Title, Topic

Ökozonen .doc

®
Page 1 of 9
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9]
Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
Document category
Notes
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
Additional information
2008/2009, Prof. Lieb
Responsible User
This text has been add by user odom417 on 2009-02-03. Disclaimer
Popularity
5.005  visits
Document length
~9.191  Words
~57.006  Chars
Rating (1) [details]
Networking




















More documents
Geo Sciences

Islamischer Kulturraum I
VO Cede: Der islamische Kulturraum 1 08.10.2007 Literatur: Antes Barthel & Stock Bouman Colpe Ende & Steinbach Halm Heine Khoury Kreiser Lewis Steinbach Tibi Walther Henner: Islamische


Grazer Bergland
Exkursion Grazer Bergland – Schöckl Der Schöckl (1445 m) – der -Grazer Hausberg- – wurde das erste mal 1147 erwähnt, damals noch unter dem Namen Mons Sekkel, seit 1366 heißt er offiziell Schöckl.


Einführung in die geographischen Technolgien
Kartographie Begriffe und Aufgaben der Kartographie Die Kartographie ist ein Fachgebiet, das sich mit dem Sammeln, Verarbeiten, Speichern und Auswerten raumbezogener Informationen befasst. Es ent


Geographische Einführungsexkursion­en (Grazer Randbezirke)
Graz – Einleitung Graz ist eine Stadt, die zwar nicht unbedingt glänzt mit einer pracht- und ereignisvollen Geschichte, wie sie vielleicht Wien oder andere große Städte in Europa und auf der ganzen

Ökozonen

Vorlesung bei G.K. Lieb – Wintersemester 2008

Einführung

Theoretische Grundlagen, Probleme u Bedeutung zonaler Gliederung

Definition Zone: Territorium das sich breitenkreisparallel hinzieht. Dieser Begriff sollte exakt dafür verwendet werden, Höhenstufen sind z.B. keine Zonen!

Warum Untersuchung nach Zonen? Es gibt eine Veränderung der Strahlung vom Äquator hin zu den Polen. Diese Regelhaftigkeit ist mathematisch zu berechnen. Viele Sonderregelungen stören jedoch dieses recht einfache Modell, daher ist die Temperatur nicht nach mathematischen Formeln zu berechnen.

Beispiel einer Zone: Subtropen oder Boreale Zone

9 Ökozonen werden unterschieden, jedoch muss dafür eine starke Generalisierung dieser Zonen vorgenommen werden.
Wichtig ist immer zu unterschieden welche Bedingungen an das Ökosystem geknüpft sind, und welche nicht. Die Küstenform z.B. ist eine azonale Erscheinung.

Grundproblem einer ökozonalen Gliederung

Grundanliegen: Die Erde soll in Ökozonen gegliedert werden, und zwar aufgrund der Abwandlung der Strahlungsintensitäten. Nach dem Modell von Schulz gibt es 9 Einheiten. Arbeitet man nur mit 9 Zonen so muss man sehr viel von der geographischen Realität ausblenden. Die Ökozonen sind daher sehr stark modellhaft zu sehen, und nicht als Realität, da diese viel komplexer ist. Mit dem Ökozonen Modell ist die Natur draußen kaum zu erklären.
Wozu dann Ökozonen wenn man vor Ort nichts erklären kann? Es geht um ein naturräumliches Ordnungsmuster, es soll ein Gliederungskonzept für die gesamte Erde angeboten werden. Das Zonenmodell soll eine Erstinformation geben über Faktoren die sich wirklich Zonal ändern.

Dazu zählen z.B. die Globale Zirkulation, die hygrothermischen Bedingungen, das Relief und die Morphodynamik, die Gewässer und die Böden.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Ökozonen.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Die Pflanzenwelt stellt sich auf diese Bedingungen ein: Hartlaubigkeit, Verdunstungsschutz, (Wolfsmilchgewächse). Es müssen also jene Dinge herausgearbeitet werden die für die gesamte Zone gelten, der kleinräumigen Vielfalt kann man nicht gerecht werden. Man arbeitet im Maßstabsbereich Kontinental bzw.

Global.
Grundbegriffe zum Maßstabsbegriff:
Maßstabsebene / Dimensionen

·        topisch - der Ökotop (Hochmoor, Durchmesser cm bis 100 Meter)

·        chorisch – Ökochore (Gipfelplateau, Murauen – 100m bis 100km Ausdehnung

·        regionisch – Region (Gesamte Alpen)

·        zonisch – Ökozonen

·        geosphärisch – Gesamte Erde

2) Viele Erscheinungen die in den Zonen wirken, haben mit diesen selbst nichts zu tun. Bsp. Geologie hat mit der Zone nichts zu tun. Das Gestein beeinflusst aber die Erscheinungen vor Ort z.B. den Boden.

3) Es gibt keine Grenzen zwischen den Ökozonen – alle Grenzen sind fließend. Es gibt Übergangsbereiche die Ökotone genannt werden.

4) Einflüsse aus der Vorzeit z.B. das Relief wirken noch heute auf die Ökozonen hinein. Es ist schwer herauszufiltern was Zonentypisch ist. Da jedoch das Klima der Hauptfaktor der Ökozonen ist und dieses nicht aus der Vorzeit beeinflußt wird, ist dieses Problem eher gering.

5) Quantifizierungen sind sehr schwer möglich in diesem Maßstabsbereich.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Ökozonen.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Extrazonale Erscheinungen müssen mit betrachtet werden.
Azonal – Bedingungen sind für KEINE Zone typisch. Z.b. Die Küste hat keine Beziehung zu irgendeiner Ökozone, sie entsteht aus örtlichen Sonderbedingungen und werden in den Ökozonen nicht extra behandelt.

Begriffe und Definitionen

Definition Ökozone

– nach Schulz 1995
Ökozonen sind Großräume der Erde die sich durch jeweils eigene
- Klimagenese
- Morphodynamik
- Bodenbildungsprozesse
- Lebensweise von Flora und Fauna
sowie
- Ertragsleistungen in der Agrar- und Forstwirtschaft
auszeichnen

Entsprechend unterscheiden sie sich voneinander in auffälliger Weise nach dem jährlichen und täglichen Klimagang, den exogenen Landformen, den Bodentypen, den Pflanzenformationen und Biomen sowie den Agrarischen und forstlichen Nutzungssystemen
Ihre Verbreitung auf der Erde ist breitenabhängig und gewöhnlich disjunkt auf die Kontinente verteilt.

Ökozonen – andere Begriffe:
Landschaftsgürtle

Geoökologische Zone

Landschaftszonen

Zonobiome

Geographische Zone

Bsp.: Landschaftsgürtel. Darunter versteht man einen zonal angeordneten Teil der Erdoberfläche der durch die Zusammenhänge zwischen Klima, Boden, Pflanzen und Tierwelt ein charakteristisches Wirkungsgefüge besitzt. Landschaftsgürtel sind die höchste Ordnungsstufe.

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Ökozonen.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Bsp.: Zonobiome: Biom = großräumiger Lebensraum mit klimatischer Einheit. Es funktioniert als Ökosystem. Zonobiom = Die ökologische Füllung der einzelnen Klimazonen der Erde.

Die Vielfalt der Gliederungskonzepte der Erde

a)     Gliederung in Kontinente und Ozeane
Problematik der Abgrenzung der Kontinente 5-10 Kontinente?
Plattentektonische Gliederung im Hintergrund
Dynamisches Problem – daher Momentaufnahme der Erde

b)     Zonale Modelle
Klimazonen
Vegetations- und Ökozonen

c)      Politische und kulturelle Gliederungen
Die Staaten – haben scharfe Grenzen. Aber große Anzahl, manche Staaten sind so klein dass sie nicht genau der Definition unterliegen (Faröer Inseln, Westsahara)
Staatengruppen nach Wirtschaftszusammenschlüssen:
Kulturerdteile: Hier ist die Abgrenzung wieder schwierig.

Es entstehen Grenzen wo eigentlich keine sind. (Nordamerika, Lateinamerika, Europa, Orient, Schwarzafrika, Südasien, Ostasien, Südostasien..)

d)     Gliederung nach sozioökonomischen Faktoren – räumliche Disparitäten = Zentrum und Peripherie Modell. z.B. Erde: Norden und Süden (ganz einfach), Industrie und Entwicklungsländer..
HDI = Human Development Index: Lebenserwartung, Bildung (Alphabetisierung), Lebensstandart (BIP) – auch danach lassen sich Gliederungen ableiten.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Ökozonen.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Geoökofaktoren im Formenwandel

Formenwandel: Veränderung der geogr. Erscheinungen der Erde von Region zu Region.
Lautensach: 4 Formenwandelkriterien:
Planetarisches FWK (Äquator zu Pol)
Zentral-peripheres FWK ( Kontinent – Ozean = Abstand zum Ozean)
West-Ost FWK (Veränderung West nach Ost durch Zirkulationssysteme wie Wind)
Hypsometrisches FWK (von unten nach oben – im Gebirge, Veränderungen)

Rahmenbedingungen

Das Strahlungsgeschehen

Himmelsmechanische Grundlagen erklären die Veränderung der Sonneneinstrahlungswinkel im Laufe eines Erdjahres.
Es entstehen 3 Zonen:
Tropen: Zonen zwischen dem nördlichen und südlichen Wendekreis
Nördliche und südliche Mittelbreiten oder gemäßigte Zonen: Zwischen Wendekreis und Polarkreis
Nördliche und südliche Polargebiete: Zonen nördlich und südlich der Polarkreise

Was zeichnet diese Zonen nun aus:

Tropen: Sonnenstrahlung trifft immer unter einem relativ hohen Winkel ein, mindestens einmal im Jahr steht die Sonne im Zenit. Differenzen zwischen den Jahreszeiten sind sehr gering. Tageslänge liegt immer nahe bei 12 Stunden. Es gibt keine thermischen Jahreszeiten. Nord oder Südhang ist keine wichtige Differenzierung:
Fläche 202 Millionen km² = 39,8% der Erdoberfläche


Page 1 of 9
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents