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1.Übungsteil: Nachweis
des ohmschen Gesetzes, spannungsrichtige und stromrichtige Messung
1.1 Aufgabenstellung
Für einen gegebenen ohmschen Widerstand sind anhand des
Messaufbaus nach Abbildung 1.1 bzw. Abbildung 1.2, jeweils 3 U, I Messpunkte,
einmal stromrichtig und einmal spannungsrichtig, zu erfassen. Für jeden
Messpunkt ist die Quellspannung Uq zu verändern.
Die
aufgenommen Messpunkte sind anschließend in einem U/I Diagramm (U
= f ( I )) einzuzeichnen und der Kennlinienverlauf zu diskutieren. Weiters
soll mit den gemessenen Werten der Widerstand R2 berechnet werden.
Die Auswahl des Voltmeters und des Amperemeters soll anhand des
Innenwiderstands des Messgeräts und des zu messenden Widerstands festgelegt werden.
1.2 Schaltpläne
Stromrichtige Widerstands Messung
Spannungsrichtige Widerstands Messung
1.3 Tabellen
Stromrichtige Widerstandsmessung
Spannungsrichtige Widerstandsmessung
Die Abweichungen des Widerstands entstehen durch,
Ableseungenauigkeiten beim Aufnehmen der Messergebnisse und durch geringe
Messfehler der Messgeräte.
1.4 Formeln
Mit Hilfe des ohmschen Gesetzes soll der maximal zu
erwartende Strom berechnet werden.
Der Widerstandswert wurde für jeden Messpunkt aus Strom und
Spannung mit dem ohmschen Gesetz berechnet.
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1.5 Berechnungsbeispiele
Berechnung des maximal zu erwartenden
Stromes
Berechnung des verwendeten
Widerstandes mit Hilfe des ohmschen Gesetzes
1.6 Diagramme
Die beiden U/I-Diagramme,
einmal zur Stromrichtigen Messung (Diagramm 1.1) und einmal zur
Spannungsrichtigen Messung (Diagramm 1.2) befinden sich im Anschluss zum
Protokoll.
Die Entscheidung, ob man
spannungsrichtig oder stromrichtig messen soll, hängt von der Größe des zu
messenden Widerstandes ab. Niederohmige Widerstände misst man genauer
spannungsrichtig, da fast kein Strom durch das Voltmeter fließt. Hochohmige
Widerstände misst man genauer stromrichtig, da keine nennenswerte Spannung am
Innenwiderstand des Amperemeters abfällt.
In unserem Fall ist der zu messende
Widerstand niederohmig (560Ω), für genauere Ergebnisse müssten wir also spannungsrichtig
messen.
Für die Messwertaufnahme standen uns
2 analoge Messgeräte zur Verfügung (Unigor 1n bzw. 3n). Der Unterschied der 2
Messgeräte liegt am Innenwiderstand. Das Unigor 3n hat einen wesentlich größeren
Innenwiderstand als das Unigor 1n und ist somit, aufgrund des geringen
Stroms durch das Messgerät, besser für die Spannungsmessung geeignet.
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d.h. der ohmsche Widerstand bleibt
immer konstant, auch wenn sich die Spannung ändert.
Der steigende Verlauf entsteht mit
dem erhöhen der Spannung und dem daraus folgendem ansteigendem Strom I.
2.Übungsteil: Das Kirchhoffnetzwerk und
die Kirchhoff`schen Sätze
2.1 Aufgabenstellung
Es sind 4 Widerstände vorgegeben, deren Widerstandswerte
anhand des Farbcodes sowie messtechnisch (Widerstandmessung mit einem
Digitalmultimeter) bestimmt werden sollen. Mit diesen 4 Widerständen wird das
Kirchhoffnetzwerk beschaltet (Abbildung 1.3) und die einzelnen Ströme und
Spannungen gemessen.
Anschließend soll die Gültigkeit der Kirchhoff`schen Sätze
experimentell bestätigt werden. Weiters sind die einzelnen Ströme und Spannungen
rechnerisch mittels Strom –und Spannungsteileregel zu ermitteln und mit den
gemessenen Werten zu vergleichen. Ri=1kΩ
2.2 Schaltpläne
Messaufbau für den Nachweis der Kirchhoff`schen Sätze
Für den experimentellen Nachweis des Kirchhoff`schen Gesetzes
müssen alle Ströme und Spannungen an den ohmschen Widerständen gemessen werden
und anschließend auf Gültigkeit der Knotenregel für den Stromknoten K und der
Maschenregel für die Masche M2 überprüft werden.
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Messung der Ströme und Spannungen an den Widerständen (Uq=8,04V)
Gültigkeit der Kirchhoff`schen Sätze (gemessene Werte)
Nachweis der Gültigkeit des 1.Kirchhoff`schen Satz für den
Stromknoten K
Die Summe der Ströme in einem Knoten sollte Null ergeben.
Nachweis der Gültigkeit des 2.Kirchhoff`schen Satz für die
Masche M2
Die Summe der Spannung in einer
geschlossen Masche sollte Null ergeben.
Durch kleine Messungenauigkeiten weichen diese Werte jedoch
leicht vom wirklichen ab.
Rechenergebnisse
Ergebnisvergleich der gemessenen und berechneten Werte
Strom- und Spannungsteilerregel
Mit dem Stromteiler kann man überprüfen wie genau das
Messergebnis von I2 ist.
Mit dem Spannungsteiler kann man überprüfen wie genau das
Messergebnis von U3 ist.
2.4 Formeln
Berechnung des Gesamtwiderstandes Rg
Mit Hilfe des Ohmschen Gesetzes kann man dann den Strom I1
berechnen
Die weiteren Ströme lassen sich mit der Stromteilerregel und
Knotenregel berechnen
..Stromteilerregel
..Knotenregel
Die Spannungen kann man anschließend mit dem Spannungsteiler
oder der Maschenregel berechnen
..Spannungsteiler
Maschenregel:
Die Spannungen können auch mit dem ohmschen Gesetz berechnet
werden
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2.6 Diagramme
Bei dieser Schaltung ist kein Diagramm erforderlich!
Um die Gültigkeit der Kirchhoff`schen
Sätze zu beweisen, werden die einzeln aufgenommenen Ströme und Spannungen mit
den Kirchhoff`schen Regeln verglichen. 1. Kirchhoff`sches Gesetz (Knotenregel):
Die Summe aller Ströme an einem Knoten ist gleich Null! 2. Kirchhoff`sches
Gesetz (Maschenregel): Die Summe aller Spannungen in einer Masche
ergeben, vorzeichenrichtig gezählt, Null! Um die einzelnen Ströme und Spannungen
rechnerisch zu ermitteln, müssen Spannungs- und Stromteiler angewendet werden.
Beim Spannungsteiler ist das Verhältnis der Teilspannung direkt proportional
zu den Widerständen, an denen sie abfallen.
Betrachtet man den Stromteiler, ist
das Verhältnis der Teilströme indirekt proportional zu den
durchflossenen Widerständen.