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Marketing Management (Page 9).doc

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Faculty
Economics
Discipline
Business Studies
Document category
Summary
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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WS 2008/09
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Betriebsorganisation­ - Finanzierung und Investitionsrechnung­und
Betriebsorganisati­on Finanzierung Unter Finanzierung ist die Beschaffung des benötigten Kapitals zu verstehen, es sind also sämtliche Arten der Kapitalbeschaffung­ eingeschlossen. Arten de

o    Raschere Akzeptanz im Handel und beim Kunden

o    Unternehmen können sich auch in kleineren Teilmärkten engagieren

o    Keine Suchprozesse nach neuen schutzfähigen Marken nötig

o    Jede neue Ware bekommt quasi Starthilfe

o    Alle Produkte tragen gemeinsam den notwendigen Markenaufwand

.. Nachteil:

o    Kann sich nicht auf eine Zielgruppe konzentrieren

o    Innovationen können nicht spezifisch profiliert werden

o    durch Scheitern einer Ware Badwill-Transfereffekt à dadurch können alle Produkte gefährdet werden

.. z.B. Firma Dr. Oetker – Markenfamilien Gutes Backen, Junge Küche, Moderne Kosten, Feine Desserts oder Köstliches Eis

Markentransfer

.. bereits besehender Markenname wird für neues Produkt einer ganz anderen Gattung verwendet

.. Versuch Image einer Marke bzw. dessen Kompetenz auf neu eingeführte Produkte zu übertragen

.. Begrenzen von Kosten bei Neueinführung und Erhöhung der Akzeptanz im Handel und beim Kunden

.. Vorteil:

o    Nutzung des vorhandenen Goodwills

o    Geringe Markteintrittsbarrieren

o    Geringes Flop-Risiko mit leichterem Markteintritt

.. Nachteil:

o    Unterschiedliche Zielgruppen werden angesprochen und somit Verlust der Markenidentität

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.. z.B. Marke Camel – Tabak, Uhren, Herrenbekleidung, Taschen


Referat 19: Investitionsrechnung im Rahmen der Produktpolitik

Periode

1

2

3

4

Stückzahl

20.000

24.000

28.800

34.560

 

 

 

 

 


Referat 20: Produktpolitischer Gestaltungsspielraum

Bereiche des produktpolitischen Gestaltungsspielraums

·         Kunden segmentieren

·         Produkte und Services positionieren

·         Leistung definieren und

·         Produkte verpacken

Kunden segmentieren

.. Nachfragende keine homogene Gruppe – einzelne Gruppierungen von Individuen

.. Unterscheidung durch bestimmte Merkmale – z.B. Bedürfnisse, Einstellungen, finanzielle Mittel und verfügbare Zeit

.. Segmentierungskriterien stark vom Untersuchungsgrund bzw. von der Ware abhängig

à z.B.

Jugendzeitschrift – muss Jugend ansprechen und Eltern, die dafür bezahlen

.. 3 Arten von Segmentierungskriterien

1)     Soziodemographisch:

o    Soziale Schicht: Einkommen, Alter, Beruf, ..

o    Familienlebenszyklus: Familienstand, Anzahl der Kinder, Alter der Kinder, ..

o    Geographische Kriterien: Wohnort, Region, Land, ..

2)     Psychographisch:

o    Persönlichkeitsmerkmale: Interesse, Meinungen, ..

o    Produktbezogene Kriterien: Präferenzen, Wahrnehmung, ..

3)     Kriterien des beobachteten Kauf- bzw.

Konsumverhaltens:

o    Preisverhalten: Preisklasse, Kauf von Sonderangeboten, ..

o    Mediennutzung: Art der Medien, Dauer der Nutzung, Zahl der Medien, ..

o    Einkaufsstättenwahl: Geschäftstreue, Greisler oder Kette...

o    Produktwahl: Markentreue, Kaufintensität, ..

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.. life-style-Ansatz spielt besondere Rolle – Lebensstil ist Zusammensetzung der Komponenten individueller und sozialer Aktivitäten, Neigungen und Meinungen

Produkte Services positionieren

.. Gut soll unverwechselbare Stellung am Markt einnehmen mit prägnantem Profil

.. Positionierung erst durch Stoß auf große Resonanz gelungen

.. 6 Schritte:

1)    Bestimmung relevanter Positionierungsobjekte

.. Festlegung aller Marken; Miteinbeziehen der Erzeugnisse für den Nachfrager

2)    Ermittlung relevanter Wahrnehmungs- und Beurteilungsdimensionen

.. Gütermerkmale identifizieren – wichtig für Nachfrager

3)    Erfassung der Wahrnehmungs- und Präferenzurteile

.. Präferenzrangfolgen – Präferenzurteile meiner Kunden

4)    Rekonstruktion des Produktraums

.. durch erworbene Wahrnehmungs- und Präferenzurteile anwenden unterschiedlicher Positionierungsmethoden

.. Faktoranalyse: geeignet, zahlreiche Produkteigenschaften auf geringe Anzahl von Dimensionen zu reduzieren – Real- und Idealprodukt

5)    Interpretation des Produktmarktraums

.. Diagramm von zwei Merkmalen – Distanz zwischen Produkten gibt Auskunft über Intensität der Wettbewerbsbeziehung à je näher, desto niedriger, desto stärker Konkurrenzrelation

.. Erörterung der Merkmalswunschkombination von Segmenten

.. Einteilung der Nachfrager in zwei Gruppen – z.B. Duschgel: Leute, die eher auf Duft achten, oder eher auf Verträglichkeit achten

.. je eher man an Wünsch der Kunde, desto eher wird Produkt gekauft

6)    Formulierung einer Positionsstrategie

.. Bestimmung der Zielposition

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.. Imitationsstrategie: Produkt gezielt am Markt in Nähe eines erfolgreichen Konkurrenzprodukts platzieren

.. Repositionierung: soll Distanz zwischen Marke und Markenwunschkombination gewünschter Zielgruppe vermeiden

.. Rekrutierungsstrategie: Versuch mittel- bzw. langfristiger Veränderung der Beurteilungskriterien durch produkt-, preis- und kommunikationspolitische Aktionen

Leistungskern definieren

.. Konkretisierung produktpolitischen Hauptziels – bedürfnisgerechtes bzw. zwecktaugliches Produkt am Markt anzubieten

.. Überlegungen:

o    Bequemlichkeit der Kunden bei Vermarktung beachten – Kunde möchte kein Produkt, das be- oder verarbeitet werden muss

o    Sicheres Produkt – Stör- und Bedienungssicherheit, Schutz vor Diebstahl und Zerstörung

o    Nutzung und Herstellung sollen wirtschaftlich sein – Kunde soll nicht mehr zahlen als nötig

o    Konkurrenz zwischen Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit à Produkte meist aus nicht erneuerbaren Ressourcen

o    Kunden sollen angenehmes Empfinden mit Produkt assoziieren – Material, Farbe, Form..

Produkte verpacken

.. Schützen der Ware, aber auch anlocken der Kunden

.. Verpackungsgestaltung eng mit Distributions- und Kommunikationspolitik – Werbebotschaft

.. 3 Referenzgruppen

1)    Hersteller – soziographische Kriterien

o    Hohe Abfüllgeschwindigkeit

o    Eignung als Informationsträger

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o    Vermittlung von Qualitäts- und Preisvorstellungen

2)    Handel – psychographische Kriterien

o    optimale Nutzung von Regalen

o    scannerfähig

o    selbstbedienungsgerecht

o    optimales Handling

3)    Verbraucher – Kriterien des beobachtenden Kauf- bzw.

Konsumverhaltens

o    ansprechendes Design

o    ökologische Qualität

o    wenig Rückstände in Verpackung

o    einfache Handhabung

o    Möglichkeit zu Wiederverwendung

.. Grundaspekte der Verpackung

o    Schutzaspekt: macht Gut verkäuflich

o    Verwendungsaspekt: Ermöglichung von Ge- bzw.

Verbrauch – z.B. Stöpsel

o    Logistikaspekt: Lager- und Transporttätigkeit

o    Kommunikationsaspekt: bestmögliche Verkaufswirkung erzielen

o    Kostenaspekt: Verpackungskosten gering halten

o    Ökoaspekt: Umweltbelastung durch Verpackung gering halten

à Gesetze und Verordnung schränken Verpackungskonzept zusätzlich ein


Referat 21: Programmpolitische Entscheidungsfelder

1. Leistungsprogramm festlegen

.. Programmgestaltung: Entscheidung über..

o    Programmtiefe: Spezialisierung innerhalb einer Produktlinie – z.B. 3er Linie BWM

o    Programmbreite: Anzahl der Produktlinien innerhalb eines Programms

o    Ausrichtung Produktlinie: nach oben = hohe Qualität – Übertragung des erworbenen Images im höheren Qualitätsberiech auf Produkte unteren Qualitätsberiech

.. weitere Maßnahmen:

o    Auffüllung der Produktlinie – Einfügen neuer Produkte

o    Modernisierung der Produktlinie

o    Bestimmung von „Flagschiffen“ – repräsentieren alle Erzeugnisse einer Marke

o    Bereinigung der Produktlinie: Ausschuss ineffizienter Produktlinien


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