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Nationalsozialismus Erziehung .doc

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Social Science
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Educational Science / Pedagogy
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University, School
Köln
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Educational Science / Pedagogy

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NS- Pädagogik

Unterrichtsinhalte:

à in jedem Fach wird kriegerischer Hintergrund in den Vordergrund gestellt, eigentliche Fachthemen kommen viel zu kurz

- für Kinder wird Thema Krieg zum Alltag/ Normal (keine Abschreckung mehr)

- schon sehr frühe Konfrontation (Klasse 3) à es geht nicht ums Fach, sondern darum den Krieg zu verstehen und Dinge auswendig zu lernen

- man bereitet Kinder auf ihr späteres Leben vor (Soldatentum)

- Kinder sollen wissen/erkennen, dass ihr Land das stärkere/stärkste ist (Landesliebe)

à Gewinnen im Kampf

- Einbrennen von Nationalbewusstsein

- Meinungen werden den Kindern aufgezwungen (keine Neutralität à Beeinflussung)

- Wahrheiten werden mit dem vermischt, was Hitler gerne hätte à Lügen

- Kinder sind zu jung um sich eine eigene Meinung zu bilden (Lehrer = Held)

- auf der einen Seite wird ihnen Gemeinschaftssinn „erzwungen“, auf der anderen Seite wird ihnen gesagt, dass Menschen umgebracht werden

- versuchen mit rhetorischen Mitteln zu überzeugen

- wenn Juden angesprochen werden à Hervorhebung ihrer Fehler à werden nie im guten Licht stehen

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- keine fachbezogenen, sondern geschichtliche Texte

Hitlers Erziehungsgrundsätze:

- Generelles Erziehungs- Entwicklungsziel: sinnvolle Weitervermehrung des Selben

- Mensch = Menschenmaterial à gutes und schlechtes Material

- das Volk wird enorm betont

offizielle Ziele der Erziehung/Entwicklung:

1. Heranzüchten kerngesunder Körper (nach Augenfarbe, Haarfarbe, Kopfform, Nase und Kinn) aussortiert

à umbringen oder Sterilisation derer, die nicht „gesund“ sind

2. Charakterbildung (Willens- und Entschlusskraft)

à Wille, der vorgelebt wird, wird übernommen, keine freie Entscheidung

3. Wissenschaftliche Bildung

à eher Manipulation, keine allgemeine Bildung

- Schule hat eine enorme Macht (Schulzwang):

körperliche Ertüchtigung erfolgt nicht mehr bei Eltern, sondern beim Staat (Jugendeinrichtungen, Schulen)

à geheimes Ziel: totale Erfassung (Staat kann Eltern nicht kontrollieren, könnten eine andere Meinung vertreten)

- Hitler möchte auf keinen Fall eine Generation von Stubenhockern

à alle müssen in den Krieg

à wenn man zu Hause ist, entzieht man sich aus der Gemeinschaft und bildet sich (durch lesen usw.)

 

- höchstes Ziel der Erziehung: unbedingtes Vertrauen darin, überlegen zu sein

à Selbstvertrauen

à ganzes Volk ist besser als alle Anderen

 

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à Vorbereitung/Vorbildung für späteren Heeresdienst

à Mädchen = Mutter

- laut Hitler frühere Fehler in Schulen:

  • Keine geschlossene Stimmung
  • Keine Leidenschaft
  • Unterricht zu sachlich

 

- Krieg = Prüfung von vorher Erlerntem

- Schüler bekommen Rassenlehre eingetrichtert

- die Vorraussetzung, dass das Volk „rein“ bleibt muss bestehen

- Sicherung der Vorbedingungen für spätere kulturelle Weiterentwicklung (Charakterbildung, Rassenkunde)

à Generell: totale Manipulation

Albert Reble: Die Pädagogik im Nationalsozialismus:

- vom Erzieher wird überparteiliches und sachliches Verhalten und das Zurückstellen seiner eigenen Meinung gefordert

- nur ein Wert zählt: Hingabe für den Staat

- gesamtes Leben wird überwacht

- durchorganisiertes Deutschland à durch Propaganda usw.

- Ziel:

  • Deutsche Menschen sollen ausgebildet werden
  • Heranzüchten deutscher Körper (Soldaten)
  • Selbsterhaltung für den Staat
  • Rassensinn = Gemeinschaftsgefühl
  • Blinder Gehorsam
  • Zucht und Formung zur Rassenbewussten Nation
  • Geistige Ausbildung bleibt zurück
  • Unterricht = Rassenlehre

 

à „Du bist nichts, dein Volk ist alles!!“

 

 

Nationalsozialismus Allgemein:

 

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- Bonn: Ehrenbürger Thomas Mann (Schriftsteller) wird aus der Stadt getrieben, da er jüdische Vorfahren hat

- 1. Dezember 1936: Gesetz über HitlerJugend

à totale Erfassung der Kinder

à Vorbereitung auf die Zukunft

§ 2: Die gesamte deutsche Jugend ist außer in Elternhaus und Schule in der Hitlerjugend körperlich, geistig und sittlich im Geiste des Nationalsozialismus zum Dienst am Volk und zur Volksgemeinschaft zu erziehen

- Reichsjugendführer: Baldur von Schirach à aus Adel und Militär

à NSDAP- Führungselite meist aus diesen Sparten

- Wandlung in Schulen:

  • neue Lehrbücher 1933
  • Bücher verherrlichen Militarismus und Nationalismus
  • Rassenlehre und germanische Vorgeschichte
  • Körperliche Ertüchtigung (Schießen, Wehrsport)
  • Werbeaktion für BdM und MJ

à Unterricht wurde fast unmöglich, auch in Kleinstädten

  • Kontrolle der Lehrer durch HJ

 

- Staatsdiener werden bei Fehltritt sofort bestraft (nicht entlassen)

- ab 1939 neue Erfassungsmaßnahme (Kinderlandverschickung)

  • Zwangsmaßnahme
  • Ganze Schulen wurden abtransportiert
  • Später auch an die Ostfront

à Russen evtl. Kinderfreundlich, Angriffe trotzdem durchgeführt

 

 

Neuordnung des höheren Schulwesens vom 29.1.1938:

 

1. aus bevölkerungspolitischen Gründen: Höhere Schule von 9 Jahren auf 8 Jahre verkürzt

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2. Jungen und Mädchen müssen getrennt unterrichtete werden (getrennte Schulen)

à hauswirtschaftliche Form der Oberschule für Mädchen: werden zur Mutter erzogen usw.

3. keine neuen Religionspläne

4. generell für Unterricht: alle Stoffe sollen ausscheiden, die die Einheitlichkeit der Erziehung gefährden könnten

Grundsätzliches:

- Schule ist ein Teil der nationalsozialistischen Erziehungsordnung

- hat die Aufgabe mit den ihr eigentümlichen Erziehungsmitteln den nationalsozialistischen Menschen zu formen

- Leben und Tat werden vor die Systeme der Erziehung und Bildung gestellt

- bevor von einer neuen Erziehung die Rede sein kann, muss Ordnung geschaffen sein

- Hitler macht Erziehung wieder möglich: durch Schöpfung eines Reiches fasst Hitler die Kraft des Volkes in einem einzigen politischen Willen und einer einzigen Weltanschauung zusammen

- nur aus politischer Zucht kann eine echt Bildung als zentrale Aufgabe der kommenden Schule erwachsen

à steigert Begeisterungsfähigkeit und führt zur Einsatzfähigkeit

- jede Bildung außerhalb der nationalsozialistischen Erziehungswirklichkeit bleibt abstrakt und volksfremd, weil sie Mensch nicht in seiner Wirklichkeit, sondern als Verstandeswesen anspricht

- Erziehungsformen ein Ziel: Formung des nationalsozialistischen Menschen

- Schule erzieht durch Unterricht à soll keine Intellektuellen züchten

- Mensch ist eine Einheit und nicht aus Leib, Seele und Geist zusammengesetzt

- Schule so viel wert wie Erzieher

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