I.)
Landschaftsplanerische Beschreibung der Siedungsgrundriss und des
Parzellengrundrisses
1.) Baulich-räumliche
Organisation
Siedlungsgrundriss
Ein
wesentliches Merkmal dieser Siedlung ist die großzügige Vergabe der
Grünflächen, für jede Parzelle. Dies vermittelt einen lebendigen und positiven
Eindruck für Ansässige und Besucher. Auch die zwei Parzellen links neben der
Hauptstraße (Salzburgerstraße), die erst 2 Jahre später angebaut wurden, haben
diesen maßgeblichen Charakter dieser Siedlung, beibehalten. Die Parzellenform
variiert von einem kombinierten Rechteck und einem aus 2 zusammengesetzten
Rechtecken, die eine gemeinsame Parzelle bilden. Ausnahme bildet mein
Wohnbeispiel, dass links hinten auf dem Parzellengrundriss zu finden ist (rot
markiert).
Die
Hauseingänge auf der südlichen Seiten der Siedlung liegen straßenseitig (auf
der Wallerseegasse). An der nördlichen Siedlungsseite kann über eine
Zufahrtsstraße, der Hauseingang erreicht werden. Am Ende der Wallerseegasse
wurde ein Umkehrparkplatz geplant, der das Wenden mit dem PKW, für Besucher und
Anrainer erleichtert.
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Auch
Straßenlaternen ermöglichen einen sicheren Weg durch die Nacht. Vereinzelt stehen
Bäume.
Parzellengrundriss
& mat. Ausstattung (+ Ressourcenmanagement)
Die
Viertelkreis Parzelle (rot im Siedlungsgrundriss) ist mit einem Erdgeschoß,
Obergeschoß, Dachgeschoß und einem Kellergeschoß bebaut und 1995 errichtet worden.
Das unterkellerte Gebäude ist in zwei Abschnitte, Hauptgebäude und Gasonsär,
geteilt, die durch eine Verbindungstür gekoppelt sind. Der Schnitt- Ostansicht
zeigt das Gasonär wo ich wohne. Beide Hausabschnitte haben einen eigenen
Hauseingang an der Straßenseite.
Auch bei
dieser Parzelle ist an Grünflachen nicht gegeizt worden und wirkt durch einige
Bäume im Garten und einer angrenzenden Bauernwiese noch harmonischer. Weiters
ist auch ein Swimmingpool eingeplant worden, dass im Sommer durch Solarzellen
beheizt wird. Parallel werden die Solarzellen zum aufheizen des Boilers
verwendet.
Dies spart
eine menge Kosten bei der Erwärmung des Wassers für den Haushalt. Zusätzlich zu
den Solarzellen wird im Winter und an kalten Tagen noch ein Kachelofen genutzt
der das Wohnzimmer, die Diele und den Treppenaufgang mit Wärme versorgt. So
kann auch in diesen Räumen Gas gespart werden.
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Bewässerung des Gartens gedacht ist.
Rund um das
Haus stehen Kübelpflanzen. Die Terrassen sind gepflastert. Die Mülleimer sind
in einer Betonmauer vor dem Haus gut versteckt. Der Briefkasten ist auch in
diese Mauer integriert.
Auf der
Ostseite sowie auf der Südseite und Nordseite wird die Parzelle durch einen
Zaun (--) begrenzt.
2.) Freiräume und Soziale
Organisation
Privat
nutzbare Freiräume:
Wie aus den
Siedlungsgrundrissen hervorgeht, besitzt jede Parzelle seinen eigenen Garten.
Weiters sind Terrassen und Balkone vorhanden. Diese großzügige Freiraum
Gestaltung begünstigt die positive Atmosphäre in dieser Siedlung.
Halböffentliche
Freiräume:
Im Bereich der
Eingangstür lagern die Hausbewohner ihre privaten Besitztümer, wie z.B.
Fahrräder, Brennholz, Gartengeräte und Kinderwägen. Auf den Fensterbänken und
Balkongeländern zu der Zufahrtsstraße sehen Blumentöpfe. Die Parkplätze sind
mit kleinen Beschilderungen ausgestattet, die zur Identifikation des
Parkplatzes dient. In diesen Übergangsbereich zwischen Öffentlich und Privat
werden nachbarschaftliche Kontakte gepflegt und geknüpft.
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Freiräume zuordnen.
Öffentlich
nutzbare Feiräume:
Die
Zufahrtsstraße (Wallerseegasse) ist ein idealer Platz um Gespräche mit Nachbarn
zu führen. Meistens wird sie aber von den Kinder genutzt (Spiele spielen,
Rollerbladen,
). Da unter den Bewohner der Siedlung ein Gutes Verhältnis
herrscht, ist es den Kindern sogar möglich die Parkplätze und die Zugangsweg zu
den Wohnungstüren als ihr Territorium zu bezeichnen. Die Parkplätze bieten
auch eine gute Gelegenheit einen kurzen Plausch mit dem jeweiligen Nachbarn zu
führen. Weiters ist die Bauernwiese nicht nur von den Kindern ein geliebter
Platz um zu spielen. Die ältere Generation nutzt diese z.B. um Spazieren zu
gehen und sich von den Alltagsstrapazen zu erholen.
Die
vereinzelten Laternen bieten den Bewohnern nicht nur ein gewisses
Sicherheitsgefühl in der Nacht. Das Licht von den Laternen sorgt auch in der
Nacht für ein gemütliches Flair.
Ein See in der
Nähe (3km) stellt durch seine Nähe, eine vielfältiges Nutzenspektrum für
Besucher und alle Altersgruppen dar. Dieser kann z.B. in Arbeitspausen, oder an
Wochenenden besucht werden.
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3.)
Ökonomische Organisation
Diese Form der
Bebauung bietet generell günstige Raummöglichkeiten für Wohnen. In den zwei
Parzellen, parallel zur Salzburgerstraße, ist es sogar möglich ein Geschäft zu
positionieren, da diese Standortvorteile (Nähe der Straße) gegenüber den
restlichen Wohnungen besitzen. Ein Vorteil ist, dass die linke Parzelle eine
Tiefgarage hat. Diese ist für die Kunden der Firmen attraktiv und von Nutzen,
sie können mit dem Auto bis direkt vor die Türe fahren. Die Fahrschule
profitiert natürlich am Meisten von diesen vielen Parkmöglichkeiten.
Die restlichen
Parzellen können durch die ruhige Lage private, Arbeiten in ihren vier Wänden
tätigen.
II.)
Reflexion des eigenen Wohnbeispiels anhand ausgewählter Literatur
(aus LV- Materialband)
Aufgefallen
und zwar angenehm aufgefallen ist mir erst einmal das, was ich hier nicht sehe:
keine industrielle Landwirtschaft, keine vor sich hinrostenden Maschinenhalden,
keine großen, durch Beton versiegelten Flächen, keine Silos, keine Flachbauten,
sonst Ställe genannt, die nicht für Tiere, sondern für maschinen gemacht
scheinen, keine tief eingefurchten Treckerspuren auf den Wegen, Wiesen und
Äckern (EIN STÜCK LANDSCHAFT, sehen, beschreiben, vergleichen, verstehen zum
Beispiel: TOUCHY/ VOGESEN 1994).
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