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Mein Wohnbeispiel .doc

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Faculty
Engineering Sciences
Discipline
Arcitecture / Civil Engineering
Document category
Homework
University, School
Universität für Bodenkultur Wien - BOKU
Additional information
WS 2005
Responsible User
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I.) Landschaftsplanerische Beschreibung der Siedungsgrundriss und des

Parzellengrundrisses

1.) Baulich-räumliche Organisation

Siedlungsgrundriss

Ein wesentliches Merkmal dieser Siedlung ist die großzügige Vergabe der Grünflächen, für jede Parzelle. Dies vermittelt einen lebendigen und positiven Eindruck für Ansässige und Besucher. Auch die zwei Parzellen links neben der Hauptstraße (Salzburgerstraße), die erst 2 Jahre später angebaut wurden, haben diesen maßgeblichen Charakter dieser Siedlung, beibehalten.

Die Parzellenform variiert von einem kombinierten Rechteck und einem aus 2 zusammengesetzten Rechtecken, die eine gemeinsame Parzelle bilden. Ausnahme bildet mein Wohnbeispiel, dass links hinten auf dem Parzellengrundriss zu finden ist (rot markiert).

Die Hauseingänge auf der südlichen Seiten der Siedlung liegen straßenseitig (auf der Wallerseegasse). An der nördlichen Siedlungsseite kann über eine Zufahrtsstraße, der Hauseingang erreicht werden. Am Ende der Wallerseegasse wurde ein Umkehrparkplatz geplant, der das Wenden mit dem PKW, für Besucher und Anrainer erleichtert.

Parkmöglichkeiten wurden auch berücksichtigt. Diese befinden sich parallel verlaufend neben der Straße (auf den Grundriss gekennzeichnet mit ///). Dies ermöglicht eine reibungslose Zu- und Abfahrt zur Siedlung und Hauptstraße.

Auch Straßenlaternen ermöglichen einen sicheren Weg durch die Nacht. Vereinzelt stehen Bäume.

 

Parzellengrundriss & mat. Ausstattung (+ Ressourcenmanagement)

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Der Schnitt- Ostansicht zeigt das Gasonär wo ich wohne. Beide Hausabschnitte haben einen eigenen Hauseingang an der Straßenseite.

Auch bei dieser Parzelle ist an Grünflachen nicht gegeizt worden und wirkt durch einige Bäume im Garten und einer angrenzenden Bauernwiese noch harmonischer. Weiters ist auch ein Swimmingpool eingeplant worden, dass im Sommer durch Solarzellen beheizt wird. Parallel werden die Solarzellen zum aufheizen des Boilers verwendet.

Dies spart eine menge Kosten bei der Erwärmung des Wassers für den Haushalt. Zusätzlich zu den Solarzellen wird im Winter und an kalten Tagen noch ein Kachelofen genutzt der das Wohnzimmer, die Diele und den Treppenaufgang mit Wärme versorgt. So kann auch in diesen Räumen Gas gespart werden.

Die gepflasterte Einfahrt dieser Parzelle endet in einer Garage, die Platz für zwei Autos bietet. Die Garage und die Einfahrt bieten auch einen optimalen Platz für div. Reparaturen und kann auch als Unterstelle für Gartengräte und Fahrräder verwendet werden. Zusätzlich ist in der Einfahrt eine Zisterne, die für die Bewässerung des Gartens gedacht ist.

Rund um das Haus stehen Kübelpflanzen. Die Terrassen sind gepflastert. Die Mülleimer sind in einer Betonmauer vor dem Haus gut versteckt. Der Briefkasten ist auch in diese Mauer integriert.

Auf der Ostseite sowie auf der Südseite und Nordseite wird die Parzelle durch einen Zaun (--) begrenzt.

 

2.) Freiräume und Soziale Organisation

 

Privat nutzbare Freiräume:

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Halböffentliche Freiräume:

Im Bereich der Eingangstür lagern die Hausbewohner ihre privaten Besitztümer, wie z.B. Fahrräder, Brennholz, Gartengeräte und Kinderwägen. Auf den Fensterbänken und Balkongeländern zu der Zufahrtsstraße sehen Blumentöpfe. Die Parkplätze sind mit kleinen Beschilderungen ausgestattet, die zur Identifikation des Parkplatzes dient.

In diesen Übergangsbereich zwischen Öffentlich und Privat werden nachbarschaftliche Kontakte gepflegt und geknüpft.

Durch die großzügige Vergabe von Grünflächen ist die Privatsphäre in den Gärten oft ein wenig gestört. Da die Parzellen nur durch einen niedrigen Zaun abgegrenzt sind, ist es einfach über den Zaun von der vordersten bis zur letzten Parzelle durchzusehen. Deswegen würde ich gewisse Gartenbereiche in die halböffentlichen Freiräume zuordnen.

Öffentlich nutzbare Feiräume:

Die Zufahrtsstraße (Wallerseegasse) ist ein idealer Platz um Gespräche mit Nachbarn zu führen. Meistens wird sie aber von den Kinder genutzt (Spiele spielen, Rollerbladen,..). Da unter den Bewohner der Siedlung ein Gutes Verhältnis herrscht, ist es den Kindern sogar möglich die Parkplätze und die Zugangsweg zu den Wohnungstüren als ihr „Territorium“ zu bezeichnen.

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Die vereinzelten Laternen bieten den Bewohnern nicht nur ein gewisses Sicherheitsgefühl in der Nacht. Das Licht von den Laternen sorgt auch in der Nacht für ein gemütliches Flair.

Ein See in der Nähe (3km) stellt durch seine Nähe, eine vielfältiges Nutzenspektrum für Besucher und alle Altersgruppen dar. Dieser kann z.B. in Arbeitspausen, oder an Wochenenden besucht werden.

Die drei Geschäfte in den parallel zur Salzburgerstraße liegenden Parzellen (Fotofachgeschäft, Fahrschule und Physiotherapie) bieten auch einen Gewissen Treffpunkt für Jung und Alt.

3.) Ökonomische Organisation

Diese Form der Bebauung bietet generell günstige Raummöglichkeiten für Wohnen. In den zwei Parzellen, parallel zur Salzburgerstraße, ist es sogar möglich ein Geschäft zu positionieren, da diese Standortvorteile (Nähe der Straße) gegenüber den restlichen Wohnungen besitzen.

Ein Vorteil ist, dass die linke Parzelle eine Tiefgarage hat. Diese ist für die Kunden der Firmen attraktiv und von Nutzen, sie können mit dem Auto bis direkt vor die Türe fahren. Die Fahrschule profitiert natürlich am Meisten von diesen vielen Parkmöglichkeiten.

Die restlichen Parzellen können durch die ruhige Lage private, Arbeiten in ihren vier Wänden tätigen.

II.) Reflexion des eigenen Wohnbeispiels anhand ausgewählter Literatur

(aus LV- Materialband)

 

 

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Aufgefallen und zwar angenehm aufgefallen ist mir erst einmal das, was ich hier nicht sehe: keine industrielle Landwirtschaft, keine vor sich hinrostenden Maschinenhalden, keine großen, durch Beton versiegelten Flächen, keine Silos, keine Flachbauten, sonst Ställe genannt, die nicht für Tiere, sondern für maschinen gemacht scheinen, keine tief eingefurchten Treckerspuren auf den Wegen, Wiesen und Äckern (EIN STÜCK LANDSCHAFT, sehen, beschreiben, vergleichen, verstehen zum Beispiel: TOUCHY/ VOGESEN 1994).

„Wohnen hat etwas mit Wohlbefinden zu tun, mit der seelischen und körperlichen Stabilität des Einzelnen in der Gruppe, in der Gesellschaft.“ (Hülbusch, 1989)

Ich empfinde das Wohnen in dieser Ländlichen Siedlung wie oben beschrieben am Beispiel Touchy/ Vogesen, sehr lebenswert und fühle mich rund um zufrieden und schliesse mich der Meinung von Hülbusch an.

Wohnen hat nicht nur den Nutzen wie es Hülbusch beschreibt. Weiter formuliert Heineberg (2001), eine „räumliche- funktionale Mischung von Wohnen, Arbeit, Versorgung und Freizeit“ sowie eine „soziale Mischung“ nach Alter, familiärer Situation und sozialer Herkunft, die wesentlich zur „Verbesserung der Lebensqualität“ beitragen.


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