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Nationalsozialismus Erziehung .doc

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Faculty
Social Science
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Educational Science / Pedagogy
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University, School
Köln
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Educational Science / Pedagogy

Kinder im Kibbutz
Kinder im Kibbutz Gliederung 1. Einleitung..2 2. Entstehung der Kollektiverziehung­ im Kibbutz.3 3. gemeinschaftliche Übernachtung..4 3.1 Befürworter der gemeinschaftlichen­ Übernachtung.4


Unterricht: Planung und Analyse
Unterricht: Planung und Analyse Inhaltsverzeichnis­ Einleitung_ 3 Erziehungsfunktion­ des Unterrichts_ 3 Unterrichtsanalyse­_ 4 Strukturanalyse_ 5 Intentionalität und Thematik 5 Methodi


Erziehungskonzepte nach Tausch
Konzept nach Kurt Lewin Lewin hat sich ende der 30. Jahre ausführlich mit der Erziehung von Kindern und der damit verbundenen Art und Möglichkeit verschiedener Methodiken der Erziehung beschäftigt.

NS- Pädagogik

Unterrichtsinhalte:

à in jedem Fach wird kriegerischer Hintergrund in den Vordergrund gestellt, eigentliche Fachthemen kommen viel zu kurz

- für Kinder wird Thema Krieg zum Alltag/ Normal (keine Abschreckung mehr)

- schon sehr frühe Konfrontation (Klasse 3) à es geht nicht ums Fach, sondern darum den Krieg zu verstehen und Dinge auswendig zu lernen

- man bereitet Kinder auf ihr späteres Leben vor (Soldatentum)

- Kinder sollen wissen/erkennen, dass ihr Land das stärkere/stärkste ist (Landesliebe)

à Gewinnen im Kampf

- Einbrennen von Nationalbewusstsein

- Meinungen werden den Kindern aufgezwungen (keine Neutralität à Beeinflussung)

- Wahrheiten werden mit dem vermischt, was Hitler gerne hätte à Lügen

- Kinder sind zu jung um sich eine eigene Meinung zu bilden (Lehrer = Held)

- auf der einen Seite wird ihnen Gemeinschaftssinn „erzwungen“, auf der anderen Seite wird ihnen gesagt, dass Menschen umgebracht werden

- versuchen mit rhetorischen Mitteln zu überzeugen

- wenn Juden angesprochen werden à Hervorhebung ihrer Fehler à werden nie im guten Licht stehen

- Juden werden als Rasse und nicht als Religion gesehen, werden als Parasiten umschrieben à Vorwurf: intrigieren gegen deutsches Volk

- keine fachbezogenen, sondern geschichtliche Texte

 

 

Hitlers Erziehungsgrundsätze:

 

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- Mensch = Menschenmaterial à gutes und schlechtes Material

- das Volk wird enorm betont

offizielle Ziele der Erziehung/Entwicklung:

1. Heranzüchten kerngesunder Körper (nach Augenfarbe, Haarfarbe, Kopfform, Nase und Kinn) aussortiert

à umbringen oder Sterilisation derer, die nicht „gesund“ sind

2. Charakterbildung (Willens- und Entschlusskraft)

à Wille, der vorgelebt wird, wird übernommen, keine freie Entscheidung

3. Wissenschaftliche Bildung

à eher Manipulation, keine allgemeine Bildung

- Schule hat eine enorme Macht (Schulzwang):

körperliche Ertüchtigung erfolgt nicht mehr bei Eltern, sondern beim Staat (Jugendeinrichtungen, Schulen)

à geheimes Ziel: totale Erfassung (Staat kann Eltern nicht kontrollieren, könnten eine andere Meinung vertreten)

- Hitler möchte auf keinen Fall eine Generation von Stubenhockern

à alle müssen in den Krieg

à wenn man zu Hause ist, entzieht man sich aus der Gemeinschaft und bildet sich (durch lesen usw.)

- höchstes Ziel der Erziehung: unbedingtes Vertrauen darin, überlegen zu sein

à Selbstvertrauen

à ganzes Volk ist besser als alle Anderen

- Ausbildung während der Schulzeit (abends)

à Vorbereitung/Vorbildung für späteren Heeresdienst

à Mädchen = Mutter

 

- laut Hitler frühere Fehler in Schulen:

  • Keine geschlossene Stimmung
  • Keine Leidenschaft
  • Unterricht zu sachlich

 

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- Schüler bekommen Rassenlehre eingetrichtert

- die Vorraussetzung, dass das Volk „rein“ bleibt muss bestehen

- Sicherung der Vorbedingungen für spätere kulturelle Weiterentwicklung (Charakterbildung, Rassenkunde)

à Generell: totale Manipulation

Albert Reble: Die Pädagogik im Nationalsozialismus:

- vom Erzieher wird überparteiliches und sachliches Verhalten und das Zurückstellen seiner eigenen Meinung gefordert

- nur ein Wert zählt: Hingabe für den Staat

- gesamtes Leben wird überwacht

- durchorganisiertes Deutschland à durch Propaganda usw.

- Ziel:

  • Deutsche Menschen sollen ausgebildet werden
  • Heranzüchten deutscher Körper (Soldaten)
  • Selbsterhaltung für den Staat
  • Rassensinn = Gemeinschaftsgefühl
  • Blinder Gehorsam
  • Zucht und Formung zur Rassenbewussten Nation
  • Geistige Ausbildung bleibt zurück
  • Unterricht = Rassenlehre

 

à „Du bist nichts, dein Volk ist alles!!“

Nationalsozialismus Allgemein:

- Dezember 1935: Bücherverbrennung à mussten Bücher dem Feuer übergeben

- Bonn: Ehrenbürger Thomas Mann (Schriftsteller) wird aus der Stadt getrieben, da er jüdische Vorfahren hat

- 1. Dezember 1936: Gesetz über HitlerJugend

à totale Erfassung der Kinder

à Vorbereitung auf die Zukunft

 

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- Reichsjugendführer: Baldur von Schirach à aus Adel und Militär

à NSDAP- Führungselite meist aus diesen Sparten

- Wandlung in Schulen:

  • neue Lehrbücher 1933
  • Bücher verherrlichen Militarismus und Nationalismus
  • Rassenlehre und germanische Vorgeschichte
  • Körperliche Ertüchtigung (Schießen, Wehrsport)
  • Werbeaktion für BdM und MJ

à Unterricht wurde fast unmöglich, auch in Kleinstädten

  • Kontrolle der Lehrer durch HJ

 

- Staatsdiener werden bei Fehltritt sofort bestraft (nicht entlassen)

- ab 1939 neue Erfassungsmaßnahme (Kinderlandverschickung)

  • Zwangsmaßnahme
  • Ganze Schulen wurden abtransportiert
  • Später auch an die Ostfront

à Russen evtl. Kinderfreundlich, Angriffe trotzdem durchgeführt

Neuordnung des höheren Schulwesens vom 29.1.1938:

1. aus bevölkerungspolitischen Gründen: Höhere Schule von 9 Jahren auf 8 Jahre verkürzt

à dadurch darf Bildungshöhe aber nicht herabgemindert werden

2. Jungen und Mädchen müssen getrennt unterrichtete werden (getrennte Schulen)

à hauswirtschaftliche Form der Oberschule für Mädchen: werden zur Mutter erzogen usw.

3. keine neuen Religionspläne

4. generell für Unterricht: alle Stoffe sollen ausscheiden, die die Einheitlichkeit der Erziehung gefährden könnten

 

 

Grundsätzliches:

 

- Schule ist ein Teil der nationalsozialistischen Erziehungsordnung

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- Leben und Tat werden vor die Systeme der Erziehung und Bildung gestellt

- bevor von einer neuen Erziehung die Rede sein kann, muss Ordnung geschaffen sein

- Hitler macht Erziehung wieder möglich: durch Schöpfung eines Reiches fasst Hitler die Kraft des Volkes in einem einzigen politischen Willen und einer einzigen Weltanschauung zusammen

- nur aus politischer Zucht kann eine echt Bildung als zentrale Aufgabe der kommenden Schule erwachsen

à steigert Begeisterungsfähigkeit und führt zur Einsatzfähigkeit

- jede Bildung außerhalb der nationalsozialistischen Erziehungswirklichkeit bleibt abstrakt und volksfremd, weil sie Mensch nicht in seiner Wirklichkeit, sondern als Verstandeswesen anspricht

- Erziehungsformen ein Ziel: Formung des nationalsozialistischen Menschen

- Schule erzieht durch Unterricht à soll keine Intellektuellen züchten

- Mensch ist eine Einheit und nicht aus Leib, Seele und Geist zusammengesetzt

- Schule so viel wert wie Erzieher

- es hängt vom Lehrer ab (Einsatz), wie die Schule ihrer Aufgabe, volksverbundene und entscheidungsfähige Menschen zu erziehen, gerecht wird

- Schule wird Seele der Jugend nur ergreifen, wenn Lehrer selbst vom neuen Leben erfasst und von Verantwortung gegenüber ihrem Amt erfüllt sind

- nationalsozialistische Weltanschauung ist nicht Gegenstand sondern Fundament des Unterrichts


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