1. Grundlagen (S. 9-20) 2 1.1. Aufgabe des Rechnungswesens: (S. 9) 2 1.2. Inventur: (S. 9) 2 1.3. Inventar: (S. 9) 2 2. Bilanz: (S. 19) 2 2.1. Veränderung der Bilanz durch Geschäftsfälle. 3 3. Erfolg
BVG - Fass ohne Boden von Dieter Brockhaus Obskure Kostenrechnung nach Art der BVG Wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist oder sie aus Umweltbewusstsein nutzt, erwartet dabei prinzipiel
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§Wo wird eingekauft?
– direkt beim Produzenten
– indirekt über den Handel
§Wie ist der Einkauf organisiert?
– zentralisierte Beschaffung
– dezentralisierte Beschaffung
Vorteile des zentralen Einkaufs
– Kostengünsitge Beschaffung
– bessere Überschaubarkeit (=> bessere Kontrollmöglichkeit) Nachteile des zentralen Einkaufs
– schwächerer Kontakt zu jenen Stellen, an denen die Güter benötigt werden
– mehr Verwaltungsarbeit
·Beschaffungskommunikationspolitik
§dient dazu ein gutes Image des Unternehmens als Einkäufer
aufzubauen
§wird selten eingesetzt
·Kombination der beschaffungspolitischen Instrumente
§optimale Beschaffungspolitik = Kombination aus dem Einsatz der
einzelnen beschaffungspolitischen Instrumente
-Beschaffungsprinzipien
·Vorratsbeschaffung
– große Mengen werden auf Lager genommen
– stehen auf Abruf zur Verfügung
§Vorteile:
– zu jeder Zeit Lieferbereitschaft
– Kostengünstiger Einkauf (z.B. Mengenrabatt)
§Nachteile:
– hohe Kapitalbindung
– hohe Zins- und Lagerkosten
– Gefahr der Veralterung und der Qualitätsminderung
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§Nachteile:
– keine sofortige Liefer- bzw. Produktionsbereitschaft
·Absatz- bzw. fertigungssynchrone Beschaffung („just in time“)
– benötigte Waren werden möglichst knapp vor dem Verkauf angeliefert
– Lager => möglichst geringe Sicherheitsbestände
– Rahmenverträge über große Mengen
– meist hohe Konventionalstrafe für die Nichteinhaltung der sehr kurzen Abruffristen
-Beschaffungsmenge und Beschaffungstermine
– wie viel soll bestellt werden?
– wann soll bestellt werden?
– wie viel wird benötigt?
– wie lange dauert die Lieferung?
·Waren bzw. Material bedarf – Bedarfsermittlung erfolgt auf Grund des geplanten Absatzes bzw. aufgrund der
geplanten Produktion
– verschiedene Methoden der Bedarfsermittlung
unterscheiden sich hinsichtlich der Genauigkeit
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– Ist man keine
Beschränkungen unterworfen, so wird man jene Beschaffungsmenge in Auftrag
geben, bei der die Kosten am geringsten sind (=optimale Bestellmenge)
–Formel für optimale Bestellmenge
200 x Jahresbedarf x feste Bestellkosten pro Bestellung
Preis pro Mengeneinheit x (Zinssatz + Lagerkostensatz)
(Beispiel S97)
·Anwendbarkeit dieser Formel ist sehr begrenzt da
– sie einen gleichmäßigen Verbrauch über einen längern Zeitraum annimmt
– die Kosten pro Bestellvorgang schwer zu ermitteln sind
§Bestellmenge hängt ab von
– Beschaffungs- und Lagerkosten
– branchenübliche Mindestbestellmenge
– Ausnutzung des Frachtraums
– drohende Materialengpässe (Sicherheitskäufe)
– Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten
– Nachfrageverschiebungen, Modeänderungen
– erforderliche Liquidität (=Zahlungsfähigkeit)
·Beschaffungstermin
§Bestellpunktsystem es werden der bestimmte Mindestbestand und die Bestellmenge
festgelegt.
·Bestellung erst nach vollständigem Verbrauch Meldemenge beträgt Null
man bestellt wenn der Vorrat völlig aufgebraucht ist
– Vorgangsweise nur möglich
wenn Lieferanten sehr schnell liefern
wenn die Fehlmengenkosten sehr gering sind
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·Bestellung nach Erreichen eines Sicherheitsbestandes, der um
einen „eisernen Bestand“ erhöht wird Wenn ein Fehlbestand vermieden werden muss, dann wird der
Sicherheitsbestand mit einem „eisernen Bestand“ erhöht.
eiserne Bestand wird nur dann angegriffen wenn
– tägliche Bedarf während der Beschaffungszeit über dem Durchschnitt
liegt
– durchschnittliche Beschaffungsdauer überschritten wird
(BSP.: S98)
·Bestellrhythmussystem
– Es wird in bestimmten Zeitabständen, in einem bestimmten Bestellrhythmus bestellt.
– Festgelegt werden:
- der Zeitabstand
- der Richtbestand (Menge, welche das Lager aufgefüllt werden soll)
·Optimalsystem Bei stark schwankendem Verbrauch können Bestellpunktverfahren und
Bestellrhythmusverfahren kombiniert werden (BSP.: S99)
-Beschaffungsdurchführung => Angebote werden eingeholt und geprüft
·Lieferantenauswahl Die wichtigsten Kriterien eines Lieferanten sind:
§Qualität
§Preis
§Lieferzuverlässigkeit
§Liefertreue
§Nebenleistung
-Beschaffungskontrolle
=> ist ein passender Lieferant ausgewählt, wird die Bestellung vorgenommen
=> Durch die Waren- bzw.
Materialannahme wird anlässlich der Lieferung
überprüft, ob MENGE, QUALITÄT der eingehenden Güter mit der
BE STELLUNG und den BEGLEITPAPIEREN übereinstimmen.
Lieferantenbeurteilungsblatt
(S102)
(Was sind die Kriterien eines Lieferanten und wie könntest
du sie gewichten?)