die Erhaltung ihres ästhetischen,
kulturellen und/oder
Erholungszwecken dienenden
Werten".
Das Europadiplom wird
Landschaften, Gebieten und
Einzelschöpfungen der Natur
verliehen, die auf nationaler Ebene
bereits geschützt sind. Dabei
werden folgende drei Typen
unterschieden:
•Gebiete mit Vorrang für den
Schutz der europäischen Flora und
Fauna und ihrer Lebensräume
•Gebiete hauptsächlich zur
Erhaltung des Landschaftscharakters und
der Lebensräume allgemein
•Gebiete vor allem zur Erhaltung
einer Landschaft als Bereich
naturnaher Erholung.
Die Krimmler Wasserfälle in
Salzburg und die Wachau in
Niederösterreich sind mit dem
Europadiplom ausgezeichnet.
Important Bird Areas (IBA)?
Important Bird Areas (IBAs) sind
Gebiete, die für die Erhaltung seltener,
gefährdeter oder aus anderen
Gründen schutzbedürftiger Vogelarten von
Bedeutung sind. Als die
Europäische Gemeinschaft 1979 die
Vogelschutzrichtlinie beschloss,
wurde BirdLife International damit
beauftragt, Kriterien für die
Auswahl von schützenswerten Gebieten in
der EU zu erarbeiten.
Mitte der 80er Jahre begann
BirdLife International im Rahmen des
Projektes "Important Bird
Areas in Europe" mit Hilfe seiner
Partnerorganisationen die für
Europa bedeutenden Vogelgebiete nach
einheitlichen Kriterien zu
erfassen und zu dokumentieren. In Österreich
sind 55 Important Bird Areas
ausgewiesen (Stand Dezember 2000).
Diese Gebiete nehmen rund 15% der
Fläche Österreichs ein.
Weltnatur- und Kulturerbe?
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weltweit die Zeugnisse vergangener
und die Schätze bestehender Kulturen sowie
Naturlandschaften von hervorragender
Schönheit und Vielfalt vor dem Verfall oder der
Zerstörung zu schützen und für
zukünftige Generationen zu erhalten. Ihr Schutz ist in dem
Übereinkommen zum Schutz des
Kultur- und Naturerbes der Welt geregelt.
Bei den weltweit anerkannten Welterbestätten
wird zwischen den Kategorien "Kulturerbe",
"Naturerbe" und
"Kulturlandschaft" unterschieden.
Jeder Vertragsstaat ist dazu
verpflichtet, seine Gebiete entsprechend zu verwalten,
finanzielle Mittel zur Verfügung
zu stellen sowie Forschungsarbeiten zu initiieren. Weiters
sollen Bildungs- und
Informationsprogramme, die zur Würdigung des Kultur- und
Naturerbes aller Völker beitragen,
durchgeführt werden.
Welterbestätten in Österreich
Acht bedeutende Gebiete
Österreichs stehen auf der World
Heritage Liste:
•Altstadt von Salzburg (1995)
•Schloss und Park Schönbrunn
(1996)
•Berg- und Seenlandschaft
Hallstatt-Dachstein im Salzkammergut (1997)
•Semmeringbahn (1998)
•Altstadt von Graz (1999)
•Fluss- und Kulturlandschaft
Wachau (2000)
•Altstadt von Wien (2001)
•Kulturlandschaft Neusiedler See -
Seewinkel; Österreich/Ungarn (2001
KRK?
Klimarahmenkonvention (KRK)
bis Ende 2000 von mehr als 180
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Es soll eine
Treibhausgaskonzentration in der
Atmosphäre stabilisiert werden,
die eine gefährliche Störung des
Klimas verhindern.
Welche negativen anthropogenen Einflüsse auf Arten kennen sie?
Zerstörung und Veränderung der
Lebensräume (Ersatzlose Boiotopzerstörung durch Industrie, Siedlungswesen u
Straßenbau; Ausdehnung d Monokulturen d Land u Forstwirtschaft; Gewässerverbau
u Eliminierung d Auwälder; Trockenlegung v Feuchtgebieten; Geänderte
Bewirtschaftungsmethoden d Land u Forstwirtschaft) Chemische Belastungen (Allg.
Schadstoffimmissionen; Pestizideinsatz in Land u Fortwirtschaftl Bereichen;
Düngung u groplächige Nährstoffanreicherung) Folgen d Technisierung (Straßen u
Schienenverkehr; Landwirtsch Geräteeinsatz; Stromleitungen, Seilbahnen,
Zäune..); Direkte Verfolgund durch d Menschen (Jagd, Fallen, Sammlertum..)
VSK?
Kyotoprotokoll - dritte
Vertragsstaatenkonferenz (VSK)
der KRK Ende 1997 in Kyoto
(Japan). Industrieländer
verpflichten sich auf eine
überprüfbare Reduktion ihrer
Treibhausgasemissionen um 5,2%
bis zur „Budgetperiode“ 2008-
2012
Bonner Konvention?
Übereinkommen zur Erhaltung der
wandernden wildlebenden Tierarten
(Bonner Konvention)
• Das Übereinkommen wurde 1979
verabschiedet.Es regelt vor allem über
Anhänge den verschieden strengen
Schutz von Pflanzen- und Tierarten und
verbietet bestimmte Fang- und
Tötungsmethoden sowie Formen der Nutzung.
Die Konvention wurde 1979
abgeschlossen; für Deutschland wurde sie am
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Viele Arten sind aufgrund ihrer
regelmäßigen Wanderungsbewegungen
Gefährdungen ausgesetzt. Daher
sieht das Übereinkommen eine umfassende
Regelung zur Erhaltung, Hege und
Nutzung der wandernden Arten sowie den
Abschluß von Regionalabkommen zum
Schutz bestimmter Arten vor.
• Bislang kam es zum Abschluß von
drei Regionalabkommen:
• Abkommen über die
Wattenmeerpopulation des Seehundes
• Abkommen über europäische
Fledermäuse
• Abkommen über den Schutz der
Kleinwale in der Nord- und
Ostsee.
Zusammenhänge von Insel und Habitatsgröße bei kleinen Populationen?
MacArthur & Wilson (1967) (in
The theory of island
biogeography) weisen daraufhin,
daß das Erlöschen von
Populationen auf kleinen
ozeanischen Inseln aufgrund zufällig
schwankender ( =stochastrischer)
Bedingungen einen natürlichen
Vorgang darstellt
• demographische Stochastrik -
zufallsbedingte
Geschlechterrate wirksam bei
kleineren Pop.
• genetische Stochastrik -
Gendrift bei kleineren
Populationen
• Umweltvariabilität - auch bei
größeren
Populationen
• Katastrophen - auch bei großen
Populationen
Erster Nationalpark und Gründung?
Der erste Nationalpark wurde 1872 mit dem Yellowstone-Nationalpark ebenfalls in den USA gegründet. (In
Österreich der Erste: Nationalpark Hohe Tauern (Gründung: 1983))
Warum sind Hotspots so schwer zu schützen?
Hotspots der Biodiversität sind
gleichzeitig Zentren von
außergewöhnlichen
Habitatverlusten. 44% aller
Gefäßpflanzen und 35% aller
Wirbeltiere kommen in nur 25
Hotspots vor (= 1,4% der
Landoberfläche)
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