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Moderation von Gruppendiskussionen .doc

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Faculty
Social Science
Discipline
Psychology
Document category
Tutorial
University, School
Universität Mannheim
Additional information
2000
Responsible User
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Popularity
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~666  Words
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Psychology

Therapeutisches Puppenspiel
Das therapeutische Puppenspiel Eine Definition Mein 5jähriger Sohn erklärt das Therapeutische Puppenspiel so: -Das ist schön! Da kann man mit Puppen spielen und sich die Geschichten selber ausden


Bewusstsein bei Tieren
Hausarbeit zum Seminar: Entwicklung des Bewußtseins SS 2004 Seminarleitung: Dr. Fillbrandt Thema: Bewußtsein bei Tieren René Hannemann Studiengang: Psychologie – Diplom Semesterzahl: 04 Imma

Gesprächssteuerung

Der Moderator soll als Leiter der Gruppe wirken und das Gesamtgeschehen
steuern

  • Gesprächsziele erreichen
  • Gesprächszeitplan einhalten
  • Ganze Gruppe muss gefragt werden, keine Individualkommunikation
  • Stimulierung einer Vielzahl von Wortbeiträgen
  • Beteiligung möglichst aller Teilnehmer an der Diskussion

Möglichst viele TN zu Meinungsäußerungen ermutigen.

  • Jeder soll etwas sagen (keine Schweiger)
  • Keiner soll dominieren (Kein Meinungsführer)
  • Herstellung von Selbstläufigkeit sodass die TN in der Form miteinander sprechen wie sie das innerhalb ihrer Alltagskontexte tun
  • Möglichst wenig Beeinflussung des spontanen Gesprächsverlaufs

In die Redebeiträge d.h. selbstläufige Diskussion der TN darf nicht eingegriffen werden

·         Intervention bei Problemen

- Kontrolle dominanter Teilnehmer
- Einbindung von Schweigern
- Falls die Diskussion stockt
- Zum Aufrechterhalten des roten Fadens
- Zum Vermeiden von Abschweifungen
- um für Ruhe und einen geordneten Ablauf zu sorgen, damit die Diskussionsbeiträge von allen gut verstanden und technisch gut aufgezeichnet werden können

·         Sich neutral verhalten

Sich darauf beschränken, das Gespräch in Gang zu halten, denn nur so kann die Gruppe ihre volle Spontanität entfalten.

Generell muss sich der Moderator inhaltlich zurücknehmen.

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Er stellt sich unwissend (kann also das Gesagte nicht beurteilen) und
erfährt damit sehr viel – auch und gerade Grundlegendes.

·         Nicht zu früh zu schnell verstehen

Es empfiehlt sich die grundsätzliche Haltung der methodischen Naivität.

Der Moderator simuliert Verständnislosigkeit und bittet die Teilnehmer um weitere Beschreibungen. So kann in der Diskussion größere Tiefe hergestellt werden.

·         Konkrete Entwicklungen gehen vor Leitfadenanweisungen

Der Moderator muss überraschende Wendungen, sobald sie bedeutsam werden, berücksichtigen.

·         Der Moderator visualisiert auf einem Flipchart Fragen (und Antworten)
und gibt dadurch der der Diskussion Struktur und Zielorientierung

·         Moderationsprotokoll (am Ende jeder GD)

Kurze Zusammenfassung nach jeder der GD:
Was war bedeutsam in Text und Szene?

(z.B. Polaritäten, Wendepunkte)

Was war unverständlich?


Frageverlauf für GD / Gesprächs-Ablauf

Eingangsfrage


Diskussions- / Erzählphase (freie Diskussion)

Die TN sollen zum freien Erzählen angeregt werden.

Der Moderator / Interviewer hat dabei zunächst die Rolle des aufmerksamen, interessierten Zuhörers. Der Moderator / Interviewer soll sich während der Erzählphase mit Zwischenfragen und Kommentaren strikt zurückhalten, damit die Erzählung nicht stoppt oder beeinflusst wird

 

 

 

Nachfragephase

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und zur Klärung von Widersprüchen

1.      Immanentes Nachfragen
= Nachfragen, um die TN zu genaueren Ausführungen anzuregen

Präzisions- / Detaillierungsfragen zu Einzelheiten, die nicht deutlich
genug wurden bzw. zu denen Sie sich mehr Informationen wünschen

-       Können Sie das eben Gesagte noch ein wenig ergänzen / erläutern?

-       Können Sie das eben Gesagte noch ein wenig genauer erklären?

-       Könnten Sie das noch ein wenig genauer ausführen?

-       Bitte geben Sie uns dazu ein Beispiel!

-       Wie meinen Sie das genau?

-       Was genau meinen Sie damit?

2.      Exmanentes Nachfragen
= Nachfragen, um neue Themen anzusprechen
Neue Themen ansprechen, die die TN noch nicht erwähnt haben
die Sie aber aus Ihrem speziellen Forschungsinteresse für wichtig halten.

 


Beendigung des Themas, wenn sich die Argumente wiederholen und die Diskussion sich zu diesem Thema erschöpft zu haben scheint.

Bilanzierungsphase = Zusammenfassung des Gesagten

Rekapitulieren, um sich der Zustimmung der Gruppe zu vergewissern

und um mögliche Fehlinterpretationen des Forschers vorzubeugen.

Es soll am Ende ein Konsens oder zumindest ein eindeutig gewichtetes Meinungsbild zustande kommen

 

Bestehenlassen divergierender Meinungen

 

 

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Eine wesentliche Aufgabe des Diskussionsleiters liegt in der rechtzeitigen Erkennung besonders starker und besonders schwacher Gruppenmitglieder

Schweiger

Der MD versucht vorsichtig und dezent-zurückhaltend, die Schweiger in die Diskussion einzubinden:

-       Blickkontakt aufnehmen, aufforderndes Anschauen

-       „Sie haben sich noch nicht geäußert. Was sagen Sie denn dazu?“

-       „Ihre Meinung ist uns auch sehr wichtig. Was meinen Sie denn dazu?“

-       „Sie haben sich noch nicht zu Wort gemeldet.“

Vielredner

Damit ein TN nicht zum Alleinunterhalter wird, muss der MD diesen ausbremsen:

-       bewusste Abwendung von Ihnen ( kein Blickkontakt)

-       Bringt dies keinen Erfolg, dann: Freundliches Bedanken für die ausführlichen

Diskussionsbeiträge und Hinweis, dass man nun auch die anderen zu Wort kommen lassen muss, um das Spektrum der Antworten zu erweitern

-       Gezielte Hinwendung zu anderen TN durch Fragen

Spiegeln
= Wichtige, das aktive Zuhören ergänzende Gesprächstechnik
1. Wörtliche Wiederholung des Gehörten
2. Das Gehörte und Verstandene mit eigenen Worten wiedergeben (Paraphrasieren).



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