Eisen oxidiert. In trockenen Orten
dagegen, können sie zehntausende von Jahren, beispielsweise in den
nordafrikanischen Wüsten. Auch in der Antarktis können sie manchmal bis über
eine Million Jahre überdauern. Durch Gletscher können Meteoriten angesammelt
werden, wie es in der Antarktis in manchen Gebieten gemacht wird. Viele
Wissenschaftler fahren deshalb dort hin, um neue Meteoriten aufzuspüren.
Vor 24 Jahren wurden in einer
heißen Wüste – und zwar in der Sahara – auf einer kleinen Fläche bis zu 65
Meteoriten gefunden, weshalb dort dann auch eine große Suche nach ihnen gemacht
wurde. Doch nicht nur in der Sahara fand man so viele Meteoriten, auch in
anderen heißen Wüsten.
Wie zum Beispiel in den Wüsten Omans. Heute gibt es
schon über 3.000 gefundene Meteoriten in den heißen Orten Libyen, Marokko,
Algerien, im Oman und in der afrikanischen Republik Niger.
8. Geschichtliches
Es gibt schon seit langer Zeit
Berichte von Meteoriten. Damals wurde ein schwarzer, aus dem Himmel gefallener
Stein, gefunden, was etwa 470 vor Christus geschehen sein soll. Dies war einer
der ersten Berichte von den gefallenen Steinen.
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Erst 1400 nach Chr. wurde der erste
Meteorit in Europa registriert. Von welchem heute noch Material vorhanden ist.
Doch Meteoriten sind nicht wirklich
ungefährlich. Riesen- Meteoriten könnten das Leben auf der Erde zerstören. Die
Wissenschaftler sind sich heute fast alle einig, dass die Dinosaurier von einem
Riesen- Meteoriten- Volltreffer vernichtet worden sind. Vor 65 Millionen Jahren
müsste dann wahrscheinlich ein Meteorit von etwa zehn Kilometern Durchmesser
auf die Erde geschlagen haben und das im heutigen Golf von Mexiko. Dabei
wirbelten ungehäure Wolken aus Staub und Asche auf, wodurch sie den Himmel
verdunkelten. Dadurch hatten die Pflanzen auf unserer Erde kein Licht mehr zum
Wachsen und somit hatten die Dinosaurier nichts zu Essen und mussten
verhungern. Zu unserer Erleichterung fanden forscher heraus, dass ein solcher
Meteorit von zehn Kilometern nur alle 100 Millionen Jahre auf die Erde
einschlägt.
9. Ursachen
Wie schon beschrieben, kann ein
zehn Kilometer großer Meteorit das Leben auf der Erde zerstören. Aber es trifft
zum Glück nur alle 100 Millionen Jahre ein. Wenn der Meteorit aber nur
anderthalb Kilometer groß ist, könnten solche öfter auf die Erde einschlagen
und zwar alle 500000 Jahre.
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9.1 Meteoritenkrater
Die Meteoriten rasen mit einer
Geschwindigkeit von etwa sehn bis siebzig Kilometer pro Sekunde auf die
Erdoberfläche. Bis zu 100 Meter tief kann der Meteorit einen Krater auf der
Erdoberfläche erzeugen. Dabei kommt es zu einer Explosion.
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10. Sternschnuppen
Kleine Meteoriten sind für uns
harmlos. Sie kommen fast alltäglich vor. Etwa 10000 der kleinen Meteoriten
stürzen jedes Jahr auf die Erde herab. Doch die meisten von ihnen erreichen die
Erde nicht einmal, denn dann ist es nur Staub der unsere Erdoberfläche
erreicht.
Die Atmosphäre ist der Schutzmantel
für die Erde und gegen die Meteoriten. Wenn einer dieser kleinen Meteoriten in
die Atmosphäre gelangt – und das mit meistens einer Geschwindigkeit von
zehntausend Kilometern pro Stunde – dann entsteht Reibung. Diese Reibung
erzeugt Wärme, wodurch der kleine Meteorit anfängt zu verglühen. Bei einer
klaren Nacht kann man dann erkennen, was mit dem Mini- Meteoriten geschieht: er
wird zur Sternschnuppe, die auch mit dem bloßen Auge sichtbar ist.
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11. Schutz
Ist der Schutz gegen Meteoriten
wirklich möglich? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Wissenschaftler schon
lange. Wenn ein riesiger Meteorit die Erde zu seinem Ziel macht, könnte man, so
die Wissenschaftler, den Brocken mit Atomraketen abfeuern und ihn von seinem
tödlichen Weg auf die Erde ablenken.
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