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Meteoriten und Asteroiden .doc

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Faculty
Natural Science
Discipline
Geology
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Paper
University, School
Aalen
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2010
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1. Entstehung eines Meteoritenanschlages

Im interplanetarischen Raum befindet sich der Ursprungskörper des Meteoriten, der Meteoroid.Nachdem dieser zuerst die Atmosphäre durchquert, liegt er als Sternschnuppe oder Meteor vor. Meteore oder Sternschnuppen sind Staubkörper. Sie werden von der Erde angezogen.Wenn sie von der Erde so stark angezogen werden, dass sie in die Erdoberfläche eintreten, dann verglühen sie und lösen sich auf.

Bei der Auflösung von Meteoren oder Sternschnuppen bildet sich eine Leuchtspur, die sie hinter sich her ziehen. Auf seinem Weg zur Erde muss der sich auflösende Meteor zwischen Mars und Jupiter durchfliegen. Zwischen diesen zwei Planeten kommen häufig kleine Planeten aus Gestein vor, die sogenannten Asteroiden.Manchmal schlägt einer dieser Asteroiden auf den Meteor ein und er wird dann zu einem gefährlichen Meteoriten.

Der Meteorit schlägt in die Erde ein, wobei seine Oberfläche erhitzt wird und schmilzt. Dennoch bleibt es im inneren Kern des Meteoriten kühl und es verändert sich nichts. An der Einschlagstelle des Meteoriten bildet sich ein Krater.

2.Asteroiden:

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‚in der Luft schwebend’. Doch sie rasen nur auf die Erde zu, wenn zuvor zwei Asteroiden zusammenstoßen. Asteroiden entstanden vor circa 4,6 Milliarden Jahren, in der Zeit als sich unser Sonnensystem bildete. Es ballten sich damals viele einzelne Materie-Teilchen zu immer größeren klumpen zusammen.

Doch nicht nur Asteroiden bildeten sich so, sonder auch Planeten wie unsere Erde oder der Mars. Die Asteroiden wuchsen schon nach einer Weile nicht mehr weiter und sind deshalb eigentlich zu klein geratene Planeten. Sie bestehen aus Stein und Metallen. Die meisten von ihnen haben einen Durchmesser von wenigen hundert Metern und bei anderen beträgt er bis zu 1000 Kilometer.

Heute schweben die Asteroiden nicht planlos im All herum – die größte Anzahl dieser kleinen Planeten haben sich zwischen Mars und Jupiter angesiedelt.

Da es so viele sind bilden sie dort den sogenannten Asteroiden- Gürtel. Die Asteroiden, die den Gürtel bilden, kreisen ständig um die Sonne. Doch immer wieder werden einzelne Brocken der kleinen Planeten aus ihrer Laufbahn geworfen und manche, jedoch wenige, geraten auf den Weg zur Erde. Wir haben viel Glück, dass die Asteroiden nicht sehr oft treffen.

 

 

Drei der bekanntesten Asteroiden:


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Der Bildungsort der Meteoriten ist das Sonnensystem. Man teilt Meteoriten nach ihrem Aufbau ein. Da gibt es die undifferenzierte und die differenzierte Meteoriten. Die Chondrite ist die am häufigsten gefundene Meteoren Art. Sie gehört zu den Steinmeteoriten. Die differenzierten Meteoriten dagegen bestehen zu größtem Teil aus Astroiden.

Sie lassen sich unterteilen in nicht chondritischen Steinmeteoriten, die man eigentlich auch Achondrite nennt, und in Eisen- Meteoriten, die aus einer Eisen- Nickel- Legierung bestehen. Die Chondriten bestehen aus dem Mantel der Asteroiden und die Achondriten aus dem Kern der Asteroiden.

Es gibt aber auch noch eine Sorte von Meteoriten: die Stein- Eisen- Meteoriten, die aus dem Übergangsbereich von Kern und Mantel der Asteroiden bestehen und zu den differenzierten Meteoriten zählen. Aber sie werden nicht nur nach ihrem Aufbau eingeteilt, sondern auch nach ihrem „Fall“ beziehungsweise „Fund“.

Der „Fall“ wird ihnen dann zugeordnet, wenn der Fall des Meteoriten beobachtet wurde. Wenn aber der Meteorit unbeobachtet gefallen ist und er erst später gefunden wird, dann wird er als „Fund“ bezeichnet.

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Auch in die sogenannten ‚Schockklassen’ werden die Meteoriten eingeteilt. Man fand heraus, dass Meteoriten zum Beispiel beim Losschlag vom All durch ein Schockereignis eine Metamorphose erlitten haben. Man teilt sie in - je nachdem wie groß ihr Schock ist – in ihre Schockklassen S1-S6 ein, wobei S1 nicht oder nur sehr schwach geschockte Meteoriten und S6 die am schwersten geschockten Meteoriten stehen.

Eisenmeteorit: Steinmeteorit:


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4. Tatsächlich ein Meteorit?

Manchmal kann nur ein Fachmann die Entscheidung treffen, ob ein gefundenes Gesteinstück ein Meteorit ist, oder nicht. Wenn der Fachmann vermutet, dass es sich m einen metallischen Meteoriten handelt, entscheidet er sich wahrscheinlich für die Widmanstätten- Figuren, welche sichtbar werden, wenn ein Eisenmeteorit aufgetrennt wird, die Schnittflächen poliert und sie mit einer Säure anätzt.

Es erscheinen dann die Widmannstättenfiguren

(Kristallstrukturen des Metalls), welche nur in Meteoriten auftreten.

Doch es gibt nicht nur diesen Nachweistest, sondern auch einen anderen und zwar der Nickeltest. Diesen Test kann man nur durchführen, wenn man ein gefundenes Eisenstück als Meteoriten identifizieren will, da Eisenmeteoriten mindestens 4 Prozent Nickel enthalten.

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Der Steinmeteorit selber ist nicht magnetisch, sondern die Chondren, da sie kleine metallische Eisenteilchen in ihnen besitzen. Solche Gesteine, die als Meteoriten gehalten werden, doch nach genauer Untersuchung sich als irdisches Gestein entlarven, nennt man Pseudometeoriten.

5. Benennung der Meteoriten

Die Meteoriten werden nach ihrem Fundort benannt. In den Gebieten, in welchen viele Meteoriten gefunden werden, wie zum Beispiel in der Sahara, wird eine Nummer hinter den Namen gehängt, je nachdem der wievielte gefundene Meteorit es in diesem Ort ist.

Zum Beispiel: DaG 262 => von Dar al- Gani

Die Meteoriten, die in der Antarktis gefunden werden, bekommen als Namen die Abkürzung des Fundorts, die Jahreszahl und es wird wieder die laufende Nummer angehängt.

Zum Beispiel: ALH 76008 => der achte Meteorit, der im Jahre 1976 im Allan Hills- Gebiet in der Antarktis gefunden wurde.

6. Woher kommen Meteoriten eigentlich?

Wie schon bei der Entstehung erklärt wurde, stammen die Meteoriten aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Doch es gibt auch Meteoriten, die vom Mond oder direkt vom Mars kommen. Dort müssen sie auch erst einmal von einem anderen Kleinkörper aus Mond beziehungsweise Mars ins All herausgeschlagen werden.

Es ist aber auch sicher, dass Meteoriten nicht von Kometen oder aus dem interstellaren Raum stammen.

Nachdem der Meteoroid aus dem Mond oder Mars herausgeschlagen wurde, verläuft es genauso wie wenn er aus dem Asteroidengürtel stammen würde.

7. Wo die Meteoriten gefunden werden


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