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Natur und Artenschutz .doc

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Natural Science
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Biomedical Sciences
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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SS 09
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Natur und Artenschutz


Erhaltung der Biodiversität: Erhalt von Arten und Lebensgemeinschaften in der Gegenwart + Zukunft.

Grundvoraussetzungen für den Artenschutz:
- Erkennen des Ausmaßes der Berdohung durch menschliche Aktivität
- Wie können wir unser ökol. Wissen nützen, um Lösungen zu finden

Schlüsselarten:
- evolutionär einzigartige Arten
-Stellvertreter-Arten: Aushängeschild für andere Lebewesen

Phasen des Naturverständnisses:

-         bis 1850: Unendlichkeit von „Mutter Natur“

-         1900- 1940: Erster Artenrückgang + Naturverschmutzung

-         1950 -1970: Massiver Einbruch d. Verschmutzung, Landschaftsveränderungen

-         1970 – 1985: Umweltbewegungen

-         1985 – 1992: Nachhaltigkeits- Diskussion

-         seit 1992: Naturschutz als weltpolitische Pflichtaufgabe

Wlche Formen der Biodiversität kennen sie?

-         Anzahl der Arten in einem bestimmten geographischen Gebiet

-         Als Teilbereich unterhalb des Artniveaus: genetische Diversität innerhalb von Arten (regionale genet.

Unterschiede/ Schutz von Unterarten)

-         Als Teilbereich oberhalb des Artniveaus: Arten die keine näheren Verwandten haben (Schutz zur Eraltung der evolutionären Vielfalt)
Bsp: Gilden: Tiere die den gleichen Beruf/Inventar haben, wie Höhlenbrüter Specht, Meise, Dohle oder Bodenbrüter

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Wie hoch ist die Gesamtzahl der weltweit vorkommenden Arten?
-> weltweit sind ca 1.8 Mio Arten beschrieben
-> Schätzungen zufolg gibt es aber zw. 3 und 30 Mio Arten!
-> Hochrechnungen ergeben ca 6-7 Mio Arten
Bsp: 1 Baumart-Blätterdach: 1200 Käfer – 160 Arten pro Baumart = 60% der Insekten = 400 pro Baum = 30 Mio Insektenarten bei 50.0000 Baumarten


Paläantologie:
mehr als 99% aller je exestierenden Arten sind ausgestorben-
Einzelne Art lebt ca 1 bis 10 Mio Jahre
Jedes Jhdt sterben ca 100-1000 Arten aus = 0,01%

Momentante Aussterberate bei Vögeln+ Säugern = 1%!

- Es kam immer wieder zu Massenaussterbungen -> dann immer ein Schub an neuen Arten. In einem festgelegten System ist das nicht möglich

Warum ist Biodiversität schützenswert?
- wegen drohender ästhetisch- ethischer Verarmung von Lebensräumen

- wegen drohenden ökonom. Verlusten von Rohstoffen für Nahrung + Heilmittel

- wegen Ausdünnung des globalen Genreservoirs

- wegen der Entwicklung einer neuen ökol. Wirtschaft wo Arten, Artengeminschaften und Ökosysteme einen finanziellen Wert haben


Was spricht für den direkten Wert?

+ als Nahrungsressource- Fleisch von Wildtieren und Fisch, sowie Wildpflanzen

+ als Reservoir zur Domestikation weiterer Pflanzen und Tierarten

+ als Reservoir für die Suche nach neuen Medikamenten (40% aus Pflanzen/Tieren)

+ genet. Diverstität wilder Pflanzenstämme erhöhen

+ Einsatz natürlicher Feinde zur Bekämpfung von Schädlingen (Laufkäfer für Schnecken,
Schlupfwespen für Blattläuse...)


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+ Wilde Insektenarten bestäuben Nutzpflanzen (Bienen, Hummeln, Spinnen, Käfer)

+ finanzielle Gewinn aus der Biodiversität für den Ökotourismus- ca 12 Milliarden!

+ für Erhalten der chem. Qualität der Gewässer, Schutz vor Überschwemmungen od.
Trockenheit, Regulation von Klima, Abbau von Verunreinigungen


Artenrückgang – globale Übersicht

- Begann schon vor Jahrhunderten- beschränkte sich aber auf einige große Arten

- erst seit Mitte des vorigen Jhdt werden Pflanzen und Tiere in einem rießigen Ausmaß
vernichtet.

- Hoher Artenrückgang ist meistens dort, wo es eine hohe Diversität gibt, da dort auch die Menschen sein wollen: Hohes Bevölkerungswachstum (Indonesien, Indien, Java, Mittelamerika, Vietnam, Madagaskar)
=> Ressourcen werden weggenommen => Artenrückgang


nach den roten Listen der bedrohten Arten der IUCN 2000 gibt es 3 Einstufungskateg:

1. Vom Aussterben bedroht (Gefährdungsstufe 1- critically endangered)
wenn innerhalb von 10 Jahren od. 3 Generationen die Aussterbewahrscheinlichkeit mind. 50% beträgt

2. stark gefährdet (Stufe 2- endangered) wenn eine 20%ige Aussterbewahrscheinlichkeit innerhalb von 20 Jahren od. 5 Generationen besteht

3. gefährdet (Stufe 3, vulnerable) wenn eine 10%ige Aussterbewahrscheinlichkeit innerhalb von 100 Jahren besteht.

4. potentziell gefährdet (nur bei roten Listen Ländern; soll zukünftig durch R ersetzt werden)

R. Extrem selten

G. Gefährdung zunehmend

D. Daten mangelhaft

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+. Regional stärker gefährdet

-. Regional schwächer gefährdet


Warum ist eine Art selten?
- Ihr geographsiches Verbreitungsmuster ist klein / Panda in 2 Gebieten Chinas

- Sie kommen nur in wenigen Habitaten vor / Salzkresse

- Lokale Populationen sind auch dort, wo sie vorkommen klein/ Wanderfalke


Negative Beeinflussungen von Habitaten:

- Zerstörung von Habitaten: Rodung von Wäldern, Flußuferverbauung, Straßenbau, Monokulturen, Trockenlegungen Fragmentierung = werden in Teilpopulationen zerlegt, keine Fortpflanzung möglich

- Habitate können negativ verändert werden: verschmutzung durch Pestizide, saurer Regen, Müllentsorgung, Klimaveränderung

- Habitate können gestört werden: Ökotourismus, Schitourismus, Wandern, Mountainbiking, ökol. Forschungen...

Hauptursachen der Artengefährdung

Zerstörung und Veränderung der Lebensräume

·        Biotopzerstörung durch Straßenbau, Siedlungen Industrie

·        Gewässerverbau (natürlich ist nur noch Lafnitz)

·        Trockenlegung von Feuchtgebieten

Chemische Belastungen

·        Allgemeine Schadstoffsubstanzen

·        Pestizideneinsatz

Folgen der Technisierung

·        Straßen/ Schienenverkehr

·        Stromleitungen, Seilbahnen, Zäune etc

Direkte Verfolgung durch Mench: Jagd, Fallen, Wilderei



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Wichtige internationale Konferenzen im Zuge der Klimarahmenkonvention:

Abkommen

Datum

Ort

Ergebnis

Bemerkung

Umweltgipfel

1992,

Rio,

Agenda21,

1994 in Kraft getreten

bildet Rahmen für die Klimaschutzverhandlungen

1. Klimakonferenz

1995

Berlin

Berliner Mandat

Nachfolgekonverenz zu Rio

3. Klimakonverenz

1997

Kyoto

Kyotoprotokoll beschlossen

1. rechtlich verbindliche Ziele festgelegt

10. Klima- Konferenz

2004

Buenos Aires

Anpassung an Folgen des Klimawandels

 

Weltklimakonfer.

2005

Montreal

Neue Grenzwerte für Treibhausgasemissionen

USA unterschreiben Kyoto nicht

Weltklimakonf.

2006

Nairobi

Gepsräche über Kyoto Nachfolgeregime

Fonds für Unterstütung afrikanischer Länder


Österreich kann Kyoto Ziel nicht erreichen- muss durch Zukäufe/ Emissionshandel Strafe ausgleichen

Globale Erderwärmung bis Ende 21. Jhdt: ca 3%!

Auch der Meeresspiegel wird ansteigen, durch das im Eis gebundene Wasser in Antarktis, Grönland


Das Kyoto Paket für Österreich:
Reformbedarf- Schwerpunkte:
- Bauen und Wohnen => Isolationsmaßnahmen
- Wärme – Kraft- Technologien => Stromerzeugung, Fernwärme
- Verkehr und Mobilität => Druchzugsverkehr, LKW
- Solartechnologien
- Forführung bisheriger Klimaschutzprogramme

Überdüngung bei Temperaturanstieg

Obere Adria: Schlammböden
Überdüngung: Düngemittel fließt in den Po und dann in die Adria
-> explosionsartige Vermehrung des Phytoplanktons (Pfanzen)
-> Dichte von Zooplankton steigt, es folgt der:
=> Zusammenbruch der Biomasse -> Absterben-> rießige Schleimfäden sinken zu Boden-> brauchen für ihre Zersetzung sehr viel Sauerstoff
-> Tierwelt wird dezemiert und stirbt aus

Als 1. sterben alle eingegrabenen Tiere (Muscheln, Schnecken, Krebse) dann die bodenlebenden Fische (haben keine Schwimmblase, können nicht schwimmen).
=> Dannach Wiederbesiedlung durch verdriftete Lebewesen,wie Larven

=> Problem ist WIE OFT es passiert, nicht DAS es passiert.

Bedrohung durch Übernutzung


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