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Natur und Artenschutz Prüfungsfragenzusammenfassung .doc

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Natural Science
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Biomedical Sciences
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Biomedical Sciences

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Welche Formen von Biodiversität kennen Sie?

Anzahl von Arten in einem bestimmten

geographischen Gebiet

• als Teilbereich unterhalb des Artniveaus, z.B. als

genetische Diversität innerhalb von Arten (Schutz

von Unterarten)

• als Teilbereich oberhalb des Artniveaus (Arten, die

keine näheren Verwandten haben, können

besonderen Schutz genießen zur Erhaltung der

Gesamtheit der evolutionären Vielfalt)

• Biodiversität als Vielfalt von Lebensgemeinschaften

einer Region (Sümpfe, Wüsten, verschiedene

Sukzessionstadien)


Was regelt das Washingtoner Artenschutzabkommen?

Übereinkommen über den internationalen Handel mit

gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen


Absatz II der Vogelschutzrichtlinie?

Richtlinie 79/409/EWG vom 2. April 1979 über die

Erhaltung der wildlebenden Vogelarten.

Die Vogelschutz-Richtlinie betrifft die Erhaltung sämtlicher

wildlebenden Vogelarten in den europäischen Gebieten der

EU (ausgenommen Grönland).

Neben dem Schutz der Vögel und ihrer Lebensräume ist

auch die Nutzung von Vogelbeständen (Jagd) ein

wesentlicher Inhalt dieser Richtlinie. Die Anhänge enthalten

Angaben, für welche Arten besondere Schutzmaßnahmen zu

ergreifen sind und welche Arten bejagt werden können. Wichtigste Maßnahme zur Erreichung der Ziele der

Vogelschutz-Richtlinie ist der Gebietsschutz. Zum

Schutz der wildlebenden Vogelarten ist die Einrichtung

von Schutzgebieten (Special Protection Areas; Natura

2000-Gebiete) vorgesehen. Diese Schutzgebiete sind von

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Vogelarten einzurichten.

In Österreich wurden 83 Gebiete nach der

Vogelschutzrichtlinie unter Schutz gestellt. Die

Gesamtfläche der Gebiete beträgt 12.080 km2 (14,4%

der Landesfläche).

Die Umsetzung der Vogelschutz-Richtlinie erfolgt in

Österreich auf Grund fehlender Bundeskompetenzen in

den jeweiligen Landesnaturschutz- und -jagdgesetzen


6 Managmentkriterien der IUCN für Schutzgebiete?

1. Vom Aussterben bedroht (Gefährdungsstufe 1, critically endangered), wenn

innerhalb von 10 Jahren oder 3 Generationen die Aussterbewahrscheinlichkeit

mindestens 50 % beträgt (je nachdem was länger dauert);

Potenziell gefährdet (nur bei Roten Listen Ländern; soll künftig durch R

ersetzt werden

R. Extrem selten

G. Gefährdung anzunehmen

D. Daten mangelhaft

V. Vorwarnliste (noch ungefährdet), verschiedene Faktoren könnten eine

Gefährdung in den nächsten 10 Jahren herbeiführen)

+. regional stärker gefährdet

-.regional schwächer gefährdet b von 20 Jahren oder 5 Generationen besteht

3. Gefährdet (Gefährdungsstufe 3, vulnerable), wenn eine 10%ige Aussterbewahrscheinlichkeit

innerhalb von 100 Jahren besteht.


Welche Gefahren gibt es bei kleinen Populationen?

Verlust an Evolutionspotential

• Kleine Populationen lassen einen Verlust an

genetischer Variation erwarten

• seltene Gene (Allele) bieten vielleicht keine

momentanen Vorteile, sind aber vielleicht

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Vorteil

• geringere Variation bietet weniger

evolutionäre Möglichkeiten

Das Risiko von Inzuchtdepressionen

• Paarungspartner sind häufiger miteinander

verwandt (inbreeding depression)

• Grad der Heterozygotie liegt bei den

Nachkommen unter der Gesamtpopulation

• Individuen mit geringer Heterozygotie haben oft

geringere Fitness (Abnahme der Fruchtbarkeit,

Überlebensrate, Wachstumsrate,

Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten


Was ist ein Naturschutzgebiet?

Als Naturschutzgebiet werden häufig Gebiete ausgewiesen, welche für die Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt, oft auch für landschaftliche und erdkundliche Eigenarten von Bedeutung sind. Ziel ist es, Pflanzen- wie auch Tierarten in ihrem Verbreitungsgebiet unter Schutz zu stellen.

Als Naturschutzgebiete werden auch Flächen ausgewiesen, wenn sie aus wissenschaftlichen oder naturgeschichtlichen Gründen, wegen ihrer Einzigartigkeit oder besonderen Schönheit als schützenswert gelten.

Es handelt sich dabei oft um Biotope wie etwa Moorlandschaften, Heideflächen, Gebirgslandschaften oder Wälder.

In Naturschutzgebieten ist die landwirtschaftliche Nutzung, das Verlassen der öffentlich gekennzeichneten Wege wie auch das Entfachen von Feuer meistens untersagt.

 


Was ist das Leitartenkonzept?

Bestimmte Tierarten wären Charakterarten für Pflanzengesellschaften


Österreichische Nationalparks nach ihrer Entstehung aufzählen?

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3 Phasen der Natura 2000?

Phase 1 beinhaltet die Vorbereitung bzw. die Erstellung der nationalen Gebietslisten. In

diesem Rahmen werden von den Mitgliedsstaaten die Lebensräume und Arten von

gemeinschaftlichem Interesse auf nationaler Ebene einer wissenschaftlichen Bewertung

und Erfassung unterzogen. Die anhand dieser Grundlagen ermittelten wichtigsten

Gebiete wurden der Europäischen Kommission als nationale Liste übermittelt.

Phase 2 sieht die Ermittlung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung vor. In

Kooperation mit dem Topic Center der Europäischen Umweltagentur wurden jene

Gebiete festgelegt die das Netzwerk ergeben sollen. Der Beginn dieser

Bewertungsphase war für Ende 1998 vorgesehen.

In Phase 3 wurden jene Gebiete denen gemeinschaftliche Bedeutung zuerkannt wurde

auf nationaler Ebene als besondere Schutzgebiete ausgewiesen. Für die Ausweisung

haben die Mitgliedsstaaten ein Frist von sechs Jahren, spätestens jedoch bis zum Jahr

2004. In diesem Zeitraum ist auch die Umsetzung von Bewirtschaftungs- und

Schutzmaßnahmen vorgesehen.


Was führt zum Aussterben von Arten?

Umweltveränderungen, Katastrophen, Habitatzerstörung, Umweltzerstörung, Habitatfragmentierung, Übernutzung, Auswirkung exotischer Arten

 


Was spricht für den direkten Wert?

Als Nahrungsressource - Fleisch von Wildtieren und

Fisch, sowie Wildpflanzen

• genetische Diversität wilder Stämme können zur

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• als Reservoir zur Domestikation weiterer Pflanzenund

Tierarten

• Einsatz natürlicher Feinde zur Bekämpfung von

Schädlingsarten

• als Reservoir für die Suche nach neuen

Medikamenten. 40% aller verfügbaren Medikamente

enthalten aktive Komponenten aus Pflanzen oder

Tieren


indirekte Wert:

Wilde Insektenarten bestäuben Nutzpflanzen

• der finanzielle Gewinn aus der Biodiversität für den

Ökotourismus (in den USA jährlich 4 Milliarden US$

für Eintritte, Übernachtungen, Reisen, Ausrüstung,

Verpflegung - weltweit 12 Milliarden für das

„Naturvergnügen“)

• für die Erhaltung der chemischen Qualität der

Gewässer, Schutz vor Überschwemmungen oder

Trockenheit, zur Erhaltung des Bodens, Regulation

von lokalem und regionalem (globalem) Klima, Abbau

von organischen und anorganischen

Verunreinigungen.

6 Ramsargebiete?

Neusiedler See und Lacken im Seewinkel;

Donau-March-Auen;

Untere Lobau ;

Stauseen am Unteren Inn;

Rheindelta, Bodensee;

Pürgschachen Moor;


Steiermärkisches Naturschutzgesetz?

Das steiermärk Naturschutzgesetz 1976 regelt d Schutz der Natur, den Schutz u die Pflege d Landschaft sowie die Erhaltung u Gestaltung d Umwelt als Lebensgrundlage u Lebensraum für Menschen, Pflanzen u Tiere;Insbesonders: 1) Gebieten die wegen ihrer weitgehenden Ursprünglichkeit d besonderen Vielfalt ihrer Tier u Pflanzenwelt, insbesondere aus naturwissenschaftl Gründen; 2) Gebiete die wegen ihrer bes landschaftl Schönheiten od Eigenart ihrer seltenen Charakteristik od ihres Erholungswertes 3) Teilbereiche d Landwirtsch die wegen ihrer kleinklimatischen, ökolog od kulturgeschichtl Bedeutung erhaltenswürdig sind sowie 1) allen netärlichen stehenden Gewässern u deren Uferbereichen 2)hervorragenden Einzelschöpfungen d Natur 3) NATURA 2000- Gebieten.


FFH-Richtlinie

EG-Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen

Lebensräume

sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFHRichtlinie)

• Die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie trat im Juni 1992 nach


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