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Materialwirtschaft (Page 2).doc

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Faculty
Economics
Discipline
Accountancy
Document category
Homework
University, School
Fachhochschule Joanneum Graz - FH
Additional information
2007
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Accountancy

Investitionsentschei­dungen treffen
Schwerpunkt1: Investitionsentsch­eidungen treffen Investition und Finanzierung: Aktiva Seite: Anlagevermögen + Umlaufvermögen Passiva Seite: Eigenkapital + Fremdkapital Vermögen = Kapital

Die Materiallagerung

 

-          Die Lagerfunktionen

·         Ausgleich (Überbrückung zwischen Beschaffung und Verwendung)

·         Umformung (Materialien werden im Lager in einen anderen Zustand gebracht)

-          Organisationsgrundsätze bei der Lagerung

·         Guter Anschluss an außerbetriebliche und innerbetriebliche Transportsysteme
– Leichte Zufahrtsmöglichkeit
– Zufahrtsmöglichkeiten für Hubstapler zur Laderampe
– Lagerstraßen, die für die internen Transportmittel breit genug sind

·         Übersichtliche Lagerung und leichte Erreichbarkeit
– systematische Kennzeichnung der Lagerorte soll es ermöglichen jedes gelagerte Gut schnell aufzufinden
– häufig benötigte Ware => an besser erreichbaren Orten gelagert

·         Transport- und Stapeleinheiten sollen erhalten bleiben
– Lagersystem ist optimal, wenn Einlagerung, Lagerung und Auslagerung in den gleichen Stapeleinheiten erfolgen können.
(z.B.

Lebensmittelmärkte: Ware auf Paletten eingelagert und auf den gleichen Paletten in Verkaufsräume gebraucht und wo sie der Kunde direkt von der Palette nimmt)

§  Kontrolle unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit
Zur Durchführung der laufenden Bestandsüberwachung werden die Materialzu- und -abgänge aufgrund der entsprechenden Belege fortlaufend erfasst und zwar auf
– Lagerfrachten
– Lagerkarteikarten

Kontrollmaßnahmen sollen dem Wert des Gutes angepasst werden

-          Zentrales oder dezentrales Lager

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·         Nachteile des zentralen Lagers
– Längere Zustellwege
–eventuell größerer Verwaltungsaufwand

(vor- und nachteile von dezentralen Lagern sind selbstverständlich entgegengesetzt)

-          Kennzahlen des Lagerbereichs
= Entscheidungshilfe und aussagekräftige Werte für Planungs- und Kontrollzwecke
Für die Materialwirtschaft sind die wichtigsten
– die Lagerumschlagshäufigkeit
– die Lagerdauer

§  Berechnung der Lagerkennzahlen

=> Da sich der Lagerbestand im Laufe des Jahres ständig ändert, muss die ein Durchschnittsbestand berechnet werden.


LUH =

Wareneinsatz
Durchschnittslager

Durchschnittslager =

Anfangsbestand + Endbestand

2

oder

 

Durchschnittslager =

Anfangsbestand + 12 Monatsbestände

13

oder

 

Durchschnittslager =

½ Anfangsbestand + 11 Monatsbestände + ½ Endbestand

12

 

 

Lagerumschlagsdauer =

365 (360)

Umschlagshäufigkeit

oder

 

Lagerumschlagsdauer =

Durchschnittslager x 365 (360)

Wareneinsatz

Alle Kennzahlen können mengenmäßig und wertmäßig für das gesamte Lager oder für Teilbereiche berechnet werden.

·         Die Bedeutung der Lagerumschlagshäufigkeit
– je größer die Umschlagshäufigkeit bzw. je kürzer die Umschlagsdauer, desto geringer der Lagerbestand
– es ergeben sich daraus eine Reihe von Vorteilen, die mit niedriger Lagerhaltung verbunden sind:

§  geringerer Kapitalbedarf

§  geringere Raumkosten

§  geringere Wartungskosten

§  geringeres Risiko (Verderb, Schwund....)

Schließlich wirken diese Faktoren
– auf Gewinn (auf die Rentabilität)
– auf die Konkurenzfähigkeit

§  Möglichkeit den Lagerumschlag zu erhöhen

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·         Materialverteilung und Materialentsorgung

§  Bei der Materialverteilung fallen verschiedene Transport und Umschlagtätigkeiten an:

·         vom Lieferanten zum Betrieb

·         innerhalb des Betriebs

·         vom Betrieb zum Absatzmarkt

§  Entsorgen

·         Bedeutung steigt

·         weil Umweltschutzbemühungen und gesetzliche Vorschriften zum Umweltschutz strenger werden

-          ABC- und XYZ-Analyse als Grundlage der Materialwirtschaft

·         ABC-Analyse
A = am meisten wert => Haubgewicht der Beschaffungs-, Lagerhaltungs- und Kotrolltätigkeit
B = in der Mitte
C = weniger wert

·         XYZ-Analyse
X = Verbrauch konstant => Bedarf relativ genau vorhergesagt
Y = Verbrauch stärkerer Schwankungen => Bedarf hat mittlere Vorhersagegenauigkeit
Z = völlig unregelmäßiger Verbrauch => Bedarf hat niedriger Voraussagegenauigkeit

-          Die optimale Gestaltung der Materialwirtschaft

·         Beschaffungskosten

§  unmittelbar => ergeben sich aus Beschaffungsmenge x Beschaffungspreis pro Einheit – Rabatte + Mindermengenaufpreis + Transportkosten etc.

§  mittelbar => ergeben sich aus Bestellkosten (d.h. die Sach- und Personalkosten der Angebotseinholung, Bestellung und Terminüberwachung etc.)

·         Lagerhaltungskosten

§  Kapitalbindungskosten
Kosten des in den Materialvorräten gebundenen Kapitals

§  Lagerraumkosten

§  Lagerpersonalkosten

§  Wertminderung
durch Schwund, Verderb, Veralterung, Preisverfall

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§  Mögliche Preisdifferenzen (bei Beschaffung von Ersatzgütern)

§  Entgangene Gewinne (weil Umsätze verloren gehen)

§  Konventionalstrafen

§  Goodwillverluste (Ruf des Unternehmens leidet)

§  In Erzeugungsbetrieben zusätzlich die Kosten eines Produktionsstillstandes


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