Firma RACON Software GmbH Linz entwickeltes Netzwerkprotokoll.

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Es ist ähnlich aufgebaut wie FTP, verwendet allerdings SSL zur Verschlüsselung. MBS/IP verwendet serverseitig den Port 3048. Die Daten, die Client und Server austauschen liegen meistens im EDIFACT-Format (United Nations Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport) vor.

(EDIFACT = Format elektronischer Daten im Geschäftsverkehr)

Stand der MBS/IP – Zugänge vom
14.04.2006; 15:23

 

 

 

 

 

 

Auf der Firewall muss man den Port 3048 outgoing freischalten.

Das bedeutet, dass MBS/IP-Clients (z.B. ELBA-Electronic Banking) über den Port 3048 eine Verbindung zu einem

MBS/IP-Server herstellen dürfen.

 

Hauptgefahr beim Online- Banking:

PHISHING:

Phishing ist eine Form des Trickbetruges im Internet.

Der Phisher schickt dem Opfer seriös wirkende Schreiben (meist E-Mais), die den unwissenden User dazu verleiten soll, seine Benutzerdaten und Passwörter (oder PIN und TAN) preiszugeben. Mit den gestohlenen Zugangsdaten kann der Phisher die Identität seines Opfers übernehmen (

Identity Theft) und in dessen Namen Handlungen ausführen.

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Meistens erkennt man Phishing-E-Mails auf den ersten Blick, insbesondere anhand typischer Merkmale:

  • Dringlichkeit: Es wird aufgefordert, schnellstmöglich etwas durchzuführen, oft eine angebliche „Sicherheitsprüfung“, „Freischaltung“, oder andere wichtig klingende Aktionen.
  • Drohung: Es wird angedroht, bei Nichtbeachtung werde ein Zugang gesperrt, gelöscht oder etwas anderes Schlimmes oder Lästiges geschehen.

  • Abfrage sicherheitsrelevanter Informationen: Entweder in einem Formular innerhalb der E-Mail oder auf einer verlinkten Website. Am häufigsten Onlinebanking-Passworte und TANs, aber auch Passworte anderer Dienste

  • Webseite: Die E-Mail enthält einen Link zum Anklicken.

  • Unpersönlich: Nur eine allgemeine Anrede wie „Sehr geehrter Kunde“ oder „Sehr geehrtes Mitglied“.

  • Fehler: Rechtschreib- und Grammatikfehler im Text, beispielsweise „ae“ anstatt „ä“ oder ungebräuchliche Worte (beispielsweise „eintasten“ anstatt „eingeben“).

  • Meist fehlende oder fehlerhafte Zertifikate der Webseite.

Schutz

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Finanzdienstleister senden bei sicherheitsrelevanten Fragen Briefe und Einschreiben via Briefpost bzw. man bittet um einen persönlichen Besuch des Kunden in der Filiale.

  • Mithilfe zusätzlicher Toolbars für die Webbrowser ist es möglich, Phishing- Seiten zu blocken oder sich Warnhinweise beim Aufruf von möglicherweise gefälschten Webseiten anzeigen zu lassen.

  • Die E-Mail-Filter einiger Antivirus-Programme können gefälschte Phishing-E-Mails erkennen und eliminieren.

    Wichtig ist dabei nur, das Antivirus-Programm stets auf aktuellem Stand zu halten.

Im Allgemeinen sollten auf jedem PC, auf dem Online Banking praktiziert wird ein Virenscanner und eine Firewall installiert sein, auch Bankingprogramme bieten ein Plus an Schutz vor Phishing.


Beispiel für eine Phishing- Mail: (Hier sieht man auch sehr deutlich die eindeutigen Kennzeichen einer solchen Mail)


Webserver (Sicherheit):

Websicherheit bei HTTP

  • Diese Verbindungen sind NICHT verschlüsselt. Die übertragenen Daten können von unbefugten Personen eventuell mitgelesen oder manipuliert werden.

  • Es gibt KEINE Möglichkeit festzustellen, ob der Server, auf dem die Webseite liegt, vertrauenswürdig ist.

  • Diese Verbindungen sind durch die Kennung http:// in der Adressleiste zu erkennen. Weiters fehlt bei solchen Verbindungen das Schloss-Symbol in der Browser-Statusleiste.

Vertrauliche Daten, wie z.B. Kreditkarten-Informationen, dürfen auf keinen Fall über eine unverschlüsselte Verbindung (http://...) gesendet werden.

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