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Motivation im Mathematikunterricht .doc

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Faculty
Natural Science
Discipline
Mathematics
Document category
Paper
University, School
Pädagogische Hochschule Freiburg - PH
Additional information
2009
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Mathematics

Halbschriftliche Division
Stundenentwurf für eine Stunde im vorfachlichen Unterricht Mathematik Klasse 3 Thema der Stunde: Festigung der halbschriftlichen Division mit und ohne Rest (Übungsstu


Terme & ihre Verwendung in der Mathematik
Terme und ihre Verwendung in der Mathematik Wenn ein Laie das Wort -Mathematik- hört, denkt er zunächst an Zahlen und komplizierte Rechnungen. Blickt man jedoch in ein Mathematikbuch ab Klasse 7,

Motivation im Mathematikunterricht, Einstiege

nach ZECH: „Grundkurs Mathematikdidaktik“ 1998, Kapitel 7

AUSUBEL sieht im kognitiven Antrieb (Neugierverhalten) das wichtigste Motiv schulischen Lernens: ein Wissen und Verstehen wollen, das nicht erst aufgrund irgendeines Nutzens angekurbelt werden muss, sondern auf bloßer Neugier basiert.

HECKHAUSEN hat dies sehr griffig als „dosierende Abweichung vom bereits Vertrauten“ bezeichnet (Inkongruenzprinzip).

Hierbei spricht man auch von der Schaffung von „dosierten Diskrepanzerlebnissen“ (Neugier, Wissen wollen, Verstehen wollen).

Innermathematisch können SchülerInnen vor allem durch

Ansprechen dieses Neugiermoments motiviert werden.

Außermathematisch können SchülerInnen vor allem durch

Ansprechen des Lebenszweckmotivs motiviert werden (L: Das braucht ihr in eurem späteren Leben), welches auch Antwort auf die häufigste SchülerInnenfrage (S: Warum lernen wir das?) sein kann.

Von vielen Didaktikern wird vor allem der Lebenszweckgedanke bei der Motivation von SchülerInnen betont. In diesem Zusammenhang wird auf die Gefahr der sich letztlich negativ auswirkenden Lebensfremdheit des Unterrichts hingewiesen. Daher wird empfohlen sich stärker an der Lebenssituation der SchülerInnen zu orientieren.

 

Textaufgaben als einfachste Möglichkeit der Anwendung sind häufig eher demotivierend für SchülerInnen, denn:

-          sie sind oft zu weit von dem Erfahrungsbereich der SchülerInnen entfernt

-          sie sind oft nicht aktuell

-          sie sind oft schwer verständlich formuliert und

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Es sei aber auch - AUSUBEL frei interpretierend - angemerkt, dass man sich bei der Vorbereitung des Mathematikunterrichts nicht zu komplizierte Gedanken bezüglich des Einstiegs in ein Thema/ Stunde macht, da die Gefahr von eher zweifelhaften ‚Motivationstricks’ hierbei oft besteht.

Erbringt ein/e SchülerIn eine Lernleistung aus persönlicher Neugier oder Spaß an der Sache, nennt man dies eine intrinsische Motivation.

Ergibt sich die Motivation aus der Erwartung einer positiven Verstärkung (Lob, Belohnung), aus Angst vor Strafe oder aus Zuneigung zur Lehrperson, nennt man dies extrinsische Motivation.

In der Regel ist das Lernverhalten sowohl von intrinsischen als auch extrinsischen Faktoren beeinflusst.


Motivation im Mathematikunterricht (nach Zech)

Wertschätzung für Mathematik

-~- Lernschwachen SchülerInnen die Angst nehmen ( →Differenzierung)

(Lied „Das Addieren von zwei Brüchen“)

(ansprechende Arbeitsblätter)

Anwendung des Gelernten im Alltag

-          schülernah, aktuell, lebendig, historische Bezüge

( „Berechnen der Höhe eines Baumes“)

Leistungsmotivation

-~- Erfolg und Misserfolg

(Subjektive Fehlerquellen bei der Leistungsmessung)

(Erfolg, Selbsttätigkeit, ..)

 

Dosierte Diskrepanzerlebnisse

-~- Unklarheit, Zweifel

(Band um den Äquator, Schnur Apfelsine)

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(Achilles und die Schildkröte,)

-~- Überraschung, Staunen

(Quersummenregel, Geburtstag raten)

-~- Lücken lassen

(Magische Quadrate, Mona Lisa, Scotland Yard Spiel)

-~- Wechsel, Neuigkeit

(Verpackung, Comics, Geometrie)

-~- Einbezug von fachfremden Lehrsituationen

(Wahrnehmungsübungen Physik, BK)

Soziale Motivation

-~- Wettbewerb, Spiel, emotionale Zuwendung des Lehrers

-          (Spiel „Tic Tac Toe“ 3d Version, Mathe-Domino,..)

Gedächtnismäßige Verankerung: W-A-L-D-S (chenke)
Bisherige Veranstaltungen

  1. Merkmale eines guten Mathematikunterrichts
  2. WUM
  3. Grundlagen des neuen Bildungsplans, Leitideen, Inhalte
  4. Grundlagen des Übens

5.+ 6. Unterrichtsplanung (2 Veranstaltungen)

7. Motivation

  1. Lernpsychologische Grundlagen

9. Bewerten und Beurteilen

10. Hausaufgaben; Medien

11. Begriffs- und Regellernen

12. Kriterien einer Klassenarbeit

13. Differenzierung

14. Offene Unterrichtsformen

15. Spiele


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