Motivation im Sport
Psychologie
Spezialgebiet
Dechel Thomas 9s
Motivation allgemein :....................... 3
Motivation zum Sport; warum?.................. 3
Motive : ........................ 4
Drei motivbezogene Kategorien :............... 4
Ich- und sozialbezogene Motive der 3 Kategorien : ............. 4
Leistungs-, Macht- und Anschlussmotiv :............... 5
Leistungsmotiv :................... 5
Machtmotiv :................. 5
Anschlussmotiv : ................. 5
Ziele :....................... 6
Verschiedene Möglichkeiten um die Zielbindung, speziell bei
ungewollten Zielen, zu stärken :..... 6
Rigide Selbstkontrolle :.................... 6
Selbstregulation : ................ 7
Veröffentlichen und Aufopferungen :............. 7
Erlernen von Motiven :............... 7
Zielsetzung :......................... 7
Vorgang der Zielerreichung :................ 8
Falsche Zielsetzung :...................... 8
Der Einfluss von Zuschauern auf die Motivation :............. 8
Negativer Einfluss :.................. 9
Positiver Einfluss :................... 9
Verschiedene Bedingungen für Motivation :............... 9
Motivation plus Fähigkeit und Möglichkeit :................. 9
Reize und Verstärker :................. 10
Positive und negative Verstärker :............... 10
Positiv :.................... 10
Negativ :.................. 11
Motivation im Sport
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Motivation kommt aus dem
Lateinischen. Es wird von dem Wort „movere“ abgeleitet, was so viel wie
„bewegen“ bedeutet. In der Umgangssprache wird das Wort Motivation oft dafür
verwendet, dass man ausdrücken will, wie sehr jemand willig etwas zu tun, um
etwas zu erreichen das ihm wichtig ist.
Dazu würde dann kommen, dass er ein
gewisses Ziel hat, dass er sich anstrengt um dieses zu erreichen und dass er
ablenkungsfrei bei der Sache bleibt. DeCharms hat den Begriff der Motivation
1979 so umschrieben : die Motivation sei „so etwas wie eine milde Form der
Besessenheit“.
In der Psychologie ist die
Motivation jedoch etwas komplexer zu definieren. Denn es gibt für die
Motivation einige Zustände, die wir in den Bereich der Motivation unterordnen
würden, die allerdings in ihrer Art unterschiedlich sind. Die betrifft unter Anderem
das Streben, Wollen, Bemühen, Wünschen, Hoffen etc. Diese Zustände sind sehr
wohl zu differenzieren, sie haben allerdings die gleiche Komponente, einen
positiven Zielzustand erreichen zu wollen. Das heißt also, dass man all diese
Zustände, Begriffe und Emotionen, die einen positiven Zielzustand erreichen
wollen, unter dem Begriff „Motivation“ zusammenfassen kann.
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Bezieht man nun jedoch die
Motivation rein auf den Sport, so ist die Defintion vom Prinzip her zwar gleich,
allerdings ist die Fragestellung etwas anders. Denn im Sport fragt man sich
hauptsächlich, was die Motivation ist Sport zu betreiben oder anders
ausgedrückt: warum und wozu man es tut. Die meisten Antworten, die sich auf die
„warum“-Frage zu finden geben sind unter Anderem;
- dass man Freude an bestimmten
sportspezifischen Bewegungsformen hat
- dass man Lust an der Bewegung ansich,
an der Spannung und am Spiel empfindet
- dass man auf der Suche nach
Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis ist
- dass man das Streben zur
Selbstbestätigung und sozialen Anerkennung gutheißt
- dass man generell nur darauf aus
ist, gesund und körperlich fit zu bleiben.
Das heißt also, dass der Begriff
Motivation sehr weitläufig ist und man prinzipiell versucht, das menschliche
Verhalten zu erklären, welches sich in bestimmten Zuständen und Prozessen
äußert.
Motive :
Drei motivbezogene Kategorien :
Motive sind Anregungen des
Menschen, die dafür verantwortlich sind, für eine bestimmte Handlung motiviert
zu sein. Prinzipiell gibt es drei motivbezogene Kategorien im Sport, die immer
wiederkehrend und von Bedeutung sind. Motive, die sich auf diese Kategorien
einlassen sind solche die sich :
1)
auf das Sporttreiben selbst beziehen
2)
auf dem Ergebnis des Sporttreibens aufbauen und
3)
das Sporttreiben als Mittel für andere Zwecken sehen.
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Hier kann und sollte man zwischen
ichbezogenen Motiven und Motiven die im sozialen Kontext stehen unterscheiden.
Geht man nun auf die Motive ein,
die sich aufs Sporttreiben ansich beziehen, so kommt es zu folgenden
Möglichkeiten von ich und sozial bezogenen Motiven: Ein ichbezogenes Motiv wäre
hier, sich einfach körperlich betätigen zu wollen und die Bewegung bzw. das
Gefühl zu genießen. Im sozialen Kontext wäre das Motiv die soziale Interaktion.
Motive, die sich durch erbrachte
Leistung, und somit Ergebnissen, bemerkbar machen, sind ebenso ich- und sozial
bezogen. Denn habe ich eine Leistungssteigerung als Ergebnis meiner
Anstrengungen, so komme ich zu einer gewissen Selbstbestätigung, was auch schon
das Motiv auf das Ich bezogen wäre. Im sozialen Kontext kommt es jedoch nicht
sehr anders, da man in diesem Fall von außen bestätigt wird.
Zwei Motive, die sich jeweils auf
das Ich und den sozialen Kontext beziehen, sind Gesundheit und Geselligkeit.
Diese Motive sind in die Kategorie des Sporttreibens als Mittel für weitere
Zwecke einzuordnen. Auch hier gibt es natürlich unzählige weitere Motive, die
sich hierauf beziehen. Um nur wenige zu nennen: Aussehen, Abbau von Aggressionen,
Reisen, Materielle Gewinne oder Naturerlebnisse.
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Allerdings gibt es nebendem noch
drei weitaus größere Motive, mit denen sich vermutlich alle irgendwie
assoziieren können. Diese sind Leistung, Macht und Anschluss. Sie haben sehr
wohl auch einen Bezug auf die bereits erwähnten Motive.
Leistungsmotiv :
Bei dem Motiv der Leistung wird
generell von der Leistungsmotivation gesprochen bzw jemand ist
leistungsmotiviert. Dies trifft dann zu, wenn jemand besser werden will als ein
gesetzter Standard ist. Es gibt allerdings auch hier wieder drei verschiedene
Standards.
1)
man versucht besser zu sein als man selbst, dh. der
Standard ist die alte persönliche Leistung
2)
man versucht sich im Gegensatz zu anderen zu verbessern, dh.
der Standard ist zb. die erbrachte Leistung meines Gegners
3)
man versucht etwas fertigzustellen bzw zu erfinden,
hierfür gibt es keinen festgelegten Standard, sondern nur das Ziel, etwas zu
komplettieren.
Machtmotiv :
Das Motiv der Macht ist unbedingt
von der Leistung zu differenzieren, da man es doch ziemlich leicht verwechseln
könnte. Allgmein sollte festgehalten werden, dass die machtmotivierten Menschen
mehr an Ruhm und Ehre interessiert sind, wobei die Leistungsmotivierten durch
eine Rückmeldung an ihre Leistung bereits befriedigt sind.
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