Marketing Kommunikation - Referat
Marketing Kommunikation ist
der Informationsaustausch zwischen Marktteilnehmern, man unterscheidet
- einseitige Kommunikation
(Werbung) und
- zweiseitige Kommunikation
(direktes Verkausgespräch)
Es gibt Grundsätzlich 4 Instrumente
zur Kommunikation
- Verkaufsförderung,
- Öffentlichkeitsarbeit
- Persönlicher Verkauf
- Werbung
Zur Verkaufsförderung gehören
im speziellen die
Staff Promotion, also die gezielte Schulung und Überzeugung der
eigenen Mitarbeiter bzw. Absatzorgane zum eigenen Produkt.
Beispielsweise kann ein
Druckerhersteller seinen Absatzorganen Tests über Schriftbild, Geschwindigkeit
, Lebensdauer zukommen lassen um die Verkäufer von der Qualität des Produktes
zu überzeugen.
Ein zweiter wichtiger Punkt
der Verkaufsförderung ist das Merchandising: Bestes Beispiel hier ist
eine Brauerei die ihren Kunden (Wirtshäusern) Bierdeckel und Gläser mit dem
Firmenlogo zur Verfügung stellt.
Drittens die Consumer
Promotion: Sie richtet sich an den Käufer wie z.B. Rabatte oder Tragtaschen.
Öffentlichkeitsarbeit:
Vertrauen mit Lieferanten, Aktionären wird aufgebaut
Persönlicher Verkauf: Hier
erhält man Informationen vom Kundenkreis, Anregungen, Verbesserungen.
Viertens, die Werbung
Werbung ist der wichtigste
Teil der Kommunikationspolitik. Werbung beeinflusst die Verkaufsentwicklung
eines Produktes enorm.
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Was ist Werbung
Werbung ist nicht eine
kreative Tätigkeit alleine, man muß systematisch planen, die Werbeziele müssen
eindeutig festgelegt werden. Werbung muß wie jedes andere Investitionsprojekt
angesehen werden, es muß der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit im Vordergrund
stehen.
Der eigentliche Sinn der
Werbung ist die Beeinflussung des Kunden. Die Beeinflussung vor dem Kauf nennt
man Imagewerbung. Imagewerbung ist nicht an ein bestimmtes Produkt gebunden,
Produktwerbung schon. Damit Einheitliches Bild des Unternehmens entsteht müssen
Produkt und Imagewerbung aufeinander abgestimmt werden. Ein Unternehmen sollte
nicht das Image einwandfreier Qualität vermitteln ( Bsp. Microsoft) und
gleichzeitig ein billiges aber qualitativ schlechtes Produkt verkaufen (siehe
Microsoft).
Kommen wir nun zur
Werbekonzeption
Wichtigster Punkt ist hier
die Ausarbeitung der Werbeziele.
Zuerst analysiert man die
Ausgangslage: Wie wirbt die Konkurrenz, wie ist das Kaufverhalten der Kunden,
wie bekannt ist mein Produkt,
Dann entwickelt man ein Werbeleitbild. Dabei muß beachtet
werden, daß der Kunde ein objektiv auf die Leistung eines Produktes sieht,
sondern gewisse Eigenschaften erwartet. Das Produkt soll also so gestaltet
sein, daß es sich von den Konkurrenzprodukten unterscheidet.
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Jetzt muß eine
Werbestrategie festgelegt werden.
Dazu gehören zuerst die
Bestimmung der Zielgruppen, will man mit seiner Werbung jugendliche Erreichen,
Autofahrer , oder aber Lieferanten für das Unternehmen.
Dann wird eine Werbebotschaft
ausgearbeitet. Sie stellt die Einzigartigkeit des Produktes fest, und begleitet
es über Jahre hinweg (z.B. Haribo macht Kinder froh, Persil, mehr können sie
für ihre Wäsche nicht tun, Manna mag man eben).
Kommen wir nun zu den
Werbemitteln
Dabei unterscheidet man
Streuwerbung und Direktwerbung
Möglichkeiten der Streuwerbung
sind
-
Fernsehspots (Beinhaltet alle
Faktoren der Werbemittelgestaltung)
-
Filmwerbung (Kino)
-
Rundfunkspot (nur akustisch, wirk
nur bei klaren und einfachen Botschaften)
-
Anzeigen in Zeitschriften
-
Dia ( Gestaltungsfaktor Bild steht
im Vordergrund, auch ein kurzer Film ist möglich)
-
Außenwerbung (Plakate,
Lautsprecherwerbung)
-
Verpackungswerbung
Bei der Direktwerbung
verwendet man folgende Mittel
-
Briefe
-
Prospekte
-
Kataloge
-
Werbeveranstaltungen
-
Werbegeschenke
Auch die Werbeträgerforschung
ist ein sehr wichtiger Punkt. Sie beschäftigt sich vor allem mit der Reichweite
der eingesetzten Medien.
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Überschneidungen abziehen um zur Nettoreichweite zu kommen.
Informationen über Konsumgewohnheiten
bekommt man bei der ÖVA, der Österreichischen-Verbraucher-Analyse. Die MA, die
Media Analyse, dagegen untersucht Presse und Hörfunk in Bezug auf ihre
Reichweite und Regionale Verteilung.
Nächster Punkt ist die
Werbeerfolgsprognose
Sie versucht die Wirkung der
Werbung vorauszusagen.
Dabei gibt es 3 verschiedene
Verfahren
1 Das ökonomische Verfahren:
Dabei testet man die verschiedenen Werbestrategien auf einzelnen Testmärkten
und prüft welche den größten Gewinn abwirft.
2 Psychologische Verfahren:
Einer Person wird ein Werbemittel vorgelegt, danach befragt man die Person über
die Wirkung der Werbung.
3 Physiologische Verfahren:
Dabei werden an der Testperson verschiedene physiologische Veränderungen
gemessen, wie z.B. Pulsfrequenz, Muskelspannung, oder auch mittels spezieller
Brillen wie lange eine Person an einen bestimmten Punkt eines Plakates sieht.
Als letztes stellt sich noch
die Frage ob, die Werbung von einer hausinternen Werbeabteilung, oder einer
Werbeagentur durchgeführt werden soll. Von Vorteil ist eine eigene
Werbeabteilung wenn die Werbung kontinuierlich ist, eine hohe Produktkenntnis
erforderlich ist oder die Produktvielfalt sehr groß ist.
Die Nachteile einer eigenen
Werbeabteilung sind aber die hohen Fixkosten und ein allmähliches Abflauen der
Kreativität.
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