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1. Entstehung eines
Meteoritenanschlages
Im interplanetarischen Raum
befindet sich der Ursprungskörper des Meteoriten, der Meteoroid.Nachdem dieser zuerst
die Atmosphäre durchquert, liegt er als Sternschnuppe oder Meteor vor. Meteore
oder Sternschnuppen sind Staubkörper. Sie werden von der Erde angezogen.Wenn
sie von der Erde so stark angezogen werden, dass sie in die Erdoberfläche
eintreten, dann verglühen sie und lösen sich auf. Bei der Auflösung von
Meteoren oder Sternschnuppen bildet sich eine Leuchtspur, die sie hinter sich
her ziehen. Auf seinem Weg zur Erde muss der sich auflösende Meteor zwischen
Mars und Jupiter durchfliegen. Zwischen diesen zwei Planeten kommen häufig kleine
Planeten aus Gestein vor, die sogenannten Asteroiden.Manchmal schlägt einer
dieser Asteroiden auf den Meteor ein und er wird dann zu einem gefährlichen
Meteoriten.
Der Meteorit schlägt in die Erde ein, wobei seine Oberfläche
erhitzt wird und schmilzt. Dennoch bleibt es im inneren Kern des Meteoriten
kühl und es verändert sich nichts. An der Einschlagstelle des Meteoriten bildet
sich ein Krater.
2.Asteroiden:
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‚in der Luft schwebend’. Doch sie
rasen nur auf die Erde zu, wenn zuvor zwei Asteroiden zusammenstoßen.
Asteroiden entstanden vor circa 4,6 Milliarden Jahren, in der Zeit als sich
unser Sonnensystem bildete. Es ballten sich damals viele einzelne
Materie-Teilchen zu immer größeren klumpen zusammen.
Doch nicht nur Asteroiden
bildeten sich so, sonder auch Planeten wie unsere Erde oder der Mars. Die
Asteroiden wuchsen schon nach einer Weile nicht mehr weiter und sind deshalb
eigentlich zu klein geratene Planeten. Sie bestehen aus Stein und Metallen. Die
meisten von ihnen haben einen Durchmesser von wenigen hundert Metern und bei
anderen beträgt er bis zu 1000 Kilometer. Heute schweben die Asteroiden nicht
planlos im All herum – die größte Anzahl dieser kleinen Planeten haben sich
zwischen Mars und Jupiter angesiedelt.
Da es so viele sind bilden sie dort
den sogenannten Asteroiden- Gürtel. Die Asteroiden, die den Gürtel bilden,
kreisen ständig um die Sonne. Doch immer wieder werden einzelne Brocken der
kleinen Planeten aus ihrer Laufbahn geworfen und manche, jedoch wenige, geraten
auf den Weg zur Erde. Wir haben viel Glück, dass die Asteroiden nicht sehr oft
treffen.
Drei der bekanntesten
Asteroiden:
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Der Bildungsort der Meteoriten ist
das Sonnensystem. Man teilt Meteoriten nach ihrem Aufbau ein. Da gibt es die
undifferenzierte und die differenzierte Meteoriten. Die Chondrite ist die am
häufigsten gefundene Meteoren Art. Sie gehört zu den Steinmeteoriten. Die
differenzierten Meteoriten dagegen bestehen zu größtem Teil aus Astroiden. Sie
lassen sich unterteilen in nicht chondritischen Steinmeteoriten, die man
eigentlich auch Achondrite nennt, und in Eisen- Meteoriten, die aus einer
Eisen- Nickel- Legierung bestehen. Die Chondriten bestehen aus dem Mantel der
Asteroiden und die Achondriten aus dem Kern der Asteroiden.
Es gibt aber auch noch eine Sorte
von Meteoriten: die Stein- Eisen- Meteoriten, die aus dem Übergangsbereich von
Kern und Mantel der Asteroiden bestehen und zu den differenzierten Meteoriten
zählen. Aber sie werden nicht nur nach ihrem Aufbau eingeteilt, sondern auch
nach ihrem „Fall“ beziehungsweise „Fund“. Der „Fall“ wird ihnen dann
zugeordnet, wenn der Fall des Meteoriten beobachtet wurde. Wenn aber der
Meteorit unbeobachtet gefallen ist und er erst später gefunden wird, dann wird
er als „Fund“ bezeichnet.
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Auch in die sogenannten
‚Schockklassen’ werden die Meteoriten eingeteilt. Man fand heraus, dass
Meteoriten zum Beispiel beim Losschlag vom All durch ein Schockereignis eine
Metamorphose erlitten haben. Man teilt sie in - je nachdem wie groß ihr Schock
ist – in ihre Schockklassen S1-S6 ein, wobei S1 nicht oder nur sehr schwach geschockte
Meteoriten und S6 die am schwersten geschockten Meteoriten stehen.
Eisenmeteorit:
Steinmeteorit:
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4. Tatsächlich ein Meteorit?
Manchmal kann nur ein Fachmann die
Entscheidung treffen, ob ein gefundenes Gesteinstück ein Meteorit ist, oder
nicht. Wenn der Fachmann vermutet, dass es sich m einen metallischen Meteoriten
handelt, entscheidet er sich wahrscheinlich für die Widmanstätten- Figuren,
welche sichtbar werden, wenn ein Eisenmeteorit aufgetrennt wird, die
Schnittflächen poliert und sie mit einer Säure anätzt. Es erscheinen dann die
Widmannstättenfiguren
(Kristallstrukturen des Metalls),
welche nur in Meteoriten auftreten.
Doch es gibt nicht nur diesen
Nachweistest, sondern auch einen anderen und zwar der Nickeltest. Diesen Test
kann man nur durchführen, wenn man ein gefundenes Eisenstück als Meteoriten
identifizieren will, da Eisenmeteoriten mindestens 4 Prozent Nickel enthalten.
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Chondren, da sie kleine metallische Eisenteilchen in ihnen besitzen. Solche
Gesteine, die als Meteoriten gehalten werden, doch nach genauer Untersuchung sich
als irdisches Gestein entlarven, nennt man Pseudometeoriten.
5. Benennung der Meteoriten
Die Meteoriten werden nach ihrem
Fundort benannt. In den Gebieten, in welchen viele Meteoriten gefunden werden,
wie zum Beispiel in der Sahara, wird eine Nummer hinter den Namen gehängt, je
nachdem der wievielte gefundene Meteorit es in diesem Ort ist.
Zum Beispiel: DaG 262 => von Dar
al- Gani
Die Meteoriten, die in der
Antarktis gefunden werden, bekommen als Namen die Abkürzung des Fundorts, die
Jahreszahl und es wird wieder die laufende Nummer angehängt.
Zum Beispiel: ALH 76008 => der achte
Meteorit, der im Jahre 1976 im Allan Hills- Gebiet in der
Antarktis gefunden wurde.
6. Woher kommen Meteoriten
eigentlich?
Wie schon bei der Entstehung
erklärt wurde, stammen die Meteoriten aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars
und Jupiter. Doch es gibt auch Meteoriten, die vom Mond oder direkt vom Mars
kommen. Dort müssen sie auch erst einmal von einem anderen Kleinkörper aus Mond
beziehungsweise Mars ins All herausgeschlagen werden. Es ist aber auch sicher,
dass Meteoriten nicht von Kometen oder aus dem interstellaren Raum stammen.
Nachdem der Meteoroid aus dem Mond
oder Mars herausgeschlagen wurde, verläuft es genauso wie wenn er aus dem
Asteroidengürtel stammen würde.
7. Wo die Meteoriten gefunden
werden
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