·Ausgleich (Überbrückung zwischen Beschaffung und
Verwendung)
·Umformung (Materialien werden im Lager in einen anderen
Zustand gebracht)
-Organisationsgrundsätze bei der Lagerung
·Guter Anschluss an außerbetriebliche und innerbetriebliche
Transportsysteme
– Leichte Zufahrtsmöglichkeit
– Zufahrtsmöglichkeiten für Hubstapler zur Laderampe
– Lagerstraßen, die für die internen Transportmittel breit genug sind
·Übersichtliche Lagerung und leichte Erreichbarkeit
– systematische Kennzeichnung der Lagerorte soll es ermöglichen jedes gelagerte
Gut schnell aufzufinden
– häufig benötigte Ware => an besser erreichbaren Orten gelagert
·Transport- und Stapeleinheiten sollen erhalten bleiben – Lagersystem ist optimal, wenn Einlagerung, Lagerung und Auslagerung in den
gleichen Stapeleinheiten erfolgen können.
(z.B.
Lebensmittelmärkte: Ware auf Paletten eingelagert und auf den gleichen
Paletten in Verkaufsräume gebraucht und wo sie der Kunde direkt von der Palette
nimmt)
§Kontrolle unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit Zur Durchführung der laufenden Bestandsüberwachung werden die Materialzu-
und -abgänge aufgrund der entsprechenden Belege fortlaufend erfasst und zwar
auf
– Lagerfrachten
– Lagerkarteikarten
Kontrollmaßnahmen sollen dem Wert des Gutes angepasst werden
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·Nachteile des zentralen Lagers – Längere Zustellwege
–eventuell größerer Verwaltungsaufwand
(vor- und nachteile von dezentralen Lagern sind selbstverständlich
entgegengesetzt)
-Kennzahlen des Lagerbereichs = Entscheidungshilfe und aussagekräftige Werte für Planungs- und
Kontrollzwecke
Für die Materialwirtschaft sind die wichtigsten
– die Lagerumschlagshäufigkeit
– die Lagerdauer
§Berechnung der Lagerkennzahlen
=> Da sich der Lagerbestand im Laufe des Jahres ständig ändert, muss die ein
Durchschnittsbestand berechnet werden.
Alle Kennzahlen können mengenmäßig und wertmäßig für das
gesamte Lager oder für Teilbereiche berechnet werden.
·Die Bedeutung der Lagerumschlagshäufigkeit
– je größer die Umschlagshäufigkeit bzw. je kürzer die Umschlagsdauer, desto geringer
der Lagerbestand
– es ergeben sich daraus eine Reihe von Vorteilen, die mit niedriger Lagerhaltung
verbunden sind:
§geringerer Kapitalbedarf
§geringere Raumkosten
§geringere Wartungskosten
§geringeres Risiko (Verderb, Schwund....)
Schließlich wirken diese Faktoren
– auf Gewinn (auf die Rentabilität)
– auf die Konkurenzfähigkeit
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·Materialverteilung und Materialentsorgung
§Bei der Materialverteilung fallen verschiedene Transport
und Umschlagtätigkeiten an:
·vom Lieferanten zum Betrieb
·innerhalb des Betriebs
·vom Betrieb zum Absatzmarkt
§Entsorgen
·Bedeutung steigt
·weil Umweltschutzbemühungen und gesetzliche Vorschriften zum
Umweltschutz strenger werden
-ABC- und XYZ-Analyse als Grundlage der Materialwirtschaft
·ABC-Analyse A = am meisten wert => Haubgewicht der Beschaffungs-, Lagerhaltungs-
und Kotrolltätigkeit B = in der Mitte C = weniger wert
·XYZ-Analyse X = Verbrauch konstant => Bedarf relativ genau vorhergesagt Y = Verbrauch stärkerer Schwankungen => Bedarf hat mittlere Vorhersagegenauigkeit Z = völlig unregelmäßiger Verbrauch => Bedarf hat niedriger Voraussagegenauigkeit
-Die optimale Gestaltung der Materialwirtschaft
·Beschaffungskosten
§unmittelbar => ergeben sich aus Beschaffungsmenge x
Beschaffungspreis pro Einheit – Rabatte + Mindermengenaufpreis +
Transportkosten etc.
§mittelbar => ergeben sich aus Bestellkosten (d.h. die Sach-
und Personalkosten der Angebotseinholung, Bestellung und Terminüberwachung
etc.)
·Lagerhaltungskosten
§Kapitalbindungskosten
Kosten des in den Materialvorräten gebundenen Kapitals
§Lagerraumkosten
§Lagerpersonalkosten
§Wertminderung
durch Schwund, Verderb, Veralterung, Preisverfall
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§Mögliche Preisdifferenzen (bei Beschaffung von Ersatzgütern)
§Entgangene Gewinne (weil Umsätze verloren gehen)
§Konventionalstrafen
§Goodwillverluste (Ruf des Unternehmens leidet)
§In Erzeugungsbetrieben zusätzlich die Kosten eines
Produktionsstillstandes