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Environmental Science
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Environmental Sciences
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Examination questions
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Kaiser – Allgemeine Ökologie




Tiere sind:

- vielzellige heterotrophe Eukarioten, die organische Verbindungen durch Ingestion von Organismenteilen, ganze Organismen oder Detritus aufnehmen. Unverdauliche Reste werden durch Egestion abgegeben.


Tierische Merkmale:

- Tiere speichern ihre Kohlehydratreserven in Form von Gycogen

- tierische Zellen haben andere Zellwände als Pflanzen, dafür besondere interzelluläre Verbindungen

- Muskel- und Nervengewebe sind einzigartige Gewebe bei Tieren




FRAGE 1


Protostomia (Urmünder)

z.B. Ringelwurm (Regenwurm), Weichtiere, Arthropoda (Gliederfüßer), Plattwürmer,..


Deuterostomia (Neumünder)

z.B. Stachelhäuter (Seeigel, Seesterne), Chordata (Chordatiere),..




FRAGE 2


Merkmale der Arthropoda (Gliederfüßer):


- Besitzen ein Exoskelett (außen liegendes Skelett) und KEIN Endoskelett

- ihre Leibeshöhle wird als Mixocoel bezeichnet

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FRAGE 3


Die Chordata (Chordatiere) besitzen:


- einen Kiemendarm

- ein dorsales Neuralohr und einen postanalen muskulösen Schwanz

- KEINE Metanephridien (dies ist das Ausscheidungsorgan der Ringelwürmer)

- KEINEN Eingeweidesack (für Schnecken typisch)

- 2 Keimblätter, das dritte entsteht durch Furchung






Artengemeinschaften, Artenzahlen und Artenverbreitung


Artenzahlen sind abhängig von:

- Flächengröße

- Standortvielfalt (Entfernung von einer bestimmten Ressource)

- Randgebiete (Übergangsbereiche von sich überlagernden Standortfaktoren) erlauben besonders hohe Artenzahl


Räumliche Ansprüche von Organismen:

Diese hängen mit der Größe der Organismen, deren Nachkommenszahl und deren Aktivitätsbereich zusammen: „Je größer der Lebensraum einer Art, desto geringer ist die durchschnittliche Nachkommensanzahl pro Fläche“


Territorium:

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Terminologie zum Raumbedarf von Organismen:


a.) Areal: geographischer Begriff à Verbreitungsgebiet einer Art, welches durch die äußersten Fundorte begrenzt wird. Arealgrenzen werden orographisch (zB. Gebirge), hygrischen (zB. Ozean) oder klimatischen (zB. Wüsten) gebildet


b.) Biotop: synökologischer Begriff à Lebensraum einer Gemeinschaft von Organismen


c.) Fundort: geographischer Begriff à konkreter Ort, wo Art nachgewiesen wird. Können in Fundortkatastern katalogisiert werden und ergeben Verbreitungskarten


d.) Habitat: autökologischer Begriff à Lebensraum eines Organismus (Bei Pflanzen auch Standort genannt)


e.) Standort: autökologischer Begriff à Gesamtheit der Faktoren, die im Habitat eines Organismus auf diesen einwirken


f.) Territorium: geographischer Begriff à Aktivitätsbereich eines Individuums


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FRAGE 4


Disjunkte Verbreitung haben Arten, die

- in isolierten Gebieten vorkommen

- an besondere ökologische Standorte angewiesen sind

Bsp. Gämse, die in disjunkten Arealen (Gebirge) lebt




Geschlossene Areale (Gegenstück zu disjunkten Arealen)

Bsp.: Schneehase: Tritt in arkto-alpiner Verbreitung auf


Allopatrische Artenbildung:

Neue Arten entstehen durch räumliche Abtrennung der Ursprungspopulation (Restpopulation)

à geographische Isolation


Sympatrische Artbildung:

Artbildung durch genetische Isolation innerhalb des Lebensraums der Stammpopulation




Wanderung und Ausbreitung von Arten


Zoocherie: Passive Ausbreitung der einen Art durch die aktive Ausbreitung der anderen Art Bsp.: Tannenhäher und Zirbe, als Beispiel von Koevolution




FRAGE 5

Phoresie: vorübergehende Transportgemeinschaft, ohne das Wirt geschädigt wird

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FRAGE 6


Eine typische Migration ist (als Beispiel),


- die Ausbreitung des Kartoffelkäfers nach dem 2. WK

- die Wanderung des Aals mit einmaliger Rückkehr in die Saragossasee



FRAGE 7


Welche Bemerkungen für die Wiederfangmethode ist falsch:

- die Population muss offen sein


Richtig ist, dass:

- die Population geschlossen sein muss

- die Tiere in einer aufeinanderfolgenden Serie mehrfach gefangen und markiert werden

- die Tiere durch die Markierung nicht behindert werden dürfen

- Die Markierung muss über die gesamte Fangperiode sichtbar sein




Population


Populationsgröße: Gesamtzahl der Individuen im Siedlungsgebiet

Variablen für Populationsgröße:

- Anzahl an Geburten in einem gewissen Zeitraum

- Anzahl an Sterbefällen in einem gewissen Zeitraum

- Zuwanderung (Immigration)

- Abwanderung (Emigration)


Populationsdichte: Individuen pro Fläche oder Rauminhalt


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